18.jpg

News

Ibiza, Wildenloh

Multisport-EM auf Ibiza

Olaf Geserick Doppel-Europameister
Kai Sachtleber Vize-Europameisterin

Ende Oktober fand auf Ibiza die Multisport-EM statt. Während einer Woche starteten Sportler in den Disziplinen Sprint-/ und Kurzduathlon, Crossduathlon, Aquathlon, Crosstriathlon und dem Mitteldistanz Triathlon ausgerichtet an verschiedenen Orten auf der Insel.
Vom 1.TCO die Bären nahmen Olaf Geserick und Kai Sachtleber am Aquathlon und am MittelTriathlon teil.

Der Veranstalter des Aquathlons am Mittwoch warb schon vor der Veranstaltung mit einem Wettkampf während des Sonnenuntergangs in der Bucht und an der Promenade von Sant Antoni de Portmany und die Teilnehmer sollten nicht enttäuscht werden.
Die Teilnehmer hatten 1000m Schwimmen zu absolvieren mit Start mitten in der Bucht und anschließend 5km in 2 Runden entlang der Uferpromenade. Die Teilnehmer wurden in mehreren Gruppen mit einem Ausflugsdampfer in die Mitte der Bucht gefahren und durften das Schiff mit einem Sprung ins deutlich tiefgelegenere Wasser über den Bug verlassen. Nach kurzer Wartezeit bis alle Teilnehmer einer Startgruppe an der Startlinie angelangt waren, bei der man das klare Wasser mit dem bodenlosen Blick nach unten genießen konnte und gegen den Wellengang ankämpfen musste, erfolgte der Start.

Zunächst startete Kai (AK45) mit allen Starterinnen über 40 Jahren um 17:55Uhr in einer Startgruppe. Olaf (AK50) folgte mit der nächsten Fähre ½ Stunden später in einer Startgruppe mit der AK45 und 55. Nach einiger Aufregung beim Start, weil die Teilnehmer Mühe wegen des Wellengangs hatten auf einer (virtuellen) Linie zwischen den beiden Startbojen zu halten, ging es los. Das Schwimmen gestaltete sich trotz Wellengangs im 23°C warmen Wasser recht einfach, wobei ohne Neoprenanzug geschwommen wurde. Zunächst ging es ca. 700m geradeaus, bevor in Richtung Jachthafen abgebogen wurde, um dann die letzten 100m vorbei an Jachten in Millionenwerten die Rampe zur Wechselzone zu erreichen. Aufgrund der verschiedenen Altersklassen in einer Startgruppe gab es keinen Überblick über die eigene Position (beide 3. nach dem Schwimmen). Auf der 2-mal zu laufenden Wendepunktstrecke entlang der Uferpromenade gaben beide Aktiven ihr Bestes um die Platzierung zu verbessern und zu erkennen, wer direkter Konkurrent ist (Altersklasse auf der Wade). Dank der tiefstehenden Sonne war das aber relativ schwer, dafür konnte das Ambiente am Rande der Strecke genossen werden, wenn man bei voller Anstrengung dazu in der Lage war.

Im Ziel heiß es dann warten auf die Ergebnisse und Diskussion mit den anderen Teilnehmern über die erreichte Platzierung. Kai ging davon aus 4. geworden zu sein, Olaf meinte sogar gewonnen zu haben. Als die Ergebnisse herauskamen, gab es dann eine Überraschung. Olaf war 4. Und 3 vorher nie gesehene Italiener waren vor ihm?!? Fast dasselbe Bild in der AK45 bei den Männern – 2 Italiener vor dem vermeintlichen Sieger. Nach einiger Aufregung und Einspruch beim Wettkampfgericht kam dann die Auflösung – die Italiener hatten alle die falsche Badekappenfarbe (je Startgruppe unterschiedlich) und waren in der falschen Startgruppe gestartet. Damit stand dann fest, dass Olaf neuer Europameister in seiner Altersklasse war. Kai verpasste ganz knapp als 4. eine Medaille.
Nach langwieriger Siegerehrung ging es dann zurück zum Mietwagen mit den zurückgelassenen Neoprenanzügen – nur das der alte löchrige Anzug von Kai aus dem verschlossenen Kofferraum geklaut worden war, der viel Neuere von Olaf  wurde wohl nicht als Neo erkannt und zurückgelassen.

Nach 2 Erholungstagen sollte dann am Samstag ab 13:30Uhr die Mittel-Triathlon EM in Ibiza-Stadt am Playa de Bossa starten. Allerdings, hatte das Wetter zunächst etwas dagegen. Starke Gewitter mit Platz- und Starkregen zogen den Vormittag über Ibiza und es sah nach einem Ausfall der Veranstaltung aus. Die Athleten mussten bis 13:00Uhr in die Wechselzone einchecken, da glücklicherweise kurz vorher dann doch das Gewitter nachließ, wurde kurzerhand der Neoprenanzug angezogen (Kai hatte sich inzwischen einen Neuen gekauft) und mit dem Rad über teilweise überflutete Straßen zum Start gefahren. Dann hieß es warten – kommen die Gewitter zurück und wie ist der Zustand der Straßen? Schließlich - aufgrund von Überschwemmungen auf der Radstrecke wurde die Radstrecke auf 45km begrenzt. Um 15Uhr erfolgte dann endlich der erste Start und im Abstand von 2 Minuten dann die verschiedenen Startgruppen mit den Altersklassen.

Es galt 2km vom Strand, um eine kleine Insel herum und wieder zurück zu schwimmen. Auf der Meerseite der Insel kam dann eine verstärkte Dünung ins Spiel, die den Teilnehmern das Schwimmen und orientieren erschwerte. Olaf war in der 3. Männergruppe und kam gut vom Start weg. Nach kurzer Zeit wurde bereits die zuvor gestartete Gruppe eingeholt und der Rest der Strecke galt es einen günstigen Weg um alle anderen Starter herum zu finden. Olaf gelang das ganz gut und überholte den Großteil der jüngeren Starter der vorhergestarteten Gruppen. Kai startete in der 2. Frauengruppe mit allen Männern vorweg und hatte dadurch noch erheblich mehr Kampf wegen der anderen Teilnehmer.

