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News

Bokeloh, Nordseeman und Samorin

Nachwuchsathleten vom 1. TCO „Die Bären“ erfolgreich bei den Landesmeisterschaften

Sechs Athletinnen und Athleten aus dem Jugendbereich des 1. Triathlon-Clubs Oldenburg „Die Bären“ nahmen an den Niedersächsischen Landesmeisterschaften in Bokeloh teil.

Das herausragende Ergebnis war dabei die Titelverteidigung von Eva-Sophie Detmers in der weiblichen Jugend B, die sich in 35:49 Min. mit einem Vorsprung von 2:39 Min. den ersten Platz sicherte. Platz 7 ging an Meret Hanke. Ausgezeichnet ist auch das Ergebnis von Luca Prunk, der sich im gleichen Wettkampf in 34:30 Min. den dritten Platz bei der männlichen Jugend B erkämpfte. 

Bei den männlichen Schülern A kehrten Jim Leon Söhnle mit Platz 6 und Nelio Tsakonas mit Platz 10 ebenfalls erfolgreich vom Wettkampf zurück nach Oldenburg. Zudem bot Nico Rode (Jugend A) eine starke Leistung. Im Sprintwettbewerb mit den Erwachsenen konnte er trotz einer im Wettkampf zugezogenen Verletzung den Wettbewerb in 1:13:55 Minuten beenden.

 

Bärenjugend sehr erfolgreich beim Nordseeman

Die Jugend vom „1. TCO die Bären“ zeigte sich nach zweijähriger Pandemiepause beim diesjährigen am 13. August 2022 Junior-Nordsee-Man/Woman in Wilhelmshaven in bester Form und sicherte sich gleich insgesamt acht Podiumsplätze. Die vom TVN genehmigten Wettkämpfe waren als Duathlon ausgeschrieben, so dass die jungen Athletinnen und Athleten nach Altersklassen gestaffelt vorgegebene Strecken am Gelände des Pumpwerks in Wilhelmshaven im schnellen Wechsel laufend, radfahrend und noch einmal laufend bewältigen mussten.

Um 9 Uhr starteten bei bestem Sonnenschein als erstes die Jahrgänge 2009-2012 (Schülerinnen und Schüler A und B) gemeinsam über die Strecke von 0,7 km Laufen/ 5 km Radfahren/ 0,7 km Laufen. Bei den Schülerinnen B konnte Clara Detmers den 2. Platz erringen. Bei den Schülern B erkämpfte sich Jan Schittger den 1. Platz und Fiete Krause konnte sich Platz 5 sichern. Bei den Schülerinnen A holte Nina Budde den 1. Platz. Pauline Götze erkämpfte sich als dritte ebenfalls einen Platz auf dem Podium. Im Anschluss gingen die Jahrgänge 2005-2008 (Jugend A und B) gemeinsam auf die Strecke über 1,5 km Laufen/ 10 km Radfahren/ 1,5 km Laufen. Bei der weiblichen Jugend B (2007/2008) siegte Eva-Sophie Detmers sehr souverän. Sie war mit einer Gesamtzeit von 33:00 Minuten schnellste Athletin im Rennen. Platz 3. holte sich Frederike Runde. Es folgten die Jahrgänge 2013-2014 (Schülerinnen und Schüler C), die eine Strecke von 0,4 km Laufen/ 2,5 km Radfahren/ 0,4 km Laufen absolvieren mussten. In diesem Rennen konnte sich Hanna Schnittger bei den Schülerinnen den 1. Platz sichern. Bei den Schülern konnte Emil Feth mit Platz 3 ebenfalls einen Platz auf dem Podium erringen.

Im Rahmen der stimmungsvollen und sehr gelungenen Veranstaltung konnten insbesondere die jüngsten Schülerinnen und Schüler wertvolle Wettkampferfahrungen sammeln. Ein besonderer Dank geht an die Ausrichter der sehr gut organisierten Veranstaltung dem TSR Olympia Wilhelmshaven e.V.!

