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News

Themenlauf, Crossmeisterschaft 2015

Bäriger Oldenburger Themenlauf am 29. November 2015

Die Bären laden alle Laufsportbegeisterten ganz herzlich zum 2. Lauf der Oldenburger Themenlaufserie am 29. November 2015 ein. Unter dem Motto "Oldenburg von ganz oben bis unter die Grasnarbe - vom Utkiek bis zum Truppenübungsplatz" starten alle Läufe um 10.00 Uhr vor dem Eingang der Sporthalle an der Brandenburger Straße 40 in Kreyenbrück (hinter dem Hallenbad). Dort wird auch das Ziel für alle Läufe sein.

Folgende Strecken haben wir im Angebot:

5 km (bis und über Gelände Utkiek)

10 km (bis und über Gelände Truppenübungsplatz Bümmerstede)

20 km (bis und über Gelände Truppenübungsplatz Bümmerstede nach Sandkrug und zurück; den Abschluss bildet ein kurzer Abstecher über den Utkiek)

Laufbegleiter haben wir auf der 10km- und 20km-Strecke für 5:00 min/km, 5:30 min/km, 06:00 min/km und 06:30 min/km vorgesehen. Auf der 5km-Runde bieten wir Guides für
5:30 min/km, 06:00 min/km, 06:30 min/km und Nordic-Walking an.

Duschen und Getränke sowie Kuchen stehen nach dem Lauf zur Verfügung.
Parkmöglichkeiten bestehen in ausreichender Anzahl direkt vor dem Hallenbad. Die an der Schranke erhaltene Parkkarte kann anschließend von allen Teilnehmern in der Sporthalle abstempelt werden, so dass das Parken kostenlos ist.

Das Bären-Organisationsteam freut sich auf alle Mitläufer und Mitläuferinnen.

 

 

Die vereinsoffenen Crossmeisterschaften . . .

. . . fanden in diesem Jahr erneut im Wildenloh statt. Auf einer Streckenführung, die einer „8“ gleicht, hat Jens alles an „crosskompatiblen“ Abschnitten herausgesucht, was eben nur geht. Selbst Baumstämme wurden eigenhändig über den Waldweg gelegt, Wegpassagen um Bäume und Baumstümpfe „fachmännisch“ gekennzeichnet. 
Eine so optimierte Strecke lud dieses Jahr im Kids- und Erwachsenenbereich wieder ein paar Radcrosser und Mountainbiker ein. Es stellten sich 5 Herren und 2 Damen der Aufgabe. Von den Kids wagten sich 6 Jungs auf die Strecke.

 Die äußeren Bedingungen waren als gut zu bezeichnen. Zwar war Geläuf von den vorangegangenen Regentagen etwas durchweicht, aber es war trocken und die Temperaturen bewegten sich in einem der Jahreszeit angemessenem Bereich. Und: richtig Spaß macht es doch auch erst, wenn man ein wenig dreckig wird.  ;o)

    


Zu fahren galt es bei den Kids 20 Minuten. Wer nach diesen 20 Minuten als erster über die Ziellinie fährt, hat gewonnen, logisch. Alle anderen dürfen ihre Runde noch zu Ende fahren. ;o) 
Gewonnen hat hier Paul von Höhne vor seinem Bruder Jonas, die ihre Cross-Erfahrungen mächtig ausgespielt haben. Als erster „Bär“ kam Niklas Murdtfield auf dem Dritten Platz ins Ziel, vor Edwin Scheper, Leonard Bloß und Jonas Scheele. Nach einer Stärkung in Form von warmen Getränken ging es dann wieder nach Hause, einige Kids nutzten aber auch die Gelegenheit sich das Erwachsenen-Rennen anzuschauen.




Als die großen BärenInnen auf die Strecke geschickt wurden, hieß es sich 40 Minuten lang durch das Wildenloher Gehölz zu arbeiten. Generell durften natürlich auch vereinsfremde Sportler starten, die die Gelegenheit nutzten, noch einen Trainingslauf für den Weser-Ems-Cup durchzuführen.

Relativ schnell setzte sich bei den Männern Christian Scheele ab, der anfangs noch ein wenig Gegenwehr von Julian Gehrels bekam, dann aber ab Anfang der dritten Runde einen klaren Sieg einfahren konnte. Julian konnte seinen zweiten Platz behaupten und kam vor Bernd von Höhne, Hannes Ockenga und Pascal von Nethen ins Ziel.
Seriensiegerin Tatjana konnte in diesem Jahr aufgrund einer Achillessehnen-OP ihren Titel nicht verteidigen, so dass Anna König ihre Chance nutze und vor Katrin Beckmann die offenen Vereinsmeisterschaften gewann.

  


Nach dem Rennen hieß es dann, sich zügig in trockene Klamotten zu schmeißen, sich bei warmen oder kalten (alkoholfreien) Getränken etwas zu regenerieren und dann zur Siegerehrung zu schreiten, die Jens wieder professionell durchführte.

Für nächstes Jahr hoffen wir auf eine ebenso starke, wenn nicht sogar noch größere Beteiligung!

  

Ironman Mallorca

Groenhagen gewinnt Ironman Triathlon auf Mallorca

Weltmeister Achim Groenhagen auch auf Mallorca bester Athlet seiner Altersklasse

Text und Bilder: Ralph Höfner

Nach seinem Weltmeistertitel über die Triathlon Halbdistanz in Zell am See (Österreich), dominierte Achim Groenhagen jetzt auch erneut, beim Ironman Triathlon auf Mallorca, seine Altersklasse M45-49 über die Langdistanz.

