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News

Schwarme, Wilhelmshaven, Glasgow

Schnelle Bären-Kids in Schwarme

Beim vorletzten Triathlon der Schülerserie Nord am 19.08.2018 in Schwarme kamen die Nachwuchs Bären bei herrlichstem Sommerwetter noch einmal richtig in Schwung und sicherten zum Saisonschluss noch wichtige Punkte für die Einzel- und die Mannschaftswertung.

Die älteren Starter der Jugend A, Jannis Pieper und Jorge Klattenhoff, erreichten zu Beginn beim Schwimmen, Rad fahren und Laufen die Plätze Fünf und Sechs. Die erste Steigerung gab es bei den B-Jugendlichen, wo Lenny Wefer als Zweiter die erste Treppchen-Platzierung des Tages erreichte. Nikita Rosengauer wurde hier Neunter.

In der gleichen Altersgruppe beendeten Leia Murdfield und Luisa Monert den Wettkampf als Vierte und Fünfte.

Die besten Leistungen wurden dann wiederum von den Schülerinnen A erreicht. Einen Doppelsieg feierten hier Jule Brand und Esther Eichholz. Auch Sara Murdfield (4.), Melina Rode (7.) und Kaija Budde (9.) konnten sich gut platzieren.

Bei den Jungen dieser Altersklasse erreichte Nico Rode als Zweiter das Podium; Piet Kraski wurde Zehnter. Auch bei den jüngeren Jahrgängen waren die Bären mit ein paar schnellen Mädchen vertreten.

Das Rennen der Schülerinnen B führte Meret Hanke auf den fünften und Friederike Runde auf den 12. Platz.

Den Schlusspunkt der Einzelwettbewerbe setzte die Jüngste. Nina Budde beendete den Wettkampf als Zweite und erreichte damit die insgesamt fünfte Treppchen Platzierung des Tages.

Nach einer verdienten Pause konnten sich die Teilnehmer noch bei spannenden Staffelrennen präsentieren. Denn wenn sich die „Bärenkinder“ und die „Powerbären“ auf die Strecke machen und „Die drei Muskebären“ versuchen, die „Schnecken auf Speed“ einzuholen, wird eines schnell klar: „Qualität braucht keinen Namen“. Am Ende waren alle mit der Veranstaltung zufrieden und fiebern dem Saisonausklang des 1. TCO „Die Bären“ in Zwischenahn am nächsten Wochenende entgegen.

                   

 

Junge Bärinnen siegen in Wilhelmshaven

Im Rahmen des NordseeMan / NordseeWoman wurde ein Wettkampf der Triathlon-Schülerserie Nord durchgeführt. Die Teilnehmer blieben dabei allerdings bei dem angebotenen Duathlon (Laufen - Rad fahren – Laufen) auf dem Trockenen. Zum Ausgleich öffnete der Himmel seine Schleusen und beendete ausgerechnet während des Wettkampfes die lange Dürreperiode.

Überlegene Siegerin bei den Schülerinnen C wurde erneut Nina Budde. Nach überstandener Verletzung fand Esther Eichholz zu alter Form zurück und gewann ebenfalls in ihrer Altersgruppe (Schülerinnen A – 0,7km-5km-0,7km). Ihr folgten Sara Murdfield (3.), Kaija Budde (5.), Melina Rode (7.) und Lara Wohlers (8.)auf den Plätzen. Auch bei den Jungen war Nico Rode in dieser Altersgruppe erfolgreich und erreichte als Dritter das Podium.

Bei den Schülerinnen B, die die gleichen Distanzen zurücklegen mussten, wurde Meret Hanke Fünfte.
Hart umkämpft waren die Platzierungen in den Jugendklassen, wo mit 1,5km-10km-1,5km etwa die doppelten Entfernungen absolviert werden mussten. Die Mädchen der Jugend B, Leia Murdfield und Luisa Monert, beendeten ihre Rennen auf den Plätzen Vier und Sechs. Die Jungen dieser Altersgruppe, Lenny Wefer und Nikita Rosengauer, erreichten am Ende gegen starke Konkurrenz die Plätze Sechs und Acht. Die männliche Jugend A war bei den Bären-Kids durch Jannis Pieper vertreten, der den fünften Rang belegen konnte.

Da der Wettkampf auch für Starter aus anderen Bundesländern offen war, konnten für die Punktwertung der Schülerserie Nord zum Teil auch bessere Platzierungen erreicht werden als es die oben aufgeführte Gesamtwertung ausdrückt.

