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News

Wilhelmshaven, Kazan

Bärenjugend knüpft weiter an ihre Erfolgen an

Nach der Ferienpause zeigte die Jugend vom 1. TCO die Bären beim diesjährigen Junior-Nordsee-Man in Wilhelmshaven, dass sie gut in Form ist. Der 4. Wettkampf der Schülerserie Nord war als Duathlon ausgeschrieben. Das hieß für die jungen Athleten Laufen-Radfahren-Laufen. Der Wettkampf fand rund um das Gelände des Pumpwerks statt.

Früh am Morgen und mit einer Menge Gegenwind startete ein großes Teilnehmerfeld der Jahrgänge 2006-2009 (Schüler A u. B) zusammen über die Strecke von 0,7km Laufen/ 5km Radfahren/0,7km Laufen. Die Athlethen hatten dabei insbesondere mit starken Sturmböen auf der Radstrecke zu kämpfen.

Bei den Schülerinnen B (2008/2009) standen am Ende drei junge Bärinnen auf dem Podest.
Neuling Eva-Sophie Detmers sicherte sich den 1. Platz, gefolgt von Emily Konieczny. Meret Hanke machte das Trio komplett. Nina Budde belegte Platz 5. Frederike Runde kam als siebte durch den Zielbogen.
Jim Soehnle vertrat die Bären bei den Schülern B (2008/2009). In seinem zweiten Wettkampf erreichte er einen guten 4.Platz.

Die meisten „Bärinnen“ starteten in der Klasse der 12-13 Jährigen (2006/2007 – Schülerinnen A).
Die Silbermedaille ging verdient an Esther Eichholz mit einer Zeit von 17:56. Sara Murdfield erreichte als Dritte die nächste Spitzenplatzierung. Jule Brand kam als vierte ins Ziel. Melina Rode, Leeni Hellmers, Carla Hake erreichten die Ränge acht, zehn und zwölf.

In der gleichen Altersgruppe belegte Collin Koss bei den Jungen Platz 6.

Danach folgte das Rennen der Jugend B (2004/2005), wo sich Nico Rode, Lenny Wefer und Piet Kraski über die Strecke – 1,5 km Laufen/10 km Radfahren/1,5 km Laufen – behaupteten. Auch hier zeigten die Bären gute Leistungen. Mit einer Zeit von 33:26  freute sich Nico Rode über den erzielten 3. Platz. Piet Kraski belegte einen guten 5. Platz. Für Lenny Wefer sprang Platz 7 heraus.

Leia Murdfield gewann den Wettbewerb der Altersgruppe Jugend A (2002/2003) über die Strecke von 1,5 km Laufen/10 km Radfahren/1,5 km Laufen und stand somit ganz oben auf dem Treppchen.

                       

 

Kazan ETU Sprint Triathlon European Championships

Kai Sachtleber und Olaf Geserick werden jeweils Europameister

Vom 26.07. bis 29.07. fanden in Kazan, Tartarstan, Russland die 2019 Kazan ETU Sprint Triathlon European Championships mit 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen statt.

Kazan ist sechst größte Stadt Russlands und liegt etwa 800 km östlich von Moskau an der Mündung des Flusses Kasanka in die Wolga – also gerade noch am Ostrand Europas! Kai und Olaf haben die ca. 3000 km lange Reise in die Großstadt, in der ca. 1,5 Mio. Menschen leben, angetreten, um dort an den Meisterschaften teilzunehmen und waren 6 Tage vor Ort.

Am Freitag Abend fanden der „Marsch der Nationen“ und die offizielle Eröffnungsfeier statt. Hier war besonders schön, dass sich Veranstalter, Vertreter der Sportler, Trainer und technischen Offiziellen dazu verpflichtet haben, dass faire und saubere Wettkämpe ausgetragen werden sollten.
Die Briten waren wie gewohnt wieder mit einer großen Mannschaft am Start, aber bei dieser Veranstaltung stellten die Russen die meisten Teilnehmer. Aus Deutschland waren 15 Teilnehmer nach Russland gereist. In Kazan war in der ganzen Woche bestes Sommerwetter mit ca. 22 – 25 °C, welches die beiden zum Sightseeing und natürlich zum Trainieren genutzt haben.

Das Event-Gelände, d. h. Triathlon-Messe, Wechselzone, sowie Start- und Zielbereich befanden sich unmittelbar unterhalb des Kazaner Kremlin an der Uferpromenade des Flusses Kazanka in dem beim Triathlon auch geschwommen wurde.

Der Kremlin (nicht Kreml) ist ein wunderschöner Museums-Gebäudekomplex bestehend aus einer Festung, u. a. einer Moschee, einer orthodoxen Kathedrale, dem Subjke-Turm und weiteren historischen Gebäuden auf einem Hügel gelegen und von weitem sichtbar.

