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Mallorca 70.3, Staffellauf Bremen

Einer kam durch….

Falk holt sich auf Mallorca die WM-Quali – Jens, Renato und Andreas finishen ebenfalls

Vom Ironman 70.3 auf Mallorca gibt´s eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst? Falk wird in diesem Jahr beim Bären-Triathlon körperlich nicht vor Ort sein. Die gute: Er hat sich mit einem 2. Platz in seiner Altersklasse für die Weltmeisterschaft Ende August im österreichischen Zell am See qualifiziert.

Aber halt, es gibt noch mehr gute Nachrichten. Auch wenn es für eine Qualifikation mehr oder weniger deutlich nicht gereicht hat, auch Jens, Renato und Andreas haben gefinisht.

Der Reihe nach: Die Halbdistanz mit Start und Ziel in Alcudia hat sich schon bei ihrer  5. Auflage zu einem absoluten Renner im Ironman-Zirkus entwickelt. Sage und schreibe 3500 Meldungen gab´s, mehr als ein Viertel davon Briten. Aber dazu später mehr…..

Diese enorme Anzahl ist aber gleichzeitig auch der Pferdefuß des mallorcinischen 70.3. Diese Menge Triathleten verteilt auf nur 90 Radkilometern führt fast zwangsläufig zu Gelutsche. Was auch weidlich ausgenutzt und nur selten bestraft wurde.

Beim Schwimmen allerdings funktionierte alles prächtig. Die mittlerweile üblichen Wellenstarts verhinderten die verhassten Hauereien fast vollständig. Getreu dem Motto „Alte und Frauen zuerst“ sprang Andreas in die spiegelglatte Bucht von Alcudia. Nur fünf Minuten später  folgte ihm Renato. Dann dauerte es eine Weile, bis sich wieder ein Bär den Pelz nass machte. Jens hatte gegen Ende des Starts 10 Minuten Vorsprung auf Falk, der die definitiv letzte Startgruppe (natürlich!) trotzdem für sich entschied.

In hohem Tempo raste das Oldenburger Quartett über Port de Pollenca in Richtung Auffahrt zum Kloster Lluc. Hier trennte sich dann die Spreu vom Weizen. Andreas, als eher minderbegabter Bergfahrer bekannt, quälte sich auf seiner Zeitfahrmaschine mit absolut untauglicher Übersetzung die Serpentinen hinauf und ließ einiges an Minuten liegen. Jens und Renato kamen schon deutlich besser   zurecht. Der Präsi allerdings profitierte von seiner überragenden Form. Er flog trotz der 800 Höhenmeter mit einem 36er Schnitt über die Radstrecke. Und das, obwohl die Straßen eng und voll mit Engländern waren. Engländer? Linksverkehr? Alles klar?!

In Alcudia wartete dann der gut 8km lange Laufkurs. Fast dreimal zu absolvieren, bevor es ins Ziel ging. Davon etliche Kilometer schattenfrei unter südlicher Sonne. Und mit eigenwillig platzierten Verpflegungsstationen. Weniger daran orientiert, wo sie benötigt wurden, sondern mehr daran, wo ein Wasserhahn vorhanden war. Und so hieß es die ersten drei Kilometer ohne „Wasserschaden“ zu überstehen. Kaum der Rede wert, dass die Becher meist nur mit einem Bodensatz Cola gefüllt waren. Aber das sind nur Randerscheinungen eines ansonsten perfekt organisierten Wettkampfes.

Drei von vier unserer Jungs hatten deshalb auch kein Problem ihre Leistungen abzurufen. Nur Andreas hatte mal wieder verpennt rechtzeitig Salztabletten einzuwerfen. Die Quittung: Krämpfe und mal mehr oder weniger lange Gehpausen auf den letzten 6 Kilometern. Eine halbwegs akzeptable Zeit war somit futsch.

Falk dagegen holte sich, von ihm selbst kaum erwartet, den 2. Platz in seiner AK (Die Siegerskulptur sicherte ihm, Jens und Andreas am Abend eine bevorzugte Behandlung im Restaurant!).  Jens wurde 11. Was leider nicht für die WM-Qualifikation reichte. Renato, der das Ganze als Vorbereitungswettkampf angegangen ist, war mit seiner Zeit hochzufrieden. Nur Andreas hat aus Selbstschutz seine Splits gar nicht erst angeschaut.

Trotzdem oder gerade deswegen wollen alle  im nächsten Jahr wieder dabei sein. Falk, Jens und Renato um ihre Plätze zu verteidigen. Andreas um auf der Laufstrecke Kinder abzuklatschen.
Vielleicht ist dann auch Tammo mit dabei. Er hatte seinen Start leider kurzfristig absagen müssen.  Und somit noch eine Rechnung offen.

