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Targu Mures

Multisport-EM Targu Mures

Olaf Geserick wird Doppel-Europameister, Kai Sachtleber holt sich Silber und Bronze

Die diesjährige Multisport-EM zog Kai Sachtleber und Olaf Geserick vom 1.TCO die Bären nach Targu Mures (Neumarkt am Mieresch) in Transsylvanien/Rumänien. Wie letztes Jahr auf Ibiza wurden dort innerhalb einer Woche Sprint-/ und Kurzduathlon, Crossduathlon, Aquathlon, Crosstriathlon und dem Mitteldistanz Triathlon und Aquabike ausgerichtet.

Aquathlon in Targu Mures

Zunächst stand am Freitag für die beiden Starter der Aquathlon im ‚Sports Complex Muresul‘ auf dem Programm. Bei der Streckenbesichtigung am Donnerstag inklusive des Abschwimmens der Schwimmstrecke in einem abgetrennten Teil der Mures (ähnlich der Mühlenhunte), stellte sich heraus, dass es aggressive Wasserpflanzen gab, die zu zahlreichen juckenden Kratzern führten, die auch Tage später noch nicht verheilt waren. Zum Glück wurde in der Nacht vor dem Wettkampf Frischwasser aus der Mures nachgefüllt, so dass am Freitag der Wasserspiegel  ungefähr 80 cm höher war, infolgedessen die Wasserpflanzen kein Problem mehr darstellten.

Die Starts fanden am Freitagmorgen im halbstündlichen Abstand statt und erfolgten im Wasser entlang einer Betonmauer, an der sich auch der Wasserausstieg befand. Es wurden 500 m halb um den Sportkomplex geschwommen und zurück auf einer durch Bojen und Leinen gut abgetrennten Strecke. Dank 25 °C Wassertemperatur wurde ohne Neoprenanzug geschwommen.
Olaf startete in der 3. Startgruppen mit allen Männern >50 Jahre, Kai folgte 1 Stunde später mit allen Starterinnen >40 Jahren.

Olaf setzte sich bis zur Wendeboje hinter dem Österreicher Norbert Nagl auf Platz 2, bevor er auf dem Rückweg die Führung übernahm und den Wasserausstieg als Erster erreichte. Dieser erwies sich für alle Teilnehmer als recht schwierig, da die Betonmauer unter Wasser schräg abfiel und wegen Algen sehr rutschig war.

Nach einem zügigen Wechsel in die Laufschuhe, ging es auf die 5km Laufstrecke mit 4 Laufrunden rund um den gut besuchten Freibadbereich und zahlreichen Kurven und 2 Wendenpunkten/Runde.
Mit einem guten Lauf in 18:27 Min. konnte Olaf seinen Vorsprung nach dem Schwimmen ausbauen und seinen Titel aus dem letzten Jahr als neuer Europameister der AK 50 verteidigen.

Kai erkämpfte sich nach dem Start auf Platz 4 ihrer Startgruppe. Als 4. ging sie dann nach einem schnellen Wechsel auf die 5 km Laufstrecke und überholte kurz darauf die Drittplatzierte, wobei ein Überblick auf die Altersklasse nicht einfach war. Im weiteren Verlauf musste Kai noch 3 jüngere Starterinnen passieren lassen, schaffte es aber das Ziel als 2. und damit als Silbermedaillengewinnerin ihrer AK zu erreichen.
Die Siegerehrung fand dann am Abend im mittelalterlichen Schloss in Targu Mures statt.

        

Mitteldistanztriathlon in Sângeorgiu de Pădure

Nach einem Tag Erholung stand am Sonntag der Mitteldistanztriathlon (1,9 km – 83 km – 20 km) in Sângeorgiu de Pădure (St. Georgen auf der Heide) auf dem Plan.

Geschwommen wurde eine 1,9 km große Runde im 25 °C warmen Bezid Stausee, bei dessen Erstellung 1988 das Dorf ‚Bezidu Nou‘ überflutet wurde. Anschließend ging es auf eine 4 Mal zu fahrende bergige 20 km Wendepunktstrecke mit ingesamt fast zu absolvierenden 900 Höhenmetern entlang des Sees sowie ein kurzes 3 km Stück nach Sângeorgiu. In Sângeorgiu waren dann abschließende 20 km in 4 Runden unter der brennenden Sonne Transsylvaniens mit mehreren Wendepunkten zu Fuß zurückzulegen.

