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News

Buchholz, Bären-Cross, Bergzeitfahren, Saisonabschluss

Bären Kids triumphieren in Buchholz

Der letzte Wettkampf der Schülerserie Nord der Triathleten wurde als Swim & Run bei herrlichem Spätsommerwetter in Buchholz ausgerichtet. Die ersten Bären starteten bei den Schülern B über die Distanzen 200m Schwimmen, gefolgt von1000m Laufen und eröffneten einen erfolgreichen Tag mit dem Sieg durch Emily Konieczny und dem Bronze Rang durch Friederike Runde dicht gefolgt von Meret Hanke auf dem vierten Platz. Etwas später folgten Nina Budde (8.) und Eva Emkes-Fastje (16.). Bei den Jungen der gleichen Altersstufe wurde Jim Soehnle Neunter.

Danach wurde bei den Schülerinnen A (300m – 1500m) wieder um jeden Meter gekämpft. Am Ende konnte Jule Brand ihren 5m Vorsprung vom Schwimmen über die Laufstrecke verteidigen und gewann die Konkurrenz. Nach Esther Eichholz (3.) und Sara Murdfield (4.) folgten mit Carla Hake (11.), Kaija Budde (12.) und Leeni Helmers (13.) noch drei weitere starke Nachwuchs-Bärinnen.

Auch in der Jugend B (400m – 2000m) mussten noch die letzten Punkte für die Gesamtwertung eingefahren werden. Nico Rode als Sieger und knapp dahinter Lenny Wefer als Zweiter konnten ihre guten Saisonleistungen bestätigen; Piet Kraski erreichte den 8. Platz. Bei den Mädchen konnte Lara Wohlers ebenfalls einen zweiten Platz zum Ergebnis beisteuern ebenso wie Leia Murdfield, die in der Gruppe der ältesten Schülerinnen A (500m – 2500m) startete.

Neu im Programm war eine Team Mixed Staffel (4 mal 100m Schwimmen und 400m Laufen), für die die teilnehmenden Vereine 2 Mädchen und 2 Jungen der Jahrgänge 2011 und älter melden konnten. Als Kopie des ersten Wettkampfes erarbeitete Jule Brand wieder einen knappen Vorsprung vor ihrer schärfsten Konkurrentin vom Bremischen SV. Nico Rode und Esther Eichholz bauten den Vorsprung auf komfortable 200m aus ehe Lenny Wefer nach nur 50m das Schwimmbad verließ und für eine Schockstarre beim Publikum sorgte. Zum Glück lieferte er nach einer Ehrenrunde die fehlenden 50m nach und stellte auf der anschließenden Laufstrecke den alten Abstand wieder her, so dass die Mannschaft der Bären einen souveränen Sieg feiern konnte.

Bei den anschließenden Fun-Staffeln konnten drei weitere Bären Teams vordere Plätze erreichen. Erfreulich auch, dass viele der begleitenden Erwachsenen die Gelegenheit nutzen, bei einem Start in der offenen Klasse ihre Fitness unter Beweis zu stellen.

                   

 

Bärennachwuchs sichert sich Platz 2 in der Team-Wertung – jeder Starter zählt

Das Triathlon auch ein Team-Sport sein kann haben die Nachwuchsathleten des 1.TCO Die Bären im Rahmen der Schülerserie Nord des Triathlonverbands Niedersachsen auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die 22 Starterinnen und Starter der Bärenjugend mussten sich in der Team-Wertung der Schülerserie, bei der die Platzierungen aller Starter*innen eines Vereins in die Team-Wertung eingehen, am Ende nur denkbar knapp im Kampf um Platz eins geschlagen geben. Als zahlenmäßig nur viertstärkstes Team überzeugte der Bärennachwuchs mit Qualität. Insbesondere beim einzigen Triathlon der Serie mit Freiwasserschwimmen, dem Powerkid-Triathlon in Bad Zwischenahn, wurden reichlich Punkte gesammelt.
Mit 8 von 36 Podestplatzierungen in den verschiedenen Altersklassen, hielten die Bären die Konkurrenz auf Abstand. Kein anderes Team in der Serie durfte so oft auf’s Treppchen steigen.

Wie bereits im Vorjahr die Oldenburger Nachwuchssportlerin des Jahres 2018 Jule Brand, holte auch dieses Jahr eine Triathlon-Einsteigerin den Sieg in der Gesamtwertung ihrer Altersklasse. Emily Konieczny gewann mit einem Start-Ziel-Sieg unangefochten die Altersklasse der Schülerinnen B für die Bären gefolgt von ihrer Team-Kollegin Meret Hanke.

Spannend ging es bei den 12- und 13-jährigen Schülerinnen zur Sache. Jule Brand lieferte sich hier mit ihrer Team-Kollegin Esther Eichholz über die gesamte Saison einen packenden Zweikampf um Platz zwei der Gesamtwertung, den sie am Ende knapp für sich entscheiden konnte.

Als Krönung ihrer kontinuierlich positiven Entwicklung über die letzten Jahre schaffte es Lara Wohlers ganz oben auf das Treppchen und sicherte sich den Sieg bei der weiblichen Jugend B. Gleiches gilt für ihre männlichen Team-Kollegen in dieser Altersklasse. Mit einem Sieg im letzten Wettkampf der Serie konnte Nico Rode auch die Gesamtwertung für sich entscheiden. Nur äußerst knapp konnte er Platz eins selbst gegen seinen drittplatzierten Teamkollegen Lenny Wefer verteidigen.