Die Event Location in Alcudia ist eine der berühmtesten Städte Mallorcas, mit mehr als 30 Kilometer Küste, bestehend aus herrlichen feinen Standstränden, steilen Klippen und wunderschönen einsamen Buchten. Die bekannte Urlaubsregion ist eine ruhige Gegend, ausgestattet mit einer der besten touristischen Infrastruktur, bewohnt von den verschiedensten Menschen und einer ruhigen Umgebung- eigentlich ideal um zu relaxen. Davon war am vergangenen Wochenende jedoch nichts zu spüren bei der zweiten Auflage zum Ironman Mallorca Triathlon- die Ironman Kulisse hatten den Ort und die Umgebung komplett in Beschlag genommen. Vor den Athleten lagen 3,8 Kilometer Schwimmen auf einem zwei Runden Kurs in der Bucht von Alcudia. Während der folgenden 180 Kilometer langen Radstrecke passieren die Athleten viele der relevanten touristischen Punkte der Urlaubsregion auf Mallorca. Steile Anfahrten und schnelle Bergabfahrten fordern den Athleten während der Raddistanz durch den malerischen Nord-Westen Mallorcas dabei alles ab. Beim abschließenden 42,2 Kilometer langen Marathon führt die Laufstrecke die Athleten entlang der wundervollen Küste der Strand Stadt von Alcudia. Dabei laufen die Athleten auch an den touristischen Hot Spots vorbei. Der Emder konnte bei perfekten Bedingungen sein ganzes Können aufbieten und lieferte wieder einen beeindruckenden Wettkampf ab. Schon auf der Schwimmstrecke deutete sich an, dass Groenhagen sich wieder einiges vorgenommen hatte. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit auf der Schwimmdistanz, stieg er bereits nach 1:00:4 Stunden aus dem Wasser und machte sich zügig in der Wechselzone für die Radstrecke bereit. Auf dem 27. Platz in seiner Altersklasse liegend ging es im angelegten Rad Outfit auf die Radstrecke, im Gesamtfeld der Männer belegte er zu dieser Zeit den 220. Platz. Mit knapp 40 Stundenkilometer im Durchschnitt ging es zunächst vom Hafen aus 90 Kilometer an der Küste der Bucht von Alcudia, über Can Picafort, nach Manacor und an Santa Margalida entlang,  vorbei an Sa Pobla und wieder zurück nach Alcudia. Von dort ging es weiter an der Bucht von Pollenca in den Norden der Mittelmeer Insel. Spätestens ab dem Ort Pollenca ging es dann die nächsten 70 Kilometer zum Einstieg in die Berge des Tramuntana Massivs richtig zur Sache und man passierte den Ort Sa Pobla ein zweites Mal, bevor es dann endlich wieder in flacheres Terrain ging. Wie gewohnt spielte der Ostfriese abermals seine ganze Radstärke aus und schloss bereits zu den Führenden auf. Auch die anstrengenden Bergabschnitte konnten ihm dabei nichts anhaben und Achim hielt das Tempo auch im Gebirge konstant hoch. Achim ließ seiner Konkurrenz keine Chance und sammelte einen Gegner nach dem anderen auf der Strecke ein. Im Gegensatz zur Weltmeisterschaft hielt diesmal auch noch das Material ohne Reifenpanne durch und er fuhr nach 4:47:56 Stunden erneut in die Wechselzone ein. Nach 5:51:58 Stunden und 184 Rennkilometern stellt er sein Rennrad ab und schnürte die Laufschuhe.

Bis zur Laufdisziplin war das Thermometer mittlerweile auf 29 Grad Celsius gestiegen. Jetzt ging der Weltmeister bereits als Führender in seiner Altersklasse auf die abschließende Marathon Distanz. Der Emder konnte nach der Raddistanz auch auf der Laufstrecke im Gesamtfeld weitere Konkurrenten abschütteln und schob sich von Platz 22 auf den 18. Platz vor. Auf der Marathonstrecke zeigte Achim ebenfalls keine Schwäche und lief mit einem schnellen Schnitt von 4:27 Minuten auf den Kilometer unbeeindruckt dem Ziel entgegen. Souverän verteidigte er seine Führung und lief in einer Zeit von 3:08:20 Stunden über die Ziellinie. Nach insgesamt knapp 226 Wettkampfkilometern und einer Gesamtzeit von 9:03:39 Stunden absolvierte er seinen bisher schnellsten Triathlon über die Langdistanz ab und konnte sich wieder einmal als Sieger in seiner Altersklasse feiern lassen (18. Gesamtplatz). Mit dem Sieg auf der Balearen Insel qualifizierte sich Groenhagen auch erneut für den Ironman Triathlon auf Hawaii im nächsten Jahr. Eine weitere Teilnahme nach 2014 ist geplant und er konnte von dem Ironman Veranstalter sein Ticket bereits entgegen nehmen. Sieger im Gesamtfeld der 2323 Athleten wurde bei der zweiten Mallorca Triathlon Auflage der deutsche Profi Timo Bracht nach 8:17:22 Stunden.