Beide kamen unter den Ersten ihrer Gruppe aus dem Wasser, bei den vielen Startern war es allerdings schwer einen Überblick zu bekommen. Nachdem es in der Zeit vor dem Start trocken gewesen war, kam mittlerweile wieder Regen auf, der die Teilnehmer für den Rest des Wettkampfes immer wieder begleitete.
Nach einem langen Weg durch die Wechselzone entlang der Uferpromenade ging es auf einer zunächst flachen, dann immer bergigeren Radstrecke einmal quer über die Insel und zurück zum Strand. Nach dem zwar verkürztem aber kraftraubenden Radfahren dank böigen Windes sowie teilweise noch überschwemmten Straßen, musste dann nach Wiederabsteigen vom Rad die 21km lange Laufstrecke absolviert werden. Diese führte vom Strand durch die Innenstadt zum Hafen und dann in 3 Runden entlang der Hafenanlagen in einem steilen Anstieg mit nassem rutschigen Kopfsteinpflaster durch das Kastell in die Altstadt, dort ein Stück entlang der Stadtmauer mit Blick auf den Hafen und zurück durch einen Stadtturm mit steilen abfallenden Kopfsteinpflasterstufen wieder in die Innenstadt. Beide Oldenburger liefen ein konstant hohes Tempo und kamen unbeschadet über die Gefahrstücke. In der ersten Laufrunde war es noch einigermaßen möglich einen Überblick über die eigene Position zu bekommen, danach waren zu viele Teilnehmer auf der Strecke, um wirklich herauszufinden wo der Einzelne lag. Nach Kampf mit einigen jüngeren Konkurrenten lief Olaf nach 3:21Std. ins Ziel; Kai erreichte das Ziel auf dem Fähranleger im Hafen nach 3:45Std..

Nachdem man sich verpflegt und umgezogen hatte und die sowieso nicht vorhandene Sonne untergegangen war, wurden die Ergebnisse verkündet und die Sensation war perfekt – Olaf gewann die AK50 wie schon beim Aquathlon und ist damit Doppel-Europameister; Kai wurde mit super Laufzeit knapp geschlagen Zweite und damit Silbermedaillengewinnerin.

  

 

Bären-Cross im Wildenloh

Der BÄREN  - CROSS entwickelt sich langsam zu einer regionalen Veranstaltung  ? !

Insgesamt 30 Crosserinnen und Crosser trafen sich bei klasse  Bedingungen im Wildenloh!
Teilnehmer aus  Goldenstedt , Bremen und  Vechta standen mit am Start!
Die veränderte Strecke ist deutlich technischer und über 40 Minuten bei den Erwachsenen und 25 Minuten bei den Kids eine echte Ausdauerprüfung!
Bei den Mädchen fuhr Ayleen Lang von der RGG Bremen ungefährdet auf den 1. Rang und wurde sogar Gesamtzweite. Ihr Teamkollege Richard gewann ebenfalls deutlich das Rennen.  Zweites Mädchen wurde die Bärin Sara vor ihrer Schwester Leia! Die Bären stellten mit Piet und Lenny bei den Jungs ebenfalls die Plätze 2 und 3.! Glückwunsch  ????!
14 Kids waren am Start und wurden im Ziel mit Schokolade belohnt ?.

Das Damenrennen konnte Anna B. mit engem Vorsprung für sich entscheiden und ist jetzt das 2. Jahr Vereinschamp!!!
Platz 2 ging an Susanne Lösche vom RSC , Platz 3 an Nicole von den Bären.  Sieger und Vereinsmeister wurde mit einem Start - Ziel Sieg Finn H. vor Danny Muhle und Falk v. D.! Wucki mit 2 Sekunden Rückstand gewann die Holzmedaille , aber stark gefahren!

Nächster BÄREN -CROSS dann am 16. Dezember in Sandkrug , das vorweihnachtliche "Entenbratenrennen" !

               

Norderney

Bärenjugend kapert Islandman Norderney

Saisonabschluß 2018

Dem Moderator von Radio Antenne war bei der Siegerehrung der Schüler- und Jugendwettbewerbe im Rahmen des Islandman recht schnell klar: am 1.TCO Die Bären führte dieses Wochenende kein Weg vorbei.

Bereits am Freitag wurde das Abschlußtraining der Bärenjugend auf Norderney von Hagelschauern begleitet. Auch der Blick auf die Brandung am Nordstrand ließ bei den Bärenkids eher gemischte Gefühle aufkommen. Der Wind der letzten Tage hatte für reichlich Wellengang und eine starke Strömung gesorgt. Der Samstagmorgen hatte dann zunächst trockenes, aber wechselhaftes Wetter bei lebhaftem Wind für die jugendlichen Starter des Islandman parat.
Die Dünung war jedoch unverändert stark. Schnell war klar - was beim Islandman in seiner neunjährigen Geschichte noch nicht vorgekommen war – das Schwimmen für die Schüler und Jugendlichen würde zu gefährlich sein und musste abgesagt werden. Das machte den Wettkampf aber nicht einfacher. Das Schwimmen in der Nordsee wurde durch einen Strandlauf ersetzt und damit der Triathlon zum Duathlon: Laufen durch feinsten Norderneyer Sandstrand – Rad an der windigen Promenade – ein abschließender schneller Lauf auf dem befestigten Teil des Nordstrands.

Während sich die ersten Gäste des Surfcafé ihren Aperol Spritz schmecken ließen kämpften sich  bereits die ersten jungen Bären durch den feinen Sand. Als erstes gingen die Starter der Schüler/innen an den Start. Über bummelig 250m Strandlauf, 2km Rad und 500m ließen die Bären bei den Schülerinnen aber absolut gar nichts anbrennen: drei Altersklassen, drei Siege. Als jüngste Starterin hüpfte Nina Budde bei den 8/9 jährigen Schülerinnen C als Siegerin ins Ziel. Bei den Schülerinnen B überzeugte Meret Hanke und sicherte sich unangefochten den ersten Platz. Friederike Runde verpasste in dieser Altersklasse mit Platz vier nur knapp das Podest. Ihrer kleinen Schwester tat es Kaija Budde gleich und überzeugte das über die Leistungen der jungen Bärinnen staunende Publikum ebenfalls mit Platz eins bei den Schülerinnen A über diese Distanz.

