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Weyhe, Zeitfahren, Coburg, Gristede, Ratzeburg

Duathlon Landesmeisterschaften in Weyhe

Moritz Babbel Landesmeister

„Das kann ja lustig werden" . . . so oder ähnlich waren wohl die Gedanken der meisten Duathleten, die sich am Sonntagmorgen auf den Weg nach Weyhe machten. Laufen, Radfahren und nochmals Laufen: angesichts der Regenfälle auf der Autobahn Richtung Bremen, dachte man eher daran wie man sein Duathlon-Equiment wieder trocken bekommen soll, als an einen schönen Wettkampf. Um so erstaunter waren die Gesichter, als in Weyhe angekommen eigentlich gutes Duathlon-Wetter herrschte. Leichter Wind auf der Radstrecke, kühle Temperaturen und von extremen Regenschauern blieben die meisten Duathleten verschont.

Als erstes wurde um 9:00 Uhr die Landesmeisterschaft Duathlon Jugend A (Strecke 3km laufen / 22km radfahren / 1,5km laufen) gestartet:
Hier ließ Moritz Babbel keinen Zweifel an seiner Form aufkommen: er setzte sich vom Start weg an die Spitze und baute sowohl auf dem Rad als auch beim letzten Lauf seinen Vorsprung noch aus und siegte in 50:43 min. mit 5 min. Vorsprung vor dem Zweitplazierten.
Bei der weiblichen Jugend A konnte sich Nantke Bonsack den zweiten Platz in 66:09 min. sichern.



Um 9:15 startete die Jugend B (Strecke 2km / 11km / 1km)
Auf Platz 2, mit deutlichem Vorsprung zur Konkurrenz, lief Joshua Köntje (31:06 min.) als Vizelandesmeister ins Ziel, gefolgt von Finn Hannawald (33:15 min.), der sich den dritten Platz sicherte. Auch Helen Eichholz  konnte in 36:12 min. den Vizelandesmeistertitel erringen.



Als nächstes gingen die Schüler A an den Start, die ebenfalls 2km / 11km / 1km zu bewältigen hatten:
Hier fuhr Felix Dierking mit der deutlich schnellsten Radzeit weit nach vorne und musste nur einen Rotenburger ziehen lassen: ein hervorragender 2. Platz in 35:36 min.!
Auf Platz 4 folgte Jannis Pieper (39:27 min.), der zum Ende immer schneller wurde, aber trotzdem knapp das Treppchen verpasste. Ein toller Saisonauftakt für die Schüler/Jugend!!

Ab 10:15 Uhr wurden dann die Damen und Herren des Kurzduathlons (10km / 42km / 5km) auf die Reise geschickt. Hier konnte sich Christian Hörper den 2. Platz in der AK2 in 1:52:23 Std. sichern, obwohl er sich auf der zweiten Laufstrecke mit Wadenproblemen rumärgern musste. Auch Frank Hinrichs (2:16:00 Std., Platz 12 AK3) und Peter Jülfs (2:21:23 Std., Platz 4 AK5) wagten sich erfolgreich auf die „lange“ Wettkampfstrecke. Elke Wessels konnte sich bei den Frauen nach einem kontrolliertem Rennen in 2:27:02 Std. über den 5ten Platz in der MK1 freuen.

Gewohnt laufstark zeigte sich bei den Damen über die Sprintstrecke (5km / 21km / 2,5km) Antje Günthner, die sich in einem starken Feld mit einer Zeit von 1:08:05 Std. das oberste Treppchen in der Alterklasse Seniorinnen1 erklimmen konnte, dicht gefolgt von Kai Sachtleber (1:09:36 Std.) die sich über den zweiten Platz freuen konnte. Eike Steinbrück zeigte sich wieder gewohnt stark auf der Radstrecke und konnte sich in 1:04:27 Std. den ersten Platz in der AK2 sichern. Auch erfolgreich auf der „kurzen“ Strecke: Rieke Bonsack (1:15:41 Std., Platz 11 AK1), Annika Reinecke (1:21:36 Std., Platz 9 AK4), Marina Wallasch (1:31:52 Std., Platz 12. Seniorinnen 2), Jens Kankel (1:09:12 Std., Platz 2 Senioren2) und Thorsten Dierking (1:09:05 Std. Platz 2 Senioren3).