Bei der weiblichen Jugend A konnte sich Leia Murdfield Platz eins in der Serie sichern.
Mit diesen tollen Ergebnissen trollt sich die Bärenjugend allerdings nur kurz in den Winterschlaf. Denn auch im Herbst und den Winter über trifft sich der Bärennachwuchs zum regelmäßigen gemeinschaftlichen Training. Angeboten werden neben zwei Schwimmzeiten pro Woche auch  altersspezifisches Lauf- und Radtraining sowie Zirkeltraining. Die Bären freuen sich über alle ab 6 Jahren, die Triathlon ausprobieren möchten.

 

Impressionen vom Bären-Cross

                                                    

 

Impressionen vom Bergzeitfahren

                                        

 

Saisonabschluss

In diesem Jahr fand der Saisonabschluss in zwei Teilen statt. Zum ersten ging es zu einen Radcrosstraining in den Stadtwald, dass unter der Leitung von Henning Früchtenicht und Marc Rinne stattfand. Anschließend ließen alle, wie gewohnt, die Saison im Hallenbad Kreyenbrück ausklingen, wobei natürlich auch noch einige Ehrungen vorgenommen wurden.

                                                                         

Norderney, Holdorf

TCO-Jugend triumphiert beim diesjährigen Islandman Triathlon auf Norderney

Ein Teil der Jugendabteilung des 1. TCO „Die Bären“ Oldenburg verbrachte das Wochenende auf Norderney, um am 10. Islandman Triathlon teilzunehmen. Die jungen Athleten waren angereist, um ihre Siege aus dem Vorjahr zu verteidigen, aber auch um weitere Erfahrungen zu sammeln.

Früh am Samstagmorgen, ging es zur Wettkampfstrecke am Nordstand. Das Wetter spielte mit, so dass auch das Schwimmen in der rauen Nordsee stattfinden konnte. Die war die größte Herausforderung für alle angereisten Bären an diesem Tag. Mit Freude, aber auch Respekt gingen alle an den Start.

Beim Schüler-Triathlon (50m Schwimmen, 2,5 km Rad, 500m Laufen) starteten die Schüler C (Jahrgänge 2010/2011) bis Schüler A (2006/2007) zusammen in einer Startgruppe.
Für den TCO ging Jim Soehnle (2010) als einziger Junge an den Start. Er setzte sich mit einer Gesamtzeit von 12:32 Minuten an den 2. Platz der Gesamtwertung und nahm stolz seine Silbermedaille entgegen.

Bei den Mädchen starteten Meret Hanke (2008), Nina Budde (2009) und Eva Emke-Fastje (2009) in diesem Wettbewerb.
Für Meret Hanke hieß es alles zu geben, da sie ihren Vorjahressieg wiederholen wollte, was ihr grandios gelang. In einer Zeit von 11:18 Minuten durchlief sie glücklich das Siegerband, dicht gefolgt von ihrer Vereinskollegin Nina Budde (11:51 Minuten). Eva Emkes-Fastje lief als 7. durch den Zielbogen und belegte damit einen guten Platz im Mittelfeld.

Danach startete der Jugend Triathlon, wobei eine Strecke von  100 Meter Schwimmen, 5 km Rad,
2 km Laufen von den jungen Athleten zurückgelegt werden musste.  Auch hier starteten mehrere Altersgruppen zusammen (Schüler A 2006/2007 bis Jugend A 2002/2003).

Adrian Flamma-Eisenmann verließ als erster die Nordsee, dicht gefolgt von Nico Rode und Piet Kraski. Der Wechsel auf das Rad klappte bei Nico Rode perfekt, so dass er sich an die Spitze setze. Am Ende entschied er den Wettbewerb mit Platz 1 für sich und verbessert sich damit um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr. Piet Kraski belegte verdient Platz 2. Für Adrian Flamma Eisenmann blieb am Ende Platz 3. Somit gab es ein reines „Bären“-Podest.

Doch auch die Mädchen lieferten ab!  Jule Brand ging als erste nach dem Schwimmen in die Wechselzone und schob ihr Rad auf die Radstrecke auf der Promenade. Lara Wohlers, Kaija Budde, Leeni  Hellmers und Carla Hake folgten ihr. Nach Beendigung der Radstrecke ging es noch auf die 2 km Lauftrecke. Nach 23:56 Minuten beendete Jule Brand den Wettkampf und belegte damit Platz 1. Danach ging es Schlag auf Schlag an der Ziellinie für den TCO weiter. Platz 2 ging an Lara Wohlers, dicht gefolgt von Kaija Budde (Platz3).  Carla Hake mobilisierte auf der Laufstrecke alle Kräfte, überholte noch Vereinskollegin Leeni Hellmers und sichert sich so Platz 4. Leenie Hellmers rundete das Quintett ab.

Am Ende waren alle super glücklich und stolz, dass sie diesen Wettkampf an und in der Nordsee gemeistert hatten. Einstimmig wurde beschlossen, dass man im nächsten Jahr wieder nach Norderney fährt, um bei dieser tollen Triathlon Veranstaltung dabei zu sein.

                            

 

Heidesee-Triathlon in Holdorf

Trotz mittelmäßiger Wetterprognosen wagte sich ein buntes Bärenteam an den Start und wurde am Ende sogar mit Sonnenschein belohnt. Es ergab sich fast ein Strand-Feeling wie auf einer ostfriesischen Insel.

Die Nachwuchs- Athleten Eva-Sophie Detmers (Schülerin B) und Lenny Wefer (Jugend B) mussten sich mit wenigen Gegnern begnügen, liefen ihre Rennen jedoch souverän von der Spitze ins Ziel und gewannen jeweils mit großem Vorsprung. Eva-Sophie hat somit ihren ersten vollständigen Triathlon gleich auf dem obersten Podestplatz beendet.