 

Zweimal Gold und einmal Bronze für die Bären bei den Weltmeisterschaften

Unsere "Weltreisenden" Kai Sachtleber und Olaf Geserick sind mal wieder weit gereist . . . dieses Mal nach Šamorín (Slowakei) wo die Weltmeisterschaften im Aquathlon und über die Langdistanz (Triathlon) stattfanden. Allerdings war die Langdistanz eigentlich nur eine Mitteldistanz (2km - 80km - 18km). Hintergrund war, dass der ursprüngliche Veranstalter World Triathlon absagen musste und dann recht kurzfristig die Veranstalter in Šamorín eingesprungen sind und das Rennen in Verbindung mit dem Collins Cup durchgefürt wurde. Damit war "lang" auch für Kai und Olaf machbar.

Am Donnerstag fand der Aquathlon statt wobei es hieß 1 km zu schwimmen und 5 km zu laufen. Es war superheiß (32 °C) schon zu Beginn des Rennens und gestartet wurde um 11 Uhr, dass hieß: es wird sicherlich noch heißer. Geschwommen wurde auf einem Rechteckskurs in der Donau, die kaum Wellengang und hier auch keine Strömung hatte. Los ging es mit Wasserstart ohne Neo bei fast 23 °C Wassertemperatur. Olaf startete in einer Gruppe mit allen Männern ab AK50. Wie immer hat Olaf eine gute Leistung abgeliefert, obwohl es nach dem Start sehr hektisch war. Auf dem Rückweg konnte er dann wegen Sonneneinstrahlung und beschlagener Brille nur schlecht sehen und womöglich hat sich hier entschieden, dass Olaf "nur" 5. geworden ist. Am Schwimmaustieg musste erst eine Treppe auf einen Deich hoch- und dann eine andere vom Deich herunter in die Wechselzone gelaufen werden. Auf der Laufrunde konnte Olaf noch zwei Konkurrenten überholen, wurde aber selber vom späteren Silbermedaillengewinner überholt. Er kam mit ca. 30 sek. Rückstand auf den Dritten ins Ziel. Kai ist etwas später gestartet, mit allen Frauen ab AK 50 und vorne mit aus dem Wasser gekommen. Eine Italienerin war aber ca. 1 Minute schneller geschwommen. Erst nach km 4 konnte Kai sie ein- und überholen, der Lauf war sehr hart, eine Runde in der prallen Sonne inkl. ca. 1 km auf Rasen, der sonst als Pferderennbahn genutzt wurde, Sand und Asphalt inklusive den Donaudeich einmal hoch und wieder runter. Aber am Ende war Kai als 1. der AK 50 im Ziel und damit Weltmeisterin! Nach einigen Gewittern hat sich dann die Temperatur bis zum Sonntag, dem Tag an dem das Triathlon Rennen, stattfinden sollte, deutlich abgekühlt. Zum Glück ist aber die Wettervorhersage (ergiebiger Regen, den ganzen Tag) nicht eingetreten, es blieb trocken bei 18 °C, aber sehr windig. Die Donau entsprechend kabbelig und auch etwas abgekühlt auf ca. 21 °C, sodass mit Neo geschwommen werden durfte. Kai ist zuerst gestartet in der Startgruppe mit allen Frauen. Die Bojen auf dem 2 km Rechteckskurs aufgrund der Wellen schwierig zu sehen. Kai ist vorne mit aus dem Wasser gekommen und mit gutem Wechsel auf das Rad gestiegen. Hier musste eine Wendepunktstrecke gefahren werden, d. H. 40 km Richtung Süden mit Rückenwind. Nach dem Wendepunkt dann hatte man 40 km lang dann aber den starken Gegenwind, was schon sehr an den Kräften gezehrt hat. Es ging immer geradeaus, also kein moment der Erholung. Kai konne eine andere Frau, AK 20, überholen und wurde nur von einer anderen Frau, AK 45, überholt. Nachdem die endlos scheinende 2. Hälfte des Radfahrens endlich vorbei war, ging es auf die Laufstrecke. Es war dieselbe Runde wie beim Aquathlon, jedoch jetzt 4 mal zu Laufen. Ziemlich kaputt konnte Kai ihre Führung der AK aber halten und hat sich mit Cola, Wasser und Isogetränk über die 18 km Strecke gerettet (Cola brennt ganz schön in den Augen). Ca. 1 km vor dem Ziel wurde es nochmal spannend, weil Kai von einer anderen Frau überholt wurde, bei der die "Tattoos" mit Startnummer und AK abgedeckt bzw. so ungünstig platziert waren, so dass sie nicht erkennbar waren. So kam es noch zu einem Zielsprint, nachdem es sich aber herausgestellt hatte, dass die Britin in einer jüngeren AK war hatte Kai den 2. Weltmeistertitel eingeheimst! Man muss allerdings sagen, dass nur wenige Frauen teilgenommen haben. Die fast doppelt so teuren Rennen ander Anbieter werden wohl häufiger besucht als die der Vebände. Olaf indes hatte die Schwimmrunde als erster der AK und Startgruppe beendet und wurde vom späteren Sieger nach 60 km auf dem Rad überholt. Beim abschließen Lauf wurde er ca. 500 m vor dem Ziel noch vom späteren Zweiten überholt, den Olaf überhaupt nicht hat kommen sehen! So ist er sehr guter Dritter geworden.