Auch die beiden Landesligamannschaften der Bären und der Bärinnen starteten mit dem Duathlon in die neue Saison, wobei die Herren den Kurzduathlon und die Damen den Sprintduathlon bewältigen mussten. In der Besetzung Dirk Eichholz,, Matthias Krause, Julian Gehrels und Christian Fuchs gelang mit dem 31. Platz von 38 Teams keine sehr gute Platzierung, aber man hatte angesichts krankheitsbedingter Ausfälle schon mit Schlimmeren gerechnet. Die Damen der Landesliga mit Talea Babbel und Sonja Krüger lieferten ein gutes Rennen ab, mussten aber durch den krankheitsbedinten Ausfall von Rosanna Leistikow einmal die volle Punktzahl hinnehmen, da die Damenmannschaft eigentlich mit 3 Teilnehmerinnen ins Ziel kommen muss. Platz 17 von 18 gestarteten Teams war nicht gerade das, was sich die Bärinnen erhofft hatten. Allerdings lässt dieses Ergebnis noch eine Menge Luft nach oben für die kommenden Wettkämpfe.


Jens' Zeitfahren

Zum ersten Zeitfahren der Saison lud Jens am 18. Mai ein.

Und wieder konnten etliche Bärinnen, Bären und Bären-Kids der Einladung nicht wiederstehen und trafen sich an der Schleuse. Der Weg nach Wardenburg zur berühmt berüchtigten Zeitfahrstrecke wurde dann zum Einradeln genutzt.
Nachdem Jens die Strecke mit Richtungspfeilen versehen hatte und die Reihenfolge der Starter festgelegt war, wurden die Teilnehmer auf den 7,1 km langen Wendepunktkurs, den die Erwachsenen 3 mal und die Kinder/Jugendlichen modifiziert (ca. 13 km) befahren mussten, geschickt. 


Der Wettergott meinte es diesmal sehr gut mit den Teilnehmern, es war sonnig und kühl, nur auf zwei Teilstrecken blies der Wind kräftig von vorn. Dies ließ nicht auf Bestzeiten hoffen!
Moritz siegte zusammen mit Mirko (zeitgleich) in 33:33 min. vor Mathis in 34:23 min. und Dritter wurde Paul in 35:13 min.
Bei den Frauen gingen leider nur zwei Radlerinnen an den Start. Es gewann Antje in 37:14 min. vor Linda in 48:07 min.

Schnellste der kleinen Bärinnen wurde Amelie in 26:17 min., und siegreicher kleiner Bär wurde Finn in 21:48 min.

Nach Verkündung der Zeiten und Ergebnisse, ging es wieder geschlossen zurück zur Schleuse.



Vielen Dank an Jens, für die gelungene Veranstaltung.



Hier alle Ergebnisse:


Frauen/weibl. Jugend:

1. Antje: 37:14 min.
2. Linda: 48:07 min.


Männer/männl. Jugend:


1. Moritz und Mirko: 33:33 min.
2. Mathis: 34:23 min.
3. Paul: 35:13 min.
4. Christian: 35:23 min.
5. Clemens: 37:00 min.
6. Julian: 37:01 min.
7. Dirk: 37:42 min.


Mädchen:


1. Amelie: 26:17 min.


Jungen:


1. Finn: 21:48 min.
2. Felix: 24:01 min.
3. Jannis: 27:13 min.


Coburg ist ein gutes Pflaster

(Bericht von Claus Behrens und Katja Hornung)

Am vergangenen Samstag erwachten mit Katja und Claus zwei weitere Bären in Coburg aus dem Winterschlaf und begannen die Wettkampfsaison 2015.

