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Schwarme, Wilhelmshaven, Glasgow

Schnelle Bären-Kids in Schwarme

Beim vorletzten Triathlon der Schülerserie Nord am 19.08.2018 in Schwarme kamen die Nachwuchs Bären bei herrlichstem Sommerwetter noch einmal richtig in Schwung und sicherten zum Saisonschluss noch wichtige Punkte für die Einzel- und die Mannschaftswertung.

Die älteren Starter der Jugend A, Jannis Pieper und Jorge Klattenhoff, erreichten zu Beginn beim Schwimmen, Rad fahren und Laufen die Plätze Fünf und Sechs. Die erste Steigerung gab es bei den B-Jugendlichen, wo Lenny Wefer als Zweiter die erste Treppchen-Platzierung des Tages erreichte. Nikita Rosengauer wurde hier Neunter.

In der gleichen Altersgruppe beendeten Leia Murdfield und Luisa Monert den Wettkampf als Vierte und Fünfte.

Die besten Leistungen wurden dann wiederum von den Schülerinnen A erreicht. Einen Doppelsieg feierten hier Jule Brand und Esther Eichholz. Auch Sara Murdfield (4.), Melina Rode (7.) und Kaija Budde (9.) konnten sich gut platzieren.

Bei den Jungen dieser Altersklasse erreichte Nico Rode als Zweiter das Podium; Piet Kraski wurde Zehnter. Auch bei den jüngeren Jahrgängen waren die Bären mit ein paar schnellen Mädchen vertreten.

Das Rennen der Schülerinnen B führte Meret Hanke auf den fünften und Friederike Runde auf den 12. Platz.

Den Schlusspunkt der Einzelwettbewerbe setzte die Jüngste. Nina Budde beendete den Wettkampf als Zweite und erreichte damit die insgesamt fünfte Treppchen Platzierung des Tages.

Nach einer verdienten Pause konnten sich die Teilnehmer noch bei spannenden Staffelrennen präsentieren. Denn wenn sich die „Bärenkinder“ und die „Powerbären“ auf die Strecke machen und „Die drei Muskebären“ versuchen, die „Schnecken auf Speed“ einzuholen, wird eines schnell klar: „Qualität braucht keinen Namen“. Am Ende waren alle mit der Veranstaltung zufrieden und fiebern dem Saisonausklang des 1. TCO „Die Bären“ in Zwischenahn am nächsten Wochenende entgegen.

                   

 

Junge Bärinnen siegen in Wilhelmshaven

Im Rahmen des NordseeMan / NordseeWoman wurde ein Wettkampf der Triathlon-Schülerserie Nord durchgeführt. Die Teilnehmer blieben dabei allerdings bei dem angebotenen Duathlon (Laufen - Rad fahren – Laufen) auf dem Trockenen. Zum Ausgleich öffnete der Himmel seine Schleusen und beendete ausgerechnet während des Wettkampfes die lange Dürreperiode.

Überlegene Siegerin bei den Schülerinnen C wurde erneut Nina Budde. Nach überstandener Verletzung fand Esther Eichholz zu alter Form zurück und gewann ebenfalls in ihrer Altersgruppe (Schülerinnen A – 0,7km-5km-0,7km). Ihr folgten Sara Murdfield (3.), Kaija Budde (5.), Melina Rode (7.) und Lara Wohlers (8.)auf den Plätzen. Auch bei den Jungen war Nico Rode in dieser Altersgruppe erfolgreich und erreichte als Dritter das Podium.

Bei den Schülerinnen B, die die gleichen Distanzen zurücklegen mussten, wurde Meret Hanke Fünfte.
Hart umkämpft waren die Platzierungen in den Jugendklassen, wo mit 1,5km-10km-1,5km etwa die doppelten Entfernungen absolviert werden mussten. Die Mädchen der Jugend B, Leia Murdfield und Luisa Monert, beendeten ihre Rennen auf den Plätzen Vier und Sechs. Die Jungen dieser Altersgruppe, Lenny Wefer und Nikita Rosengauer, erreichten am Ende gegen starke Konkurrenz die Plätze Sechs und Acht. Die männliche Jugend A war bei den Bären-Kids durch Jannis Pieper vertreten, der den fünften Rang belegen konnte.

Da der Wettkampf auch für Starter aus anderen Bundesländern offen war, konnten für die Punktwertung der Schülerserie Nord zum Teil auch bessere Platzierungen erreicht werden als es die oben aufgeführte Gesamtwertung ausdrückt.

                     

 

Kai und Pauline International unterwegs

Im Rahmen der 2018 Glasgow European Championships fand auch die ETU Europameisterschaft im Triathlon statt. Für Altersklassen stand dieses Mal die Sprint- Distanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) auf dem Programm, während die Elite auf die Olympische Distanz ging.

Aus Oldenburg nahmen für die Deutsche Altersklassennationalmannschaft Kai Sachtleber und Pauline Lenarz teil.
Bereits am Donnerstag musste die Registrierung erledigt werden bevor dann am Freitagvormittag das Rad in der Wechselzone eingecheckt werden konnte. Anschließend veranstaltete die DTU ein Athletenbriefing, um wichtige Informationen und Besonderheiten, die zu beachten waren, den Athleten mit auf den Weg zu geben. Am Samstag ging es dann für die Triathletinnen und Triathleten an den Start.