Nachdem um 9 Uhr die Elite Männer und kurzdarauf die Elitedamen gestartet waren, folgen ab 09:10 Uhr im 2 Min. die Altersklassenstarter/-innen. Olaf war auch hier in der 3 Startgruppe und Kai 2 Gruppen später dran. Olaf setzte sich direkt an die Spitze seiner Startgruppe und begann bereits vor der ersten Boje die letzten Starter der vorhergestarteten Startgruppen zu überholen, Kai hatte dann alle Männergruppen und eine Frauengruppe vor sich und kämpfte sich durch die Startermengen.

Nach dem Wasserausstieg mussten sie die Teilnehmer über eine steile Rampe den Staudamm hochkämpften, um die Wechselzone auf dem Staudamm zu erreichen. Olaf sprang als Führender seiner Startgruppe auf das Zeitfahrrad, Kai war auf Platz 2 nach dem Schwimmen.

Die Radstrecke führte entlang des Stausees in einem ständigem bergauf und -ab bis zum Wendepunkt, um dann dieselbe Strecke wieder zurückzufahren. Olaf duellierte sich die gesamte Strecke über mit ein paar jüngeren Mitstreitern, bevor er am letzten Wendepunkt noch von einem Altersklassenkonkurrenten überholt wurde. Ab da galt es noch einmal das letzte Quäntchen Energie aufzubringen, um den Abstand vor dem Wechsel zum Laufen nicht zu groß werden zu lassen. Der Abstieg vom Rad erfolgte dann eine ¾ Min. hinter dem neuem Führenden Peter Eggelston aus GB.

Nach einem kurzen Wortwechsel während des Schuhe Anziehens, ging es mit kleinem Rückstand auf die mittlerweile ca. 30 °C heiße komplett schattenfreie Laufstrecke. Kurz nach dem ersten Wendepunkt gelang es Olaf zum Führenden aufzuschließen; zu zweit wurden dann die nächsten 1 ½ Runden absolviert, bevor sich Olaf leicht absetzen konnte.

Nach einigen Hoch- und Tiefpunkten aufgrund der Hitze und Vorbelastung erreichte Olaf dann mit 1,5 Min. Vorsprung das Ziel als neuer Europameister der AK50 in 4:17 Min. das Ziel. Damit war Olaf nicht nur Doppeleuropameister sondern hatte auch beide Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Kai musste beim Radfahren noch eine Altersklassenkonkurrentin aus Italien und die spätere Gewinnerin der Altersklasse passieren lassen und erreichte die Wechselzone in Sângeorgiu als Dritte. Mit einem fixen Wechsel und einem schnellen Lauf trotz der Hitze kam sie der Zweitplatzieren Britin noch näher, am Ende reichte es nicht ganz und sie konnte sich über die Bronzemedaille im Ziel freuen.

Die Siegerehrung fand dann am Abend im Rahmen der Abschlussfeier inklusiven Mittelalterspektakel wieder im mittelalterlichen Schloss in Targu Mures statt.

               

Schwarme

Bären-Kids trotzen großer Hitze in Schwarme

Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad fand am 30.6.19 der dritte Wettbewerb der Schülerserie Nord statt. Obwohl am Vortag bereits eine Reihe von Teilnehmern unter ähnlichen Wetterbedingungen erfolgreich an den Triathlon Landesmeisterschaften in Bokeloh teilgenommen hatten, wurden wieder eine Reihe herausragender Ergebnisse erzielt.

Beim ersten Start mit Bären Beteiligung wurde in der Jugend B (240m Schwimmen – 8km Rad fahren – 2km Laufen) gleich ein Doppelsieg erreicht. Nico Rode siegte vor Lenny Wefer; Piet Kraski und Adrian Flamma Eisenmann folgten auf den Plätzen Acht und Neun. Bei den Mädchen dieser Altersstufe erreichte Lara Wohlers mit dem zweiten Platz ebenfalls das Treppchen.

In den folgenden Rennen der Schülerinnen A (240m -8km -2km) zeigten die Oldenburger Mädchen ihre besondere Klasse. Wie schon im bisherigen Verlauf der Schülerserie fanden sich Jule Brand, Esther Eichholz und Sara Murdfield  in der Spitzengruppe wieder und erreichten die Plätze Zwei bis Vier. Abgerundet wurde diese Leistung durch Melina Rode, Leeni Hellmers und Carla Hake auf dem 11. bis 13. Rang. Bei den Jungen dieser Altersgrupe erreichte Collin Koss den 9. Platz.

