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Viernheim, Bad Zwischenahn

 

<-- Bilder vom Bären-Triathlon 2018 jetzt online

 

DTU DM in Viernheim

Am vergangenen Sonntag fand im Süd-Hessischen Viernheim im Rahmen des 35. V-Card Triathlons die Deutsche Meisterschaft der Altersklassen über die Kurz Distanz statt.

Kai Sachtleber vertrat dort die Oldenburger Bären

Geschwommen wurde im Hemsbacher Wiesensee, der etwa 10 km vom Ziel im Waldstadion in Viernheim entfernt war. Dies bedeutete, dass es zwei Wechselzonen gab, eine direkt auf der Liegewiese des schönen Naturfreibads am Wiesensee und die zweite auf der Rasenfläche des Stadions.

Der See hatte eine sehr angenehme Wassertemperatur von 24,3 °C, so dass nicht mit Neoprenanzug geschwommen werden durfte. Vom Sandstrand aus musste nach einem Landstart eine halbe Runde durch den See zwischen einigen Bojen und dem Ufer entlang geschwommen werden. Nach einem kurzen Landgang nach ca. 1000 m ging es dann nochmals in die Mitte des Sees hinaus und dann erst ans Ufer zurück und auf in die Wechselzone. Gestartet wurde in drei Startgruppen mit jeweils ca. 200 – 300 Startern, beginnend um 9 Uhr mit der jüngeren Hälfte der Männer - bei noch recht frischen Außentemperaturen, aber die Sonne lachte zum Glück und versprach einen schönen Sommertag. Die zweite und dritte Startgruppe – die dritte mit allen Frauen und Staffeln – gingen dann im Abstand von jeweils 8 Minuten auf die Strecke.

Da die erste Boje relativ weit vom Start entfernt war, hielt sich die Hauerei zum Glück in Grenzen. Allerdings hatte Kai in der dritten Startgruppe ab ca. der Hälfte der Strecke bereits viele der „älteren Herren“ aus der vorherigen Startgruppe eingeholt, von denen einige auch im Bruststil unterwegs waren, d.h. man konnte nicht „in Ruhe“ schwimmen, sondern musste ständig schauen und ausweichen. Etwas schwierig war auch, dass aufgrund des Sonnenstands die Stelle für den Landgang vom See aus so gut wie gar nicht zu erkennen war.

Bei der Veranstaltung waren viele schnelle Leute am Start, die schnellsten Damen brauchten für die 1500 m nur 19:14 Minuten, die schnellsten Herren nur 17:09  (Kai glaubt aber, dass ca. 100 m fehlten, zumindest hat das ihr Gerät am Handgelenkt so aufgezeichnet)! Kaikam nach 22:29 Minuten als erste der Altersklasse 45 aus dem Wasser. Nach einem gelungenen und schnellen Wechsel ging es dann auf die anspruchsvolle, komplett für den Autoverkehr gesperrte Radstrecke.
Nur wenige km später ab dem Ort Laudenbach ging es nach einer 90° Linkskurze direkt einen zum Odenwald gehörenden Berg auf einem schmalen Sträßchen hinauf und an mehreren Stellen war die Steigung dabei wirklich brutal - mit 17% angegeben, so dass sämtliche Ritzel bemüht werden mussten. Circa. 400 Höhenmeter mussten erklommen werden, bis man „endlich“ oben war. Da war man froh über die noch kühlen Temperaturen. Viele Anwohner standen an der Strecke und feuerten die Radler an.