  

Bären-Tri, Norderney, Zell am See

Bären-Tri 2015 auf YouTube

Wer es noch nicht per E-Mail oder über Facebook erfahren hat: hier gibt es ein echt sehenswertes Video über den Bären-Tri 2015

 

Bären-Nachwuchs mit starkem Saisonabschluß

2. Platz in der Gesamtwertung der Schülerserie Nord

Beim Bären-Triathlon am 29.08.-30.08. fand der letzte Wettkampf der Schülerserie Nord 2015 am Zwischenahner Meer statt. Es konnten noch einmal mehrere Podestplätze erreicht werden. Joshua Köntje gewann  beim Power-Kid-Triathlon mit über 1 Minute Vorsprung in seiner Altersklasse. Den dritten Platz sicherte sich Finn Hannawald. Weiter Platzierungen in der Altersklasse (Jugend B) belegten Finn Kankel (15.), Pascal von Nethen (18.), Kai Kunad (22.), Niklas Murdfield (23.) sowie Arne Beckmann (24.). Bei den Mädchen belegte Helen Eichholz den dritten Platz. Anna König erreichte den 5. und Liv Nottrodt den 8. Platz.
Bei den Schülern A konnte Felix Dierking den dritten Platz erzielen, und sicherte sich somit auch den dritten in der Gesamtwertung der Schülerserie Nord. Tim Kunad belegte den 10. Platz.
Bei den Schülerinnen B erzielte Luisa Monert den 5. Platz und wurde in der Gesamtwertung zweite. Emma Geiseler wurde 7. und insgesamt vierte. Marieke Pieper belegte den 9. Platz.
Lenny Wefer kam bei den Schülern B auf einen guten 3. Platz und in der Gesamtwertung  auf Platz 2. Nikita Rosengauer wurde 13. und Adrian Flamma Eisenmann belegte den 15. Platz.
Bei den Schülerinnen C wurde Esther Eichholz dritte und in der Gesamtwertung zweite. Sara Murdfiled belegte den 13. Platz.
Ebenfalls dritter wurde Collin Koss und zweiter in der Gesamtwertung.

 

Bericht 6. Islandman-Triathlon auf Norderney

Hier kommt ihr zum Bericht auf NWZonline.

 

 

Ironman 70.3 Zell am See/Kaprun

Die 4. Ausgabe des IM 70.3 Zell am See/Kaprun fand dieses Jahr als Doppel-Veranstaltung am 29. u. 30. August statt. Während am Samstag der 70.3 stattfand, kämpften am Sonntag die Profis und Altersklassenathleten um WM-Ehren, die auf der Mitteldistanz in der 10. Ausgabe erstmals in Europa stattfanden.
An beiden Tagen gingen rund 5.000 Athleten aus 60 Nationen an den Start, was dieses Ironman 70.3-Wochenende zu einem der größten Triathlon-Events der Welt machte.
Bei strahlend blauem Himmel und am Mittag bei Temperaturen um die 32° C gingen in 8 verschiedenen Startgruppen die ca. 2.000 Athleten am Samstag an den Start. Geschwommen wurde im wunderschön gelegenen Zeller See, der mit 20° C und kristallklarem Wasser, das übrigens Trinkwasserqualität besitzt, beste Bedingen bot. Der Kurs wurde als Dreieckkurs gesetzt.

Für Silvia Dirks und Britta Hinrichs begann der Wettkampf um 6.45 Uhr.

Britta gelang die Auftaktdisziplin seht gut. Sie entstieg als dritte ihrer AK (45 - 49) dem See. Silvia war mit ihrem Ergebnis ebenfalls sehr zufrieden, was sich in einem 6. Platz in ihrer AK (50 - 54) nach der Auftaktdisziplin widerspiegelte.

Nun ging es auf die 90 Kilometer lange Radreise durch das schöne Salzburger Land. Die Radstrecke verlangte den Athleten allerdings einiges ab: Erst ging es relativ flach mit einigen kleinen Aufs und Abs dahin - man konnte sich gut einrollen. Nach ca. 20 KM begann dann der ca. 13 KM lange Anstieg auf den „Filzensattel“, mit 1.280 Metern das „Dach“ des IM 70.3. Mit Steigungsprozenten von bis zu 14 % hatten die Starter heftig zu kämpfen. Hier hieß es, Geduld zu bewahren und sein Pulver nicht vorzeitig zu verschießen. Der Lohn der Arbeit war danach eine Abfahrt, erst recht kurvig, dann doch recht geradlinig, so dass hier Geschwindigkeiten von jenseits der 80 km/h zu erreichen waren. Nach ca. 7 KM war der Spaß dann vorbei und es ging auf Landstraßen und kleineren Ortsdurchfahrten wellig zurück nach Zell am See. Allerdings durften die Athleten noch nicht in die Wechselzone abbiegen, sondern mussten noch eine Schleife nach Kaprun und Piesendorf und wieder zurück nach Kaprun fahren, um nach der Ortsdurchfahrt in die Wechselzone zu gelangen und dann auf die Laufstrecke zu gehen.

Britta verlor auf der Radstrecke einen Platz, war mit ihrer Radleistung aber sehr zufrieden. Auch Silvia fuhr ein gutes Rennen und war damit sehr zufrieden.

Die Laufstrecke war ein zweimal zu durchlaufender Kurs, der erst kurz durch den Ort und dann als Wendepunktstrecke am See entlang führte. Als flach war die Strecke nicht zu bezeichnen. Es gab mitten in Zell am See und in der Nachbargemeinde Thumersbach jeweils einen knackigen Anstieg, der den Athleten, gerade bei diesen Temperaturen, einiges abverlangte.

Die Wasser- und Flüssigkeitsversorgung spielte jetzt um die Mittagszeit eine große Rolle. Die vielen hoch engagierten Helfer kamen teilweise mit dem Flüssigkeit- und Schwammanreichen gar nicht nach, so dass kurz entschlossen einige Zuschauer mit anfassten.