Coburg?
Den einen sollte Coburg als Firmensitz des Namenssponsors bekannt sein, der denjenigen Verein unterstützt, der dieses Jahr Pokalsieger im Basketball werden wollte. Andere überweisen ihre Versicherungsbeiträge in diese Stadt. Für alle anderen liegt diese Stadt mit seinen 40.000 Einwohnern irgendwo im nördlichen Bayern.
Am Samstag fand in Coburg, neben anderen, kürzere Läufen, auch der 2. Coburger NightRun über 10 km statt. Das Wetter war tagsüber wechselhaft, die Temperaturen näherten sich bis zum Start immer weiter dem Optimum an. Leider regnete es kurz vor dem Start noch, so dass sowohl das Kopfsteinpflaster, das in weiten Teilen der Innenstadt verlegt ist, als auch die Coburger Mohrenköpfe, die fast alle Gullideckel zieren, wenig Trittsicherheit boten. Weitere Schwierigkeit war eine längere Passage, die nach Einbruch der Dunkelheit fast stockdunkel gewesen sind. Zusätzlich wurde die Sicht durch Nebelkanonen, Laser und Stroboskope zusätzlich behindert. Der Stimmung mögen solche Spielereien gut tun, gefallen müssen sie nicht allen.
Um 21:00 gingen dann knapp 300 Männer und 130 Frauen auf die 5 Runden à 2km lange Strecke.
Dabei wechselten sich jeweils zwei längere Gefällstrecken mit zwei Steigungen ab. Flach gab es dafür kaum. Trotzdem haben die Streckenplaner einen schnellen und harmonischen Rundkurs mit nur zwei 90°-Kurven hinbekommen, den die ersten Drei innerhalb von 34 min absolviert hatten.
Katja hatte 2014 beim Triathlon zwar schon die 10km in weniger als 50min bewältigt, aber noch nie bei einer reinen Laufveranstaltung. Damit waren bei ihr die Vorgaben klar. Als die Uhr nach 46:19 bei ihr stoppte, hatte sie nicht nur ihr Ziel erreicht, sondern auch mit deutlichem Vorsprung ihre Altersklasse gewonnen. Die anderen vier Damen, die in der Gesamtwertung noch vor ihr platziert sind, sind alle mindestens 10 Jahre jünger.
Für Claus sollte es eigentlich eher ein olympischer Abend werden, denn mehr als Basisarbeit war im Wintertraining nicht drin. Trotzdem lief er von Anfang an auf Angriff, auch auf die Gefahr hin, vor dem Zielstrich zu platzen. Zum Glück ging seine Strategie auf. Nach 39:56 war er im Ziel und Zweiter seiner Altersklasse. Zusätzliches Trostpflaster ist, dass auch die in seiner Gesamtwertung vor ihm gelisteten 19 Männer alle jünger sind.
Coburg ist eine noch kleine und junge Veranstaltung, aber die Bären haben schon einmal ihre Spuren hinterlassen.

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Mailauf in Gristede

Schon traditionell findet am 1. Mai in Gristede der Volkslauf über verschiedene Distanzen statt. Auch schon traditionell ist, dass einige Bären und Bärinnen die "paar" Kilometer nach Gristede hinradeln - sozusagen als Warm up.
In diesem Jahr hielten die vorhergesagten Regenschauer wieder einige Unerschrockene nicht davon ab gemeinsam nach Gristede zu radeln. Eine gute Entscheidung, da der Wettergott gnädig war und nur einen kühlen Wind durch das Ammerland schickte. Jens hatte sich eine schöne Strecke ausgesucht und in Gristede angekommen zeigte der Tacho immerhin schon gut 50km. Dabei waren auch wieder einige "Nichtläufer", einfach nur um mitzufahren. Die Rückfahrt wurde dann unterschiedlich geregelt. Einige nutzen das Wetter und fuhren noch einen Umweg zurück, einige fuhren direkt nach Hause. War ja schon anstrengend genug dieser Bike&Run.

Ordentlich „warmgeradelt“ gingen über die 5km-Strecke Mathis Pottebaum, Matthias Ehrentraut, Jens Kankel und Jannis Pieper an den Start. Mathis musste unter leider den ersten Dreien laufend nach 2-3km aufgrund von Fußproblemen deutlich Tempo rausnehmen und trudelte in 23:12 min. als 4ter der M30 ins Ziel. Schnellster Bär auf der 5km-Runde war Matthias der 20:50 min. (4. Platz M35) für die windige Strecke brauchte. Knapp eine Minute hinter ihm kam Jens (21:38 min. Platz 5 M40) ins Ziel, kurz darauf schon Jannis (23:09 min. Platz 4 MKU14) vor seiner jüngeren Schwester Marieke (24:49 min.), die sich über den 2ten Platz in der WKU12 freuen konnte.

