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Genf, Bockhorn

Olaf Europameister auf der Sprint-, Kai Dritte auf der Olympischen Distanz

„Weltenbummler“ erfolgreich in Genf

(Ich veröffentliche hier mal den Originalbericht von Kai . . . detaillierter kann ich es nicht beschreiben)

In Genf war richtig tolles Wetter und es war insgesamt sehr heiß. Leider wehte am Dienstag (unser Ankunftstag mit 40 °C!) durch ein Gewitter ein sehr starker Wind, so dass das Wasser im Genfer See, in dem geschwommen wurde, einmal kräftig durchgerührt wurde, so dass die Temperatur von Dienstag von 24 °C auf 18 °C am Mittwoch gesunken ist. Wir hatten dann am Freitag etwa 19 °C und Sonntag 20 °C Wassertemperatur – und es wurde somit mit Neo geschwommen (doof….).
Den Dienstag haben wir genutzt, um die Radstrecke abzufahren. Am Mittwoch haben wir das dann nochmal gemacht und sind auch noch etwas gelaufen. Donnerstag war dann die Wettkampf-Besprechung, „Besichtigung“, d. h. Abschwimmen der Schwimmstrecke und auch die Radabgabe in der Wechselzone.


Unser Start am Freitag war Mittags um 11:44 Uhr (ich) bzw. 11:55 (Olaf) bei strahlendem Sonnenschein und etwa 32 °C Lufttemperatur - uff.
Geschwommen wurden die 750 m im Genfer See, Start war in einem Seebad und man musste etwa einen Halbkreis entlang einiger Bojen bis zur Wechselzone schwimmen, wobei man gegen eine ganz leichte Strömung anschwimmen musste. Während des Wettkampfs war natürlich der sonst sehr rege Bootsverkehr auf dem See stark eingeschränkt. Es wehte ein frischer Wind und es war damit auch leicht wellig. Die Wechselzone befand sich an der Seepromenade und war relativ lang gezogen. Die Radstrecke war insgesamt 7 km lang und musste dreimal gefahren werden, sie führte in einer Runde etwa 1 km auf einer schmalen Straße bergauf, ein Teil der Steigung hatte 7 %, dann wieder ein ganzes Stück bergab und schließlich flach auf der Straße an der Uferpromenade entlang, wo dann ein Wendepunkt umfahren werden musste, war also sehr abwechslungsreich. Gelaufen wurde dann in bzw. entlang einem kleinen Park am See, zuerst auf der Hauptstraße und dann auf schmalen, aber asphaltierten Spazierwegen, die recht kurvig, leicht hügelig und z. T. auch durch Baumwurzeln aufgesprungen waren, man musste also gut aufpassen, wo man hintrat.
 
Olaf war nach dem Schwimmen erster in seiner Startgruppe (die nach Altersklassen geordnet war) und hatte einen guten Abstand zum zweiten. Bei der ersten der drei Radrunden  wurde er von einem Schweizer im Bereich des Wendepunkts eingeholt, konnte aber erst noch den Anschluss behalten, wurde dann aber bei der Abfahrt in der zweiten Radrunde abgehängt. In der zweiten Runde wurde Olaf dann von einem zweiten Schweizer überholt, der ebenfalls beim Bergabfahren davon gefahren ist. Olaf kam dann als dritter seiner AK in die Wechselzone, konnte aber dann am Anfang der zweiten Laufrunde erst den einen, dann den anderen Schweizer etwa 800 m vor dem Ziel einholen und beschloss dann, die restlichen 800 m als Endspurt zu laufen – und wurde dann auch Europameister in 1:07:25,8  und 14 Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten (einer der Schweizer) und einem Niederländer! Bei der Siegerehrung, die am Freitag abend durchgeführt wurde, stand Olaf dann mit der Olympiasiegerin von Sydney, die bei den Frauen die AK 45 gewonnen hatte, auf dem Treppchen.
Mir ist es beim Sprint nicht so gut ergangen, kam beim Schwimmen nicht so recht in Fahrt, bin als zweite meiner AK aus dem Wasser gekommen und wurde schon in der Wechselzone von einer Britin überholt, dann beim Radfahren hatte ich richtig dicke Beine und bin nicht so zügig wie ich wollte den Berg heraufgekommen und zu Beginn der ersten Radrunde ist mir auch noch die Kette runtergefallen, zum Glück nach rechts und ich habe sie schnell wieder rauf bekommen, war aber trotzdem dadurch abgelenkt. Das Laufen ging in der ersten Laufrunde auch nicht so recht, in der zweiten dann aber wieder einigermaßen. Beim Radfahren bin ich dann nochmals von einer Britin überholt worden, konnte dann beim Laufen wieder etwas aufschließen, aber es hat dann nicht mehr für eine Medaille gereicht, ich bin 4. geworden in 1:17:26,1, hinter drei Britinnen. Dazu muss man allerdings sagen, dass die Erstplatzierte eine ehemalige Eliteathletin ist.