Premieren gab es bei den Schülerinnen und Schülern B (180m – 4km – 1km). Emily Konieczny und Jim Soehnle absolvierten ihren ersten Wettkampf für die Bären. Während Jim auf einem guten sechsten Platz einstieg, erreichte Emily gleich die Spitzenplatzierung und fuhr zusammen mit Meret Hanke auf Platz zwei den zweiten Doppelsieg des Tages ein. Friederike Runde und Nina Budde rundeten das Ergebnis mit dem 5. und 6. Platz ab.

Mittlerweile werden auf vielen Veranstaltungen der Schülerserie offene Staffeln angeboten und auch von den Bären-Kids gerne und erfolgreich angenommen. Bei den Jüngeren wurden die „Hitze Flitze Bärchen“ gegen zum Teil erwachsene Mitstreiter Dritte und die „Gummibärchen“ Fünfte. Bei den Älteren sicherten sich die „Ehrenbären“ einen vierten Platz.

Bei der unmenschlichen Anstrengung in der sengenden Hitze soll der Dank an die Streckenanwohner nicht vergessen werden, die mit der Ausrichtung ihrer Rasensprenger an einigen Stellen für eine kurze Abkühlung gesorgt haben.

                                

Itzehoe, Bockhorn, Weert

Regionalliga in Itzehoe

Bei sommerlichen Temperaturen führte der zweite Wettkampf der Regionalliga Nord die Bärinnen und Bären nach Itzehoe. Anders als in den vergangenen Jahren gab es dort ein Team- Relay zu absolvieren, ein neues, ungewohntes Format, ausgetragen als Staffel, bei dem jedes Teammitglied einen Supersprinttriathlon von 200m Schwimmen, 6km auf dem Rad und 2 km Laufen absolvieren musste.

Für die Herren startete Finn Hannawald ins Rennen und übergab den Transponder nach einer starken Leistung in allen drei Disziplinen an Mathis Pottebaum. Bei den Bärinnen begab sich Nantke Bonsack in die "Waschmaschine" und erkämpfte sich eine Position in der ersten Radgruppe, sie übergab den Transponder an Helen Eichholz, die diesen aber unglücklicherweise im Wasser verlor. Nachdem Anna Brockmeier bereits ins Rennen gestartet war entschieden die Kampfrichter den Bärinnen eine Zeitstrafe von 10 Sekunden, für die fehlende Transponderübergabe zu geben, die Pauline Lenartz als letzte Starterin, vor dem Schwimmen absitzen musste. Das Team mit drei Regionalliga- Neulingen fand sich zum Ende des Rennens auf Platz 11 wieder. Bei den Herren folgten Knut Volkens und Erik Rosenau unter lauten Anfeuerungsrufen, wie sie durchweg bei diesem spannenden Format zu hören waren. Paul Burow lief als Schlusstarter für die Bären schließlich auf Platz 18 ins Ziel. Das einstimmige Fazit aller Oldenburger war letzendlich, dass so ein Supersprint eine ganz schön harte Angelegenheit ist aber durch die super Stimmung zu einem echt tollen Event wurde.

 

Bärenjugend beim Friesland-Triathlon stark vertreten

Fünf Bären auf dem Podest

Der Bären-Nachwuchs zeigte beim ersten vollständigen Triathlon der Schülerserie Nord am 16.06.2019 in Bockhorn ihr Können.

In der Altersgruppe Jugend A (2002/2003) ging bei den Jungen Jannis Pieper über die Strecke 500m Schwimmen, 20km Rad fahren, 5km Laufen an den Start und belegte mit einer Gesamtzeit von 1:08:45 Minuten den 5. Platz. Leia Murdfield sicherte sich mit einer Zeit von 1:19:44 Minuten bei den Mädchen den 2. Platz auf dem Podest.

Danach folgte das Rennen der Jugend B (2004/2005 – 300m Schwimmen, 10km Rad fahren, 2km Laufen), bei dem sich Nico Rode, Lenny Wefer, Piet Kraski und Adrian Flamma Eisenmann in einem spannenden Rennen mit vielen Führungswechseln behaupten mussten. Am Ende verpasste Nico Rode ganz knapp den 3. Platz mit einer Zeit von 32:40 Min., dicht gefolgt von Lenny Wefer (32:44 Min.). Für Piet Kraski sprang Platz 6 heraus (34:31 Min.). Adrian Flamma Eisenmann erreichte Platz 9 (36:15 Min.).
Als einzige TCO- Teilnehmerin in dieser Altersgruppe nahm Lara Wohlers für den 3. Platz stolz ihren Pokal entgegen.