Im folgenden Wettbewerb über ca. 750m Strandlauf, 5km Rad und 2km Laufen durften neben den Schnupper-Triathleten die Jugendlichen A, B und auch Schüler/innen A an den Start. Das sage und schreibe gesamte Siegerpodest der Schülerinnen A fiel an den 1.TCO Die Bären. Spätestens hier wusste der Moderator mit welchem sportlichen Potenzial er es bei den jugendlichen Bären zu tun hatte. Sara Murdfield sicherte sich mit einer überzeugenden Leistung Platz 1. Esther Eichholz musste dem hohen Tempo auf dem Radsplit Tribut zollen und wurde zweite. Jule Brand, vor zwei Wochen noch Siegerin des Powerkid-Triathlon in Bad Zwischenahn, stieg diese Mal als dritte von links auf das Siegerpodest. Komplettiert wurde die herausragende Leistung der jungen Bärinnen von Melina Rode als 4., Lara Wohlers als siebte und Carla Hake auf Platz 9. In der gleichen Altersklasse startete Nico Rode auf Platz eins durch. Im parallel über die gleiche Strecke startenden Schnupper-Triathlon hatte dabei Kai Rode seinen Nachwuchs kontinuierlich vor sich im Blick. Platz drei der Schüler A sicherte sich Piet Kraski im Endspurt nur knappe drei Sekunden vor Collin Koss als vierter. Den Erfolg der Bärenjugend beim Islandman komplettierten Leia Sophie Murdfield als Siegerin der weiblichen Jugend B und Adrian Flamm-Eisenmann mit einem smarten Auftritt als erster der Jugendlichen B.

Arne Beckmann, Niklas Murdtfield und Jorge Klattenhoff, alle Jugend A, starteten bereits über die Sprintdistanz. Auch hier wurde statt eines Triathlons ein Duathlon absolviert (ca 1 km Strandlauf/20km Rad/5km Lauf) bei dem sich Arne durch eine starke Radleistung den 2. Platz vor Niklas, der auf den 3. Platz des Podestes kletterte, sichern konnte. Jorge wurde in dieser Altersklasse 7..
Nach der Siegerehrung ließ der Bärennachwuchs die insgesamt erfolgreiche Saison beim gemeinschaftlichen abendlichen Saisonabschluß-Grillen auf Norderney Revue passieren. Auch die in der Schülerserie Nord erfolgreichen Starter wurde geehrt.
In der Hoffnung, wieder in der Nordsee schwimmen zu dürfen, planen die Bärenjugendlichen auch für 2019 den Islandman zu entern.

     

 

Bären dominieren Islandman auf Norderney

Die Oldenburger Triathleten vom 1.TCO Die Bären zeigten auf Norderney ein weiteres Mal wie erstklassig sie über die Breite aufgestellt sind. Am Vortag bereits auf der Insel angereist, wurde sie bei der Abholung der Startunterlagen direkt mit kräftigem Wind und Hagelschauern begrüsst. Somit hofften alle Starter auf eine deutliche Besserung des Wetters für den
Renntag. Der Sonnenschein ließ sich im Lauf des Wettkampftages einige Male blicken, jedoch ließ der Wind nicht nach, sondern legte nochmal ordentlich zu. Der Veranstalter musste somit eine schwerwiegende Entscheidung treffen und den gesamten Wettkampf zu einem Duathlon (Laufen-Radfahren-Laufen) machen. An diesem Tag machten einfach der Wind und die damit
verbundenen hohen Wellen und starken Strömungen den Athleten einen Strich durch die Rechnung, sodass an ein Schwimmen im offenen Meer nicht zu denken war.

Nachdem man zu Anfangs noch in einige geknickte Gesichter schaute, da viele Athleten aufgrund des besonderen Schwimmens im offenen Meer angereist waren, standen schließlich fast alle um die Mittagszeit an der Startlinie.
Die Laufstrecke führte die Athleten pro Runde á 5km zuerst mit starkem Gegenwind an der Promenade vom Eventgelände am Nordstrand weg, bevor abgebogen und der Rückweg durch den Ortskern und die Parkanlagen gelaufen wurde.
Die Radstrecke verlief ebenfalls zu Anfang an der Promenade entlang und dann auf eine Wendepunktstrecke am Leuchtturm vorbei und entlang der kompletten Insel.

Zuerst ging die olympische Distanz auf die Strecke. Hier galt es nun erst eine Runde á 5km zu laufen, anschließend zwei Runden von insgesamt 40km Rad zu fahren und abschließend weitere 10km zu laufen. Hier konnte sich Jesse Hinrichs direkt von Beginn an an die Spitze setzen und mit der schnellsten ersten Laufzeit mit Führung die Radstrecke in den Angriff nehmen.
Dort konnte er seinen Vorsprung nochmals noch weiter ausbauen und schlussendlich nach dem abschließenden 10km Lauf in 1:57 Stunden mit Tagesbestzeit in allen drei Abschnitten klar den Gesamtsieg holen.

In der Frauenkonkurrenz legte Kai Sachtleber mit der zweitbesten Radzeit des Tages den Grundstein für ein gutes Ergebnis. Zu Anfang noch auf Platz vier liegend, konnte sie auf dem Rad nach vorne fahren und mit einem guten zweiten Lauf den zweiten Gesamtplatz und den ersten Platz in der Altersklasse 45 mit einer Zeit von 2:20 Stunden holen. Ebenfalls mit Siegen in ihren Altersklassen kam Antje Praeger (AK 50) auf Gesamtplatz sieben und Anna König (AK Junioren) auf Gesamtplatz zehn.
Auf einem vierten Platz in der Altersklasse 55 kam Heiko Wittje ins Ziel.

Beim zweiten Start des Tages stand für die Athleten die Sprintdistanz an. Hier galt es zuerst einen kurzen Lauf direkt auf dem Strand von knapp 1,4km zu absolvieren, bevor es für 20km Radfahren auf die Wendepunktstrecke ging. Abschließend galt es 5km über die Promenade und durch den Ortskern zu laufen.