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Laufen statt Saufen

Sauftour mit Freunden oder ein paar schöne Stunden mit der Familie – die Tradition Vatertag kann man sehr unterschiedlich interpretieren.

Eine Horde Bärinnen und Bären traf sich mittlerweile schon traditionell, um zusammen am 13. Bremer Staffellauf rund um das Faulenquartier teilzunehmen. Hatten viele am Vortag skeptisch auf die Wetter-Apps geschaut, überraschte der Himmelfahrts-Donnerstag die Staffelläufer mit kühlen, aber durchgehend trockenen Wetterverhältnissen. Drei Herren- und zwei Frauenstaffeln sowie einige Mitradler trafen sich morgens um 7.00 Uhr!!! in Donnerschwee, um bei kühlen Temperaturen und frischem Rückenwind die Strecke Richtung Bremen unter die Räder zu nehmen. Nach 50km lockerem Einradeln ("locker" liegt dabei im Auge des Betrachters ;o)) wurde die Temperatur nur unwesentlich wärmer aber die Bremer Schlachte präsentierte sich zumindest regenfrei. Pünktlich um 10.00 Uhr wurden über 100 Staffeln gemeinsam von Organisator Utz Bertschy auf die 4 x 4,5 km Laufstrecke entlang des Weserufers und der Schlachte geschickt.

Als vermeindlich schnellste Männerstaffel der Bären gingen Lennart Fastenau, Mathis Pottebaum und Jens Nowak an den Start. Durch fehlen eines vierten Starters übernahm Lenny den Part als Start- und Schlußläufer. Teilweise in Führung liegend mussten unsere schnellen Jungs am Ende nur zwei Staffeln vom ATS Buntentor ziehen lassen, die jeweils einen neuen Streckenrekord aufstellten. Eine Zeit von 59:42 min. reichte aber locker für den Dritten Platz, die „Stundengrenze“ wurde geknackt und man hatte fast drei Minuten Vorsprung vor den Viertplatzierten.

Die Zweite Männermannschaft mit Oliver Theilmann, Ole Grund, Gerd Logemann und Ulrich Franke konnte in 1:05,08 Std. zwar die magische Stundengrenze nicht knacken, erreichte aber einen hervorragenden fünften Platz.

Als „Seniorenstaffel“ gingen für die Bären Andreas Schnur, Jens Kankel, Peter Jülfs und Ingo Johannes an den Start. Die vier Triathleten, die sich aufgrund des fortgeschrittenen Lebensalters „Die Bären - Silberrücken" betitelt hatten, lieferten ein beherztes Rennen ab und belegten nach einer Aufholjagd in 1:12,31 Std. einen beachtlichen 9. Platz von 18 Männerstaffeln. Startläufer Andreas, in seiner Eigenschaft als Moderator bei Bremen eins, ging noch während des laufenden Wettbewerbs live auf Sendung, um seine Eindrücke von der Strecke zu schildern.

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Den Vogel schossen in diesem Jahr unsere „Bärenmädels“ ab. Der Frauenstaffel "Die Bärinnen 1" mit Nicola Albrecht, Rosanna Leistikow und Kai Sachtleber gelang es in 1:10,08 Std. einen Start-Ziel-Sieg zu erringen. Der aufmerksame Leser wird gemerkt haben: das sind ja nur drei Starterinnen. Richtig, auch hier musste eine Bärin zweimal ran. Nicola wurde auserkoren und fungierte als Start- und Schlußläuferin.

Die zweite Frauenstaffel mit Antje Günthner, Antje Praeger, Elke Wessels und Michaela Bozic machte sich auch Hoffnung auf dem Siegertreppchen zu landen. Nach einem guten Start gelang es den "Bärinnen" immer im vorderen Feld der Frauenstaffeln mitzulaufen und mussten sich am Ende in 1:14,58 Std. nur der eigenen und einer starken Staffel vom ATS Buntentor geschlagen geben. Platz 1 und 3 bei den Frauen . . . ein sehr gutes Ergebnis!!!

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Nach der Siegerehrung ging's dann wieder zusammen auf's Rad um die Rückfahrt anzutreten. Wie mittlerweile gewohnt erschwerte ein kräftiger Gegenwind den Heimweg, aber wenigstens kamen alle Bären trocken nach Hause und viele freuten sich angesichts der kühlen Temperaturen auf eine heiße Dusche  ;o).

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Jede Menge Fotos von der Veranstaltung gibt es hier.

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Der 30. Bärentriathlon findet
am 22./23. August 2020 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
 
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Trainingswetter

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