Das Hotel von Kai und Olaf lag in einem hübsch restaurierten alten Tartarischen Viertel aus Holzhäusern an einem See und wir hatten etwa 3 km Wegstrecke zum Event-Gelände zurück zu legen. Dazu konnte man u. a. auch durch die Baumann-Straße flanieren, eine breite Straße, die als Fußgängerzone eingerichtet war und auf beiden Seiten mit fantastisch renovierten alten Gebäuden gesäumt ist, gehen (oder natürlich mit dem Rad oder Bus eine der parallel verlaufenden Straßen fahren). Hier stand etwa alle 20 m ein Straßenkünstler (Musiker, Jongleure, Maler uvm.), es gab diverse Restaurants, Bars und Cafees und natürlich diverse Geschäfte.

Die Stadt ist insgesamt voller alter, aber großartig renovierter Gebäude, Parks und auch neuer Gebäude mit zum Teil recht kühner moderner Architektur und war tipptopp sauber (so manche deutsche Großstadt könnte sich wohl bezüglich der Sauberkeit eine Scheibe abschneiden). Die Menschen waren unglaublich freundlich und hilfsbereit, egal wo man hinkam – im Bus, im Schwimmbad zum Trainieren, in den verschiedenen Restaurants in denen die beiden waren, - auch wenn die Verständigung manchmal schwierig war, denn einige Personen konnten natürlich nur wenig Englisch (nach Deutsch haben die beiden gar nicht erst gefragt) und Kai und Olaf kein Russisch.
Zum Glück gibt’s das moderne Smartphone mit Übersetzungs-App, sonst hätte es wohl das eine oder andere Mal eine Überraschung im Restaurant gegeben.

Der Veranstalter hatte auch die Möglichkeit eingerichtet, gegen eine (normale) Eintrittsgebühr am Freitag und Samstag in einem Hallenbad mit 50 m Bahn und 10 Bahnen zu schwimmen. Das ganze Bad war dafür für die Teilnehmer des Triathlons gesperrt und es war dort sehr wenig los. Zumindest als die beiden am Freitag dort waren, hatten sie das Bad fast für sich allein – ein Traum für jeden Schwimmer!

Natürlich musste auch Radgefahren werden! In der Stadt war es stadtgemäß sehr voll und damit laut und es gab viel Abgase, obwohl die beiden die typischen Stoßzeiten vermieden haben. Radwege gab es nicht bzw. nur unmittelbar bei den Touristenattraktionen. So musste teilweise auf einspurigen und auch breiteren Straßen mit bis zu 5 Spuren pro Richtung gefahren werden. Allerdings waren die Straßen in sehr gutem Zustand. Die tatarischen Auto-/Bus- und auch LKW-Fahrer waren auch relativ rücksichtsvoll; es ist kaum vorgekommen, dass zu wenig Abstand zur Seite gelassen wurde, es wurde nicht geschnitten oder direkt angehupt- so, wie man es hier zu Hause leider bei fast jeder Radausfahrt erleben muss – so manch ein deutscher Autofahrer weiß wohl auch gar nicht, dass zu einem Radfahrer 1,5 m seitlicher Abstand gelassen werden muss. Je weiter man aus der Stadt kam, desto leerer wurde es – „leider“ ist aber die Stadt recht groß und so war das erst nach ca. 15 – 20 km relativ leer und damit angenehm und stressfrei zu fahren.
An Olafs Rad ist direkt nach dem Zusammenbauen der Schalthebel abgebrochen, so dass er nur vorne auf dem großen Kettenblatt schalten konnte, das heißt er hatte nur zwei Gänge zur Verfügung. Ein Radhändler konnte nicht gefunden werden bzw. wurde Olaf von einem Händler gesagt, dass es kein passendes Ersatzteil in ganz Kazan geben würde. Nach reiflicher Überlegung – es wäre möglich gewesen ein qualitativ hochwertiges Rennrad zu leihen – entschied sich Olaf, es darauf ankommen zu lassen, da die Wettkampftrecke recht flach war (ca. 100 HM auf den 20 km).

Am Samstag dann fanden die Rennen der Elite statt und für die Altersklassen Sportler musste das Rad in der Wechselzone eingecheckt werden. Das offizielle Abschwimmen der Schwimmstrecke am Abend ist aber wegen Gewitters ausgefallen, aber Kai und Olaf hätten das aufgrund der späten Uhrzeit sowieso nicht mitmachen wollen.

Nach dem Gewitter wurde das Wetter schlechter und am Sonntag morgen war nur noch 16 °C Lufttemperatur, Wind und ein paar Tropfen vielen auch noch vom Himmel. Durch den recht starken Wind war der Fluss Kazanka recht wellig und bei 22,8 °C Wassertemperatur wurde ohne Neoprenanzug geschwommen – beides begünstigte stärkere Schwimmer.