Die meisten „Bärinnen“ starteten in der Klasse der 12- und 13- jährigen Schülerinnen A, die die gleichen Distanzen wie die B-Jugendlichen absolvierten. Nachdem Jule Brand als erste aus dem Wasser stieg, musste sie auf der Radstrecke die Führung abgeben. Esther Eichholz setze sich bei dieser Disziplin an die zweite Stelle und verteidigte diese Position bis zum Zieleinlauf (32:53 Min.). Somit blieb für Jule Brand am Ende Platz 3. Doch im Feld dahinter drängten sich noch einige TCO Nachwuchs-Athletinnen: Sara Murdfield belegte Platz 5, Melina Rode Platz 8 und Kaija Budde erreichte Platz 11. Trotz eines Sturzes auf der Radstrecke sicherte sich Leeni Hellmers noch den 14. Platz in dieser Altersgruppe.

Bei den Schülern A ging nur Collin Koss für den TCO an den Start. Er meisterte die Strecke in 38:11 Minuten und belegte damit Platz 8.

Am Ende eines tollen Wettkampftages gingen noch drei Bären-Kids für die Altersgruppe 2008/2009 (200m Schwimmen, 5km Rad fahren, 0,7 km Laufen) an den Start. Auch hier wurde das regelmäßige Training belohnt. Nach einer grandiosen Aufholjagd auf der Radstrecke lief Meret Hanke mit einer Zeit von 19:56 Minuten auf Platz zwei. Knapp dahinter sicherte sich Frederike Runde ihren ersten Podiumsplatz in der diesjährigen Saison.

Die Jüngste aus diesem Trio, Nina Budde, ließ sich von den älteren Teilnehmerinnen nicht einschüchtern, belegte mit 20:52 Minuten einen hervorragenden 5. Platz und ließ somit noch 9 Teilnehmerinnen hinter sich.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung mit tollen Ergebnissen und viel Teamgeist auf - und vor allem neben der Strecke.

                                         

 

EM Triathlon in Weert

Kai Sachtleber holt Bronze

Vom 31.05. bis 02.06. fanden in Weert in den Niederlanden die ETU Europameisterschaften im Triathlon auf der Kurzdistanz statt, wobei die DTU über 100 Athleten für die Altersklassen gemeldet hatte. Für die Oldenburger Bären gingen Kai Sachtleber und Olaf Geserick an den Start.

Geschwommen wurde im „Blue Lake“, einem aus einer Sandgrube entstandener See mit Sandstrand, an dem sogar einige Palmen gepflanzt waren und die Wassertemperatur war 17 °C, sodass nach einem Landstart mit Neo geschwommen wurde. Die Luft war allerdings viel wärmer und sollte sich im Laufe des Tages (pünktlich zum Laufen) sogar noch auf 29 °C erwärmen.

Die Altersklassen wurde im Abstand von 5 Minuten gestartet, d. h. es war ausreichend Platz und gab kein Gedränge beim Schwimmen. Es galt eine eine große Runde in Form eines großen T zu schwimmen, bei dem insgesamt 6 Bojen zu umschwimmen waren, bevor man zurück an den Strand durfte.

Kai ist als Dritte ihrer Startgruppe (und damit auch Dritte der AK) aus dem Wasser gekommen und hatte dann aber bei ihrem relativ kurzen Weg zum Rand Probleme den Neo aufzubekommen und ist dann im Eifer des Gefechts erst einmal diverse Meter an ihrem Rad vorbei gelaufen. Trotzdem war der Wechsel nicht sooo schlecht und sie konnte immer noch als Dritte die Wechselzone verlassen und auf das Rad steigen.

Eine recht unspektakuläre flache Wendepunktstrecke musste 2 ½  mal gefahren werden, inklusive einer kurzer Anfahrt vom See zur Strecke. Bei der Zufahrt zum ersten Wendepunkt konnte Kai schon eine Gruppe Personen erkennen, die im Pavillon standen, in dem die Zeitstrafen (für Windschattenfahren o. ä.) abzuleisten waren und beim Vorbeifahren stellte sich heraus, dass dort etwa 10 Personen (!) standen, unter anderem auch eine von Kais Haupt-Konkurrentin um das angestrebte Edelmetall (Lena Poulten aus GB, die sie netterweise sogar noch angefeuert hat), so dass Kai dann auf Platz 2 lag. Die Kampfrichter haben rigoros durchgegriffen und entsprechende Strafen verteilt, aber es war bei der Art der Strecke und der Menge an Personen, die hier unterwegs waren auch schwierig, die vorgeschriebenen Abstände stets einzuhalten, man musste stets aufmerksam sein und sich auch sofort nachdem man überholt wurde entsprechend zurück fallen lassen. In der zweiten Runde wurde Kai von einer deutschen Konkurrentin überholt, die dann jedoch auch im  „Lutscher-Pavillon“ zwei Minuten stehen musste, so dass Kai mit sensationellen Schnitt von 37 km/h. dann weiterhin an Platz 2 liegend nach einem gelungenen schnellen Wechsel auf die Laufstrecke gehen konnte.