                     

 

Kai und Pauline International unterwegs

Im Rahmen der 2018 Glasgow European Championships fand auch die ETU Europameisterschaft im Triathlon statt. Für Altersklassen stand dieses Mal die Sprint- Distanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) auf dem Programm, während die Elite auf die Olympische Distanz ging.

Aus Oldenburg nahmen für die Deutsche Altersklassennationalmannschaft Kai Sachtleber und Pauline Lenarz teil.
Bereits am Donnerstag musste die Registrierung erledigt werden bevor dann am Freitagvormittag das Rad in der Wechselzone eingecheckt werden konnte. Anschließend veranstaltete die DTU ein Athletenbriefing, um wichtige Informationen und Besonderheiten, die zu beachten waren, den Athleten mit auf den Weg zu geben. Am Samstag ging es dann für die Triathletinnen und Triathleten an den Start.

Pauline musste bereits morgens um 7:30 Uhr an den Start gehen – bei noch frischen 7 °C! Das bedeutete auch, dass bis sie schon bis 6:45 die letzten Vorbereitungen in der Wechselzone erledigt haben musste. Im Vorstartbereich musste man sich außerdem schon 30 Minuten vor dem Start einfinden und hierher durfte nichts weiter mitgenommen werden (wie z. B. Schuhe oder eine Jacke), d. h. es wurde für die Athleten schon recht kalt. (Auch ist es ja bei ETU/ITU Meisterschaften verboten, etwas anderes zu tragen als den offiziellen Nationalmannschaftsanzug; es dürfen nur Armlinge oder Beinlinge, wenn diese ohne jeglichen Aufdruck sind, etwas unterhalb des Anzugs oder komplett durchsichtige Jacken übergezogen werden.)

Kai startete erst um 11 Uhr und konnte sich schon über 15 °C Lufttemperatur und Sonnenschein freuen (es hat doch also doch auch mal was Gutes, älter zu werden). Die 750 m mussten im Strathclyde Loch (in dem auch die Rudermeisterschaften stattfanden – ca. 20 km außerhalb von Glasgow) als ein große Runde geschwommen werden, bei unerwartet relativ warmer Wassertemperatur von 18,4 °C (es wurde natürlich aber mit Neoprenanzug geschwommen). Kai konnte als 3. ihrer Startgruppe mit 111 Teilnehmerinnen aus  drei Altersklassen und auch ihrer Altersklasse hinter einer Britin (der späteren Siegerin der AK 45-49) und einer Ungarin dem Nass entsteigen und bereits in der Wechselzone die Ungarin überholen.
Dann ging es auf die überraschend anspruchsvolle, hügelige und komplett mit Gittern abgesperrte Radstrecke im Strathclyde Country Park, die einige knackige Anstiege und Abfahrten, scharfe Kurven und 2 Wendepunkte aufwies. Es wurde auf einer schmalen Straße und natürlich im Linksverkehr gefahren was einen der beiden Wendepunkte sehr schwierig zu fahren machte, da dieser sehr eng war und man es ja als Kontinental-Europäer eher nicht gewohnt ist, enge 180 ° Kurven rechts herum zu fahren.

Zum Glück gab es bereits die Möglichkeit, am Freitag die Strecke kurz abzufahren (hier hatten die Briten sehr strikt organisiert, dass jeder 2 Runden fahren durfte – nur in einem dafür vorgesehenen Zeitfenster) und es blieb während des Rennens trocken, denn sonst wäre insbesondere eine scharfe Linkskurve unmittelbar hinter einer Abfahrt sehr gefährlich gewesen. Die Strecke musste dreimal hin und her gefahren werden und Kai wurde hier bereits von einer weiteren Britin überholt, konnte aber längere Zeit an einer Teamkollegin, Nicole Best, einer Starterin in der AK 50, dran bleiben – Kai fuhr schneller bergauf, Nicole dafür besser die Kurven und bergab.

Abschließend wurden 5 km auf Spazierwegen durch den Strathclyde Country Park gelaufen. Zu Beginn führte die Strecke auf einem schön asphaltierten flachen Weg am Loch entlang, aber bereits nach ca. 800 m wurde die erste Steigung erreicht. Es mussten dann mehrere kleine Hügel erklommen und wieder heruntergelaufen werden, es gab scharfe Kurven und der Belag wechselte außerdem zu Schotter und stark beschädigtem Asphalt mit Rissen, Löcher und Wellen, so dass man auch sehr aufpassen musste, wo man hintrat.