Die Jugend A-Starterin Lykka Peters musste ebenso wie die erwachsenen Teilnehmer die Sprint-Distanz absolvieren und wurde zweite ihrer Altersklasse.

Besonders erfolgreich waren Lidia Hackmann und Mathis Pottebaum, die jeweils zweite des Gesamtfeldes und Sieger ihrer Altersklasse wurden. Der große Auftritt des kleinen Bären-Teams wurde noch von Erik Rosenau durch den 5. Platz in der Gesamtwertung (2. AK) und den 5. Platz von Jens Kankel in der AK ergänzt.

                 

Abschluss Verbandsliga, Bad Zwischenahn

Saisonabschluss Verbandsliga Nord

Zum Abschluss der Niedersächsischen Triathlon Verbandsliga-Saison am 1. September haben die Oldenburg Bären wieder fleißig gepunktet. Trotz organisatorischer Probleme bei der Startnummernausgabe gingen die Sportler beim Bieberman Triathlon in Bleckede pünktlich an den Start.

Beim Schwimmen blieben alle teilnehmenden Bären unter ihren Möglichkeiten. Geschwommen wurde in einen engen Seitenkanal der Elbe. Beim Massenstart war es bis zum Wendepunkt sehr wild. Jannis Pieper (40.ter/15:32) kam als erster Bär (40.) aus dem Wasser, es folgten Gustavo Flamma (62./16:27), Frank Schulte (71./16:47), Dirk Eichholz (89./17:37) und Meikel Sauer (89. /19:39).

Beim anschließenden Radfahren über eine flache Wendepunktstrecke über 20 km konnten die meisten wieder Plätze gut machen, Frank Schulte war nach (34:20) als erster Bär in der Wechselzone, gefolgt von Jannis Pieper (36:33), Gustavo Flamma (35:45), Dirk Eichholz (37:21) und Meikel Sauer (36:25).

Der anschließende 5km-Lauf verlief zunächst über einen Deich und ging dann in das idyllische Hinterland von Bleckede. Der schnellste Bär war auch hier Frank Schulte (21:15), der das Ziel nach 1:14:27 auf Platz 36 erreichte. Gustavo Flamma überquerte gut gelaunt nach 1:18:41auf Platz 67 die Ziellinie, gefolgt von Jannis Pieper mit 1:19:29  auf Platz 71. Dirk Eichholz, der nach 15-monatiger Verletzungspause endlich wieder ein Rennen bestritt, kam nach 1:20:17  auf Platz 78 ins Ziel, direkt dahinter auf Platz 79 Meikel Sauer mit einer Gesamtzeit von 1:20:19.

Nachdem die Oldenburger Triathleten durch eine Strafwertung beim Wettkampf in Altwarmbüchen (ein Starter konnte krankheitsbedingt nicht starten und wurde als Letzter gewertet) in der Tabelle auf Platz 17 abrutscht, konnten in der finalen Tabelle die Bären trotz Platz 13 in Bleckede nicht wieder nach oben klettern.

  

 

Bärenjugend nutzte Heimvorteil für gute Platzierungen

Beim 29. Oldenburger Bärentriathlon am 24. und 25. August war die Jugend des 1. TCO „Die Bären“ wieder stark vertreten.
Sowohl beim PowerKids Swim&Run am Samstag als auch beim PowerKids Triathlon am Sonntag nutzen die jungen Bären ihren Heimvorteil aus, um für die Schülerserie Nord 2019 noch wertvolle Punkte zu sammeln.

Bei herrlichem Wetter gingen am Samstag beim PowerKids Swim&Rrun bei den Mädchen der Altersgruppe 2008/2009 gleich sechs junge Bärinnen an den Start.
Die Schwimmstrecke von 200m musste im Zwischenahner Meer zurückgelegt werden. Das war eine Herausforderung für die jungen Athletinnen, da dies die einzige Freiwasserstrecke in der Schülerserie ist und somit für viele absolutes Neuland bedeutete. Doch davon ließen sich die Teilnehmerinnen nicht abschrecken und starteten furchtlos mit einem Landstart in das Wasser.

Im Wettbewerb dominierte Emily Konieczny und kam nach 3:37 Minuten aus dem Wasser. Sie ging dann auf die 1km lange Laufstrecke. Die Endzeit betrug 8:57 Minuten und brachte ihr den verdienten 1. Platz ein. Kurz danach kam die 2. Bärin ins Ziel. Frederike Runde konnte auf der Laufstrecke einen Platz gut machen und belegte den 2. Rang. Meret Hanke musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Kurz nach ihr lief Eva-Sophie Detmers durch den großen Zielbogen. Die jüngste Bärin, Nina Budde (2009) belegte in dieser Altersgruppe einen tollen 7. Platz und ließ noch 7 Teilnehmerinnen hinter sich. Ihren 1. Wettkampf absolvierte Eva Emkes-Fastjes in einer Zeit von 15:40 Minuten und belegte damit Platz 14.

Bei den Jungen dieser Altersgruppe ging als einziger Jim Soehnle für die Bären an den Start. Erst Mitte der Saison dazugekommen, meisterte er die Strecke in 11:23 Minuten und belegte damit Platz 9.

Die optimalen Bedingungen rund um das Zwischenahner Meer nutzen die jungen Bären am Sonntag beim PowerKids Triathlon (400 m Schwimmen, 14 km Rad, 1 km Laufen) für sich. Insgesamt gingen 58 junge Nachwuchs-Triathleten an den Start.