Auf dieser Distanz konnte sich Finn Hannawald direkt beim ersten Lauf von seiner Konkurrenz absetzen und ging als erster auf die Radstrecke. Hier schlossen allerdings zwei Athleten zu ihm auf, sodass die drei gleichzeitig auf die abschließenden 5km laufen gingen. Mit Tagesbestzeit in diesem Lauf konnte sich Finn schlussendlich den Gesamtsieg in 57 Minuten sichern.
Knapp dahinter sicherte sich Olaf Geserick mit einem vierten Gesamtplatz den Altersklassensieg in der AK 50.
Ebenfalls gute Resultate aufweisen, konnten Jean-Marico Speldrich mit Gesamtplatz neun und einem zweiten Platz in seiner Altersklasse (AK25), Jens Kankel (11. AK50) sowie Frank Wohlers (9. AK45) und Oliver Kraski (14. AK 45).
Bei den Frauen konnte hier Britta Hinrichs mit Gesamtplatz fünf und dem Sieg in der Altersklasse 50 das beste Tagesergebnis für die Bärinnen erzielen.
Ebenfalls mit einem Altersklassensieg bei den Junioren sicherte sich Pauline Lenartz den 16. Gesamtplatz.
Weiterhin mit sehr guten Ergebnissen rundeten Kirstin Eichholz (15. AK50), Melanie Otte (8. AK45) sowie Katrin Beckmann (12. AK45) das ausgezeichnete Ergebnis der Oldenburger Bären ab.

Zum Schluss gab es noch einen weiteren Sieg zu feiern. Über die Sprintdistanz gingen in einer Staffel Anna Brockmeier, Rieke Bonsack und Nantke Bonsack an den Start und konnten sich mit 1:07 Stunden den ersten Platz in der Frauen-Staffelkonkurrenz sichern.

Zusammenfassend war es trotz Absage des Schwimmens ein sehr gelungener Wettkampf, bei dem die Oldenburger Bären über fast alle Distanzen und Altersklassen das Wettkampfgeschehen dominieren konnten.

         

Viernheim, Bad Zwischenahn

 

<-- Bilder vom Bären-Triathlon 2018 jetzt online

 

DTU DM in Viernheim

Am vergangenen Sonntag fand im Süd-Hessischen Viernheim im Rahmen des 35. V-Card Triathlons die Deutsche Meisterschaft der Altersklassen über die Kurz Distanz statt.

Kai Sachtleber vertrat dort die Oldenburger Bären

Geschwommen wurde im Hemsbacher Wiesensee, der etwa 10 km vom Ziel im Waldstadion in Viernheim entfernt war. Dies bedeutete, dass es zwei Wechselzonen gab, eine direkt auf der Liegewiese des schönen Naturfreibads am Wiesensee und die zweite auf der Rasenfläche des Stadions.

Der See hatte eine sehr angenehme Wassertemperatur von 24,3 °C, so dass nicht mit Neoprenanzug geschwommen werden durfte. Vom Sandstrand aus musste nach einem Landstart eine halbe Runde durch den See zwischen einigen Bojen und dem Ufer entlang geschwommen werden. Nach einem kurzen Landgang nach ca. 1000 m ging es dann nochmals in die Mitte des Sees hinaus und dann erst ans Ufer zurück und auf in die Wechselzone. Gestartet wurde in drei Startgruppen mit jeweils ca. 200 – 300 Startern, beginnend um 9 Uhr mit der jüngeren Hälfte der Männer - bei noch recht frischen Außentemperaturen, aber die Sonne lachte zum Glück und versprach einen schönen Sommertag. Die zweite und dritte Startgruppe – die dritte mit allen Frauen und Staffeln – gingen dann im Abstand von jeweils 8 Minuten auf die Strecke.

Da die erste Boje relativ weit vom Start entfernt war, hielt sich die Hauerei zum Glück in Grenzen. Allerdings hatte Kai in der dritten Startgruppe ab ca. der Hälfte der Strecke bereits viele der „älteren Herren“ aus der vorherigen Startgruppe eingeholt, von denen einige auch im Bruststil unterwegs waren, d.h. man konnte nicht „in Ruhe“ schwimmen, sondern musste ständig schauen und ausweichen. Etwas schwierig war auch, dass aufgrund des Sonnenstands die Stelle für den Landgang vom See aus so gut wie gar nicht zu erkennen war.

Bei der Veranstaltung waren viele schnelle Leute am Start, die schnellsten Damen brauchten für die 1500 m nur 19:14 Minuten, die schnellsten Herren nur 17:09  (Kai glaubt aber, dass ca. 100 m fehlten, zumindest hat das ihr Gerät am Handgelenkt so aufgezeichnet)! Kaikam nach 22:29 Minuten als erste der Altersklasse 45 aus dem Wasser. Nach einem gelungenen und schnellen Wechsel ging es dann auf die anspruchsvolle, komplett für den Autoverkehr gesperrte Radstrecke.
Nur wenige km später ab dem Ort Laudenbach ging es nach einer 90° Linkskurze direkt einen zum Odenwald gehörenden Berg auf einem schmalen Sträßchen hinauf und an mehreren Stellen war die Steigung dabei wirklich brutal - mit 17% angegeben, so dass sämtliche Ritzel bemüht werden mussten. Circa. 400 Höhenmeter mussten erklommen werden, bis man „endlich“ oben war. Da war man froh über die noch kühlen Temperaturen. Viele Anwohner standen an der Strecke und feuerten die Radler an.

Kai konnte diverse andere Teilnehmer (meist Herren aus der vorherigen Startgruppe) überholen und anschließend ging es den Berg auf einer breiten und gut asphaltierten Straße wieder herunter. Mangels Übung im Bergabfahren musste sie aber einige Leute jedoch passieren lassen, die sich einfach schneller durch die Kurven getraut haben. Anschließend ging es gleich wieder einen kleinen Hügel hinauf bzw. wieder bergab. Schließlich landete man auf einer breiten Bundesstraße und es musste eine kleine Wendepunkstrecke bergauf und bergab mit dem Wendepunkt unten (dann wieder herauf) und schließlich durch den ca. 2700 m langen Saukopftunnel (in dem normalerweise Radfahren verboten ist) gefahren werden. Nach 25 km war der Rest der Strecke brettflach und man konnte fast durchgehend auf dem Liegelenker fahren und ordentlich Gas geben – fast wie zu Hause im Oldenburger Land. Ein weiterer Wendepunkt war dabei noch eingebaut.
Während des Radfahrens wurde Kai bereits jeweils bei den Abfahrten u.a. von zwei Damen aus ihrer Altersklasse überholt. Allerdings hatte man natürlich darüber überhaupt keinen Überblick, denn die Strecke war sehr voll und auch die Nummerierung war nicht nach Altersklassen geordnet.