Britta lief sich mit der schnellsten Laufzeit ihrer Altersklasse, obwohl sie wegen einer Verletzung am Fuß nicht voll trainieren konnte, noch auf einen „Stockerl-Platz“, einen hervorragenden 3. Platz vor (34. Gesamtrang bei den Frauen), nur 1:30 min. hinter der Siegerin. Hoch zufrieden nahm sie am Abend bei der Siegerehrung den Pokal entgegen.

  

Silvia konnte ebenfalls wegen einer Fußverletzung das Laufen nicht richtig trainieren, lief aber dennoch ein gutes Rennen und wurde mit dem 7. Platz in ihrer AK und dem 113. Gesamtplatz belohnt.

Am Sonntag mussten die Athleten, die um WM-Lorbeeren kämpften nicht ganz so früh an der Startlinie stehen. Um 10.45 Uhr gab es den Startschuss aus einer historischen Kanone für die Profis. Hier stand das Who ist Who mit Jan Frodeno, Sebastian Kienle, Michael Raelert, Andreas Dreitz, Andreas Böcherer, Javier Gomez, Bart Aeronouts, Jan van Berkel und und und am Start. Auch das Frauenfeld war mit Daniela Ryf, Heather Wurtele, Alica Kaye und aus deutscher Sicht Anja Beranek, Julia Gajer, Ricarda Lisk und und und sehr stark besetzt.

Bei den Herren gewann Jan Frodeno vor Sebastian Kienle und Javier Gomez.

Bei den Damen sah der Einlauf folgendermaßen aus: Daniela Ryf, vor Heather Wurtele und Anja Beranek.

Aus Bärensicht hatten sich unser Präsident Falk Ohlenbusch und Achim Groenhagen qualifiziert.
Für die beiden fiel der Startschuss um 11.26 Uhr. Beim Schwimmen hatte Falk leider einige Probleme und konnte seine gewohnt gute Schwimmleistung leider nicht abrufen und kam als 27. Seiner AK (45 - 49) aus dem Wasser. Auf dem Rad holte Falk dann Konkurrenten um Konkurrenten ein und konnte seine Laufschuhe als 15. schnüren. Inzwischen hatte die Sonne ihre volle Kraft erreicht und schien mit 33° C erbarmungslos auf die Athleten nieder. Es hieß wieder Flüssigkeit aufzunehmen, wo es nur ging. Falk lief ein gutes Rennen, konnte seine Platzierung nach dem Radfahren allerdings nicht ganz halten und landete auf einem guten 19. Rang.

  

Hier die einzelnen Ergebnisse:

Silvia
Schwimmen   00:35:01
Radfahren     03:12:20
Laufen          02:00:52
gesamt         06:02:40
 
Britta
Schwimmen   00:31:18
Radfahren      03:05:16
Laufen           01:47:26
gesamt          05:34:25
 
Falk
Schwimmen   00:27:37 
Radfahren      02:29:54 
Laufen           01:37:56 
gesamt          04:44:01

 

Bären-Tri 2015, Ironman Zell am See

Der 25. Bärentriathlon ist jetzt Geschichte

Am letzten Augustwochenende war das Strandbad am Zwischenahner Meer wieder in Bärenhand. Wir vom 1.TCO die Bären veranstalteten unseren Jubiläumswettkampf. Zum 25ten Mal stand der Bärentriathlon im Veranstaltungskalender. Das war ein Grund zum Feiern und genau deswegen hatten wir uns den ehemaligen Ironmanweltmeister Faris Al-Sultan eingeladen. Mit 785 Startern konnten wir zudem einen Teilnehmerrekord verzeichnen.

Aber erst einmal zu den Fakten: am Samstag hatten wir zum Aufbau und den Swim & Run-Wettbewerben Sonne satt bei knapp 28 - 30° C Lufttemperatur. Während der Auftaktdisziplin am Sonntag gab es zwei kleine Schauer. Das Wasser im Zwischenahner Meer hatte mit 20° C noch erfrischende spätsommerliche Temperaturen.

Für einige Bärenkids war es ebenfalls ein besonderer Wettkampf, waren doch diesmal neue Freunde aus Südafrika dabei. Ein Triathlonaustausch des Landesverbandes mit Südafrika machte dies möglich. Und so kämpften bei uns einige Athleten des Team East London aus Südafrika um jede Sekunde.

Am Samstag wurden die Swim & Run-Wettbewerbe durchgeführt. Um 17 Uhr starteten die Aktiven der TM/TW 6 mit 50 m Schwimmen und 200m Laufen als Erstes. Ihnen folgten die TM/TW 8 (100m Schwimmen und 400m Laufen), die TM/TW 10 (200m Schwimmen und 800m Laufen) sowie alle über 12 Jahren mit 300m Schwimmen und 5km Laufen. Auf die gleiche Distanz gingen abschließend die Starter und Starterinnen der Regionalliga Nord um die Startreihenfolge fürs Jagdrennen am Sonntag zu ermitteln.

Bevor die Kinder jedoch an Start gingen hatte Faris Al-Sultan die Jüngsten eingeladen, mit ihm ein Koppeltraining zu absolvieren, wobei er nebenbei aus dem Erfahrungsschatz eines Ironman-Weltmeisters erzählte. Nach der sportlichen Herausforderung folgte die traditionelle Nudelparty. Während des Carbo-Loadings interviewte Sprecher Andreas unseren Stargast Faris.