In der bestbesetzten Altersgruppe (2006/2007) holte Esther Eichholz den Schwimmrückstand auf ihre Vereinskollegin Jule Brand auf der Radstrecke noch ein und sicherte sich so den 2. Platz (38:44 Minuten) auf dem Podest.
Jule Brand nahm für Platz 3 ihre Urkunde und das Präsent entgegen. Platz 5 ging an Sara Murdfield.
Kaija Budde reihte sich auf Platz 10 ein; dicht gefolgt von Leeni Hellmers auf Platz 11. Zeitgleich beendeten Melina Rode und Carla Hake kurz danach das Rennen. Collin Koss ging bei den Jungen in dieser Altersgruppe auf die tolle Wettkampfstrecke. Er kam am Ende mit einer Zeit von 43:54 Minuten auf Platz sechs.

Ganz oben auf dem Podest durfte Lara Wohlers Platz nehmen. In ihrer Altersgruppe 2004/2005 siegte sie verdient mit 1:30 Minuten Vorsprung.

Ihre männlichen Vereinskollegen in dieser Altersgruppe holten ebenfalls wertvolle Punkte für die Gesamtwertung der Schülerserie.
Dass es bei dieser Sportart um jede Sekunde geht, musste Lenny Wefer erkennen.
Er verpasst einen Podium Platz nur um 1 Sekunde. Somit blieb für ihn Platz 4. Nico Rode belegte Platz 6. Piet Kraski kam auf Platz 8. Adrian Flamma Eisenmann belegte Platz 10.

Eine tolle Jugendmannschaft hat sich auf und vor allem neben der Wettkampfstrecke präsentiert!
Nun geht es am 14. September zum letzten Wettkampf der diesjährigen Schülerserie, wo die Bären bestimmt auf eine Reihe von Podium Plätzen und eine tolle Gesamtwertung hoffen können.

           

Wilhelmshaven, Kazan

Bärenjugend knüpft weiter an ihre Erfolgen an

Nach der Ferienpause zeigte die Jugend vom 1. TCO die Bären beim diesjährigen Junior-Nordsee-Man in Wilhelmshaven, dass sie gut in Form ist. Der 4. Wettkampf der Schülerserie Nord war als Duathlon ausgeschrieben. Das hieß für die jungen Athleten Laufen-Radfahren-Laufen. Der Wettkampf fand rund um das Gelände des Pumpwerks statt.

Früh am Morgen und mit einer Menge Gegenwind startete ein großes Teilnehmerfeld der Jahrgänge 2006-2009 (Schüler A u. B) zusammen über die Strecke von 0,7km Laufen/ 5km Radfahren/0,7km Laufen. Die Athlethen hatten dabei insbesondere mit starken Sturmböen auf der Radstrecke zu kämpfen.

Bei den Schülerinnen B (2008/2009) standen am Ende drei junge Bärinnen auf dem Podest.
Neuling Eva-Sophie Detmers sicherte sich den 1. Platz, gefolgt von Emily Konieczny. Meret Hanke machte das Trio komplett. Nina Budde belegte Platz 5. Frederike Runde kam als siebte durch den Zielbogen.
Jim Soehnle vertrat die Bären bei den Schülern B (2008/2009). In seinem zweiten Wettkampf erreichte er einen guten 4.Platz.

Die meisten „Bärinnen“ starteten in der Klasse der 12-13 Jährigen (2006/2007 – Schülerinnen A).
Die Silbermedaille ging verdient an Esther Eichholz mit einer Zeit von 17:56. Sara Murdfield erreichte als Dritte die nächste Spitzenplatzierung. Jule Brand kam als vierte ins Ziel. Melina Rode, Leeni Hellmers, Carla Hake erreichten die Ränge acht, zehn und zwölf.

In der gleichen Altersgruppe belegte Collin Koss bei den Jungen Platz 6.

Danach folgte das Rennen der Jugend B (2004/2005), wo sich Nico Rode, Lenny Wefer und Piet Kraski über die Strecke – 1,5 km Laufen/10 km Radfahren/1,5 km Laufen – behaupteten. Auch hier zeigten die Bären gute Leistungen. Mit einer Zeit von 33:26  freute sich Nico Rode über den erzielten 3. Platz. Piet Kraski belegte einen guten 5. Platz. Für Lenny Wefer sprang Platz 7 heraus.

Leia Murdfield gewann den Wettbewerb der Altersgruppe Jugend A (2002/2003) über die Strecke von 1,5 km Laufen/10 km Radfahren/1,5 km Laufen und stand somit ganz oben auf dem Treppchen.

                       

 

Kazan ETU Sprint Triathlon European Championships

Kai Sachtleber und Olaf Geserick werden jeweils Europameister

Vom 26.07. bis 29.07. fanden in Kazan, Tartarstan, Russland die 2019 Kazan ETU Sprint Triathlon European Championships mit 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen statt.

Kazan ist sechst größte Stadt Russlands und liegt etwa 800 km östlich von Moskau an der Mündung des Flusses Kasanka in die Wolga – also gerade noch am Ostrand Europas! Kai und Olaf haben die ca. 3000 km lange Reise in die Großstadt, in der ca. 1,5 Mio. Menschen leben, angetreten, um dort an den Meisterschaften teilzunehmen und waren 6 Tage vor Ort.