Im Waldstadion angekommen musste man sein Rad seitlich an einen Holzklappstuhl anlehnen (hier hatte man ja morgens bereits auch schon die Laufschuhe platziert), statt es wie gewohnt an eine Stange zu hängen oder in einen Ständer zu stellen. Jeweils zwei Teilnehmer mussten sich einen Stuhl teilen. Das hat jedoch unerwartet gut gekappt und Kai hatte wieder einen sehr schnellen Wechsel.
Dann galt es die abschließenden 10 km zu laufen, erst eine ca. 2/3 Runde durch das Stadion auf der Laufbahn, hier einen Wendepunkt herum und wieder die 2/3 Runde zurück, heraus aus dem Stadion und dann auf asphaltierten Wegen in einem Wald eine Wendepunktstrecke hin und her. Insgesamt war dies 3 x zu Laufen, wobei Kai es schon in der ersten Runde geschafft hat, eine der Konkurrentinnen, die sie beim Radfahren überholt hatte, wieder „einzukassieren“, musste aber eine schnellere Läuferin ihrer Altersklasse passieren lassen. Auch beim Laufen konnte man natürlich nur anhand des „Gesichtsalters“ vermuten, wer denn die direkte Konkurrenz sein mochte. Schließlich konnte Kai nach 2:29:56 Std. durch den Zielbogen laufen und war damit Dritte ihrer Altersklasse.

Ebenfalls ging Jesse Hinrichs in Viernheim an den Start.

Er musste sich die Wochen vor dem Rennen mit einem Magen-Darm_virus rumschlagen, den er sich beim letzten Rennen der 1.Bundesliga in Tübingen eingefangen hatte. Dadurch fehlten ihm knapp 2 Wochen Training in Vorbereitung auf das Rennen und somit einige wichtige Einheiten.

Der Wettkampftag lief bei ihm trotz der Hoffnung, dass die Krankheit keine zu großen Einflüsse haben würde, nicht wie gewollt.

Schon beim Schwimmen hatte er Probleme das Tempo der Spitzengruppe, welches er normalerweise gut hätte mitgehen können, zu halten. Nach der ersten Boje war direkt eine Lücke da, sodass er den meisten Teil der Schwimmstrecke alleine zurücklegen musste.

Auf der sehr profilierten Radstrecke war der Plan sich insbesondere am ersten Berg zurückzuhalten, was im Nachhinein wahrscheinlich ein Fehler war. Insbesondere in diesem Part und in der folgenden schnellen Abfahrt verlor er viel Zeit auf die Spitze, die im flachen Teilstück einfach nicht mehr aufzuholen war.

Die Zurückhaltung auf den bergigen Teilen der Radstrecke sollte eigentlich zu einer guten Laufleistung in Richtung der 35min auf die 10km führen. Das war an diesem Tag leider auch nicht der Fall. Neben relativ schlechten Beinen musste er sich nach einer von drei Runden auch noch mit Bauchkrämpfen und starken Schmerzen im unteren Rücken rumschlagen.
Es galt also einfach irgendwie das Rennen zu beenden.

Deutlich unter seinen Erwartungen was die Platzierung sowie die Zeit angeht, kam er schlussendlich als Gesamt 23ter und 7ter in der Altersklasse ins Ziel.

 

Saisonfinale der Triathlon Schülerserie Nord

Bärennachwuchs sichert sich Platz zwei in der Teamwertung

Das Finale der erstmals acht Wettkämpfe umfassenden Schülerserie Nord des Niederssächschischen Triathlonverbands fand letztes Wochenende im Rahmen des Bärentriathlons in Bad Zwischenahn statt.
Von Mitte Mai bis Ende August haben sich regelmäßig mehr als 60 Kinder und Jugendliche im Swim&Run, Duathlon und Triathlon gemessen.

In der Gesamtwertung sicherte sich mit Nina Budde die jüngste Starterin der Bären Platz eins bei den Schülerinnen C. Mit 6 Siegen bei 7 Starts kam diese Saison bei den Schülerinnen A niemand an Jule Brand vorbei. Diese Saison das erste Mal für die Bären startend sicherte sie sich souverän Platz eins. Ihr  konnte  Esther Eichholz auf Platz zwei in der Gesamtwertung folgen. Mit einer über die Saison über alle Disziplinen ausgeglichenen Leistung sicherte sich Nico Rohde Platz zwei in der Gesamtwertung der Schüler A. Bei den Jugendlichen B sorgte Lenny Wefer mit ebenfalls Platz zwei in der Gesamtwertung für eine Überrraschung.
Hatte der Bärennachwuchs vor Jahresfrist in der Vereinswertung noch die Nase vorn, so musste er sich diese Saison mit dem zweiten Platz begnügen.

Die Saisonentscheidung der Schülerserie fiel beim Triathlon der Bären. Die größte Herausforderung stellt insbesondere für die jüngsten Starter das Schwimmen im freien Gewässer des Zwischenahner Meeres dar. In einer der wenigen Regenpausen  und noch vor dem heraufziehenden Gewitter gingen sie bereits am Samstag beim swim and run an den Start. Bei den Schülerinnen C konnte sich Nina Budde den zweiten Platz bei den 8/9 Jährigen Schülerinnen C sichern. Bei den Schülerinnen B waren Meret Hanke auf Platz fünf und Friederike Runde auf Platz 9 erfolgreich.

Am Sonntag hatte Petrus dann ein Einsehen mit den Jugendlichen Startern. Bei Sonnenschein und kühlen Temperaturen ging der Bärennachwuchs im Rahmen des Powerkid-Triathlon an den Start. Über 400m Schwimmen, 14km Rad und 1km Laufen verpasste Nico Rode mit nur 7sek. Rückstand als 4. nur knapp einen Platz auf dem Podest. Ihm folgten bei den Schülern A Piet Kraski als 5. und Collin Koss als 9.. Bei den Schülerinnen A lieferten sich Jule Brand und Esther Eichholz einen spannenden Wettkampf. Konnte Jule als erste noch vom Schwimmen auf‘s Rad wechseln, ging Esther nach dem Rad als Führende auf die Laufstrecke musste die Führung während des Laufs wieder an Jule abgeben, die sich damit Platz eins bei den Schülerinnen A sicherte. Als starke Läuferin wurde Sara Murdfield in dieser Alterklasse 4.. Melina Rode 6., Lara Wohlers 8.und Carla Hake 12.  komplettierten den starken Auftritt des Bärennachwuchses in dieser Altersklasse.
Bei dem älteren B-Jugendlichen erreichte Leia Murdfield als Dritte einen Podest-Platz. Luisa Monert konnte das Rennen nach einem Sturz auf der Radstrecke nicht beenden. Lenny Wefer wurde als stärkster Bär dieser Altersklasse 5. , Adrian Eisenmann 8.
Die Starter der Jugend A mussten beim Sprint-Triathlon antreten. Finn Grotlüschen sicherte sich Platz 5,  Jannis Pieper - der genauso wie Jorge Klattenhoff (Platz 11) für die Bären auch in der Verbandsliga für die Bären startet - folgte auf Platz 6.