Tag 2: Der Tag an dem der Regen kam und zum Glück nicht blieb! Um halb 10 brachten die Powerkids der TM/TW 12 das Zwischenahner Meer zu ersten Mal zum brodeln. Über 400m Schwimmen, 14 km Radfahren und 1 km laufen kämpften sie um jede Sekunde. Anschließend kamen die Olympischen mit 1,5 km Schwimmen - 40 km Radeln - 10,8 km laufen, bevor die SprintstarterInnen, Staffeln und die RegionaligastarterInnen über die 750 m Schwimmen - 27 km Radeln und 5,4 km Laufen um Plätze und Sekunden kämpften.

Bei den jüngeren Startern war der Bärentriathlon gleichzeitig der Abschlusswettkampf zur Powerkid Serie Nord. Somit wurden am Wochenende nicht nur die Tagessieger sondern auch die Seriensieger geehrt.

Beim Staffelwettbewerb ging unser Stargast Faris selbst an den Start, zusammen mit den Gewinnern einer NWZ-Verlosung. Zusammen mit Rieke Sieber als Startschwimmerin und Georg Hunger als Radfahrer ging Faris als Staffelläufer auf die Strecke und machte gleich Sekunden gut, bevor er mit seinem Team die Ziellinie überquerte.

Beim Jagdrennen der Regionalliga ging es wieder schnell zur Sache. Schließlich wurden an diesem Wochenende nicht nur Tagespunkte vergeben, sondern es ging um die Abschlußtabelle und den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord. In der Einzelwertung belegten unsere beiden Schnellsten Tammo König und Christian Hörper Platz 3 und 4. In der Abschlusstabelle erreichten die Bären Platz 5 (Tageswertung Platz 4) und die Bärinnen Platz 7 (Tageswertung Platz 6). Die Aufstiegsmannschaften kommen in diesem Jahr aus einem Verein. Bei den Frauen sowie den Männern gewann das Team der TSV Bargteheide Tri.

Zum Abschluss gab es wieder viel Lob von den Aktiven und auch Faris Al-Sultan fühlte sich beim "bärigen" Wochenende am Zwischenahner Meer wohl. Wir würden uns auf jeden Fall freuen, wenn er sich im nächsten Jahr wieder als Starter bei uns anmeldet.

Alle Ergebnisse findet Ihr bei www.stgk.de

 

Ironman 70.3 Zell am See/Kaprun

 

Die 4. Ausgabe des IM 70.3 Zell am See/Kaprun fand dieses Jahr als Doppel-Veranstaltung am 29. u. 30. August statt. Während am Samstag der 70.3 stattfand, kämpften am Sonntag die Profis und Altersklassenathleten um WM-Ehren, die auf der Mitteldistanz in der 10. Ausgabe erstmals in Europa stattfanden.

An beiden Tagen gingen rund 5.000 Athleten aus 60 Nationen an den Start, was dieses Ironman 70.3-Wochenende zu einem der größten Triathlon-Events der Welt machte.

Bei strahlend blauem Himmel und am Mittag bei Temperaturen um die 32° C gingen in 8 verschiedenen Startgruppen die ca. 2.000 Athleten am Samstag an den Start. Geschwommen wurde im wunderschön gelegenen Zeller See, der mit 20° C und kristallklarem Wasser, das übrigens Trinkwasserqualität besitzt, beste Bedingen bot. Der Kurs wurde als Dreieckkurs gesetzt.

 

Für Silvia Dirks und Britta Hinrichs begann der Wettkampf um 6.45 Uhr.

 

Britta gelang die Auftaktdisziplin seht gut. Sie entstieg als dritte ihrer AK (45 - 49) dem See. Silvia war mit ihrem Ergebnis ebenfalls sehr zufrieden, was sich in einem 6. Platz in ihrer AK (50 - 54) nach der Auftaktdisziplin widerspiegelte.

 

Nun ging es auf die 90 Kilometer lange Radreise durch das schöne Salzburger Land. Die Radstrecke verlangte den Athleten allerdings einiges ab: Erst ging es relativ flach mit einigen kleinen Aufs und Abs dahin - man konnte sich gut einrollen. Nach ca. 20 KM begann dann der ca. 13 KM lange Anstieg auf den „Filzensattel“, mit 1.280 Metern das „Dach“ des IM 70.3. Mit Steigungsprozenten von bis zu 14 % hatten die Starter heftig zu kämpfen. Hier hieß es, Geduld zu bewahren und sein Pulver nicht vorzeitig zu verschießen. Der Lohn der Arbeit war danach eine Abfahrt, erst recht kurvig, dann doch recht geradlinig, so dass hier Geschwindigkeiten von jenseits der 80 km/h zu erreichen waren. Nach ca. 7 KM war der Spaß dann vorbei und es ging auf Landstraßen und kleineren Ortsdurchfahrten wellig zurück nach Zell am See. Allerdings durften die Athleten noch nicht in die Wechselzone abbiegen, sondern mussten noch eine Schleife nach Kaprun und Piesendorf und wieder zurück nach Kaprun fahren, um nach der Ortsdurchfahrt in die Wechselzone zu gelangen und dann auf die Laufstrecke zu gehen.

 

Britta verlor auf der Radstrecke einen Platz, war mit ihrer Radleistung aber sehr zufrieden. Auch Silvia fuhr ein gutes Rennen und war damit sehr zufrieden.

 

Die Laufstrecke war ein zweimal zu durchlaufender Kurs, der erst kurz durch den Ort und dann als Wendepunktstrecke am See entlang führte. Als flach war die Strecke nicht zu bezeichnen. Es gab mitten in Zell am See und in der Nachbargemeinde Thumersbach jeweils einen knackigen Anstieg, der den Athleten, gerade bei diesen Temperaturen, einiges abverlangte.