Am Freitag Abend fanden der „Marsch der Nationen“ und die offizielle Eröffnungsfeier statt. Hier war besonders schön, dass sich Veranstalter, Vertreter der Sportler, Trainer und technischen Offiziellen dazu verpflichtet haben, dass faire und saubere Wettkämpe ausgetragen werden sollten.
Die Briten waren wie gewohnt wieder mit einer großen Mannschaft am Start, aber bei dieser Veranstaltung stellten die Russen die meisten Teilnehmer. Aus Deutschland waren 15 Teilnehmer nach Russland gereist. In Kazan war in der ganzen Woche bestes Sommerwetter mit ca. 22 – 25 °C, welches die beiden zum Sightseeing und natürlich zum Trainieren genutzt haben.

Das Event-Gelände, d. h. Triathlon-Messe, Wechselzone, sowie Start- und Zielbereich befanden sich unmittelbar unterhalb des Kazaner Kremlin an der Uferpromenade des Flusses Kazanka in dem beim Triathlon auch geschwommen wurde.

Der Kremlin (nicht Kreml) ist ein wunderschöner Museums-Gebäudekomplex bestehend aus einer Festung, u. a. einer Moschee, einer orthodoxen Kathedrale, dem Subjke-Turm und weiteren historischen Gebäuden auf einem Hügel gelegen und von weitem sichtbar.

Das Hotel von Kai und Olaf lag in einem hübsch restaurierten alten Tartarischen Viertel aus Holzhäusern an einem See und wir hatten etwa 3 km Wegstrecke zum Event-Gelände zurück zu legen. Dazu konnte man u. a. auch durch die Baumann-Straße flanieren, eine breite Straße, die als Fußgängerzone eingerichtet war und auf beiden Seiten mit fantastisch renovierten alten Gebäuden gesäumt ist, gehen (oder natürlich mit dem Rad oder Bus eine der parallel verlaufenden Straßen fahren). Hier stand etwa alle 20 m ein Straßenkünstler (Musiker, Jongleure, Maler uvm.), es gab diverse Restaurants, Bars und Cafees und natürlich diverse Geschäfte.

Die Stadt ist insgesamt voller alter, aber großartig renovierter Gebäude, Parks und auch neuer Gebäude mit zum Teil recht kühner moderner Architektur und war tipptopp sauber (so manche deutsche Großstadt könnte sich wohl bezüglich der Sauberkeit eine Scheibe abschneiden). Die Menschen waren unglaublich freundlich und hilfsbereit, egal wo man hinkam – im Bus, im Schwimmbad zum Trainieren, in den verschiedenen Restaurants in denen die beiden waren, - auch wenn die Verständigung manchmal schwierig war, denn einige Personen konnten natürlich nur wenig Englisch (nach Deutsch haben die beiden gar nicht erst gefragt) und Kai und Olaf kein Russisch.
Zum Glück gibt’s das moderne Smartphone mit Übersetzungs-App, sonst hätte es wohl das eine oder andere Mal eine Überraschung im Restaurant gegeben.

Der Veranstalter hatte auch die Möglichkeit eingerichtet, gegen eine (normale) Eintrittsgebühr am Freitag und Samstag in einem Hallenbad mit 50 m Bahn und 10 Bahnen zu schwimmen. Das ganze Bad war dafür für die Teilnehmer des Triathlons gesperrt und es war dort sehr wenig los. Zumindest als die beiden am Freitag dort waren, hatten sie das Bad fast für sich allein – ein Traum für jeden Schwimmer!

Natürlich musste auch Radgefahren werden! In der Stadt war es stadtgemäß sehr voll und damit laut und es gab viel Abgase, obwohl die beiden die typischen Stoßzeiten vermieden haben. Radwege gab es nicht bzw. nur unmittelbar bei den Touristenattraktionen. So musste teilweise auf einspurigen und auch breiteren Straßen mit bis zu 5 Spuren pro Richtung gefahren werden. Allerdings waren die Straßen in sehr gutem Zustand. Die tatarischen Auto-/Bus- und auch LKW-Fahrer waren auch relativ rücksichtsvoll; es ist kaum vorgekommen, dass zu wenig Abstand zur Seite gelassen wurde, es wurde nicht geschnitten oder direkt angehupt- so, wie man es hier zu Hause leider bei fast jeder Radausfahrt erleben muss – so manch ein deutscher Autofahrer weiß wohl auch gar nicht, dass zu einem Radfahrer 1,5 m seitlicher Abstand gelassen werden muss. Je weiter man aus der Stadt kam, desto leerer wurde es – „leider“ ist aber die Stadt recht groß und so war das erst nach ca. 15 – 20 km relativ leer und damit angenehm und stressfrei zu fahren.
An Olafs Rad ist direkt nach dem Zusammenbauen der Schalthebel abgebrochen, so dass er nur vorne auf dem großen Kettenblatt schalten konnte, das heißt er hatte nur zwei Gänge zur Verfügung. Ein Radhändler konnte nicht gefunden werden bzw. wurde Olaf von einem Händler gesagt, dass es kein passendes Ersatzteil in ganz Kazan geben würde. Nach reiflicher Überlegung – es wäre möglich gewesen ein qualitativ hochwertiges Rennrad zu leihen – entschied sich Olaf, es darauf ankommen zu lassen, da die Wettkampftrecke recht flach war (ca. 100 HM auf den 20 km).

Am Samstag dann fanden die Rennen der Elite statt und für die Altersklassen Sportler musste das Rad in der Wechselzone eingecheckt werden. Das offizielle Abschwimmen der Schwimmstrecke am Abend ist aber wegen Gewitters ausgefallen, aber Kai und Olaf hätten das aufgrund der späten Uhrzeit sowieso nicht mitmachen wollen.