Olsztyn

Europameisterin und Vize-Europameister kommen von den Bären

Kai Sachtleber und Olaf Geserick erfolgreich in Olsztyn/Polen

Schon am Samstag wurden die Räder eingecheckt und dort hatte man schon den ersten Vorgeschmack auf das zu erwartende Wetter. Heftiger Wind und Regen bei 11°C. Über die vergangenen Tage konnte man auch verfolgen, wie der See immer kälter wurde. 

Glücklicherweise wurde der Wettkampf am Sonntag erst ab 13 Uhr gestartet und so war dann die Höchsttemperatur des Tages von 12°C erreicht. Glück gehabt, denn die Paratriahleten, die am Samstag ihren Wettkampf austrugen, durften aufgrund der kalten Lufttemperaturen nur einen Duathlon machen.

Kai ist in der Startgruppe mit allen Frauen älter als 50 um 13:20 gestartet, Olaf in einer eigenen Startgruppe der Männer der der AK 50 um 13:50 Uhr. 

Während es den ganzen Vormittag geregnet hatte, war es dann trocken und auch der Wind hatte deutlich nachgelassen, es wehte nur noch leicht vom Westen - fast wie in Norddeutschland.

Auf ging es ins kühle Nass, wobei man vom Sandstrand des Sees etwa 30 m raus zu einem Steg schwimmen musste bis man sich dann an einer Leine mit einer Hand festhalten sollte. Jetzt wurde auf das Startsignal gewartet. Allerdings war es trotz Neoprenanzug . . . brrr . . . kalt . . . die Wassertemperatur lag bei nur 14 °C. Mit einem Hornsignal ging es dann los, ca. 150 m bis zur ersten Boje, danach in einem großen Rechteck die 1500 m zurück zum Strand. Kai und Olaf konnte sich jeweils gut aus dem Startgetümmel lösen. Beide hatten etwas Atemproblemen (wohl wegen der Kälte) aber sind beide als erste ihrer Startgruppe aus dem Wasser gekommen. Kai hatte schon mit der ersten Boje die Führung übernommen, Olaf hat zwei seiner Konkurrenten bei der zweiten Boje abgehängt. Die großen orangenen Bojen waren sehr gut zu sehen und auch das Schwimmen vorbei an den langsameren Sportlern der vorherigen Startgruppen funktionierte problemlos. Der Weg in die Wechselzone war recht kurz und ab ging es auf's Rad auf eine ca. 14 km Wendepunktstrecke, die 3 x zu fahren war, je 3 Wendepunkte pro Runde und leicht wellig. Kai konnte ihre Führung von ca. 3 Minuten noch leicht ausbauen. Es wurde insgesamt sehr fair gefahren und die Windschattenverbotsregeln wurden eingehalten, was aber auch wohl daran lag, dass einige Wettkampfrichter auf der Strecke unterwegs waren. Auf den nassen aber tiptop asphaltierten Straßen musste man an den Fahrbahnmarkierungen etwas vorsichtig sein, vor allem als noch ein recht starker Schauer vom Himmel kam und die fast getrockneten Straßenwieder klatschnass wurden. Olaf wurde vom späteren Sieger seiner AK auf der letzten Radrunde eingeholt und überholt. Kai konnte keine andere Frau ihrer AK in der Nähe sehen und wusste daher, dass sie immer noch in Führung lag.