 

Die Wasser- und Flüssigkeitsversorgung spielte jetzt um die Mittagszeit eine große Rolle. Die vielen hoch engagierten Helfer kamen teilweise mit dem Flüssigkeit- und Schwammanreichen gar nicht nach, so dass kurz entschlossen einige Zuschauer mit anfassten.

 

Britta lief sich mit der schnellsten Laufzeit ihrer Altersklasse, obwohl sie wegen einer Verletzung am Fuß nicht voll trainieren konnte, noch auf einen „Stockerl-Platz“, einen hervorragenden 3. Platz vor (34. Gesamtrang bei den Frauen), nur 1:30 min. hinter der Siegerin. Hoch zufrieden nahm sie am Abend bei der Siegerehrung den Pokal entgegen.

 

Silvia konnte ebenfalls wegen einer Fußverletzung das Laufen nicht richtig trainieren, lief aber dennoch ein gutes Rennen und wurde mit dem 7. Platz in ihrer AK und dem 113. Gesamtplatz belohnt.

 

Am Sonntag mussten die Athleten, die um WM-Lorbeeren kämpften nicht ganz so früh an der Startlinie stehen. Um 10.45 Uhr gab es den Startschuss aus einer historischen Kanone für die Profis. Hier stand das Who ist Who mit Jan Frodeno, Sebastian Kienle, Michael Raelert, Andreas Dreitz, Andreas Böcherer, Javier Gomez, Bart Aeronouts, Jan van Berkel und und und am Start. Auch das Frauenfeld war mit Daniela Ryf, Heather Wurtele, Alica Kaye und aus deutscher Sicht Anja Beranek, Julia Gajer, Ricarda Lisk und und und sehr stark besetzt.

 

Bei den Herren gewann Jan Frodeno vor Sebastian Kienle und Javier Gomez.

 

Bei den Damen sah der Einlauf folgendermaßen aus: Daniela Ryf, vor Heather Wurtele und Anja Beranek.

 

Aus Bärensicht hatten sich unser Präsident Falk Ohlenbusch und Achim Groenhagen qualifiziert.

Für die beiden fiel der Startschuss um 11.26 Uhr. Beim Schwimmen hatte Falk leider einige Probleme und konnte seine gewohnt gute Schwimmleistung leider nicht abrufen und kam als 27. Seiner AK (45 - 49) aus dem Wasser. Auf dem Rad holte Falk dann Konkurrenten um Konkurrenten ein und konnte seine Laufschuhe als 15. schnüren. Inzwischen hatte die Sonne ihre volle Kraft erreicht und schien mit 33° C erbarmungslos auf die Athleten nieder. Es hieß wieder Flüssigkeit aufzunehmen, wo es nur ging. Falk lief ein gutes Rennen, konnte seine Platzierung nach dem Radfahren allerdings nicht ganz halten und landete auf einem guten 19. Rang.

 

Hier die einzelnen Ergebnisse:

 

Silvia

Schwimmen

00:35:01

Radfahren

03:12:20

Laufen

02:00:52

gesamt

06:02:40

 

Britta

Schwimmen

00:31:18

Radfahren

03:05:16

Laufen

01:47:26

gesamt

05:34:25

 

Falk

Schwimmen

00:27:37  

Radfahren

02:29:54  

Laufen

01:37:56  

gesamt

04:44:01  

 

 

 

Tri Islands, Quer durchs Meer

1. Red Bull Tri Islands

Der etwas andere Triathlon: über drei Inseln

(Bericht von Kai)

Schon am  Samstag musste wir aufgrund der sehr umfangreichen Logistik unsere kompletten Sachen für den Wettkampf abgeben, und waren dafür am Fähranleger in Dagebüll. Es mussten nicht nur das Fahrrad und eine Trinkflasche abgegeben werden, sondern auch ein Bekleidungsbeutel zum Radfahren, einer zum Laufen und einer für nach dem Wettkampf mussten gepackt, beschriftet und in LKW geladen werden. Schon hier galt es gut zu überlegen, denn vergessene Sachen hinterher bringen ging ja nicht.

Das Wetter dann am Wettkampftag Sonntag war leider deutlich kühler als noch am Samstag, bewölkt und grau und sehr windig. Wir mussten uns pünktlich zur Abfahrt der Fähre um 9:40 Uhr wieder am Anleger in Dagebüll einfinden und sind dann gut 2 Stunden lang durch die Nordsee nach Amrum gefahren. Zum Glück blieb es trocken, denn auf dem Sonnendeck gab es für uns ein zweites Frühstück bestehend aus Heißgetränken, Brötchen und Müsliriegeln und die Wettkampfbesprechung wurde dort von Daniel Unger durchgeführt.