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(Bilder von DTU / Jo Kleindl)
 
Den Samstag haben wir nicht nur zum Anschauen des Elite-Rennens genutzt, sondern auch zum Ausruhen, denn der nächste Start war am frühen Sonntag morgen, für mich um 7:10 Uhr, Olaf um 7:18 Uhr. D. h. Aufstehen war schon um 4:30 Uhr, um noch in der Wechselzone alles vorzubereiten, denn die schloss schon um  6 Uhr; die Fahrräder mussten wir ebenso wie für das Rennen am Freitags allerdings auch schon am Vortag einchecken.
Diesmal war der See spiegelglatt und wir hatten nur etwa 23 °C und keinen Wind. Es wurde wieder  ein langer Halbkreis geschwommen, allerdings jetzt 1,5 km und dann mussten zwei Radrunden gefahren werden, in denen auch wieder der garstige Berg enthalten war, aber auch eine lange flache Strecke mit zwei Wendeunkten pro Runde. Gelaufen wurde auch ähnlich wie am Freitag, aber die Runde war etwas verlängert und musste 3 x absolviert werden.
 
Olaf war zweiter nach dem Schwimmen, bei dem er in einem Dreiergrüppchen war. Ein Konkurrent aus Italien hat ihn an der letzten Boje überholt. Leider hat er den Italiener (der später gewonnen hat) und den anderen Konkurrenten aus Irland / den späteren Zweiten schon in der langen Wechselzone aus den Augen verloren. Der spätere Drittplatzierte Holländer hat Olaf gegen Ende der ersten Radrunde überholt und am Ende des Radfahrens musste er auch noch einen Schweizer ziehen lassen.
Beim Laufen konnte er den Schweizer wieder einholen, aber etwa 1,5 km vor dem Ziel wurde Olaf von einem weiteren Schweizer überholt und war am Ende 5. in 2:04:21,8.
Aufgrund des Rennens vom Freitag und wahrscheinlich auch der kurzen Nacht und den insgesamt recht harten Nächten (aufgrund der Hitze und des ungewohnten Verkehrslärms an unserem Hotel, wo aufgrund der Straßensperrung für den Wettkampf der komplette LKW-, Auto- und Busverkehr entlangführte) hatte Olaf beim Schwimmen mit schweren Armen und beim Radfahren und Laufen mit schmerzenden Beinen zu kämpfen.
 
Mir ist es Sonntag deutlich besser gegangen. Ich war nach dem Schwimmen wieder zweite, konnte aber die führende Dänin gleich in der Wechselzone überholen und auch auf dem Rad „stehen lassen“. Etwa in der Mitte der zweiten Radrunde holte mich dann wie erwartet die mit vom Rennen 2014 in Kitzbühel bekannte Vorjahressiegerin aus der Schweiz ein, die sehr stark Rad fährt und auch läuft, ich bin aber auch trotz des zweimal hochzufahrenden Berges einen recht guten Schnitt gefahren. Es gab auch diesmal keinen kleinen Pannen, wie abgelaufene Ketten, Probleme mit Schuhen o. ä., das Rennen lief wirklich perfekt. Auf der Laufstrecke musste ich dann noch eine Britin ziehen lassen, wurde aber dann auch mit einer sehr guten Laufzeit Dritte und habe mich dann über die Bronzemedaille freuen können. Für mich hat das Rennen 2:17:47,2  Stunden gedauert.

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Bären-Nachwuchs holt 3 Siege in Bockhorn

Luisa Monert, Esther Eichholz und Finn Hannawald siegreich

Beim 5. Wettkampf der Schülerserie Nord, einem Triathlon in Bockhorn, erreichten die Nachwuchstriathleten des 1. TCO Die Bären am Sonntag 19. Juli 2015 ausgezeichnete Platzierungen.

Finn Hannwald gewann in der Jugend B seinen zweiten Wettkampf in dieser Saison. Nach 300 m Schwimmen, 10 km Radfahren und 2 km Laufen erreichte er als erster das Ziel in seiner Altersklasse.
Lukas Monert (13.), Pascal von Nethen (17.) und  Niklas Murdfield (19.) holten wichtige Punkte für die Mannschaftswertung.

Bei den weiblichen Teilnehmern in der Altersklasse Jugend B belegten Anna König und Liv Nottrodt die Plätz 3 und 4.

Bei den Schülern A erreichten Felix Dierking (3.), Jannis Pieper (7.) und Jorge Klattehoff (10.) gute Platzierungen.

Luisa Monert (Schülerinnen B) errang ihren zweiten Saisonsieg. Emma Geiseler kam auf den 4. Platz.

Bei den Jungen konnte Lenny Wefer (3.) sich einen Platz auf dem Treppchen sichern. Nikita Rosengauer wurde 12.
Esther Eichholz (Schülerinnen C) gewann ich ihrer Altersklasse mit großem Vorsprung vor den anderen Mädchen.  Durch diesen Erfolg hat sie immer noch die Möglichkeit auf den Gesamtsieg. Sara Murdfield erreichte hier den 9. Platz.

Collin Koss belegte einen  hervorragenden 2. Platz, nur 2 Sekunden hinter dem Erstplatzierten.

Durch die guten Platzierungen konnten  die Bären ihren 2. Platz in der Gesamtwertung behaupten.

Der nächste Wettkampf wird als Duathlon (Laufen/Radfahren/Laufen) am 8. August 2015 in Wilhelmshaven stattfinden.

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Der 30. Bärentriathlon findet
am 22./23. August 2020 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
 
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