Die Wechselzone, in der noch Schuhe usw. abgestellt werden musste, musste bis 7:40 Uhr von allen Athleten geräumt sein und 5 Minuten später mussten sich alle im Vorstart Bereich einfinden und Bereits in den jeweiligen Startgruppen aufstellen. Alle Startgruppen wurden dann mit wenigen Minuten Abstand gestartet, Beginn war um 8 Uhr.

Kais Startgruppe (Frauen 40 – 54 Jahre– also drei Altersklassen) startete um 8:10 Uhr und so waren bereits mindestens die Hälfte der Sportler aus anderen Altersklassen unterwegs. Gestartet wurde als Wasserstart von einem Ponton. Es musste um zwei Bojen herumgeschwommen und dann zum Ziel zurückgeschwommen werden, die Schwimmstrecke ähnelte damit einem umgedrehten U. Dabei musste auch noch ein Fleckchen Schilf um Wasser im Auge gehalten werden.

Kai fiel noch vor dem Start auf, dass offenbar viele Schwimmer durch den Wind den Kurs nicht halten konnten und zu weit seitlich nach links geschwommen sind. Nach dem Wettkampf beklagten auch viele das Schwimmen und sagten, sie wären bis zu 200 m zu viel geschwommen; Kais GPS zeigte aber nach dem Wettkampf 756 m an – die Strecke war damit wohl nicht zu lang.
Kai konnte sich bereits mit dem Start von den anderen Starterinnen der Startgruppe abgesetzen und sich auch nicht wieder einholen lassen. Noch bereits vor der ersten Boje musste sie die ersten Schwimmer aus anderen Startgruppen überholen und das hat sich bis zum Schwimmausstieg so fortgesetzt.

Olaf ist um 8:14 Uhr gestartet mit allen Männern von 50 – 59 (also zwei Altersklassen zusammen) und ihm ging es ähnlich. Er hatte lediglich einen Ungarn aus derselben Startgruppe neben sich, war aber wie Kai erster aus dem Wasser.

Nach dem Schwimmausstieg musste die Uferpromenade gequert, einen Hügel erst hoch- und wieder runter gelaufen werden, um in die Wechselzone zu gelangen.
Kai und Olaf gingen beide als erste ihrer Startgruppe auf das Rad. Da das Rennen mit Windschafften-Freigabe war, wurde mit normalen Rennrädern gefahren und es war eine Radrunde zu absolvieren: Aus der Wechselzone neben dem Kremlin hinaus und über den Fluss Kazanka hinweg, dort erst einmal geradeaus bis zu einem Wendepunkt, dann am anderen Ufer des Flusses bis zur Kasan-Arena (einem großen Fußballstadion) und darum herum, zurück auf die andere Flussseite über die „Millenium Brigde“ und dann zurück in Richtung Kremlin. Alle Straßen waren in einwandfreiem Zustand, meist neu asphaltiert und Schlaglochfrei, wie die beiden schon während der Trainingsausfahrten festgestellt hatten.
Kai war allein unterwegs, keine andere Frau annähernd in Sicht und musste die ersten ca. 7 km wie gewohnt als Einzelzeitfahren absolvieren, bis sie endlich auf eine andere Frau aus Russland aus einer anderen Altersklasse auffuhr. Die beiden sind dann ca. 2 km zu zwei weitergefahren und haben sich abgewechselt, wurden dann aber von einer kleinen Gruppe Männer überholt. Die Russin hängte sich dort hinten rein, aber Kai ließ kurz danach abreißen, denn Frauen dürfen nicht mit Männern Windschatten fahren und es sollte ja regelkonform gesportet und auch eine Zeitstrafe vermieden werden. Also fuhr sie auch den Rest des Radparts musste allein, ganz wie von anderen Rennen gewohnt. Die jüngere Russin konnte Kai im späteren Verlauf der Radstrecke dann auch noch wieder einholen, da diese von einem Unfall durch einen Fahrfehler von einem der Männer beeinträchtigt wurde.
Nach ca. 10 km wurde Kai von Olaf überholt, der zusammen mit einem weiteren Deutschen (Michael Bock) und dem Ungarn, mit dem er auch geschwommen war, über die Straße preschte – trotz der nur zur Verfügung stehenden zwei Gänge. Die drei sind die Radrunde zusammen bis zur Wechselzone weitergefahren. Kurz vor der Wechselzone hat Olaf Michael Bock vorbeigelassen – ihn aber während des Wechsel gleich wieder „einkassiert“.