Endlich auf Amrum angekommen, wurden dann alle Teilnehmer mit zwei Bussen in die Nähe des Strandes transportiert. Hier konnten wir uns umziehen, dann wieder mal einen Bekleidungsbeutel abgeben, nochmal was trinken (und zum WC) und sind dann alle zusammen auf einem Schotterweg und am Sandstrand (ein Naturschutzgebiet, in das keine Fahrzeuge fahren durften und damit auch keine Zuschauer erlaubt waren) etwa 2 km zum Schwimmstart marschiert. Um 14 Uhr war dann endlich der Start, man musste etwa 100 m durch den Sand laufen und dann ins auflaufende Wasser der Nordsee abbiegen. Vor dem Start nochmal ein Riesenschreck für mich, der Nasensteg an meiner Schwimmbrille ist gebrochen, und ohne Brille  hätte ich die Strecke nicht bewältigen können (kann ja auch nicht ganz viel sehen ohne sie). Zum Glück habe ich sie provisorisch reparieren können und dann ging es los. Alle sind losgerannt wie verrückt und wir auch. Im flachen Wasser 18 °C warm, konnte man zuerst auch noch Laufen, aber als es bis zur Mitte des Oberschenkels reichte sind wir angefangen zu schwimmen, da schon mit Schnappatmung.  Wegen des trüben Wetters war das Ziel auf Föhr schon an Land schlecht zu erkennen und im Wasser wurde es nicht besser. Bojen durften nicht gesetzt werden, es gab also keine, aber die Strecke wurde links und rechts von diversen Boten gesichert. Allerdings war dieser Korridor recht breit und durch die Strömung wurde man ständig abgetrieben und das auch noch in verschiedene Richtungen! Eigentlich hätten wir 2,5 km schwimmen sollen, aber am Ende hatten viele 3,2 – 3,5 km auf ihrem GPS-Gerät.

Olaf schaffte es, als 7. nach 44:36 Minuten aus dem Wasser, ich als 7.  Frau nach 53:03 Minuten. Mehrfach hat man unterwegs durch die Strömung die Orientierung verloren und durch den Wellengang auch mal den einen oder anderen Hieb Salzwasser verschluckt. Das Haus des Gastes in Utersum, bei dem die Wechselzone sein sollte,  kam auch einfach nicht näher! Endlich in Ufernähe angekommen fanden wir uns zwischen einigen ankernden Booten wieder und mussten auch erstmal den Schwimmausstieg suchen (der wäre aber eigentlich deutlich weiter links gewesen)  Also musste man am Strand durch den weichen und tiefen Sand zur Wechselzone laufen, bestimmt ca. 300 m. Und es gab einige Hundert Zuschauer, die einen dicht gedrängten Korridor gebildet haben und jeden Athleten laufstark angefeuert haben, da konnte man sich natürlich keine Blöße geben und ist so schnell es ging durch den Sand gestapft.

In der Wechselzone musste man dann erstmal sein Rad finden, die Helfer haben einem zum Glück gut eingewiesen, aber dennoch ist es  sehr ungewohnt gewesen, überhaupt nicht zu wissen, wo das Rad ist.  Links neben den Rad lagen unsere Beutel, vorne der Radbeutel, hinten der Laufbeutel. Der Radbeutel wurde schnell ausgeschüttet, Helm auf, Startnummer um, Schuhe anziehen, Neo und andere Schwimmsachen in den gerade geleerten Beutel stopfen und dann raus aus der Wechselzone, Aufsteigen und Gas geben. Sofort wehte einem dann der heftige Gegenwind ins Gesicht, es wurde also nicht leichter. Es ging auf schmalen Wirtschaftswegen die aber gut asphaltiert waren, erst hinter dem Deich, dann vor dem Deich entlang und man musste nicht nur auf die Mitstreiter, sondern auch auf frei laufende Schafe achten (da gab es keinen Zaun, so wie bei uns üblich). Es mussten eine längere und eine kürzere Runde gefahren werden, die bis auf die Deichquerung total flach aber sehr windanfällig war. Olaf konnte etwas Zeit gut machen und fast den Besten Schwimmer, Jan Sibbersen einholen. Ich konnte zwei Frauen überholen und war dann in der Wechselzone 5. Frau.

Wieder in der Wechselzone hieß es Rad abstellen, jetzt wusste man ja, wo alles war, den Laubeutel schnappen und ausschütten, Schuhe anziehen, die Radsachen zurück in den Beutel stopfen und in Richtig Ufersteg laufen.
Hier gab es etwas ganz Besonderes. Immer 12 Personen wurden in einem Schnellboot (Schlauchboot mit 250 PS) nach Sylt übergesetzt. D. h. es wäre richtig blöd gewesen, als 13. oder 25. anzukommen, denn dann musste man solange warten, bis das Boot voll war! Olaf schaffte es als gesamt 7. ins 1. Boot, ich war im dritten Boot  als 8. Person, zusammen mit einer anderen Frau, der bis dahin 4.

Die Überfahrt dauerte etwa 20 Minuten, die Nordsee war mittlerweile recht kabbelig und das Boot hüpfte förmlich über das Wasser, man musste sich richtig gut festhalten, also war wieder nichts mit Verschnaufen. Außerdem war es wirklich kalt, 18 °C, aber keine Sonne, der starke Wind und dann noch der Fahrwind. Brr. Einige Teilnehmer, darunter auch Olaf haben sich einen leeren blauen Müllsack übergestreift, aber ich hatte leider keinen.

Im Hafen in Hörnum auf Sylt angekommen, sind die ersten aus unseren Booten sofort an Land gesprungen und dadurch hatten wir beide das Pech, dass unsere Boote wieder etwas von der Hafenmauer abgetrieben sind. Die Fahrer mussten erst wieder heranfahren und dann konnten auch wir vom Boot springen und eine Metalltreppe hochlaufen. Und wieder diverse Zuschauer. Wieder sind alle los gerannt wie gestochen, wir aus meinem Boot natürlich auch und ich konnte die andere Frau abhängen. Ein kleines Stück lief man dann auf ebener Fläche, aber dann ging es auf einem Holzbohlenweg eine Düne hoch, wo es noch eine Sonderwertung („Bergwertung“) gab.  Dann ging es sofort auf einem Schotterweg wieder steil herunter und da erwischte mich ein Krampf hinten im Oberschenkel, der war so schlimm, dass ich fast gar nicht mehr auftreten konnte und ich dachte schon, ich müsste aufgeben.