Nach dem Gewitter wurde das Wetter schlechter und am Sonntag morgen war nur noch 16 °C Lufttemperatur, Wind und ein paar Tropfen vielen auch noch vom Himmel. Durch den recht starken Wind war der Fluss Kazanka recht wellig und bei 22,8 °C Wassertemperatur wurde ohne Neoprenanzug geschwommen – beides begünstigte stärkere Schwimmer.

Die Wechselzone, in der noch Schuhe usw. abgestellt werden musste, musste bis 7:40 Uhr von allen Athleten geräumt sein und 5 Minuten später mussten sich alle im Vorstart Bereich einfinden und Bereits in den jeweiligen Startgruppen aufstellen. Alle Startgruppen wurden dann mit wenigen Minuten Abstand gestartet, Beginn war um 8 Uhr.

Kais Startgruppe (Frauen 40 – 54 Jahre– also drei Altersklassen) startete um 8:10 Uhr und so waren bereits mindestens die Hälfte der Sportler aus anderen Altersklassen unterwegs. Gestartet wurde als Wasserstart von einem Ponton. Es musste um zwei Bojen herumgeschwommen und dann zum Ziel zurückgeschwommen werden, die Schwimmstrecke ähnelte damit einem umgedrehten U. Dabei musste auch noch ein Fleckchen Schilf um Wasser im Auge gehalten werden.

Kai fiel noch vor dem Start auf, dass offenbar viele Schwimmer durch den Wind den Kurs nicht halten konnten und zu weit seitlich nach links geschwommen sind. Nach dem Wettkampf beklagten auch viele das Schwimmen und sagten, sie wären bis zu 200 m zu viel geschwommen; Kais GPS zeigte aber nach dem Wettkampf 756 m an – die Strecke war damit wohl nicht zu lang.
Kai konnte sich bereits mit dem Start von den anderen Starterinnen der Startgruppe abgesetzen und sich auch nicht wieder einholen lassen. Noch bereits vor der ersten Boje musste sie die ersten Schwimmer aus anderen Startgruppen überholen und das hat sich bis zum Schwimmausstieg so fortgesetzt.

Olaf ist um 8:14 Uhr gestartet mit allen Männern von 50 – 59 (also zwei Altersklassen zusammen) und ihm ging es ähnlich. Er hatte lediglich einen Ungarn aus derselben Startgruppe neben sich, war aber wie Kai erster aus dem Wasser.

Nach dem Schwimmausstieg musste die Uferpromenade gequert, einen Hügel erst hoch- und wieder runter gelaufen werden, um in die Wechselzone zu gelangen.
Kai und Olaf gingen beide als erste ihrer Startgruppe auf das Rad. Da das Rennen mit Windschafften-Freigabe war, wurde mit normalen Rennrädern gefahren und es war eine Radrunde zu absolvieren: Aus der Wechselzone neben dem Kremlin hinaus und über den Fluss Kazanka hinweg, dort erst einmal geradeaus bis zu einem Wendepunkt, dann am anderen Ufer des Flusses bis zur Kasan-Arena (einem großen Fußballstadion) und darum herum, zurück auf die andere Flussseite über die „Millenium Brigde“ und dann zurück in Richtung Kremlin. Alle Straßen waren in einwandfreiem Zustand, meist neu asphaltiert und Schlaglochfrei, wie die beiden schon während der Trainingsausfahrten festgestellt hatten.
Kai war allein unterwegs, keine andere Frau annähernd in Sicht und musste die ersten ca. 7 km wie gewohnt als Einzelzeitfahren absolvieren, bis sie endlich auf eine andere Frau aus Russland aus einer anderen Altersklasse auffuhr. Die beiden sind dann ca. 2 km zu zwei weitergefahren und haben sich abgewechselt, wurden dann aber von einer kleinen Gruppe Männer überholt. Die Russin hängte sich dort hinten rein, aber Kai ließ kurz danach abreißen, denn Frauen dürfen nicht mit Männern Windschatten fahren und es sollte ja regelkonform gesportet und auch eine Zeitstrafe vermieden werden. Also fuhr sie auch den Rest des Radparts musste allein, ganz wie von anderen Rennen gewohnt. Die jüngere Russin konnte Kai im späteren Verlauf der Radstrecke dann auch noch wieder einholen, da diese von einem Unfall durch einen Fahrfehler von einem der Männer beeinträchtigt wurde.
Nach ca. 10 km wurde Kai von Olaf überholt, der zusammen mit einem weiteren Deutschen (Michael Bock) und dem Ungarn, mit dem er auch geschwommen war, über die Straße preschte – trotz der nur zur Verfügung stehenden zwei Gänge. Die drei sind die Radrunde zusammen bis zur Wechselzone weitergefahren. Kurz vor der Wechselzone hat Olaf Michael Bock vorbeigelassen – ihn aber während des Wechsel gleich wieder „einkassiert“.