Beim 2. Wechsel hatte sich dann die rechte Innensohle von Kai's Laufschuhs verschoben, so dass sie ein bisschen länger als gewohnt in der Wechselzone zubrachte. Nicht hilfreich war, dass die Füße kalt und einigermaßen gefühllos waren. Leztendlich ist sie dann mit verschobener Sohle, also Falte im Schuh losgelaufen. Das war nicht sonderlich bequem, funktionierte aber. Olaf hatte einen super Wechsel hingelegt und wieder die Führung übernommen. Es mussten 4 Runden zu ca. 2,5 km gelaufen werden, mit zwei leichten Steigungen pro Runde. Es gab zwei Verpflegungsstellen pro Runde, die jedoch wegen des kalten Wetters nur vereinzelt genutzt wurden. Kai wurde im ihrer dritten Runde kurz nacheinander von zwei Britinnen ihrer AK überholt, und musste dann nochmal richtig Gas geben, um den 3. Platz zu halten. Nach 2:24:56 Stunden im Ziel wurde sie dann aber sofort von Mitarbeitern der polnischen Anti-Doping Agentur abgefangen, die ihr sagten, sie müsste zum Dopingtest, denn sie hätte die AK gewonnen. Das hieß, die beiden Britinnen hatten 1 Laufrunde Rückstand, sie kamen erst nach 2:35:12 Stunden bzw. 2:35:27 Stunden ins Ziel!

Olaf hatte aufgrund des späteren Starts auch noch eine Runde zu laufen, als Kai natürlich schon im Ziel war. Er war schon kurz nach dem Wechsel wieder vom späteren Sieger aus Polen überholt worden, gewann dann aber Silber vor einem Ungarn. Im Ziel konnte man sich aufgrund des Wetters leider nicht länger aufhalten, es wurde sofort kalt, denn während des Laufens hatte es auch wieder angefangen zu tröpfeln. Sehr schade, denn der Veranstaltungsort, ein öffentliches, frei zugänglches Bad mit Sandstränden, Stegen, Bootsverleih und mehreren Cafees, kostenlosen und tiptop sauberen Umkleideräumen, Duschen und Toiletten hätte sonst wirklich zum Zeitvertreib bis zur Siegerehrung eingeladen. Insgesamt war der See und die Gegend super schön, viel naturbelassene Landschaft und glasklares Wasser mit einwandfreier Wasserqualität. Ein Gutes hatte das kalte Wetter, Kai konnte zügig die Probe für die Dopingkontrolle abgeben (in Valencia letztes Jahr hatte sie dafür fast 2 Stunden gebraucht ;o)).

   

Valencia

Zweimal Bronze und einmal Gold bei der EM

Kai Sachtleber und Olaf Geserick erfolgreich in Valencia

Bei den Europameisterschaften der Altersklassen in Valencia, ausgetragen vom 25.09.2021 bis 26.09.2021, gingen aus Bärensicht Kai Sachtleber und Olaf Geserick am Samstag über die Sprintdistanz (750m/20km/5km) und Kai auch noch am Sonntag über die Olympische Distanz (1,5km/40km/10km) an den Start.

Start und Wechselzone waren jeweils im Jachthafen von Valencia, wobei direkt im Hafen geschwommen wurde, die Radstrecke verlief direkt durch die Stadt und die Laufstrecke führte entlang der Hafenpromenade.