Pauline musste bereits morgens um 7:30 Uhr an den Start gehen – bei noch frischen 7 °C! Das bedeutete auch, dass bis sie schon bis 6:45 die letzten Vorbereitungen in der Wechselzone erledigt haben musste. Im Vorstartbereich musste man sich außerdem schon 30 Minuten vor dem Start einfinden und hierher durfte nichts weiter mitgenommen werden (wie z. B. Schuhe oder eine Jacke), d. h. es wurde für die Athleten schon recht kalt. (Auch ist es ja bei ETU/ITU Meisterschaften verboten, etwas anderes zu tragen als den offiziellen Nationalmannschaftsanzug; es dürfen nur Armlinge oder Beinlinge, wenn diese ohne jeglichen Aufdruck sind, etwas unterhalb des Anzugs oder komplett durchsichtige Jacken übergezogen werden.)

Kai startete erst um 11 Uhr und konnte sich schon über 15 °C Lufttemperatur und Sonnenschein freuen (es hat doch also doch auch mal was Gutes, älter zu werden). Die 750 m mussten im Strathclyde Loch (in dem auch die Rudermeisterschaften stattfanden – ca. 20 km außerhalb von Glasgow) als ein große Runde geschwommen werden, bei unerwartet relativ warmer Wassertemperatur von 18,4 °C (es wurde natürlich aber mit Neoprenanzug geschwommen). Kai konnte als 3. ihrer Startgruppe mit 111 Teilnehmerinnen aus  drei Altersklassen und auch ihrer Altersklasse hinter einer Britin (der späteren Siegerin der AK 45-49) und einer Ungarin dem Nass entsteigen und bereits in der Wechselzone die Ungarin überholen.
Dann ging es auf die überraschend anspruchsvolle, hügelige und komplett mit Gittern abgesperrte Radstrecke im Strathclyde Country Park, die einige knackige Anstiege und Abfahrten, scharfe Kurven und 2 Wendepunkte aufwies. Es wurde auf einer schmalen Straße und natürlich im Linksverkehr gefahren was einen der beiden Wendepunkte sehr schwierig zu fahren machte, da dieser sehr eng war und man es ja als Kontinental-Europäer eher nicht gewohnt ist, enge 180 ° Kurven rechts herum zu fahren.

Zum Glück gab es bereits die Möglichkeit, am Freitag die Strecke kurz abzufahren (hier hatten die Briten sehr strikt organisiert, dass jeder 2 Runden fahren durfte – nur in einem dafür vorgesehenen Zeitfenster) und es blieb während des Rennens trocken, denn sonst wäre insbesondere eine scharfe Linkskurve unmittelbar hinter einer Abfahrt sehr gefährlich gewesen. Die Strecke musste dreimal hin und her gefahren werden und Kai wurde hier bereits von einer weiteren Britin überholt, konnte aber längere Zeit an einer Teamkollegin, Nicole Best, einer Starterin in der AK 50, dran bleiben – Kai fuhr schneller bergauf, Nicole dafür besser die Kurven und bergab.

Abschließend wurden 5 km auf Spazierwegen durch den Strathclyde Country Park gelaufen. Zu Beginn führte die Strecke auf einem schön asphaltierten flachen Weg am Loch entlang, aber bereits nach ca. 800 m wurde die erste Steigung erreicht. Es mussten dann mehrere kleine Hügel erklommen und wieder heruntergelaufen werden, es gab scharfe Kurven und der Belag wechselte außerdem zu Schotter und stark beschädigtem Asphalt mit Rissen, Löcher und Wellen, so dass man auch sehr aufpassen musste, wo man hintrat.

Ca. 1 km vor dem Ziel wurde Kai von einer dritten Britin überholt, die einen kleinen Vorsprung herauslaufen konnte. Kai schaffte es, den Vorsprung nicht mehr größer werden zu lassen, konnte aber nicht mehr kontern und kam dann mit nur 12 Sekunden Abstand als 4. der AK ins Ziel (in 1:16:04 Std.).

Pauline wurde nach einem guten Wettkampf 20. in ihrer Altersklasse 16-19 in 1:23:38 Std.

Die Veranstaltung war sehr gut und bis ins Kleinste durchorganisiert, überall gab es sehr aufmerksame und freundliche einheimische (freiwillige) Helfer, die auch gern wenn Zeit war für ein Schwätzchen zu haben waren, um zu fragen, wo man herkommt, wie die Anreise war oder ähnliches. Die Briten sowohl im Wettkampf wie auch die Zuschauer waren sehr sportlich, natürlich haben sie viel die eigenen Athleten angefeuert, aber auch uns von weiter angereiste Teilnehmer.

  

Der 28. Bärentriathlon findet
am 25./26. August 2018 in
Bad Zwischenahn
statt

 

 
 
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Trainingswetter