Ca. 1 km vor dem Ziel wurde Kai von einer dritten Britin überholt, die einen kleinen Vorsprung herauslaufen konnte. Kai schaffte es, den Vorsprung nicht mehr größer werden zu lassen, konnte aber nicht mehr kontern und kam dann mit nur 12 Sekunden Abstand als 4. der AK ins Ziel (in 1:16:04 Std.).

Pauline wurde nach einem guten Wettkampf 20. in ihrer Altersklasse 16-19 in 1:23:38 Std.

Die Veranstaltung war sehr gut und bis ins Kleinste durchorganisiert, überall gab es sehr aufmerksame und freundliche einheimische (freiwillige) Helfer, die auch gern wenn Zeit war für ein Schwätzchen zu haben waren, um zu fragen, wo man herkommt, wie die Anreise war oder ähnliches. Die Briten sowohl im Wettkampf wie auch die Zuschauer waren sehr sportlich, natürlich haben sie viel die eigenen Athleten angefeuert, aber auch uns von weiter angereiste Teilnehmer.

  

Tartu (Estland), Wingst, Sassenberg

EM Kurzdistanz in Tartu, Estland

Kai Sachtleber hat am 21.07. an den 2018 Tartu ETU Triathlon European Championships teilgenommen. Da Olaf Geserick im Frühjahr, wo man sich hätte bereit anmelden müssen, noch Knieprobleme hatte, war er „nur“ als  persönlicher Betreuer dabei (für Kai aber sehr praktisch).

Am Donnerstag gab es abends bereits die Eröffnungsfeier. Etwas wirklich Besonderes war, dass einige der freiwilligen Helfer hier einen gemeinsamen Tanz aufgeführt haben. Anschließend gab es dann natürlich die üblichen Nudeln und die Siegehrung zu einem Freiwasserschwimmen, an dem Kai am frühen Abend auch teilgenommen hatte. Hier konnte schon mal die Schwimmstrecke vom Triathlon gründlich angeschaut werden. In der AK 40 – 49 hat Kai hier den ersten Platz geschafft, gesamt war insgesamt Dritte - ein guter Auftakt. Als Preis gab es Produkte des Sponsors, der Tartu-Mill, ein Paket Vollkorn Nudeln, eine Mischung für Porridge und eine Backmischung für Schokomuffins (schleck!) sowie einen Schlauchschal.
Am Freitag mussten dann bereits die Registrierung abgeschlossen und das Rad eingecheckt werden. Außerdem konnte die Radstrecke schon einmal abgefahren werden und Kai ist gerade noch vor einem Gewitter davon gekommen.

Samstag morgens  um 9:40 Uhr wurden dann die Triathletinnen und Triathleten auf die Reise geschickt.

Geschwommen wurde stromabwärts  im Fluss Emajõgi, der mitten durch die Innenstadt verläuft. Um die Strömung auszugleichen, war die Strecke statt der üblichen 1500 m auf 1750 m bemessen worden. Womit Kai nun eigentlich  bei einem Triathlon im „hohen Norden“gar nicht gerechnet hatte: es wurde ohne Neo geschwommen weil das Wasser wärmer als 23 °C war! Zu Beginn des Wettkampfs war es bedeckt, aber die Wettervorhersage sagte 20 °C voraus – jedoch kaum Wind.
Die Startgruppe umfasste alle Frauen von 40 bis 49 Jahren, wobei es diesmal allerdings keine nennenswerten Hauereien gab.
Am Ende des beidseitig durch Bojen markierten Schwimmkurses kam dann eine recht steile Rampe, die hochgelaufen werden musste. Kai war nach dem Schwimmen in 20:59 Minuten (neue Bestzeit auf 1750 m – grins) zweite in ihrer AK, hinter einer Britin.

Es musste dann ein relativ langer Weg zur Wechselzone gelaufen werden, die sich auf einer Straße mitten im Zentrum von Tartu, der zweitgrößten Stadt Estlands befand und ebenfalls gefühlt endlos lang war.

Die Radstrecke führe dann erst einmal auf einer neu asphaltierten Straße aus der Stadt heraus mit einem Wendepunkt nach ca. 9 km. Dann gab es eine kleine Runde durch die Innenstadt mit kurzem aber knackigen Anstieg (9% Steigung) und entsprechender zusätzlich kurviger Abfahrt und einem weiteren Wendepunkt vor der Wechselzone.
Das Ganze war 2 x zu fahren, bevor es zurück in die Wechselzone ging. Kai wurde leider von einer Britin und einer Estin überholt – trotz Vollgas und einem Schnitt von mehr als 35 km.