Olaf ist dann als erster Seiter Altersklasse auf die Laufstrecke gestartet und die 2,5 km auf der Uferpromenade erst hin und dann wieder zurückgelaufen und hat dabei Michael und den Ungarn abgehängt. (Es stellte sich später auch heraus, dass der Ungar in der Altersklasse 55 – 59 Jahre war). Der Franzose Fabrice Boisson (ein alter Bekannter) hat während des Laufens ein kleines Stück aufgeholt und den späteren Dritten Michael Bock auch noch überholt, konnte Olaf aber nicht mehr gefährlich werden, so dass Olaf nach 1:04:47 Europameister über die Sprintdistanz in der AK M50 - 54 war!
(Unverschämt, schon der dritte Titel dieses Jahr)

Kai ist kurz nach Olaf als erste Ihrer Startgruppe und damit auch Altersklasse vom Rad auf die Laufstrecke gewechselt. Nachdem der Hügel zur Uferpromenade genommen war, war das Ziel eigentlich schon in Sicht, nur leider musste erst noch die Wendepunkt-Strecke gelaufen werden und Kai hatte beim Laufen sehr zu kämpfen und die ganze Zeit „Schnappatmung“ (es hat sich im Laufe des Tages herausgestellt, dass sie sich eine deftige Erkältung eingefangen hatte und die hat sich beim Laufen schon bemerkbar gemacht). Kai wurde trotzdem nur von jüngeren Damen überholt, hatte die zweitschnellste Laufzeit ihrer Altersklasse und konnte mit einem komfortablen Vorsprung vom mehr als 3 Minuten nach 1:14:11 ins Ziel laufen – ebenfalls als Europameisterin und mit Start-Ziel-Sieg!! Zweite und Dritte der Altersklasse (F45 - 49) kamen beide aus Großbritannien.

     

Nach der Ferienpause zeigte die Jugend vom 1. TCO die Bären beim diesjährigen Junior-Nordsee-Man in Wilhelmshaven, dass sie gut in Form ist. Der 4. Wettkampf der Schülerserie Nord war als Duathlon ausgeschrieben. Das hieß für die jungen Athleten Laufen-Radfahren-Laufen. Der Wettkampf fand rund um das Gelände des Pumpwerks statt.

Früh am Morgen und mit einer Menge Gegenwind startete ein großes Teilnehmerfeld der Jahrgänge 2006-2009 (Schüler A u. B) zusammen über die Strecke von 0,7km Laufen/ 5km Radfahren/0,7km Laufen. Die Athlethen hatten dabei insbesondere mit starken Sturmböen auf der Radstrecke zu kämpfen.

Bei den Schülerinnen B (2008/2009) standen am Ende drei junge Bärinnen auf dem Podest.
Neuling Eva-Sophie Detmers sicherte sich den 1. Platz, gefolgt von Emily Konieczny. Meret Hanke machte das Trio komplett. Nina Budde belegte Platz 5. Frederike Runde kam als siebte durch den Zielbogen.
Jim Soehnle vertrat die Bären bei den Schülern B (2008/2009). In seinem zweiten Wettkampf erreichte er einen guten 4.Platz.

Die meisten „Bärinnen“ starteten in der Klasse der 12-13 Jährigen (2006/2007 – Schülerinnen A).
Die Silbermedaille ging verdient an Esther Eichholz mit einer Zeit von 17:56. Sara Murdfield erreichte als Dritte die nächste Spitzenplatzierung. Jule Brand kam als vierte ins Ziel. Melina Rode, Leeni Hellmers, Carla Hake erreichten die Ränge acht, zehn und zwölf.

In der gleichen Altersgruppe belegte Collin Koss bei den Jungen Platz 6.

Danach folgte das Rennen der Jugend B (2004/2005), wo sich Nico Rode, Lenny Wefer und Piet Kraski über die Strecke – 1,5 km Laufen/10 km Radfahren/1,5 km Laufen – behaupteten. Auch hier zeigten die Bären gute Leistungen.
Mit einer Zeit von 33:26  freute sich Nico Rode über den erzielten 3. Platz. Piet Kraski belegte einen guten 5. Platz. Für Lenny Wefer sprang Platz 7 heraus.

Leia Murdfield gewann den Wettbewerb der Altersgruppe Jugend A (2002/2003) über die Strecke von 1,5 km Laufen/10 km Radfahren/1,5 km Laufen und stand somit ganz oben auf dem Treppchen.

Targu Mures

Multisport-EM Targu Mures

Olaf Geserick wird Doppel-Europameister, Kai Sachtleber holt sich Silber und Bronze

Die diesjährige Multisport-EM zog Kai Sachtleber und Olaf Geserick vom 1.TCO die Bären nach Targu Mures (Neumarkt am Mieresch) in Transsylvanien/Rumänien. Wie letztes Jahr auf Ibiza wurden dort innerhalb einer Woche Sprint-/ und Kurzduathlon, Crossduathlon, Aquathlon, Crosstriathlon und dem Mitteldistanz Triathlon und Aquabike ausgerichtet.

Aquathlon in Targu Mures

Zunächst stand am Freitag für die beiden Starter der Aquathlon im ‚Sports Complex Muresul‘ auf dem Programm. Bei der Streckenbesichtigung am Donnerstag inklusive des Abschwimmens der Schwimmstrecke in einem abgetrennten Teil der Mures (ähnlich der Mühlenhunte), stellte sich heraus, dass es aggressive Wasserpflanzen gab, die zu zahlreichen juckenden Kratzern führten, die auch Tage später noch nicht verheilt waren. Zum Glück wurde in der Nacht vor dem Wettkampf Frischwasser aus der Mures nachgefüllt, so dass am Freitag der Wasserspiegel  ungefähr 80 cm höher war, infolgedessen die Wasserpflanzen kein Problem mehr darstellten.

Die Starts fanden am Freitagmorgen im halbstündlichen Abstand statt und erfolgten im Wasser entlang einer Betonmauer, an der sich auch der Wasserausstieg befand. Es wurden 500 m halb um den Sportkomplex geschwommen und zurück auf einer durch Bojen und Leinen gut abgetrennten Strecke. Dank 25 °C Wassertemperatur wurde ohne Neoprenanzug geschwommen.
Olaf startete in der 3. Startgruppen mit allen Männern >50 Jahre, Kai folgte 1 Stunde später mit allen Starterinnen >40 Jahren.