Kai konnte diverse andere Teilnehmer (meist Herren aus der vorherigen Startgruppe) überholen und anschließend ging es den Berg auf einer breiten und gut asphaltierten Straße wieder herunter. Mangels Übung im Bergabfahren musste sie aber einige Leute jedoch passieren lassen, die sich einfach schneller durch die Kurven getraut haben. Anschließend ging es gleich wieder einen kleinen Hügel hinauf bzw. wieder bergab. Schließlich landete man auf einer breiten Bundesstraße und es musste eine kleine Wendepunkstrecke bergauf und bergab mit dem Wendepunkt unten (dann wieder herauf) und schließlich durch den ca. 2700 m langen Saukopftunnel (in dem normalerweise Radfahren verboten ist) gefahren werden. Nach 25 km war der Rest der Strecke brettflach und man konnte fast durchgehend auf dem Liegelenker fahren und ordentlich Gas geben – fast wie zu Hause im Oldenburger Land. Ein weiterer Wendepunkt war dabei noch eingebaut.
Während des Radfahrens wurde Kai bereits jeweils bei den Abfahrten u.a. von zwei Damen aus ihrer Altersklasse überholt. Allerdings hatte man natürlich darüber überhaupt keinen Überblick, denn die Strecke war sehr voll und auch die Nummerierung war nicht nach Altersklassen geordnet.

Im Waldstadion angekommen musste man sein Rad seitlich an einen Holzklappstuhl anlehnen (hier hatte man ja morgens bereits auch schon die Laufschuhe platziert), statt es wie gewohnt an eine Stange zu hängen oder in einen Ständer zu stellen. Jeweils zwei Teilnehmer mussten sich einen Stuhl teilen. Das hat jedoch unerwartet gut gekappt und Kai hatte wieder einen sehr schnellen Wechsel.
Dann galt es die abschließenden 10 km zu laufen, erst eine ca. 2/3 Runde durch das Stadion auf der Laufbahn, hier einen Wendepunkt herum und wieder die 2/3 Runde zurück, heraus aus dem Stadion und dann auf asphaltierten Wegen in einem Wald eine Wendepunktstrecke hin und her. Insgesamt war dies 3 x zu Laufen, wobei Kai es schon in der ersten Runde geschafft hat, eine der Konkurrentinnen, die sie beim Radfahren überholt hatte, wieder „einzukassieren“, musste aber eine schnellere Läuferin ihrer Altersklasse passieren lassen. Auch beim Laufen konnte man natürlich nur anhand des „Gesichtsalters“ vermuten, wer denn die direkte Konkurrenz sein mochte. Schließlich konnte Kai nach 2:29:56 Std. durch den Zielbogen laufen und war damit Dritte ihrer Altersklasse.

Ebenfalls ging Jesse Hinrichs in Viernheim an den Start.

Er musste sich die Wochen vor dem Rennen mit einem Magen-Darm_virus rumschlagen, den er sich beim letzten Rennen der 1.Bundesliga in Tübingen eingefangen hatte. Dadurch fehlten ihm knapp 2 Wochen Training in Vorbereitung auf das Rennen und somit einige wichtige Einheiten.

Der Wettkampftag lief bei ihm trotz der Hoffnung, dass die Krankheit keine zu großen Einflüsse haben würde, nicht wie gewollt.

Schon beim Schwimmen hatte er Probleme das Tempo der Spitzengruppe, welches er normalerweise gut hätte mitgehen können, zu halten. Nach der ersten Boje war direkt eine Lücke da, sodass er den meisten Teil der Schwimmstrecke alleine zurücklegen musste.

Auf der sehr profilierten Radstrecke war der Plan sich insbesondere am ersten Berg zurückzuhalten, was im Nachhinein wahrscheinlich ein Fehler war. Insbesondere in diesem Part und in der folgenden schnellen Abfahrt verlor er viel Zeit auf die Spitze, die im flachen Teilstück einfach nicht mehr aufzuholen war.

Die Zurückhaltung auf den bergigen Teilen der Radstrecke sollte eigentlich zu einer guten Laufleistung in Richtung der 35min auf die 10km führen. Das war an diesem Tag leider auch nicht der Fall. Neben relativ schlechten Beinen musste er sich nach einer von drei Runden auch noch mit Bauchkrämpfen und starken Schmerzen im unteren Rücken rumschlagen.
Es galt also einfach irgendwie das Rennen zu beenden.

Deutlich unter seinen Erwartungen was die Platzierung sowie die Zeit angeht, kam er schlussendlich als Gesamt 23ter und 7ter in der Altersklasse ins Ziel.