Auf einer langen Wendepunktstrecke entlang des Flusses wurden dann die abschließenden 10 km gelaufen und es kam dann auch die Sonne heraus und Temperaturen wurden dann auch wieder knallheiß mit 26 °C. Kai wurde von einer weiteren Britin überholt und war dann im Ziel fünfte in ihrer AK (45 – 69), wieder „nur“ mit einer Finisher-Medaille, jedoch mit einer durchweg guten Leistung auf allen Teilstrecken und diesmal auch ohne vergeigten Wechsel!

  

 

Bären-Kids holen Doppel-Sieg in der Wingst

Der Triathlon in der Wingst am 05.08.18 wurde nicht wie gewohnt in einem Zug, sondern auf Grund der dezentral gelegenen Sportstätten geteilt durchgeführt. Da das Schwimmbad sich an anderer Stelle befindet, wurde der Wettbewerb nach dem Schwimmen unterbrochen und mit den erworbenen Zeitdifferenzen später im Stadion fortgesetzt.

Die teilnehmende Gruppe der Oldenburger Bären stand dabei einmal mehr im Zeichen von Mädchen Power. Dauer-Siegerin Jule Brand gewann erneut vor Esther Eichholz in der weiblichen Schülerklasse A. Dabei mussten 300m geschwommen, 5km Rad gefahren und 2km gelaufen werden. Ihnen folgten Kaija Budde, Lara Wohlers und Carla Hake auf den Plätzen fünf, sechs und acht. Als jüngste Bärin zeigte Nina Budde großes Talent und hatte nach 100m-2,5km-0,6km alle anderen Mädchen der Jahrgänge 2010/11 hinter sich gelassen. Auch in der Altersgruppe der 8/9-jährigen (200m-5km-1km) war mit Friederike Runde eine Oldenburgerin am Start und belegte Rang acht.

Leider hatten nur zwei Jungen den Weg in die Wingst auf sich genommen. Collin Koss startete ebenfalls in der Schülerklasse A und wurde Siebter. Die längsten Strecken (400m- 10km-2km) musste an diesem Tag Lenny Wefer bei den Jugendlichen B absolvieren. Er konnte den Wettbewerb schließlich als Sechster beenden.

In der Wingst wurde der fünfte von acht Vergleichen im Rahmen der Schülerserie Nord durchgeführt. Bereits am nächsten Wochenende geht es mit einem Duathlon (Laufen-Rad fahren-Laufen) im Rahmen des Junior-NordseeMan in Wilhelmshaven in die vorentscheidende Phase.

                   

 

Nicole Kons und Vincent Paul erfolgreich beim Sassenberger Triathlon

Bei sommerlichen Höchsttemperaturen fand der diesjährige Sassenberger Triathlon am Feldmarksee statt. Über 1.000 Triathleten hatten sich auf den Weg gemacht, um an einem der diversen Wettkämpfe teilzunehmen. Angeboten wurden eine Volks- und Olympische Distanz, ein Grand Prix sowie eine Mitteldistanz. Nicole Kons von den Oldenburger Bären entschied sich für den Grand Prix (1,7 km Schwimmen, 67 km Radfahren und 15 km Laufen).

Das Schwimmen erfolgte mit einem Landgang im Sassenberger Feldmarksee. Es wurde ohne Neoprenanzug geschwommen, da die Wassertemperatur morgens bereits 25 Grad betrug. Die Radstrecke führte dreimal über einen 22 km flachen und schnellen Rundkurs und beim abschließenden Lauf musste dreimal der Feldmarksee umrundet werden. Dabei kamen die Triathleten auch an einem Campingplatz vorbei. Die Camper hatten ihre Freude und feuerten die Athleten frenetisch bei Grillwurst und Schlagermusik an. Ebenso wurden an diversen Fankurven Rasensprenger aufgestellt, was für eine willkommene Abkühlung sorgte.

Nicole absolvierte das Schwimmen in sehr guten 30:59 Minuten und kam als dritte Frau aus dem Wasser. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die Radstrecke. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35,8 km/h beendet Nicole das Radfahren nach 1:57:06 Stunden immer noch auf Platz drei liegend. Der abschließende Lauf, insbesondere die letzten fünf Kilometer waren dann sehr kräftezehrend, so dass Nicole hier von einigen schnelleren Läuferinnen überholt wurde. Nach 3:53:05 Stunden kam sie als neunte Frau dennoch mehr als zufrieden ins Ziel und freute sich zugleich über den ersten Platz in ihrer Altersklasse W40.