Olaf ist dann als erster Seiter Altersklasse auf die Laufstrecke gestartet und die 2,5 km auf der Uferpromenade erst hin und dann wieder zurückgelaufen und hat dabei Michael und den Ungarn abgehängt. (Es stellte sich später auch heraus, dass der Ungar in der Altersklasse 55 – 59 Jahre war). Der Franzose Fabrice Boisson (ein alter Bekannter) hat während des Laufens ein kleines Stück aufgeholt und den späteren Dritten Michael Bock auch noch überholt, konnte Olaf aber nicht mehr gefährlich werden, so dass Olaf nach 1:04:47 Europameister über die Sprintdistanz in der AK M50 - 54 war!
(Unverschämt, schon der dritte Titel dieses Jahr)

Kai ist kurz nach Olaf als erste Ihrer Startgruppe und damit auch Altersklasse vom Rad auf die Laufstrecke gewechselt. Nachdem der Hügel zur Uferpromenade genommen war, war das Ziel eigentlich schon in Sicht, nur leider musste erst noch die Wendepunkt-Strecke gelaufen werden und Kai hatte beim Laufen sehr zu kämpfen und die ganze Zeit „Schnappatmung“ (es hat sich im Laufe des Tages herausgestellt, dass sie sich eine deftige Erkältung eingefangen hatte und die hat sich beim Laufen schon bemerkbar gemacht). Kai wurde trotzdem nur von jüngeren Damen überholt, hatte die zweitschnellste Laufzeit ihrer Altersklasse und konnte mit einem komfortablen Vorsprung vom mehr als 3 Minuten nach 1:14:11 ins Ziel laufen – ebenfalls als Europameisterin und mit Start-Ziel-Sieg!! Zweite und Dritte der Altersklasse (F45 - 49) kamen beide aus Großbritannien.

     

Nach der Ferienpause zeigte die Jugend vom 1. TCO die Bären beim diesjährigen Junior-Nordsee-Man in Wilhelmshaven, dass sie gut in Form ist. Der 4. Wettkampf der Schülerserie Nord war als Duathlon ausgeschrieben. Das hieß für die jungen Athleten Laufen-Radfahren-Laufen. Der Wettkampf fand rund um das Gelände des Pumpwerks statt.

Früh am Morgen und mit einer Menge Gegenwind startete ein großes Teilnehmerfeld der Jahrgänge 2006-2009 (Schüler A u. B) zusammen über die Strecke von 0,7km Laufen/ 5km Radfahren/0,7km Laufen. Die Athlethen hatten dabei insbesondere mit starken Sturmböen auf der Radstrecke zu kämpfen.

Bei den Schülerinnen B (2008/2009) standen am Ende drei junge Bärinnen auf dem Podest.
Neuling Eva-Sophie Detmers sicherte sich den 1. Platz, gefolgt von Emily Konieczny. Meret Hanke machte das Trio komplett. Nina Budde belegte Platz 5. Frederike Runde kam als siebte durch den Zielbogen.
Jim Soehnle vertrat die Bären bei den Schülern B (2008/2009). In seinem zweiten Wettkampf erreichte er einen guten 4.Platz.

Die meisten „Bärinnen“ starteten in der Klasse der 12-13 Jährigen (2006/2007 – Schülerinnen A).
Die Silbermedaille ging verdient an Esther Eichholz mit einer Zeit von 17:56. Sara Murdfield erreichte als Dritte die nächste Spitzenplatzierung. Jule Brand kam als vierte ins Ziel. Melina Rode, Leeni Hellmers, Carla Hake erreichten die Ränge acht, zehn und zwölf.

In der gleichen Altersgruppe belegte Collin Koss bei den Jungen Platz 6.

Danach folgte das Rennen der Jugend B (2004/2005), wo sich Nico Rode, Lenny Wefer und Piet Kraski über die Strecke – 1,5 km Laufen/10 km Radfahren/1,5 km Laufen – behaupteten. Auch hier zeigten die Bären gute Leistungen.
Mit einer Zeit von 33:26  freute sich Nico Rode über den erzielten 3. Platz. Piet Kraski belegte einen guten 5. Platz. Für Lenny Wefer sprang Platz 7 heraus.

Leia Murdfield gewann den Wettbewerb der Altersgruppe Jugend A (2002/2003) über die Strecke von 1,5 km Laufen/10 km Radfahren/1,5 km Laufen und stand somit ganz oben auf dem Treppchen.

Targu Mures

Multisport-EM Targu Mures

Olaf Geserick wird Doppel-Europameister, Kai Sachtleber holt sich Silber und Bronze

Die diesjährige Multisport-EM zog Kai Sachtleber und Olaf Geserick vom 1.TCO die Bären nach Targu Mures (Neumarkt am Mieresch) in Transsylvanien/Rumänien. Wie letztes Jahr auf Ibiza wurden dort innerhalb einer Woche Sprint-/ und Kurzduathlon, Crossduathlon, Aquathlon, Crosstriathlon und dem Mitteldistanz Triathlon und Aquabike ausgerichtet.