Da es mittlerweile sehr heiß geworden war und man sich beim eher kühlen Wetter im Mai auch nicht auf heiße Temperaturen einstellen konnte, war das Laufen entsprechend hart. Es gab allerdings zwei Wasserstellen auf der 2,5 km langen Runde durch die Innenstadt von Weert, die 4 x zu durchlaufen war, so dass man eigentlich ausreichend trinken hätte können. Leider wurden nur kleine Plastikbeutel mit Wasser ausgegeben, die nur äußerst schwierig zu öffnen waren und viele hatten mit diesen Beuteln sehr zu kämpfen, aus denen entweder kein Wasser kam oder sofort die komplette Menge. Kai wurde dann in ihrer zweiten Runde erneut von der oben genannten deutschen Konkurrentin überholt, konnte dann aber den Vorsprung halten und endlich ins Ziel laufen – Ergebnis: Bronzemedaille in der AK 45 in 2:19:33 Std. hinter Astrid Zunner aus Deutschland und der Siegerin Gewn Kindsey aus GB, einer ehemaligen Profi-Athletin.

Am darauf folgenden Tag musste Olaf an den Start und es sollte noch heißer werden, allerdings wurde bei 18 °C Wassertemperatur auch noch im Neo geschwommen.
Sein Start war um 9:30 Uhr. Bis zu letzten Boje noch vorn liegen, wurde er kurz vor Ende des Schwimmens von dem Niederländer Machiel Ittmann überholt, hat jedoch sehr gut gewechselt und kam als erster seiner AK (50 – 54) aus der Wechselzone. Leider musste er sich beim Radfahren von zwei deutschen (Udo Van Steevendahl – bekannt als extrem starker Radfahrer und Oliver Degenhardt) und dem Niederländer Machiel Ittmann überholen lassen. Mit der trotz der Hitze (Sonne und 32 °C) schnellsten Laufzeit seiner AK konnte er etwas Boden gut machen, aber leider seinen Rückstand nicht mehr aufholen. Er kam dann 2:06:05 Std. als respaektabler Vierter ins Ziel.

Die deutsche Mannschaft hat mit dem insgesamt sehr starken Auftritt dann auch den Medaillenspiegel gewonnen.
Ergebnisse unter https://results.sporthive.com/events/6540226377010863872/races/452664 oder https://www.triathlon.org/results/result/2019_weert_etu_triathlon_european_championships/338598
Sowie auch mehr Infos hier: https://www.dtu-info.de/news/2019/starkes-ergebnis-der-altersklassen-nationalmannschaft.html

Stade, Hamburg

Bären Nachwuchs sechs Mal auf dem Treppchen

Beim ersten Wettkampf der Triathlon Schüler Serie Nord am 25.05.19 in Stade konnten die Nachwuchssportler des 1. TCO „Die Bären“ gleich ihre besondere Klasse unter Beweis stellen. Neben einem ersten, einem zweiten und vier dritten Plätzen konnten durch gute Platzierungen viele Punkte für die Mannschaftswertung geholt werden.

Die Veranstaltung wurde als Swim&Run ausgetragen und verlangte den Teilnehmern wegen niedriger Temperaturen einiges ab.

Als jüngste Oldenburger Starterinnen erreichten Meret Hanke, Friederike Runde und Nina Budde über 200m Schwimmen und 1000m Laufen die Plätze drei, vier und fünf.

In der größten Gruppe (Schülerinnen A: 300m / 2000m) zeigte die Sportlerin des Jahres Jule Brand gleich wieder ihre besondere Stärke und gewann diese Strecke deutlich. Ihr folgten Esther Eichholz auf Platz drei sowie fünf weitere Oldenburger Teilnehmerinnen. (5. Sara Murdfield , 9. Melina Rode, 13. Kaija Budde, 14. Carla Hake, 15. Leeni Helmers). der gleichen Altersgruppe erreichte Collin Koss bei den Jungen den 6. Platz.
Bei den B-Jugendlichen (14 -15 Jahre) mussten 400m im Wasser und 3000m an Land bewältigt werden. Dabei konnten sich Lara Wohlers als Dritte, Nico Rode als Zweiter vor Lenny Wefer als Drittem und Piet Kraski als Achtem weit vorne platzieren.