Vincent Paul nahm indes am 20. Internationalen Militär Triathlon Cup über die Olympische Distanz teil. Er hatte 1,5 km Schwimmen, 44 km Radfahren und 10 km Laufen zu absolvieren. Nach einer guten Schwimmleistung in 23:17 Minuten folgten zwei Radrunden für ihn. Hier benötigte er 1:11:18 Stunden. Die abschließenden zwei Laufrunden rund um den Feldmarksee meisterte er in 44:27 Minuten. Mit seiner Endzeit von 2:22:45 Stunden belegte er einen respektablen achten Platz in einem starken internationalen Feld und wurde zudem Zweiter in seiner Altersklasse M 30.

  

Bericht und Fotos: Nicole Kons

Aquathlon-WM in Fyn (DK)

Kai Sachtleber Vierte bei der Aquathlon-WM auf Fyn, Dänemark

Vom 05. bis 14.07. fanden auf der Insel Fyn in Dänemark die MULTISPORT WORLD CHAMPIONSHIPS statt, wobei der Wettkampf des Aquathlon am 12.07. stattfand.

Schon am Vortag bis 12 Uhr musste man sich im Wettkampf-Zentrum in Odense registrieren bzw. die Startunterlagen abholen. Anschließend gab es dann noch die Möglichkeit, mit einem Bus (vom Veranstalter organisiert) nach Middelfart zum Jachthafen zu fahren, wo die Wettkampfstrecke besichtigt und beschwommen werden konnte, sowie dann später auch das Briefing in der Aula eines nahen gelegenen Gymnasiums durchgeführt wurde.

Nach der Ankunft der sechs Reisebusse hat sich ein Großteil aller Leute erst einmal ins hiesige Café begeben, um etwas zu Essen zu ergattern. Mit diesem ungewohnten Ansturm hungriger Sportler war das Personal natürlich total überfordert, zumal die Anschläge und Speisekarte natürlich auch nur in Dänisch vorhanden waren (zum Glück konnte Kai durch ihre bereits mehr als 7-Jährige Tätigkeit in einer dänischen Firma ein bisschen Dänisch lesen und verstehen).

Bei strahlendem Wetter musste dann tatsächlich zum Schwimmen doch ein Neo angezogen werden, denn die Ostsee hatte nur etwa  18 °C und soll an der kältesten Stelle der Wettkampfstrecke sogar nur 16 °C gehabt haben.

Die 1 km lange Schwimmstrecke führte vom Strand entlang einer Mole des Jachthafens und einem großen Bogen in den Jachthafen hinein, wo dann der Schwimmausstieg angelegt war.
Die Ostsee war leider voller Quallen und nicht nur von der harmlosen Sorte, sondern es gab auch Feuerquallen mit langen Nesselzellen. Nach der kurzen Schwimmrunde hat Kai gemerkt, dass sie an Händen, Füßen und im Gesicht auch welche abbekommen hatte  – der Neo war in diesem Falle sehr nützlich. Zum Glück hat Kai aber schon am nächsten Morgen nichts mehr davon gemerkt.

Abends zurück in Odensee gab es eine sehr schöne Eröffnungsfeier (eigentlich schon die zweite der Veranstaltung): Eine Parade der Nationen aller Teilnehmer durch die gut besuchte Innenstadt und schließlich eine Pasta-Party. Hier gab es nicht die oft übliche Portion weich gekochter Nudeln mit zwei Soßen zum Aussuchen, sondern die Feier fand in einer großen Halle statt, in der diverse kleine Stände mit „Street Food“ ansässig waren, wo man sich mit seinem Gutschein ein Gericht aussuchen konnte.

Am 12.07. fand dann mittags der Wettkampf in Middelfart statt,  bei super Wetter (29 °C) und kaum Wind. Das Wasser spiegelglatt und sehr einladend, war jedoch leider noch immer voll Quallen. Man sagt, dass ein Italienischer Teilnehmer vor Angst angeblich dann nicht gestartet sein soll.

Freiwillige Helfer des Veranstalters standen wegen der Quallen im Vorstartbereich bereit und schmierten alle Athleten, die es wollten im Gesicht, an Hals und an den Händen mit Vaseline ein. Dies sollte helfen, damit sich die Nesselzellen der Quallen nicht an der Haut festsetzen konnten (und tatsächlich hatte Kai nach dem Wettkampf keine neuen „verbrannten“ Stellen).