Aquathlon in Targu Mures

Zunächst stand am Freitag für die beiden Starter der Aquathlon im ‚Sports Complex Muresul‘ auf dem Programm. Bei der Streckenbesichtigung am Donnerstag inklusive des Abschwimmens der Schwimmstrecke in einem abgetrennten Teil der Mures (ähnlich der Mühlenhunte), stellte sich heraus, dass es aggressive Wasserpflanzen gab, die zu zahlreichen juckenden Kratzern führten, die auch Tage später noch nicht verheilt waren. Zum Glück wurde in der Nacht vor dem Wettkampf Frischwasser aus der Mures nachgefüllt, so dass am Freitag der Wasserspiegel  ungefähr 80 cm höher war, infolgedessen die Wasserpflanzen kein Problem mehr darstellten.

Die Starts fanden am Freitagmorgen im halbstündlichen Abstand statt und erfolgten im Wasser entlang einer Betonmauer, an der sich auch der Wasserausstieg befand. Es wurden 500 m halb um den Sportkomplex geschwommen und zurück auf einer durch Bojen und Leinen gut abgetrennten Strecke. Dank 25 °C Wassertemperatur wurde ohne Neoprenanzug geschwommen.
Olaf startete in der 3. Startgruppen mit allen Männern >50 Jahre, Kai folgte 1 Stunde später mit allen Starterinnen >40 Jahren.

Olaf setzte sich bis zur Wendeboje hinter dem Österreicher Norbert Nagl auf Platz 2, bevor er auf dem Rückweg die Führung übernahm und den Wasserausstieg als Erster erreichte. Dieser erwies sich für alle Teilnehmer als recht schwierig, da die Betonmauer unter Wasser schräg abfiel und wegen Algen sehr rutschig war.

Nach einem zügigen Wechsel in die Laufschuhe, ging es auf die 5km Laufstrecke mit 4 Laufrunden rund um den gut besuchten Freibadbereich und zahlreichen Kurven und 2 Wendenpunkten/Runde.
Mit einem guten Lauf in 18:27 Min. konnte Olaf seinen Vorsprung nach dem Schwimmen ausbauen und seinen Titel aus dem letzten Jahr als neuer Europameister der AK 50 verteidigen.

Kai erkämpfte sich nach dem Start auf Platz 4 ihrer Startgruppe. Als 4. ging sie dann nach einem schnellen Wechsel auf die 5 km Laufstrecke und überholte kurz darauf die Drittplatzierte, wobei ein Überblick auf die Altersklasse nicht einfach war. Im weiteren Verlauf musste Kai noch 3 jüngere Starterinnen passieren lassen, schaffte es aber das Ziel als 2. und damit als Silbermedaillengewinnerin ihrer AK zu erreichen.
Die Siegerehrung fand dann am Abend im mittelalterlichen Schloss in Targu Mures statt.

        

Mitteldistanztriathlon in Sângeorgiu de Pădure

Nach einem Tag Erholung stand am Sonntag der Mitteldistanztriathlon (1,9 km – 83 km – 20 km) in Sângeorgiu de Pădure (St. Georgen auf der Heide) auf dem Plan.

Geschwommen wurde eine 1,9 km große Runde im 25 °C warmen Bezid Stausee, bei dessen Erstellung 1988 das Dorf ‚Bezidu Nou‘ überflutet wurde. Anschließend ging es auf eine 4 Mal zu fahrende bergige 20 km Wendepunktstrecke mit ingesamt fast zu absolvierenden 900 Höhenmetern entlang des Sees sowie ein kurzes 3 km Stück nach Sângeorgiu. In Sângeorgiu waren dann abschließende 20 km in 4 Runden unter der brennenden Sonne Transsylvaniens mit mehreren Wendepunkten zu Fuß zurückzulegen.

Nachdem um 9 Uhr die Elite Männer und kurzdarauf die Elitedamen gestartet waren, folgen ab 09:10 Uhr im 2 Min. die Altersklassenstarter/-innen. Olaf war auch hier in der 3 Startgruppe und Kai 2 Gruppen später dran. Olaf setzte sich direkt an die Spitze seiner Startgruppe und begann bereits vor der ersten Boje die letzten Starter der vorhergestarteten Startgruppen zu überholen, Kai hatte dann alle Männergruppen und eine Frauengruppe vor sich und kämpfte sich durch die Startermengen.

Nach dem Wasserausstieg mussten sie die Teilnehmer über eine steile Rampe den Staudamm hochkämpften, um die Wechselzone auf dem Staudamm zu erreichen. Olaf sprang als Führender seiner Startgruppe auf das Zeitfahrrad, Kai war auf Platz 2 nach dem Schwimmen.