Wie gewohnt gab es einige Startgruppen aufgeteilt nach Altersklassen, jedoch wurde aufgrund der Pandemie einzeln im Abstand von 3 Sekunden gestartet. Insgesamt waren die Vorschriften noch recht streng, Start nur mit negativem Test möglich (egal ob geimpft oder nicht) und es musste bis unmittelbar vor dem Start eine Maske getragen werden, ebenso wie direkt nach dem Zieleinlauf wieder.

Am Samstag ging erst Kai um 8:25 Uhr und 5 Minuten später dann Olaf auf die Strecke. Nach einem Sprung aus ca. 1,80 m Höhe wurde im Hafen im 25 °C warmen Wasser eine Runde geschwommen. Raus ging es über eine Rampe in die Wechselzone. Hier war der Betonboden sehr rutschig. Rad gefahren wurden dann zwei flache „Runden", die eigentlich mehr sternförmig waren, jeweils mit 3 Wendepunkten pro Runde und diversen Kurven, also sehr technisch und mit vielen Antritten. Der Straßenbelag war nicht überall vorbildlich, es gab einige Schlaglöcher und es mussten auch Bahnschienen gequert werden, also war ständige Aufmerksamkeit gefragt.

Die Laufstrecke war als 2 Runden auf einer Wendepunktstrecke zu absolvieren. Das Laufen war super anstrengend, es war schönes Wetter, ca. 26 °C, aber weil es nachts vorher geregnet hatte, war die Luft eher wie in einer Waschküche.

Kai war in der Startgruppe mit allen Frauen älter als 50, wobei die AK 50 - 54 zuletzt ins Wasser durfte. Die AK hatten getrennte Schwimmkappenfarben, so dass man ungefähr wusste, wie viele Konkurrenten/innen vor einem waren. Kai ist vorne in der AK aus dem Wasser, mit der schnellsten Schwimmzeit, und dann zusammen mit einer Britin und der späteren Siegerin aufs Rad. Hier haben sich beide während des Rennens nicht aus den Augen verloren, wobei Kai aufgrund einer sehr starken Leistung zuerst in die Wechselzone kam, dort aber sofort von der Britin, einer sehr starken Läuferin, wieder überholt wurde. Kai wurde von einer weiteren laufstarken Britin, die über die Strecke zu fliegen schien, beim Laufen überholt und kam als Dritte der AK nach 1:09:32 in Ziel. Aufgrund des rollenden Starts war dennoch im Ziel nicht klar, ob es für einen Podiumsplatz gereicht hat oder nicht, erst die Ergebnisliste zeigte einen tollen 3. Platz.

Olaf war in der letzten Startgruppe mit den Männern zwischen 50 bis 59. Als starker Schwimmer musste er sich ebenfalls an vielen anderen Teilnehmern vorkämpfen, obwohl er ca. als 15. seiner Startgruppe gestartet ist und eigentlich entsprechend „Rückstand“ hatte. Es war während des Schwimmens nicht ersichtlich, wo man sich im Starterfeld befand. Die Radstrecke war sehr voll und Olaf musste schon beim Ausstieg aus dem Wasser um andere Starter herumlaufen. Er konnte alle bis auf einen Konkurrenten seiner AK einholen Auch Olaf musste sehr kämpfen beim Laufen und wurde von einem spanischen Konkurrenten überholt. Olaf wusste aber, dass er, wenn hier der Abstand nicht zu groß würde, trotzdem vor diesem platziert sein würde. Den späteren 2. hat Olaf überhaupt nicht gesehen, der Brite muss nach Olaf gestartet und auch nach ihm ins Ziel gekommen sein. 1:02:44 bedeuteten ebenfalls eine Bronzemedaille!