Nach dem Start – in der Startgruppe waren alle Frauen von 40 bis 49 Jahren – wurde Kai beidseitig ordentlich in die Zange genommen und hatte mit ihren Mitstarterinnen etwas zu kämpfen und kam als 4. in ihrer AK nach (zu langsamen) 15:02 min. aus dem Wasser – natürlich wusste Kai das zu dem Zeitpunkt nicht. Zu dieser Zeit war die spätere Siegerin (die gut bekannte Bettina Lange) schon mehr als 2 Minuten vor ihr.
In der Wechselzone hatte Kai dann erst Probleme den Neo auszubekommen und dann in die Schuhe reinzukommen – so wurde sie dann von der späteren Drittplatzierten, einer Britin, sofort in der Wechselzone überholt.

Die 5 km Laufstrecke ging als Wendepunktstrecke direkt durch den Ort. Auf der Runde mit anschließender Geraden als stand die Luft regelrecht. Kai überholte noch eine Amerikanerin und die Britin vor ihr konnte war zwar die ganze Zeit zu sehen, aber der Abstand wollte sich einfach nicht verringern. Schließlich kam Kai dann nach 38:16 min. als Vierte der AK ins Ziel.

Natürlich hätte sie gern eine Medaille, zusätzlich zur Finisher-Medaille, gewonnen – zumal der Wechsel nicht optimal verlief – aber mit einem 4. Platz bei einer Weltmeisterschaft war Kai dennoch sehr zufrieden.

Nachlese Swimrun, Stade, Staffelauf Bremen

Der 1. Oldenburger Drei-Seen-Swimrun ist Geschichte . . .

. . . und hier kommt noch eine kleine "Nachlese"  ;o)

Zum einen war unsere Insa auf der Strecke unterwegs und hat jede Menge schöne Bilder gemacht, die wir Euch hier kostenlos zur Verfügung stellen möchten. Solltet Ihr die Bilder für Presse o.ä. verwenden wollen nennt doch bitte als Quelle: Insa Bonsack/1.TCO Die Bären.

Auch Dirk war mit der Kamera unterwegs und hat ein paar kurze Videosequenzen gedreht, die ich Euch aufgurnd der Dateigröße auf Anforderung gerne zusende. Eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Angabe der Startnummer reicht . . . natürlich nehmen wir auch gerne konstruktive Kritik, Lob usw. entgegen  ;o))
Die Videos, die ich hier vorliegen habe, betreffen folgende Teams: 1,2,3,4,6,7,8,9,10,11,12,13,15,16,17,20,21,22,23,24 und 26.

Zum anderen war auch die Presse nicht untätig . . . hier sind drei Berichte:
NWZ-Online
NWZ-Online-Video
Laufzeit.de

Last but not least wollen wir hier allen nochmal unseren besonderen Dank aussprechen, die diesen Wettkampf zu einem besonderen Erlebnis werden ließen:
- Die DLRG Ortsgruppe Oldenburg, die uns seit der ersten Minute immer hilfsbereit, konstruktiv und mit Herzblut unterstützt haben.
- Unsere Sponsoren, ohne die ein solcher Wettkampf nicht in die Tat umgesetzt werden könnte.
- Dem "Wettergott"
- Unsere vielen Helferinnen und Helfer, die vor und hinter den Kulissen immer freundlich und zuvorkommend den reibungslosen Ablauf gesichert und auch für ein reichhaltiges Kuchenbuffet gesorgt haben - ihr ward spitze!
- und natürlich unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer  ;o)

Hier findet Ihr die Bilder . . . ich habe aufgrund der Menge der Bilder alles in verschiedene Abschnitte aufgeteilt. Ich denke, für jeden ist etwas dabei . . . einfach draufklicken, Passwort "swimrun" eingeben und los geht's
- Vor dem Start
- Start
- Swim in Tweelbäker See
- Swim out Tweelbäker See
- Verpflegung
- Swim in Blankenburger See
- Swim out Blankenburger See
- Huntebrücke
- Ziel (Teil 1)
- Ziel (Teil 2)
- Siegerehrung

 

 

Junge Bären starten erfolgreich in Stade

Der Nachwuchs des 1. TCO „Die Bären“ hat sich für das intensive Wintertraining belohnt und ist sehr erfolgreich in die neue Saison gestartet.

Beim Swim&Run des Stader SV am 26.05.18 konnten die Triathleten vier Platzierungen auf dem Treppchen erreichen und damit eine gute Grundlage für den weiteren Verlauf der Schülerserie Nord legen.