Die Radstrecke führte entlang des Stausees in einem ständigem bergauf und -ab bis zum Wendepunkt, um dann dieselbe Strecke wieder zurückzufahren. Olaf duellierte sich die gesamte Strecke über mit ein paar jüngeren Mitstreitern, bevor er am letzten Wendepunkt noch von einem Altersklassenkonkurrenten überholt wurde. Ab da galt es noch einmal das letzte Quäntchen Energie aufzubringen, um den Abstand vor dem Wechsel zum Laufen nicht zu groß werden zu lassen. Der Abstieg vom Rad erfolgte dann eine ¾ Min. hinter dem neuem Führenden Peter Eggelston aus GB.

Nach einem kurzen Wortwechsel während des Schuhe Anziehens, ging es mit kleinem Rückstand auf die mittlerweile ca. 30 °C heiße komplett schattenfreie Laufstrecke. Kurz nach dem ersten Wendepunkt gelang es Olaf zum Führenden aufzuschließen; zu zweit wurden dann die nächsten 1 ½ Runden absolviert, bevor sich Olaf leicht absetzen konnte.

Nach einigen Hoch- und Tiefpunkten aufgrund der Hitze und Vorbelastung erreichte Olaf dann mit 1,5 Min. Vorsprung das Ziel als neuer Europameister der AK50 in 4:17 Min. das Ziel. Damit war Olaf nicht nur Doppeleuropameister sondern hatte auch beide Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Kai musste beim Radfahren noch eine Altersklassenkonkurrentin aus Italien und die spätere Gewinnerin der Altersklasse passieren lassen und erreichte die Wechselzone in Sângeorgiu als Dritte. Mit einem fixen Wechsel und einem schnellen Lauf trotz der Hitze kam sie der Zweitplatzieren Britin noch näher, am Ende reichte es nicht ganz und sie konnte sich über die Bronzemedaille im Ziel freuen.

Die Siegerehrung fand dann am Abend im Rahmen der Abschlussfeier inklusiven Mittelalterspektakel wieder im mittelalterlichen Schloss in Targu Mures statt.

               

Schwarme

Bären-Kids trotzen großer Hitze in Schwarme

Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad fand am 30.6.19 der dritte Wettbewerb der Schülerserie Nord statt. Obwohl am Vortag bereits eine Reihe von Teilnehmern unter ähnlichen Wetterbedingungen erfolgreich an den Triathlon Landesmeisterschaften in Bokeloh teilgenommen hatten, wurden wieder eine Reihe herausragender Ergebnisse erzielt.

Beim ersten Start mit Bären Beteiligung wurde in der Jugend B (240m Schwimmen – 8km Rad fahren – 2km Laufen) gleich ein Doppelsieg erreicht. Nico Rode siegte vor Lenny Wefer; Piet Kraski und Adrian Flamma Eisenmann folgten auf den Plätzen Acht und Neun. Bei den Mädchen dieser Altersstufe erreichte Lara Wohlers mit dem zweiten Platz ebenfalls das Treppchen.

In den folgenden Rennen der Schülerinnen A (240m -8km -2km) zeigten die Oldenburger Mädchen ihre besondere Klasse. Wie schon im bisherigen Verlauf der Schülerserie fanden sich Jule Brand, Esther Eichholz und Sara Murdfield  in der Spitzengruppe wieder und erreichten die Plätze Zwei bis Vier. Abgerundet wurde diese Leistung durch Melina Rode, Leeni Hellmers und Carla Hake auf dem 11. bis 13. Rang. Bei den Jungen dieser Altersgrupe erreichte Collin Koss den 9. Platz.

Premieren gab es bei den Schülerinnen und Schülern B (180m – 4km – 1km). Emily Konieczny und Jim Soehnle absolvierten ihren ersten Wettkampf für die Bären. Während Jim auf einem guten sechsten Platz einstieg, erreichte Emily gleich die Spitzenplatzierung und fuhr zusammen mit Meret Hanke auf Platz zwei den zweiten Doppelsieg des Tages ein. Friederike Runde und Nina Budde rundeten das Ergebnis mit dem 5. und 6. Platz ab.

Mittlerweile werden auf vielen Veranstaltungen der Schülerserie offene Staffeln angeboten und auch von den Bären-Kids gerne und erfolgreich angenommen. Bei den Jüngeren wurden die „Hitze Flitze Bärchen“ gegen zum Teil erwachsene Mitstreiter Dritte und die „Gummibärchen“ Fünfte. Bei den Älteren sicherten sich die „Ehrenbären“ einen vierten Platz.

Bei der unmenschlichen Anstrengung in der sengenden Hitze soll der Dank an die Streckenanwohner nicht vergessen werden, die mit der Ausrichtung ihrer Rasensprenger an einigen Stellen für eine kurze Abkühlung gesorgt haben.