Die Klasse der A-Jugendlichen (400m / 3000m) beendete Leia Murdfield auf dem 5. Rang.
Zum Abschluss wurde noch eine Staffel in der offenen Klasse angeboten. Die „Muskeltiere“ Collin, Piet, Nico und Lenny verfehlten bei 10 Teams mit zum Teil vielen älteren Startern nur knapp das Podest und wurden Vierte.

                             

 

Junge Bärinnen erfolgreich beim Stadtparktriathlon in Hamburg

Beim diesjährigen St. Pauli Triathlon am 26.05.19 in Hamburg gingen vier junge Triathletinnen an den Start. Auf Grund der niedrigen Wassertemperatur des Naturbades wurde kurzer Hand das Schwimmen gestrichen und ein Bike + Run veranstaltet.

Für die jungen Sportlerinnen war das aber kein Hindernis, ihre Leistungen abzurufen. Die schöne Wettkampfstrecke rund um den Stadtpark in Hamburg lag den jungen Bärinnen sehr.Die jüngste im Quartett, Nina Budde (2009), sicherte sich bei den Schülerinnen B (4 km Rad, 1 km Laufen) mit einer Zeit von 18:24 Minuten souverän den 1. Platz auf dem Podium.  Stolz nahm sie ihren 1. Pokal der Saison entgegen.
In der Altersklasse 2006/2007 lies Esther Eichholz ihre Konkurrenz weit hinter sich. Nach 29:12 Minuten (8 km Rad/2,5 km Laufen) beendete sie den Wettkampf mit einem verdienten  1. Platz. Kaija Budde verpasste nur um 5 Sekunden den Sprung aufs Treppchen und lief nach 32:29 Minuten durch den Zielbogen. Eine gute Minute später beendete Carla Hake (33:39 Minuten) ihr Rennen und  belegte Platz 5.

Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass man nächstes Jahr wieder  beim Stadtparktriathlon dabei sein möchte. Hoffentlich dann mit der Schwimmstrecke durch das Naturbad.

Swimrun, Hameln, Pontevedra

Der 2. Drei-Seen-Swimrun der Oldenburger Bären war wie schon Nummer 1 ein Mega-Erfolg!

Und er war es, weil es so viele engagierte Helferinnen und Helfer gab. Neben dem überschwänglichen Lob für die „geile Strecke“ waren es die „vielen kompetenten, super-netten und sau-engagierten (O-Ton) Helfer“, die den Erfolg möglich gemacht haben. Gerade mal zwei Drei-Seen-Swimruns hat´s gegeben und schon haben wir einen tollen Ruf in der Swimrunner-, Triathlon-, Läufer- und Schwimmerszene! Auch „Mr. Tagesschau“, Thorsten Schröder war geflasht und will wiederkommen. Was im Übrigen alle (ja alle) Teams versprochen haben.
Uns, dem Orga-Team bleibt nichts anderes als uns vor euch zu verneigen. Super-Job! Oder um es mal so zu sagen: “Ich hab mich umgeschaut, wir sind die geilsten“!

Danke sagt das Orga-Team

PS.: Wir hatten in diesem Jahr übrigens 80 % mehr Teams am Start als bei der Premiere!

Hier geht's zu den Ergebnislisten und hier zu den Bildern.

Natürlich wollen wir noch besser werden . . . konstruktive Kritik/Verbesserungsvorschläge könnt ihr gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden . . . natürlich nehmen wir auch gerne Lob entgegen  ;o)

Info an den jungen Herrn, der auf dem Trail seinen Tacho verloren hat: habe ihn gestern (20.05.2019) zufällig auf meiner Laufrunde gefunden. Eine Mail an oben genannte Adresse reicht, dann schicke ich den Tacho zu.

 

Bären-Jugend beim Hamelner Triathlon dabei

Bei besten Wettkampfbedingungen starteten am Sonntag, 19.05. einige Nachwuchs-Triathleten beim 30. Hamelner Triathlon in die Saison.

Das Training über den Winter zahlte sich aus! Helen Eichholz (Juniorinnen) sichert sich beim Volkstriathlon (500 m Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Laufen) an diesem Tag den 2. Platz in ihrer Altersgruppe.
Bei den 14-15-Jährigen ging Lenny Wefer für den 1.TCO „Die Bären“ an den Start. Mit einer Zeit von 40:06 Minuten ließ er 7 Mitstreiter hinter sich und belegte damit Platz 12.