Gleich die jüngste Bärin Nina Budde (Jg. 2009) eröffnete die Medaillenjagd und holte nach 100m im Wasser und 400m auf der Laufstrecke einen hervorragenden zweiten Platz. Mit viel Mädchen-Power ging es danach weiter. Meret Hanke und Friederike Runde wurden bei den Schülerinnen B (200m/1000m) Zehnte und Achtzehnte. Die stärkste Gruppe stellten die 12- und 13-jährigen Schülerinnen (300m/2000m), von denen Esther Eichholz die nächste Silbermedaille sicherte. Ihr folgten Sara Murdfield (5.), Melina Rode (7.), Kaija Budde (9.), Carla Hake (10.) und Lara Wohlers (11.) auf den Plätzen. Den gleichen Wettkampf der Jungen konnte Nico Rode nach hartem Kampf als Sieger beenden. Collin Koss und Piet Kraski belegten hier die Plätze sieben und acht.

Die Gruppe der Jugendlichen B (Jg. 03/04) musste mit 400m/3000m bei der großen Hitze schon sehr anspruchsvolle Distanzen bewältigen. Leia Murdfield beendete ihren Wettkampf auf dem 7. Platz. Bei den Jungen erreichte Lenny Wefer mit dem 3. Platz die nächste Top-Platzierung. Leo Kretschmer als Sechster, Nikita Rosengauer als Siebter und Adrian Flamma-Eisenmann als Zehnter vervollständigten das Starterfeld der Bären.

         

 

 

Laufen statt Saufen - Laktat statt Alkohol

Sauftour mit Freunden oder ein paar schöne Stunden mit der Familie – die Tradition Vatertag kann man sehr unterschiedlich interpretieren.

Etliche Bärinnen und Bären trafen sich morgens um 7.00 Uhr!!! in Donnerschwee, mittlerweile schon traditionell, um zusammen am 16. Bremer Staffellauf rund um das Faulenquartier teilzunehmen. Bei angenehm warmen Temperaturen wurde die Strecke Richtung Bremen unter die Räder genommen. Nach 50km lockerem Einradeln ("locker" liegt dabei im Auge des Betrachters ;o)) wurde es kontinuierlich noch wärmer und die Bremer Schlachte präsentierte sich in bestem Laufwetter, teilweise vielleicht sogar schon zu heiß. In Bremen stießen dann noch etliche Bärinnen und Bären dazu, die mit dem dem Zug (samt Rädern) oder mit dem Auto die Hinreise angetreten hatten. Pünktlich um 10.00 Uhr wurden die knapp 70 Staffeln gemeinsam von Organisator Utz Bertschy auf die 4 x 4,2 km lange Laufstrecke entlang des Weserufers und der Schlachte geschickt.

Die „Seniorenstaffel“ der Bären war auch in diesem Jahr wieder am Start. Andreas, Jens K., Ingo und Olli, die sich aufgrund des fortgeschrittenen Lebensalters (der Altersschnitt liegt bei Ü50, wobei Olli den Altersschnitt deutlich drückt ;o)) „Die Bären - Silberrücken" betitelt hatten, lieferten ein beherztes Rennen ab und belegten nach einer Aufholjagd in 1:14:35 Std. den 8ten Platz von 12 Männerstaffeln.

Die "Bärinnen" bewiesen, dass sie richtig gut aus dem Winterschlaf erwacht sind. Die Mannschaft „Bärinnen 3“ (Tasja, Antje G., Kerstin und Charlotte) konnte sich in 1:10:11 Std. mit über 5 Minuten Vorsprung auf die Frauenstaffel der Sparkasse Bremen den Sieg sichern. Nur 20 Sekunden hinter den Zweitplatzierten folgten auch schon in 1:17:18 Std. die „Bärinnen 1“ (Elke, Antje P., Helen und Anna B.) und hüpften als Dritte auf's Treppchen. Aber auch die „Bärinnen 2“ (Liv, Asmara, Anna K. und Pauline) zeigten, dass sie gut in Form sind. In 1:18:21 Std. belegten sie einen hervorragenden vierten Platz von insgesamt 10 gestarteten Frauenstaffeln.

