
Der Bibermann-Triathlon in Lüneburg bildete den krönenden Abschluss der Triathlon-Oberliga Niedersachsen, der höchsten Liga des Landes. Bekanntlich ist die Leistungsdichte in der Oberliga Niedersachsen enorm hoch. So ging das nahezu komplette Teilnehmerfeld nach dem Schwimmen fast geschlossen auf die Radstrecke.
Schnellster Schwimmer war einmal mehr Fynn Grotelüschen, der als Gesamterster aus dem Wasser stieg und damit ein Ausrufezeichen für sein Team setzte. Auf der schnellen, 20-Kilometer-Radstrecke zeigte Paul Pickart seine ganze Radstärke. Mit hohem Tempo arbeitete er sich Platz für Platz nach vorne und erreichte schließlich als erster Bär die Wechselzone, um auf die abschließende Laufstrecke zu gehen. Dicht gefolgt trafen auch seine Mannschaftskollegen Schlag auf Schlag in der Wechselzone ein. Auf der fünf Kilometer langen Laufrunde lieferten sich die Bären ein packendes teaminternes Duell und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Ein besonderer Vorteil der Oberliga-Wettkämpfe: Das Team darf so viele Athleten wie gewünscht an den Start schicken, die Bären aus Oldenburg gingen mit 11 Athleten an den Start. Gewertet werden am Ende aber die schnellsten vier Athleten. Beim Oberliga-Abschlusswettkampf waren das Paul Pickart , Lennart Wefer, Martin Berndt und Leif Moormann. So sicherten sich die Oldenburger den dritten Platz in der Tageswertung.
In der Gesamtwertung der Saison belegt das Team nun den dritten Rang hinter Hannover und Göttingen. Damit beginnt für die Oldenburger das bange Warten auf die offizielle Entscheidung über den Regionalliga-Aufstieg. Durch die starken Leistungen der ersten Herrenmannschaft könnten die Bären II es in der kommenden Saison endlich den lang ersehnten Sprung in die nächsthöhere Liga schaffen.
Abgerundet wurde das erfolgreiche Wochenende bei schönstem Wetter durch den beeindruckenden Start-Ziel-Sieg von Mikkel Grotelüschen über die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen). Bereits nach den 1,5 km Schwimmen im Seitenarm der Elbe setzte er sich von seinen Konkurrenten ab und baute seinen Vorsprung konsequent auf der Rad- und Laufstrecke aus, sodass er das Rennen souverän für sich entscheiden konnte.
Text: Wolfgang Grotelüschen