Bei der stark vertretenen Altersgruppe (2005/2006) erzielte Esther Eichholz den verdienten 3. Platz über die geforderte Distanz (400m – 10km – 2,5km). Ihre Vereinskameradin Kaija Budde belegte Platz 13, dicht gefolgt von Carla Hake auf Platz 15.

Nina Budde (Schülerin B, 2009) verfehlte nur ganz knapp einen Platz auf dem Treppchen. Mit einer großartigen Zeit von 23:59 Minuten (200m – 5km – 1km) geht sie in die Saison.
Am kommenden Wochenende startet nun die diesjährige Schülerserie Nord mit 6 Wettkämpfen in unserer Region, wo sich die Bären-Kids mit anderen Nachwuchssportlern zunächst in Stade messen werden.

     

 

Multisport WM in Pontevedra

Kai Sachtleber und Olaf Geserick wieder vorn dabei

Im Spanischen Pontevedra fanden vom 27.04. – 05.05 die Multisport Weltmeisterschaften statt, mit Duathlon, Cross-Duathlon, Cross-Triathlon, Aquathlon, Aquabike und Lang Distanz Triathlon, bei denen Kai Sachtleber und Olaf Geserick beim Aquathlon (1 km Schwimmen und 5 km Laufen) teilgenommen haben, der am  02.05. ausgetragen wurde.

Das Wettkampf-Gelände liegt unmittelbar am Fluss Lérez, der aus dem Gebirge östlich der Stadt und dann durch die Stadt fließt und in den Ria Pontevedra (eine Art Fjord des Atlantiks) mündet. In diesem Fluss fand auch die Schwimmdisziplin statt - natürlich in einem lang gezogenen Rechteck. Während am Vortag noch 13,8 °C Wassertemperatur waren, wurde am Wettkampftag „schon“ 14,4 °C gemessen, dementsprechend war der Neoprenanzug Pflicht und es durften auch Neoprensocken beim Schwimmen getragen werden.

Der erste Start mit den Profis war bereits um 15 Uhr, danach waren die Rennen der Paratriathleten und um 16 Uhr ging es los mit den Altersklassen, Olaf startete um 16:10 und ich um 16:25 Uhr, da nach Altersklassen sortiert immer alle 5 Minuten die nächste Gruppe gestartet wurde.

Die Profirennen konnten wir die beiden sich zum Teil noch ansehen, während sie sich entlang der Strecke am Fluss eingelaufen haben  - und da wurde schon sehr deutlich, dass die Strömung im Fluss recht stark war.

Beim Wasserstart an einer gedachten Startlinie zwischen zwei Bojen musste man durch die knapp aufeinanderfolgenden Starts zum Glück nur kurz im kalten Wasser ausharren, bis der Startschuss kam.
Es wurde anfangs flussaufwärts geschwommen, am Ende der Strecke um zwei einige Meter auseinander liegende Wendebojen herum und dann Flussabwärts zurück, bis zum Ausstieg am Flussufer über eine mit Teppich belegte, recht breite Holztreppe.

Anschließend musste in eine scheinbar endlos lange Wechselzone hineingelaufen werden, die komplett mit blauem Teppich ausgelegt war. Hier wurden die Schwimmsachen ausgezogen und in eine Kunststoffkiste geworfen (ordentlich, um eine Zeitstrafe zu vermeiden) und die Laufschuhe angezogen.

Der Laufpart ging dann als Wendepunktstrecke an einer Straße neben dem Fluss entlang, die zweimal durchlaufen werden musste. Vor dem ersten (und dritten) Wendepunkt stieg die Straße dann noch einmal leicht an, der Rest der Strecke war flach. Das Ziel befand sich dann ca. 100 m nach dem 2. Wendepunkt hinter der Wechselzone.

In Olafs Anzug ist beim Schwimmen irgendwie Wasser hineingelaufen, so dass er etwas mit der Kälte zu kämpfen hatte. Als guter Schwimmer ist er aber trotzdem im vorderen Teilnehmerfeld aus dem Wasser gekommen, in seiner Startgruppe war aber noch jemand vor ihm.