Unten angekommen ging es weiter auf einem flachen Radweg und dann ging der Krampf endlich weg. Natürlich hatte mich die andere Damen in der Zeit lange wieder überholt. Ich musste also wieder aufschließen, konnte sie dann aber etwa bei km 4 wieder einholen und war dann wieder 4. Olaf lief derweil vor bis auf Platz 4 bei den Herren, konnte aber die Führenden nicht einholen. Auf dem letzten Stück der Strecke ging es wieder durch die Dünen, wo ich die bis dahin 3. Frau überholen konnte, d. h. jetzt war ich Dritte (!)  und dann durch den weichen Sand an den Strand, die letzten 3 von den 10,9 km am Strand entlang und auch hier wurde man ständig angefeuert, auch aus Caffees und Ferienwohnungen vom Balkon, zuletzt musste man dann durch ein kleines Waldstück und endlich war dann der Zielbogen in Sicht, die letzten 200 m allerdings wieder durch weichen Sand.

Das war wirklich hart, hat aber riesen Spaß gemacht. Olaf hat 3:05:56 Minuten benötigt und war dann 4., ihm fehlten nur 39 Sekunden zum 3. Platz, etwas ärgerlich. Ich war nach 3:28:52 Minuten im Ziel als 3. Frau.
Im Ziel bekamen die Teilnehmer nicht das gewohnte Zielbüffet aus Obst und Kuchen, sondern konnten Scampi, Salat und Gegrilltes bekommen und im Messebereich war auch der Hans-Grohe-Duschtruck, in dem man sich endlich das Salzwasser und den Sand, der sich überall abgesetzt hatte abspülen konnte.

Bei der Siegerehrung dann bekamen die Podiumsplatzieren neben den Preisen und einem Händedruck vom Weltmeister Daniel Unger (ich habe ein komplettes Triathlon-Outfit inkl. Schuhe von Zoot bekommen!) auch eine 1,5 l Flasche echter Champagner, von der erst etwas verspritzt, dann der Rest auf dem Heimweg, der erst mit dem Bus, dann mit dem Zug und wieder mit dem Bus zurück nach Dagebüll führt, ausgeleert wurde J. Um 22 Uhr konnten wir dort nach einem wirklich langen Tag alle unsere Sachen und die Räder wieder in Empfang nehmen.

Logistik und Organisation waren wirklich perfekt. Die Veranstaltung kann man echt empfehlen, ist aber sauhart und dauert einfach sehr lange und der Knock-Out-Modus ist sicherlich auch für viele nicht ohne (bei Ebbe, ab 16: 50 Uhr konnten die Schnellboote nicht mehr nach Sylt fahren, es hieß etwas 100 Teilnehmer hätten deshalb Laufstrecke und Ziel nicht mehr erreicht).

Rennbericht:
https://www.redbull.com/de/de/adventure/stories/1331741703091/red-bull-tri-islands-2015

Ergebnisse:
https://results.frielingsdorf-datenservice.de/2015/triislands/

Videos (beim NDR-Video sind wir beide sogar kurz drauf)
https://win.gs/1TNWd7r
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Sport-Online,sportclub6824.html

(Bild: Red Bull Tri Island 2015© Lennart Ritscher)

 

Quer durchs Meer 2015

 

Optimale Bedingungen, super Organiation

(Mehr als 300 Schwimmerinnen und Schwimmer haben beim 4. Landstrecken- und Freiwasserschwimmen „Quer durchs Meer 2015“ am Samstag, 22. August, die drei Kilometer lange Strecke durch das Zwischenahner Meer bezwungen. Unter dem Motto „Jeder kann mitschwimmen, es kommt nicht auf die Schnelligkeit an!“ hatte dazu die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bad Zwischenahn eingeladen. Zahlreiche Bärinnen und Bären gingen auch diesmal wieder an den Start, einige nutzten die Veranstaltung als lockere Trainingseinheit andere gaben im vorderen Schwimmerfeld richtig Gas.

Mit 22°C Wassertemperatur, strahlend blauem Himmel und kaum Wind konnten die Bedingungen nicht besser sein.
Die Schwimmer starteten mit dem Startschuss durch den Schirmherrn Kurdirektor i.R. Peter Schulze gegen 9.30 Uhr in Dreibergen, um den drittgrößten Binnensee Niedersachsens zu durchqueren. Um die Veranstaltung herum wurden rund 140 ehrenamtliche Kräfte eingesetzt, über 20 DLRG-Motorrettungsboote aus allen Teilen Niedersachsens und Sicherungsboote, der am Zwischenahner Meer ansässigen Vereine und der Feuerwehr, sicherten den Streckenverlauf ab. Aufgrund des großen Andranges von Schwimmern und Gästen wurden von der Reederei Ekkenga zusätzlich beide Fahrgastschiffe, die „Bad Zwischenahn“ und die „Oldenburg“ eingesetzt.

Als erster Schwimmer konnte Carsten Niederberger in 39:47 min. das gegenüberliegende Ufer erreichen. „Durch die gute Sicht und dem spiegelglatten Wasser konnte ich meine Technik ausspielen“, sagte Carsten später. Kai Sachtleber überschwamm / überschritt als erste Frau in 47:47 min. die Ziellinie und auch alle anderen Bärinnen und Bären kamen erfolgreich am Schwimmausstieg des Bären-Tri's an Land.

  

Der 30. Bärentriathlon findet
am 22./23. August 2020 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
 
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Trainingswetter

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