Am Sonntag startete Kai auch über die Olympische Distanz. Es war wieder eine Runde, jetzt aber natürlich 1500 m, im Hafen zu schwimmen. Die Radstrecke war 3 Runden lang, jetzt mit 5 Wendepunkten pro Runde und einer Brücke, die ein paar Höhenmeter mitbrachte. Die Laufrunde war wieder eine Wendepunktstrecke, 3 mal zu laufen. Kai war wieder in der vorletzten Startgruppe und das Prozedere war wie am Vortag. Nachdem Kai ca. als 10. der AK an den Start gegangen war, hatte sie nach dem Schwimmen schon einen deutlichen Vorspung. Nach erneut sehr starker Leistung auf dem Rad - die Belastung vom Vortag war erstaunlicherweise kaum zu merken - ging Kai immer noch als erst auf die Laufstrecke. Zwei Konkurrentinnen kamen heran, eine Britin und eine Schweizerin. Die Schweizerin hat Kai dann auch auf dem letzten km überholt. Trotzdem ist Kai mit Vollgas bis ins Ziel weiter gerannt, denn die Platzierung war wegen des rollenden Starts ja nicht klar! Im Zielkanal nach dem Zieleinlauf dann wurden Kai und die Schweizerin von einem Kampfrichter angehalten, der auf einem Smartphone den Live Ticker der Ergebnisse verfolge. Die Schweizerin durfte dann plötzlich gehen und Kai wurde von einer Helferin für die Dopingkontrolle abgeholt. Erst die Helferin hat ihr dann mitgeteilt, dass sie gewonnen hatte, d. h. Europameisterin war!

Zielzeit war 2:20:26, nur 14 Sekunden vor der Schweizerin und einer Britin, die 31 Sekunden langsamer war.

Nach dee Dopingkontrolle ging es direkt zur Siegerehrung und da wurden die Medaillen mit einem großen Krug Sangria bzw. Bier für Olaf begossen.

   

Bokeloh, Seevetal, Halle/Saale

Triathlon Landesmeisterschaften Schüler/Jugend

Medaillen-Regen für die Bärenjugend

Nach langer Wettkampfpause stand für den Nachwuchs des 1.TCO erstmals wieder ein Wettkampf auf dem Programm. Im Rahmen des Triathlons in Bokeloh wurden die niedersächsischen Landesmeisterschaften der Schüler A (12/13 Jahre) sowie der Jugend B (14/15 Jahre) ausgetragen.

Die pandemiebedingten Rahmenbedingungen sorgten zwar für eine etwas sterile Atmosphäre, was der Freude über das Stattfinden des Wettkampfes keinen Abbruch tat. Die Veranstalter des TSV Bokeloh hatten ihre Veranstaltung hervorragend organisiert und wurden dafür mit zahlreichen Teilnehmern bei strahlendem Sonnenschein belohnt.

Auch wenn das Schwimmen, auf Grund über lange Zeit geschlossener Schwimmbäder, deutlich zu kurz gekommen war, hatte Trainer Jens Kankel die Schüler*innen und Jugendlichen bestens vorbereitet. Insgesamt gingen 11 junge Bären*innen über die Distanz von 400m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km Laufen an den Start.

Gestartet wurde das Schwimmen in Bokeloh in Abständen von 20 Sekunden. Der direkte Vergleich zwischen den Athleten*innen war damit nicht leicht zu verfolgen. Insgesamt sollte sich der auch während der Pandemie kontinuierliche Trainingseifer aber auszahlen.

Von 12 zu vergebenden Treppchen-Plätzen konnte der Bärennachwuchs allein 4 für sich verbuchen. Die Landesmeisterschaft der Schülerinnen A konnte Eva-Sophie Detmers in 37:56 Min. klar für sich entscheiden. In 40:57 Min. komplettierte Nina Budde das Podest als Dritte. Ihre Schwester Kaija Budde tat es ihr bei der älteren Jugend B gleich und erkämpfte sich ebenfalls Platz drei in einer Zeit von 38:37 Min.. Die Vize-Landesmeisterschaft Jugend B ging mit einer Zeit von 36:38 Min. an Esther Eichholz. Sie hatte sich am vorhergehenden Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Jena bereits Platz 14 in Ihrer Altersklasse erkämpfen können.