In der langen Wechselzone konnte er seinen Wechselplatz gut finden, weil direkt neben ihm die Kunststoffkisten eine andere Farbe als seine hatte. Beim Anziehen der Schuhe hatte er aufgrund der Wassertempertur jedoch leichte Kreislaufprobleme. In der ersten Laufrunde wurde er von einem Konkurrenten aus Polen überholt. Hier konnte er erst noch dranbleiben. Dann wurden die beiden aber von einem jüngeren Athleten überholt und der Pole hat sich dort drangehängt, so dass ein kleines Loch zwischen ihm und Olaf aufgerissen ist, welches er dann nicht mehr schließen konnte. Olaf ist 14 Sekunden nach dem Polen, der früher einmal ein Profiathlet war nach 35:14 min. durch den Zielbogen gelaufen. Dritter in Olafs AK wurde ein Franzose, den wir schon bei mehreren Veranstaltungen getroffen haben.

Die Altersklasse hatte man übrigens als „Tattoo“ – zusätzlich zu den beiden Tattoos der Startnummer auf den Oberarmen - auf einer Wade stehen, so dass man die direkte Konkurrenz beim Laufen auf der Wendepunktstrecke einigermaßen gut erkennen konnte (zumindest wenn man selber überholt hat oder überholt wurde).

Im Ziel dachten die beiden, sie wären zweiter und dritter, denn beide hatten den schnelleren Schwimmer gesehen, aber diesen beim Laufen nicht identifizieren können. Es hat sich dann herausgestellt, dass dieser einer anderen Altersklasse angehört hat und mit Vorliegen der Ergebnisse (die sehr schnell im Internet verfügbar waren) wurde klar, dass Olaf Vizeweltmeister geworden war.

Beim Warten auf den Start von Kai konnte sie beobachten, dass in den beiden Startgruppen unmittelbar vor ihr einige schwächere Schwimmer nach dem Start aufgrund der Strömung kaum vom Fleck gekommen waren - zwei Schwimmer wurden dann auch nach einigen Minuten von den Begleitbooten aus dem Wasser geholt.

Beim Schwimmstart ist Kai anfangs nicht gut weggekommen und musste dann erst einmal mehrere andere Frauen überholen (bzw. leider auch überschwimmen). Die Kälte hat sie aber während des Wettkamps nicht direkt merklich gestört und auch die Strömung habe sie kaum wahrgenommen.

Kai's Wechselplatz war auch recht einfach zu finden, da er genau hinter einem Verkehrsschild neben der Wechselzone lag, so kam eine recht guter Wechsel zustande, allerdings hatte sie Probleme mit dem rechten Laufschuh, beim dem hinten ein Stück des Schuhs nach innen eingeklappt war. Natürlich wollte sie den Schuh nicht noch einmal besser anziehen und ist dann so losgelaufen und hat jetzt eine recht große aufgescheuerte Stelle über der Ferse.

Kai ist als zweite ihrer Startgruppe und Altersklasse aus dem Wasser gekommen und konnte die bis dahin führende Britin, die fast 1,5 Minuten Vorsprung nach dem Schwimmen gehabt hat (!),  bereits auf dem Hinweg zum ersten Wendepunkt einholen, allerdings kam auf dem Rückweg noch eine schnellere Britin, an der sie versucht hat dran zu bleiben. Schließlich ist Kai als Dritte ihrer AK  in 39:20 min., nur 2 Sekunden nach der zweiten und 13 Sekunden nach der Weltmeisterin, ins Ziel gelaufen!

Kurz vor der Siegerehrung gab es dann aber doch noch einmal richtig Stress, als ich im Internet gesehen habe, dass Kai (wieder einmal) als männlich und als 22. der Männer in der AK 45 – 49 gelistet war! Wie es dazu gekommen ist, kann ich absolut nicht verstehen, denn für die ITU Meisterschaften meldet man sich nicht selber an, sondern das macht der Verband, d. h. in Deutschland die DTU, man muss sich vor Ort mit Pass oder Personalausweis ausweisen und die Startliste, Startgruppeneinteilung, Badekappenfarbe usw. vorher auch korrekt.

In Deutschland passierte es ihr schon öfter, dass jemand entweder schon in der Startliste und/oder in der Ergebnisliste ihr Geschlecht ändert" (manchmal sogar noch nach der Siegerehrung…), aber im Ausland und vor allem bei internationalen Meisterschaften ist mir das noch nie passiert. Zum Glück habe sie die richtigen „Technical Officials“ und die Auswertung relativ schnell gefunden und nachdem die Sprachbarriere gemeistert war, wurde das Ergebnis 15 Minuten vor der Siegerehrung noch korrigiert.

Insgesamt war es wieder ein toller Erfolg und beide können die ITU und ETU Meisterschaften nur empfehlen.

  

Der 29. Bärentriathlon findet
am 24./25. August 2019 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
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