Ein spitzenmäßiges Ergebnis lieferten „unsere“ beiden Jugendmannschaften ab . . . Niklas, Ben, Anne und Meikel rockten die Schlachte . . . in 1:11:23 Std. brachten sie den ersten Platz bei den Jugendmannschaften über die Ziellinie und belegten den 13. Platz von allen Staffeln. Melina, Carla, Kaija und Sara (alle Jahrgang 2006) ließen auch gewaltig die Zöpfe fliegen und brachten die Zuschauer zum Staunen. Der dritte Platz war der verdiente Lohn nach 1:24:17 Std. Vollgas . . . Hut ab!!!

Nach der Siegerehrung ging's dann wieder zusammen auf's Rad um die Rückfahrt anzutreten. Heraufziehende schwarze Wolken ließen nichts gutes für den Heimweg erahnen, aber mit einer Punktlandung kamen alle Bärinnen und Bären trocken nach Hause.

       

Duathlon in Weyhe

Duathleten starten gut in die Saison

Viele Titel bei den Landesmeisterschaften

Bei schon fast sommerlichen Temperaturen fand der 8. Weyher Duathlon statt. Allein ein kräftiger Wind und für „Flachländer“ ungewohnte Anstiege machten den Teilnehmern auf der Radstrecke ordentlich zu schaffen. Die oldenburger Bärinnen und Bären kamen trotz allem gut mit den Bedingungen zurecht und brachten einige Landesmeistertitel nach Oldenburg.

Als erstes wurde um 9:00 Uhr die Landesmeisterschaft Duathlon Jugend A (Strecke 3km laufen / 22km radfahren / 1,5km laufen) gestartet:
Hier konnten die Bären ein komplettes Siegerpodium füllen. Landesmeister in 57:27 min. wurde Michel Arlinghaus kurz vor Jannis Pieper (58:14 min.) und Niklas Murdfield (60:04 min.)

Um 9:15 startete die Jugend B (Strecke 2km / 11km / 1km)
Mit Platz 2 konnte Lenny Wefer (37:50 min.) das Podium erklimmen und freute sich über die Silbermedaille. Außerhalb der Landesmeisterschaftswertung startete Leo Kretschmer und erreichte in 35:50 min. den dritten Gesamtplatz.

Als nächstes gingen die Schüler A an den Start, die ebenfalls 2km / 11km / 1km zu bewältigen hatten:
Auch bei den Schülerinnen war das Siegertreppchen ausschließlich mit „Bärinnen“ gefüllt. Allen voran Esther Eichholz, die in 38:53 min. eine sehr starke Lauf- und Radform bewies. Ihr folgten Carla Haake (47:12 min.) und Lara Wohlers (47:12 min.), die sich zeitweise ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.
Aber auch bei den Schülern gab es durchweg sehr gute Leistungen. Platz 2 konnte sich Nico Rode in 37:47 min. sichern, direkt gefolgt von Piet Kraski (40:05 min.)

Ab 10:15 Uhr wurden dann die Damen und Herren des Kurzduathlons (10km / 42km / 5km) auf die Reise geschickt. Stephan Weishaupt sicherte sich in 2:11.18 Std. den dritten Platz in der Altersklasse 4.

Gewohnt rad- und laufstark zeigte sich bei den Junioren über die Sprintstrecke (5km / 21km / 2,5km) Finn Hannawald, der mit einer Zeit von 1:01:42 Std. das oberste Treppchen erklimmen konnte und seine Verfolger deutlich hinter sich ließ. Auch die Juniorinnen machten den Landesmeistertitel unter sich aus: Anna König überquerte mit neuer 5km-Bestzeit in 1:14:10 Std. als erste die Ziellinie, dicht gefolgt von Pauline Lenartz (1:14:50 Std.), die ihren erste Duathlon absolvierte. In der Alterklasse 1 konnte sich Charlotte Friedrich trotz leichter Erkältung den Vizemeistertitel in 1:09:34 Std. sichern, Anna Brockmeier belegte einen sehr guten vierten Platz in 1:13:10 Std.
Landesmeisterin bei den Seniorinnen 1 wurde unangefochten Antje Günthner in 1:08:51 Std., vor Elke Wessels (1:12:59 Std.)  und auch Kai Sachtleber durchlief in 1:10:47 Std. als Vize-Landesmeisterin der Seniorinnen 2 den Zielbogen.
.

Beim Volksduathlon über 5km / 21km / 2,5km zeigte der Duathlon-Neuling Frank Wohlers eine sehr ansprechende Leistung und belegte in 1:14:47 Std. den zweiten Platz in der Altersklasse Senioren 2.

               

Der 30. Bärentriathlon findet
am 22./23. August 2020 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
 
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Trainingswetter

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