 

Saisonfinale der Triathlon Schülerserie Nord

Bärennachwuchs sichert sich Platz zwei in der Teamwertung

Das Finale der erstmals acht Wettkämpfe umfassenden Schülerserie Nord des Niederssächschischen Triathlonverbands fand letztes Wochenende im Rahmen des Bärentriathlons in Bad Zwischenahn statt.
Von Mitte Mai bis Ende August haben sich regelmäßig mehr als 60 Kinder und Jugendliche im Swim&Run, Duathlon und Triathlon gemessen.

In der Gesamtwertung sicherte sich mit Nina Budde die jüngste Starterin der Bären Platz eins bei den Schülerinnen C. Mit 6 Siegen bei 7 Starts kam diese Saison bei den Schülerinnen A niemand an Jule Brand vorbei. Diese Saison das erste Mal für die Bären startend sicherte sie sich souverän Platz eins. Ihr  konnte  Esther Eichholz auf Platz zwei in der Gesamtwertung folgen. Mit einer über die Saison über alle Disziplinen ausgeglichenen Leistung sicherte sich Nico Rohde Platz zwei in der Gesamtwertung der Schüler A. Bei den Jugendlichen B sorgte Lenny Wefer mit ebenfalls Platz zwei in der Gesamtwertung für eine Überrraschung.
Hatte der Bärennachwuchs vor Jahresfrist in der Vereinswertung noch die Nase vorn, so musste er sich diese Saison mit dem zweiten Platz begnügen.

Die Saisonentscheidung der Schülerserie fiel beim Triathlon der Bären. Die größte Herausforderung stellt insbesondere für die jüngsten Starter das Schwimmen im freien Gewässer des Zwischenahner Meeres dar. In einer der wenigen Regenpausen  und noch vor dem heraufziehenden Gewitter gingen sie bereits am Samstag beim swim and run an den Start. Bei den Schülerinnen C konnte sich Nina Budde den zweiten Platz bei den 8/9 Jährigen Schülerinnen C sichern. Bei den Schülerinnen B waren Meret Hanke auf Platz fünf und Friederike Runde auf Platz 9 erfolgreich.

Am Sonntag hatte Petrus dann ein Einsehen mit den Jugendlichen Startern. Bei Sonnenschein und kühlen Temperaturen ging der Bärennachwuchs im Rahmen des Powerkid-Triathlon an den Start. Über 400m Schwimmen, 14km Rad und 1km Laufen verpasste Nico Rode mit nur 7sek. Rückstand als 4. nur knapp einen Platz auf dem Podest. Ihm folgten bei den Schülern A Piet Kraski als 5. und Collin Koss als 9.. Bei den Schülerinnen A lieferten sich Jule Brand und Esther Eichholz einen spannenden Wettkampf. Konnte Jule als erste noch vom Schwimmen auf‘s Rad wechseln, ging Esther nach dem Rad als Führende auf die Laufstrecke musste die Führung während des Laufs wieder an Jule abgeben, die sich damit Platz eins bei den Schülerinnen A sicherte. Als starke Läuferin wurde Sara Murdfield in dieser Alterklasse 4.. Melina Rode 6., Lara Wohlers 8.und Carla Hake 12.  komplettierten den starken Auftritt des Bärennachwuchses in dieser Altersklasse.
Bei dem älteren B-Jugendlichen erreichte Leia Murdfield als Dritte einen Podest-Platz. Luisa Monert konnte das Rennen nach einem Sturz auf der Radstrecke nicht beenden. Lenny Wefer wurde als stärkster Bär dieser Altersklasse 5. , Adrian Eisenmann 8.
Die Starter der Jugend A mussten beim Sprint-Triathlon antreten. Finn Grotlüschen sicherte sich Platz 5,  Jannis Pieper - der genauso wie Jorge Klattenhoff (Platz 11) für die Bären auch in der Verbandsliga für die Bären startet - folgte auf Platz 6.

                   

Der 29. Bärentriathlon findet
am 24./25. August 2019 in
Bad Zwischenahn
statt

 

 
 
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Trainingswetter