Olaf setzte sich bis zur Wendeboje hinter dem Österreicher Norbert Nagl auf Platz 2, bevor er auf dem Rückweg die Führung übernahm und den Wasserausstieg als Erster erreichte. Dieser erwies sich für alle Teilnehmer als recht schwierig, da die Betonmauer unter Wasser schräg abfiel und wegen Algen sehr rutschig war.

Nach einem zügigen Wechsel in die Laufschuhe, ging es auf die 5km Laufstrecke mit 4 Laufrunden rund um den gut besuchten Freibadbereich und zahlreichen Kurven und 2 Wendenpunkten/Runde.
Mit einem guten Lauf in 18:27 Min. konnte Olaf seinen Vorsprung nach dem Schwimmen ausbauen und seinen Titel aus dem letzten Jahr als neuer Europameister der AK 50 verteidigen.

Kai erkämpfte sich nach dem Start auf Platz 4 ihrer Startgruppe. Als 4. ging sie dann nach einem schnellen Wechsel auf die 5 km Laufstrecke und überholte kurz darauf die Drittplatzierte, wobei ein Überblick auf die Altersklasse nicht einfach war. Im weiteren Verlauf musste Kai noch 3 jüngere Starterinnen passieren lassen, schaffte es aber das Ziel als 2. und damit als Silbermedaillengewinnerin ihrer AK zu erreichen.
Die Siegerehrung fand dann am Abend im mittelalterlichen Schloss in Targu Mures statt.

        

Mitteldistanztriathlon in Sângeorgiu de Pădure

Nach einem Tag Erholung stand am Sonntag der Mitteldistanztriathlon (1,9 km – 83 km – 20 km) in Sângeorgiu de Pădure (St. Georgen auf der Heide) auf dem Plan.

Geschwommen wurde eine 1,9 km große Runde im 25 °C warmen Bezid Stausee, bei dessen Erstellung 1988 das Dorf ‚Bezidu Nou‘ überflutet wurde. Anschließend ging es auf eine 4 Mal zu fahrende bergige 20 km Wendepunktstrecke mit ingesamt fast zu absolvierenden 900 Höhenmetern entlang des Sees sowie ein kurzes 3 km Stück nach Sângeorgiu. In Sângeorgiu waren dann abschließende 20 km in 4 Runden unter der brennenden Sonne Transsylvaniens mit mehreren Wendepunkten zu Fuß zurückzulegen.

Nachdem um 9 Uhr die Elite Männer und kurzdarauf die Elitedamen gestartet waren, folgen ab 09:10 Uhr im 2 Min. die Altersklassenstarter/-innen. Olaf war auch hier in der 3 Startgruppe und Kai 2 Gruppen später dran. Olaf setzte sich direkt an die Spitze seiner Startgruppe und begann bereits vor der ersten Boje die letzten Starter der vorhergestarteten Startgruppen zu überholen, Kai hatte dann alle Männergruppen und eine Frauengruppe vor sich und kämpfte sich durch die Startermengen.

Nach dem Wasserausstieg mussten sie die Teilnehmer über eine steile Rampe den Staudamm hochkämpften, um die Wechselzone auf dem Staudamm zu erreichen. Olaf sprang als Führender seiner Startgruppe auf das Zeitfahrrad, Kai war auf Platz 2 nach dem Schwimmen.

Die Radstrecke führte entlang des Stausees in einem ständigem bergauf und -ab bis zum Wendepunkt, um dann dieselbe Strecke wieder zurückzufahren. Olaf duellierte sich die gesamte Strecke über mit ein paar jüngeren Mitstreitern, bevor er am letzten Wendepunkt noch von einem Altersklassenkonkurrenten überholt wurde. Ab da galt es noch einmal das letzte Quäntchen Energie aufzubringen, um den Abstand vor dem Wechsel zum Laufen nicht zu groß werden zu lassen. Der Abstieg vom Rad erfolgte dann eine ¾ Min. hinter dem neuem Führenden Peter Eggelston aus GB.

Nach einem kurzen Wortwechsel während des Schuhe Anziehens, ging es mit kleinem Rückstand auf die mittlerweile ca. 30 °C heiße komplett schattenfreie Laufstrecke. Kurz nach dem ersten Wendepunkt gelang es Olaf zum Führenden aufzuschließen; zu zweit wurden dann die nächsten 1 ½ Runden absolviert, bevor sich Olaf leicht absetzen konnte.

Nach einigen Hoch- und Tiefpunkten aufgrund der Hitze und Vorbelastung erreichte Olaf dann mit 1,5 Min. Vorsprung das Ziel als neuer Europameister der AK50 in 4:17 Min. das Ziel. Damit war Olaf nicht nur Doppeleuropameister sondern hatte auch beide Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Kai musste beim Radfahren noch eine Altersklassenkonkurrentin aus Italien und die spätere Gewinnerin der Altersklasse passieren lassen und erreichte die Wechselzone in Sângeorgiu als Dritte. Mit einem fixen Wechsel und einem schnellen Lauf trotz der Hitze kam sie der Zweitplatzieren Britin noch näher, am Ende reichte es nicht ganz und sie konnte sich über die Bronzemedaille im Ziel freuen.

Die Siegerehrung fand dann am Abend im Rahmen der Abschlussfeier inklusiven Mittelalterspektakel wieder im mittelalterlichen Schloss in Targu Mures statt.

               

Der 30. Bärentriathlon findet
am 22./23. August 2020 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
 
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