                   

Schwarme, Wilhelmshaven, Glasgow

Schnelle Bären-Kids in Schwarme

Beim vorletzten Triathlon der Schülerserie Nord am 19.08.2018 in Schwarme kamen die Nachwuchs Bären bei herrlichstem Sommerwetter noch einmal richtig in Schwung und sicherten zum Saisonschluss noch wichtige Punkte für die Einzel- und die Mannschaftswertung.

Die älteren Starter der Jugend A, Jannis Pieper und Jorge Klattenhoff, erreichten zu Beginn beim Schwimmen, Rad fahren und Laufen die Plätze Fünf und Sechs. Die erste Steigerung gab es bei den B-Jugendlichen, wo Lenny Wefer als Zweiter die erste Treppchen-Platzierung des Tages erreichte. Nikita Rosengauer wurde hier Neunter.

In der gleichen Altersgruppe beendeten Leia Murdfield und Luisa Monert den Wettkampf als Vierte und Fünfte.

Die besten Leistungen wurden dann wiederum von den Schülerinnen A erreicht. Einen Doppelsieg feierten hier Jule Brand und Esther Eichholz. Auch Sara Murdfield (4.), Melina Rode (7.) und Kaija Budde (9.) konnten sich gut platzieren.

Bei den Jungen dieser Altersklasse erreichte Nico Rode als Zweiter das Podium; Piet Kraski wurde Zehnter. Auch bei den jüngeren Jahrgängen waren die Bären mit ein paar schnellen Mädchen vertreten.

Das Rennen der Schülerinnen B führte Meret Hanke auf den fünften und Friederike Runde auf den 12. Platz.

Den Schlusspunkt der Einzelwettbewerbe setzte die Jüngste. Nina Budde beendete den Wettkampf als Zweite und erreichte damit die insgesamt fünfte Treppchen Platzierung des Tages.

Nach einer verdienten Pause konnten sich die Teilnehmer noch bei spannenden Staffelrennen präsentieren. Denn wenn sich die „Bärenkinder“ und die „Powerbären“ auf die Strecke machen und „Die drei Muskebären“ versuchen, die „Schnecken auf Speed“ einzuholen, wird eines schnell klar: „Qualität braucht keinen Namen“. Am Ende waren alle mit der Veranstaltung zufrieden und fiebern dem Saisonausklang des 1. TCO „Die Bären“ in Zwischenahn am nächsten Wochenende entgegen.

                   

 

Junge Bärinnen siegen in Wilhelmshaven

Im Rahmen des NordseeMan / NordseeWoman wurde ein Wettkampf der Triathlon-Schülerserie Nord durchgeführt. Die Teilnehmer blieben dabei allerdings bei dem angebotenen Duathlon (Laufen - Rad fahren – Laufen) auf dem Trockenen. Zum Ausgleich öffnete der Himmel seine Schleusen und beendete ausgerechnet während des Wettkampfes die lange Dürreperiode.

Überlegene Siegerin bei den Schülerinnen C wurde erneut Nina Budde. Nach überstandener Verletzung fand Esther Eichholz zu alter Form zurück und gewann ebenfalls in ihrer Altersgruppe (Schülerinnen A – 0,7km-5km-0,7km). Ihr folgten Sara Murdfield (3.), Kaija Budde (5.), Melina Rode (7.) und Lara Wohlers (8.)auf den Plätzen. Auch bei den Jungen war Nico Rode in dieser Altersgruppe erfolgreich und erreichte als Dritter das Podium.

Bei den Schülerinnen B, die die gleichen Distanzen zurücklegen mussten, wurde Meret Hanke Fünfte.
Hart umkämpft waren die Platzierungen in den Jugendklassen, wo mit 1,5km-10km-1,5km etwa die doppelten Entfernungen absolviert werden mussten. Die Mädchen der Jugend B, Leia Murdfield und Luisa Monert, beendeten ihre Rennen auf den Plätzen Vier und Sechs. Die Jungen dieser Altersgruppe, Lenny Wefer und Nikita Rosengauer, erreichten am Ende gegen starke Konkurrenz die Plätze Sechs und Acht. Die männliche Jugend A war bei den Bären-Kids durch Jannis Pieper vertreten, der den fünften Rang belegen konnte.

Da der Wettkampf auch für Starter aus anderen Bundesländern offen war, konnten für die Punktwertung der Schülerserie Nord zum Teil auch bessere Platzierungen erreicht werden als es die oben aufgeführte Gesamtwertung ausdrückt.

                     

 

Kai und Pauline International unterwegs

Im Rahmen der 2018 Glasgow European Championships fand auch die ETU Europameisterschaft im Triathlon statt. Für Altersklassen stand dieses Mal die Sprint- Distanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) auf dem Programm, während die Elite auf die Olympische Distanz ging.

Aus Oldenburg nahmen für die Deutsche Altersklassennationalmannschaft Kai Sachtleber und Pauline Lenarz teil.
Bereits am Donnerstag musste die Registrierung erledigt werden bevor dann am Freitagvormittag das Rad in der Wechselzone eingecheckt werden konnte. Anschließend veranstaltete die DTU ein Athletenbriefing, um wichtige Informationen und Besonderheiten, die zu beachten waren, den Athleten mit auf den Weg zu geben. Am Samstag ging es dann für die Triathletinnen und Triathleten an den Start.

Pauline musste bereits morgens um 7:30 Uhr an den Start gehen – bei noch frischen 7 °C! Das bedeutete auch, dass bis sie schon bis 6:45 die letzten Vorbereitungen in der Wechselzone erledigt haben musste. Im Vorstartbereich musste man sich außerdem schon 30 Minuten vor dem Start einfinden und hierher durfte nichts weiter mitgenommen werden (wie z. B. Schuhe oder eine Jacke), d. h. es wurde für die Athleten schon recht kalt. (Auch ist es ja bei ETU/ITU Meisterschaften verboten, etwas anderes zu tragen als den offiziellen Nationalmannschaftsanzug; es dürfen nur Armlinge oder Beinlinge, wenn diese ohne jeglichen Aufdruck sind, etwas unterhalb des Anzugs oder komplett durchsichtige Jacken übergezogen werden.)