Über 10km hatte Tammo König mit einem Start-Ziel-Sieg am Ende in 33:57 min. etwas über eine Minute Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr) und gewann natürlich somit auch die AK M35. In der ersten von zwei zu laufenden Runden noch Kopf-an-Kopf, konnte sich Olaf Geserick in der zweiten Runde von seinem Widersacher Peter Landwehr (TG Kitzingen) absetzen und erlief sich in 36:02 min. den Dritten Gesamtplatz und gewann die AK M45. Auch Günter Witte konnte seine AK M75 in 1:17:10 Std. gewinnen, war aber mit der Laufzeit nicht wirklich zufrieden.

Auch unsere beiden „Bärinnen“ Kai Sachtleber und Elke Wessels mischten über 10km in der AK W40 kräftig mit. Kai erlief sich in 43:49 min. den ersten, Elke in 45:26 min. den zweiten Platz.


Jede Menge Bilder sind unter https://www.laufreporter.fotograf.de/album/gristede-2015 zu sehen.



Welcome Ratzeburg - Bärentrainingslager 2015

(Bericht von Rosi)

Hilfeeee . . . was einpacken??? . . . das war wohl die Frage, die den meisten Bären und Bärinnen am Abend des 29.05.2015 durch den Kopf ging. „Orca- Rucksäcke“, „Sailfish- Taschen“, „Hannes- Hawaii- Beutel“ wurden mit dem nötigen Kleinzeug zum: Schwimmen, Laufen und Radeln befüllt. Die Räder wurden am Morgen des 30.05.2015 aufgeladen oder aber in den Autos verstaut und gegen Mittag hieß es dann: Adios Amigos - Ratzeburg wir kommen. Zu den Reisenden zählten: Britta, Christian, Talea, Dani &Daniel, Michaela & Lenny, Lena, Fynn, Anna, Rieke & Nantke, Jasper, Moritz, Joshi, Helen, Jesse und Rosi. Durch den Regen und den Hamburger- Stau erreichten alle wohlbehalten das Ziel: „Jugendherberge Ratzeburg“. Räder abladen, Zimmer besichtigen und natürlich eine Stärkung standen auf dem Plan. Manch ein Bär wagte sich am Abend noch raus um eine Runde um den naheliegenden See zu drehen mit einem Ausklang in der Bärenhöhle- dem sogenannten Gruppenraum.

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Am Freitag Vormittag standen, nach dem reichhaltigen Frühstück, Intervalle an. 3-5-mal 1000m sollten nach einem, durch Trainer Christian geleiteten Lauf ABC, bestritten werden.

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Lunchpakete füllten die Speicher zur Mittagszeit wieder auf, sodass am Nachmittag die Radausfahrt in Angriff genommen werden konnte. Bei bestem Wetter ging es durch das bergige Schleswig- Holstein. Der Abend bot noch eine Partie Tischtennis oder aber ein etwas gediegenerer Ausklang bei einem Glas Rotwein.

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Früh in die Koje war die Devise, da der morgige Tag mit drei Einheiten ein ordentliches Pensum bereit hielt. Der lockere „Frühstückslauf“ bildete den Anfang, dicht gefolgt vom Koppeltraining am Mittag. Das Element „Wasser“ inkl. einer Schwimmanalyse rundete das sportliche Programm ab.

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Britta stand stets mit einem Lächeln und motivierenden Worten zur Seite. Eine gute Planung ihr beiden: Chapeau! Das Essen mit der gesamten Truppe am Samstagabend ließ noch einmal manche Erlebnisse Revue passieren und manch einer musste mehrmals Schmunzeln. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wurde die Nacht angetreten, denn am 03.05.2015 sollte es wieder in die Heimat gehen. So  einfach aber nicht…natürlich wurde das grandiose Wetter noch einmal ausgenutzt und ab aufs Radl. Ein kurzer Mittagssnack und das Packen begann.
Summa summarum eine wunderbare Zeit mit viel Sport & Spaß!

Der 30. Bärentriathlon findet
am 22./23. August 2020 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
 
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Trainingswetter

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