          

Bärenjugend weiter auf Erfolgskurs

Beim 1. Buchholzer Moortriathlon & 3 Swim & Run in Seevetal  zeigte die Jugend vom 1. TCO die Bären, dass sie auch nach einer langen „Zwangspause“ gut in Form ist und ganz vorne mit dabei sein kann.

Gegen Mittag standen der  Start für Schüler und Jugend auf dem Programm. Als erstes ging der Jahrgang 2006/2007 - Jugend B - auf die Strecke. Sara Murdfield absolvierte die Triathlondistanz (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Laufen) und belegte am Ende einen hervorragenden 2. Platz mit nur 4 hundertstel sek.  Rückstand auf die Siegerin. Carla Hake erreichte im Wettbewerb Swim & Run (400m schwimmen, 2,5 km Laufen)  den 3. Platz.

Bei den Jungen Jugend B bewältigte Luca Prunk seinen 2. Triathlon mit Bravour und stand später auf dem Podium auf Platz 3.

Keine 5 Minuten später machten sich die Schüler A (Jahrgang 2008/2009) auf die Strecke (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Laufen). Bei einem Starterfeld von 13 Teilnehmerinnen kam Emily Konieczny als 4. aus dem 19 Grad kalten See und belegte am Ende eine guten 7. Platz im Mittelfeld.

Auch Jim Söhnle ging für die Schüler A motiviert an den Start. Auf der 10 km langen Radstrecke verlor er allerdings kurz den ?berblick und musste Extrameter zurücklegen. Somit sprang für ihn am Ende bei 12 Teilnehmern ein guter 7. Platz heraus.

Für die Schüler C (2012/2013) ging Oscar Engelbrecht auf die Strecke. Nach einer starken Schwimmzeit ging er als zweiter auf die 2,5 km lange Radstrecke und kam als erster danach in die Wechselzone. Diesen Platz ließ er sich nicht mehr bis zum Zielbogen nehmen und belegte einen grandiosen 1. Platz, und das beim 1. Triathlon-Wettkampf für ihn.

Zum allerersten Mal ging auch Paula Strothmann für die Bären bei den Schülerinnen C an den Start. Auf der Distanz - 100 m Schwimmen, 2,5 km Rad, 400 m Laufen - wurde sie von allen erfahrenen Bären an der Strecke laut unterstützt und belegte am Ende einen tollen 3. Platz.

Bei den Schülerinnen D (2014/2015), die kleinsten an diesem Tag, stellte sich Clara Engelbrecht selbstbewusst dieser Herausforderung. Sie absolvierte ihren allerersten Triathlon (50 m Schwimmen, 1 km Rad, 200 m Laufen) mit einem verdienten 2. Platz. 

Insgesamt war es nach sehr langer Zeit eine sehr gelungene Veranstaltung mit großartigen Ergebnissen und viel Teamgeist auf – und vor allem neben der Strecke.

Am 1. Buchholzer Moortriathlon & 3 Swim & Run in Seevetal  zeigte die Jugend vom 1. TCO die Bären, dass sie auch nach einer langen „Zwangspause“ gut in Form ist und ganz vorne mit dabei sein kann.

Gegen Mittag standen der  Start für Schüler und Jugend auf dem Programm. Als erstes ging der Jahrgang 2006/2007 - Jugend B - auf die Strecke. Sara Murdfield absolvierte die Triathlondistanz (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Laufen) und belegte am Ende einen hervorragenden 2. Platz mit nur 4 hundertstel sek.  Rückstand auf die Siegerin. Carla Hake erreichte im Wettbewerb Swim & Run (400m schwimmen, 2,5 km Laufen)  den 3. Platz.

Bei den Jungen Jugend B bewältigte Luca Prunk seinen 2. Triathlon mit Bravour und stand später auf dem Podium auf Platz 3.

Keine 5 Minuten später machten sich die Schüler A (Jahrgang 2008/2009) auf die Strecke (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Laufen).  Bei einem Starterfeld von 13 Teilnehmerinnen kam Emily Konieczny als 4. aus dem 19 Grad kalten See und belegte am Ende eine guten 7. Platz im Mittelfeld.