Kai startete erst um 11 Uhr und konnte sich schon über 15 °C Lufttemperatur und Sonnenschein freuen (es hat doch also doch auch mal was Gutes, älter zu werden). Die 750 m mussten im Strathclyde Loch (in dem auch die Rudermeisterschaften stattfanden – ca. 20 km außerhalb von Glasgow) als ein große Runde geschwommen werden, bei unerwartet relativ warmer Wassertemperatur von 18,4 °C (es wurde natürlich aber mit Neoprenanzug geschwommen). Kai konnte als 3. ihrer Startgruppe mit 111 Teilnehmerinnen aus  drei Altersklassen und auch ihrer Altersklasse hinter einer Britin (der späteren Siegerin der AK 45-49) und einer Ungarin dem Nass entsteigen und bereits in der Wechselzone die Ungarin überholen.
Dann ging es auf die überraschend anspruchsvolle, hügelige und komplett mit Gittern abgesperrte Radstrecke im Strathclyde Country Park, die einige knackige Anstiege und Abfahrten, scharfe Kurven und 2 Wendepunkte aufwies. Es wurde auf einer schmalen Straße und natürlich im Linksverkehr gefahren was einen der beiden Wendepunkte sehr schwierig zu fahren machte, da dieser sehr eng war und man es ja als Kontinental-Europäer eher nicht gewohnt ist, enge 180 ° Kurven rechts herum zu fahren.

Zum Glück gab es bereits die Möglichkeit, am Freitag die Strecke kurz abzufahren (hier hatten die Briten sehr strikt organisiert, dass jeder 2 Runden fahren durfte – nur in einem dafür vorgesehenen Zeitfenster) und es blieb während des Rennens trocken, denn sonst wäre insbesondere eine scharfe Linkskurve unmittelbar hinter einer Abfahrt sehr gefährlich gewesen. Die Strecke musste dreimal hin und her gefahren werden und Kai wurde hier bereits von einer weiteren Britin überholt, konnte aber längere Zeit an einer Teamkollegin, Nicole Best, einer Starterin in der AK 50, dran bleiben – Kai fuhr schneller bergauf, Nicole dafür besser die Kurven und bergab.

Abschließend wurden 5 km auf Spazierwegen durch den Strathclyde Country Park gelaufen. Zu Beginn führte die Strecke auf einem schön asphaltierten flachen Weg am Loch entlang, aber bereits nach ca. 800 m wurde die erste Steigung erreicht. Es mussten dann mehrere kleine Hügel erklommen und wieder heruntergelaufen werden, es gab scharfe Kurven und der Belag wechselte außerdem zu Schotter und stark beschädigtem Asphalt mit Rissen, Löcher und Wellen, so dass man auch sehr aufpassen musste, wo man hintrat.

Ca. 1 km vor dem Ziel wurde Kai von einer dritten Britin überholt, die einen kleinen Vorsprung herauslaufen konnte. Kai schaffte es, den Vorsprung nicht mehr größer werden zu lassen, konnte aber nicht mehr kontern und kam dann mit nur 12 Sekunden Abstand als 4. der AK ins Ziel (in 1:16:04 Std.).

Pauline wurde nach einem guten Wettkampf 20. in ihrer Altersklasse 16-19 in 1:23:38 Std.

Die Veranstaltung war sehr gut und bis ins Kleinste durchorganisiert, überall gab es sehr aufmerksame und freundliche einheimische (freiwillige) Helfer, die auch gern wenn Zeit war für ein Schwätzchen zu haben waren, um zu fragen, wo man herkommt, wie die Anreise war oder ähnliches. Die Briten sowohl im Wettkampf wie auch die Zuschauer waren sehr sportlich, natürlich haben sie viel die eigenen Athleten angefeuert, aber auch uns von weiter angereiste Teilnehmer.

  

Tartu (Estland), Wingst, Sassenberg

EM Kurzdistanz in Tartu, Estland

Kai Sachtleber hat am 21.07. an den 2018 Tartu ETU Triathlon European Championships teilgenommen. Da Olaf Geserick im Frühjahr, wo man sich hätte bereit anmelden müssen, noch Knieprobleme hatte, war er „nur“ als  persönlicher Betreuer dabei (für Kai aber sehr praktisch).

Am Donnerstag gab es abends bereits die Eröffnungsfeier. Etwas wirklich Besonderes war, dass einige der freiwilligen Helfer hier einen gemeinsamen Tanz aufgeführt haben. Anschließend gab es dann natürlich die üblichen Nudeln und die Siegehrung zu einem Freiwasserschwimmen, an dem Kai am frühen Abend auch teilgenommen hatte. Hier konnte schon mal die Schwimmstrecke vom Triathlon gründlich angeschaut werden. In der AK 40 – 49 hat Kai hier den ersten Platz geschafft, gesamt war insgesamt Dritte - ein guter Auftakt. Als Preis gab es Produkte des Sponsors, der Tartu-Mill, ein Paket Vollkorn Nudeln, eine Mischung für Porridge und eine Backmischung für Schokomuffins (schleck!) sowie einen Schlauchschal.
Am Freitag mussten dann bereits die Registrierung abgeschlossen und das Rad eingecheckt werden. Außerdem konnte die Radstrecke schon einmal abgefahren werden und Kai ist gerade noch vor einem Gewitter davon gekommen.

Samstag morgens  um 9:40 Uhr wurden dann die Triathletinnen und Triathleten auf die Reise geschickt.

Geschwommen wurde stromabwärts  im Fluss Emajõgi, der mitten durch die Innenstadt verläuft. Um die Strömung auszugleichen, war die Strecke statt der üblichen 1500 m auf 1750 m bemessen worden. Womit Kai nun eigentlich  bei einem Triathlon im „hohen Norden“gar nicht gerechnet hatte: es wurde ohne Neo geschwommen weil das Wasser wärmer als 23 °C war! Zu Beginn des Wettkampfs war es bedeckt, aber die Wettervorhersage sagte 20 °C voraus – jedoch kaum Wind.
Die Startgruppe umfasste alle Frauen von 40 bis 49 Jahren, wobei es diesmal allerdings keine nennenswerten Hauereien gab.
Am Ende des beidseitig durch Bojen markierten Schwimmkurses kam dann eine recht steile Rampe, die hochgelaufen werden musste. Kai war nach dem Schwimmen in 20:59 Minuten (neue Bestzeit auf 1750 m – grins) zweite in ihrer AK, hinter einer Britin.