                                

Itzehoe, Bockhorn, Weert

Regionalliga in Itzehoe

Bei sommerlichen Temperaturen führte der zweite Wettkampf der Regionalliga Nord die Bärinnen und Bären nach Itzehoe. Anders als in den vergangenen Jahren gab es dort ein Team- Relay zu absolvieren, ein neues, ungewohntes Format, ausgetragen als Staffel, bei dem jedes Teammitglied einen Supersprinttriathlon von 200m Schwimmen, 6km auf dem Rad und 2 km Laufen absolvieren musste.

Für die Herren startete Finn Hannawald ins Rennen und übergab den Transponder nach einer starken Leistung in allen drei Disziplinen an Mathis Pottebaum. Bei den Bärinnen begab sich Nantke Bonsack in die "Waschmaschine" und erkämpfte sich eine Position in der ersten Radgruppe, sie übergab den Transponder an Helen Eichholz, die diesen aber unglücklicherweise im Wasser verlor. Nachdem Anna Brockmeier bereits ins Rennen gestartet war entschieden die Kampfrichter den Bärinnen eine Zeitstrafe von 10 Sekunden, für die fehlende Transponderübergabe zu geben, die Pauline Lenartz als letzte Starterin, vor dem Schwimmen absitzen musste. Das Team mit drei Regionalliga- Neulingen fand sich zum Ende des Rennens auf Platz 11 wieder. Bei den Herren folgten Knut Volkens und Erik Rosenau unter lauten Anfeuerungsrufen, wie sie durchweg bei diesem spannenden Format zu hören waren. Paul Burow lief als Schlusstarter für die Bären schließlich auf Platz 18 ins Ziel. Das einstimmige Fazit aller Oldenburger war letzendlich, dass so ein Supersprint eine ganz schön harte Angelegenheit ist aber durch die super Stimmung zu einem echt tollen Event wurde.

 

Bärenjugend beim Friesland-Triathlon stark vertreten

Fünf Bären auf dem Podest

Der Bären-Nachwuchs zeigte beim ersten vollständigen Triathlon der Schülerserie Nord am 16.06.2019 in Bockhorn ihr Können.

In der Altersgruppe Jugend A (2002/2003) ging bei den Jungen Jannis Pieper über die Strecke 500m Schwimmen, 20km Rad fahren, 5km Laufen an den Start und belegte mit einer Gesamtzeit von 1:08:45 Minuten den 5. Platz. Leia Murdfield sicherte sich mit einer Zeit von 1:19:44 Minuten bei den Mädchen den 2. Platz auf dem Podest.

Danach folgte das Rennen der Jugend B (2004/2005 – 300m Schwimmen, 10km Rad fahren, 2km Laufen), bei dem sich Nico Rode, Lenny Wefer, Piet Kraski und Adrian Flamma Eisenmann in einem spannenden Rennen mit vielen Führungswechseln behaupten mussten. Am Ende verpasste Nico Rode ganz knapp den 3. Platz mit einer Zeit von 32:40 Min., dicht gefolgt von Lenny Wefer (32:44 Min.). Für Piet Kraski sprang Platz 6 heraus (34:31 Min.). Adrian Flamma Eisenmann erreichte Platz 9 (36:15 Min.).
Als einzige TCO- Teilnehmerin in dieser Altersgruppe nahm Lara Wohlers für den 3. Platz stolz ihren Pokal entgegen.

Die meisten „Bärinnen“ starteten in der Klasse der 12- und 13- jährigen Schülerinnen A, die die gleichen Distanzen wie die B-Jugendlichen absolvierten. Nachdem Jule Brand als erste aus dem Wasser stieg, musste sie auf der Radstrecke die Führung abgeben. Esther Eichholz setze sich bei dieser Disziplin an die zweite Stelle und verteidigte diese Position bis zum Zieleinlauf (32:53 Min.). Somit blieb für Jule Brand am Ende Platz 3. Doch im Feld dahinter drängten sich noch einige TCO Nachwuchs-Athletinnen: Sara Murdfield belegte Platz 5, Melina Rode Platz 8 und Kaija Budde erreichte Platz 11. Trotz eines Sturzes auf der Radstrecke sicherte sich Leeni Hellmers noch den 14. Platz in dieser Altersgruppe.

Bei den Schülern A ging nur Collin Koss für den TCO an den Start. Er meisterte die Strecke in 38:11 Minuten und belegte damit Platz 8.

Am Ende eines tollen Wettkampftages gingen noch drei Bären-Kids für die Altersgruppe 2008/2009 (200m Schwimmen, 5km Rad fahren, 0,7 km Laufen) an den Start. Auch hier wurde das regelmäßige Training belohnt. Nach einer grandiosen Aufholjagd auf der Radstrecke lief Meret Hanke mit einer Zeit von 19:56 Minuten auf Platz zwei. Knapp dahinter sicherte sich Frederike Runde ihren ersten Podiumsplatz in der diesjährigen Saison.