Auch Jim Söhnle ging für die Schüler A motiviert an den Start. Auf der 10 km langen Radstrecke verlor er allerdings kurz den ?berblick und musste Extrameter zurücklegen. Somit sprang für ihn am Ende bei 12 Teilnehmern ein guter 7. Platz heraus.

Für die Schüler C (2012/2013) ging Oscar Engelbrecht auf die Strecke. Nach einer starken Schwimmzeit ging er als zweiter auf die 2,5 km lange Radstrecke und kam als erster danach in die Wechselzone. Diesen Platz ließ er sich nicht mehr bis zum Zielbogen nehmen und belegte einen grandiosen 1. Platz, und das beim 1. Triathlon-Wettkampf für ihn.

Zum allerersten Mal ging auch Paula Strothmann für die Bären bei den Schülerinnen C an den Start. Auf der Distanz - 100 m Schwimmen, 2,5 km Rad, 400 m Laufen - wurde sie von allen erfahrenen Bären an der Strecke laut unterstützt und belegte am Ende einen tollen 3. Platz.

Bei den Schülerinnen D (2014/2015), die kleinsten an diesem Tag, stellte sich Clara Engelbrecht selbstbewusst dieser Herausforderung. Sie absolvierte ihren allerersten Triathlon (50 m Schwimmen, 1 km Rad, 200 m Laufen) mit einem verdienten 2. Platz. 

Insgesamt war es nach sehr langer Zeit eine sehr gelungene Veranstaltung mit großartigen Ergebnissen und viel Teamgeist auf – und vor allem neben der Strecke.

 

Eva-Sophie Detmers Zweite bei den deutschen Meisterschaften

Parallel zu dem Wettkampf in Seevetal fanden die deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften im Duathlon in Halle/Saale statt. Nachdem Eva-Sophie Detmers am 12.09. die Niedersächsische Landesmeisterschaft im Triathlon in Bokeloh für sich entscheiden konnte, nutze die starke Läuferin und Radfahrerin die Möglichkeit, Erfahrungen auf Bundesebene im Duathlon (2km Laufen, 7km Rad, 1 km Laufen) zu sammeln.

Der jungen Athletin (Schüler A) gelang es, sich erfolgreich hinter einer Sportlerin aus Cottbus den klaren und verdienten zweiten Platz in ihrer Altersklasse in einer Zeit von 27:22 Minuten zu erkämpfen.

    

SwimRun 2021

Der 3. Oldenburger Drei-Seen-Swimrun ist Geschichte . . .

... 16 Grad Außen-, 20 Grad Wassertemperatur und Regen - Alle Helfer*innen und auch Teilnehmer*innen unseres „3. Drei-Seen-SwimRun“ hätten sich sicherlich schönere Bedingungen gewünscht, aber der Wettergott hatte es an diesem Wochenende nicht besonders gut mit uns gemeint. Klamme Klamotten und im besonderen nasse Füße blieben wohl keinem erspart. Immerhin stellten sich insgesamt 22 Teams den widrigen Umständen ... wir finden: trotz der kurzen Vorbereitungszeit und der entsprechend wenigen Werbung und der besonderen Lage ein ziemlich gutes Ergebnis.

Hiermit wollen wir hier allen nochmal unseren besonderen Dank aussprechen, die diesen Wettkampf zu einem besonderen Erlebnis werden ließen: 
- Die DLRG Ortsgruppe Oldenburg, die uns seit der ersten Minute immer hilfsbereit, konstruktiv und mit Herzblut unterstützt haben.
- Unsere Sponsoren, ohne die ein solcher Wettkampf nicht in die Tat umgesetzt werden könnte.
- Im besonderen unsere vielen Helferinnen und Helfer, die vor und hinter den Kulissen immer freundlich und zuvorkommend den reibungslosen Ablauf gesichert und auch für ein reichhaltiges Kuchenbuffet gesorgt haben - ihr ward spitze!
- und natürlich unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer  ;o)

Bilder unserer Veranstaltung findet Ihr auf https://www.sportfotograf-oldenburg.de

 


Trainingswetter

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