Es musste dann ein relativ langer Weg zur Wechselzone gelaufen werden, die sich auf einer Straße mitten im Zentrum von Tartu, der zweitgrößten Stadt Estlands befand und ebenfalls gefühlt endlos lang war.

Die Radstrecke führe dann erst einmal auf einer neu asphaltierten Straße aus der Stadt heraus mit einem Wendepunkt nach ca. 9 km. Dann gab es eine kleine Runde durch die Innenstadt mit kurzem aber knackigen Anstieg (9% Steigung) und entsprechender zusätzlich kurviger Abfahrt und einem weiteren Wendepunkt vor der Wechselzone.
Das Ganze war 2 x zu fahren, bevor es zurück in die Wechselzone ging. Kai wurde leider von einer Britin und einer Estin überholt – trotz Vollgas und einem Schnitt von mehr als 35 km.

Auf einer langen Wendepunktstrecke entlang des Flusses wurden dann die abschließenden 10 km gelaufen und es kam dann auch die Sonne heraus und Temperaturen wurden dann auch wieder knallheiß mit 26 °C. Kai wurde von einer weiteren Britin überholt und war dann im Ziel fünfte in ihrer AK (45 – 69), wieder „nur“ mit einer Finisher-Medaille, jedoch mit einer durchweg guten Leistung auf allen Teilstrecken und diesmal auch ohne vergeigten Wechsel!

  

 

Bären-Kids holen Doppel-Sieg in der Wingst

Der Triathlon in der Wingst am 05.08.18 wurde nicht wie gewohnt in einem Zug, sondern auf Grund der dezentral gelegenen Sportstätten geteilt durchgeführt. Da das Schwimmbad sich an anderer Stelle befindet, wurde der Wettbewerb nach dem Schwimmen unterbrochen und mit den erworbenen Zeitdifferenzen später im Stadion fortgesetzt.

Die teilnehmende Gruppe der Oldenburger Bären stand dabei einmal mehr im Zeichen von Mädchen Power. Dauer-Siegerin Jule Brand gewann erneut vor Esther Eichholz in der weiblichen Schülerklasse A. Dabei mussten 300m geschwommen, 5km Rad gefahren und 2km gelaufen werden. Ihnen folgten Kaija Budde, Lara Wohlers und Carla Hake auf den Plätzen fünf, sechs und acht. Als jüngste Bärin zeigte Nina Budde großes Talent und hatte nach 100m-2,5km-0,6km alle anderen Mädchen der Jahrgänge 2010/11 hinter sich gelassen. Auch in der Altersgruppe der 8/9-jährigen (200m-5km-1km) war mit Friederike Runde eine Oldenburgerin am Start und belegte Rang acht.

Leider hatten nur zwei Jungen den Weg in die Wingst auf sich genommen. Collin Koss startete ebenfalls in der Schülerklasse A und wurde Siebter. Die längsten Strecken (400m- 10km-2km) musste an diesem Tag Lenny Wefer bei den Jugendlichen B absolvieren. Er konnte den Wettbewerb schließlich als Sechster beenden.

In der Wingst wurde der fünfte von acht Vergleichen im Rahmen der Schülerserie Nord durchgeführt. Bereits am nächsten Wochenende geht es mit einem Duathlon (Laufen-Rad fahren-Laufen) im Rahmen des Junior-NordseeMan in Wilhelmshaven in die vorentscheidende Phase.

                   

 

Nicole Kons und Vincent Paul erfolgreich beim Sassenberger Triathlon

Bei sommerlichen Höchsttemperaturen fand der diesjährige Sassenberger Triathlon am Feldmarksee statt. Über 1.000 Triathleten hatten sich auf den Weg gemacht, um an einem der diversen Wettkämpfe teilzunehmen. Angeboten wurden eine Volks- und Olympische Distanz, ein Grand Prix sowie eine Mitteldistanz. Nicole Kons von den Oldenburger Bären entschied sich für den Grand Prix (1,7 km Schwimmen, 67 km Radfahren und 15 km Laufen).

Das Schwimmen erfolgte mit einem Landgang im Sassenberger Feldmarksee. Es wurde ohne Neoprenanzug geschwommen, da die Wassertemperatur morgens bereits 25 Grad betrug. Die Radstrecke führte dreimal über einen 22 km flachen und schnellen Rundkurs und beim abschließenden Lauf musste dreimal der Feldmarksee umrundet werden. Dabei kamen die Triathleten auch an einem Campingplatz vorbei. Die Camper hatten ihre Freude und feuerten die Athleten frenetisch bei Grillwurst und Schlagermusik an. Ebenso wurden an diversen Fankurven Rasensprenger aufgestellt, was für eine willkommene Abkühlung sorgte.

Nicole absolvierte das Schwimmen in sehr guten 30:59 Minuten und kam als dritte Frau aus dem Wasser. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die Radstrecke. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35,8 km/h beendet Nicole das Radfahren nach 1:57:06 Stunden immer noch auf Platz drei liegend. Der abschließende Lauf, insbesondere die letzten fünf Kilometer waren dann sehr kräftezehrend, so dass Nicole hier von einigen schnelleren Läuferinnen überholt wurde. Nach 3:53:05 Stunden kam sie als neunte Frau dennoch mehr als zufrieden ins Ziel und freute sich zugleich über den ersten Platz in ihrer Altersklasse W40.

Vincent Paul nahm indes am 20. Internationalen Militär Triathlon Cup über die Olympische Distanz teil. Er hatte 1,5 km Schwimmen, 44 km Radfahren und 10 km Laufen zu absolvieren. Nach einer guten Schwimmleistung in 23:17 Minuten folgten zwei Radrunden für ihn. Hier benötigte er 1:11:18 Stunden. Die abschließenden zwei Laufrunden rund um den Feldmarksee meisterte er in 44:27 Minuten. Mit seiner Endzeit von 2:22:45 Stunden belegte er einen respektablen achten Platz in einem starken internationalen Feld und wurde zudem Zweiter in seiner Altersklasse M 30.

  

Bericht und Fotos: Nicole Kons

Der 29. Bärentriathlon findet
am 24./25. August 2019 in
Bad Zwischenahn
statt

 

 
 
VO Logo RGB
'
 

 

 

 



Trainingswetter