Die Jüngste aus diesem Trio, Nina Budde, ließ sich von den älteren Teilnehmerinnen nicht einschüchtern, belegte mit 20:52 Minuten einen hervorragenden 5. Platz und ließ somit noch 9 Teilnehmerinnen hinter sich.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung mit tollen Ergebnissen und viel Teamgeist auf - und vor allem neben der Strecke.

                                         

 

EM Triathlon in Weert

Kai Sachtleber holt Bronze

Vom 31.05. bis 02.06. fanden in Weert in den Niederlanden die ETU Europameisterschaften im Triathlon auf der Kurzdistanz statt, wobei die DTU über 100 Athleten für die Altersklassen gemeldet hatte. Für die Oldenburger Bären gingen Kai Sachtleber und Olaf Geserick an den Start.

Geschwommen wurde im „Blue Lake“, einem aus einer Sandgrube entstandener See mit Sandstrand, an dem sogar einige Palmen gepflanzt waren und die Wassertemperatur war 17 °C, sodass nach einem Landstart mit Neo geschwommen wurde. Die Luft war allerdings viel wärmer und sollte sich im Laufe des Tages (pünktlich zum Laufen) sogar noch auf 29 °C erwärmen.

Die Altersklassen wurde im Abstand von 5 Minuten gestartet, d. h. es war ausreichend Platz und gab kein Gedränge beim Schwimmen. Es galt eine eine große Runde in Form eines großen T zu schwimmen, bei dem insgesamt 6 Bojen zu umschwimmen waren, bevor man zurück an den Strand durfte.

Kai ist als Dritte ihrer Startgruppe (und damit auch Dritte der AK) aus dem Wasser gekommen und hatte dann aber bei ihrem relativ kurzen Weg zum Rand Probleme den Neo aufzubekommen und ist dann im Eifer des Gefechts erst einmal diverse Meter an ihrem Rad vorbei gelaufen. Trotzdem war der Wechsel nicht sooo schlecht und sie konnte immer noch als Dritte die Wechselzone verlassen und auf das Rad steigen.

Eine recht unspektakuläre flache Wendepunktstrecke musste 2 ½  mal gefahren werden, inklusive einer kurzer Anfahrt vom See zur Strecke. Bei der Zufahrt zum ersten Wendepunkt konnte Kai schon eine Gruppe Personen erkennen, die im Pavillon standen, in dem die Zeitstrafen (für Windschattenfahren o. ä.) abzuleisten waren und beim Vorbeifahren stellte sich heraus, dass dort etwa 10 Personen (!) standen, unter anderem auch eine von Kais Haupt-Konkurrentin um das angestrebte Edelmetall (Lena Poulten aus GB, die sie netterweise sogar noch angefeuert hat), so dass Kai dann auf Platz 2 lag. Die Kampfrichter haben rigoros durchgegriffen und entsprechende Strafen verteilt, aber es war bei der Art der Strecke und der Menge an Personen, die hier unterwegs waren auch schwierig, die vorgeschriebenen Abstände stets einzuhalten, man musste stets aufmerksam sein und sich auch sofort nachdem man überholt wurde entsprechend zurück fallen lassen. In der zweiten Runde wurde Kai von einer deutschen Konkurrentin überholt, die dann jedoch auch im  „Lutscher-Pavillon“ zwei Minuten stehen musste, so dass Kai mit sensationellen Schnitt von 37 km/h. dann weiterhin an Platz 2 liegend nach einem gelungenen schnellen Wechsel auf die Laufstrecke gehen konnte.

Da es mittlerweile sehr heiß geworden war und man sich beim eher kühlen Wetter im Mai auch nicht auf heiße Temperaturen einstellen konnte, war das Laufen entsprechend hart. Es gab allerdings zwei Wasserstellen auf der 2,5 km langen Runde durch die Innenstadt von Weert, die 4 x zu durchlaufen war, so dass man eigentlich ausreichend trinken hätte können. Leider wurden nur kleine Plastikbeutel mit Wasser ausgegeben, die nur äußerst schwierig zu öffnen waren und viele hatten mit diesen Beuteln sehr zu kämpfen, aus denen entweder kein Wasser kam oder sofort die komplette Menge. Kai wurde dann in ihrer zweiten Runde erneut von der oben genannten deutschen Konkurrentin überholt, konnte dann aber den Vorsprung halten und endlich ins Ziel laufen – Ergebnis: Bronzemedaille in der AK 45 in 2:19:33 Std. hinter Astrid Zunner aus Deutschland und der Siegerin Gewn Kindsey aus GB, einer ehemaligen Profi-Athletin.

Am darauf folgenden Tag musste Olaf an den Start und es sollte noch heißer werden, allerdings wurde bei 18 °C Wassertemperatur auch noch im Neo geschwommen.
Sein Start war um 9:30 Uhr. Bis zu letzten Boje noch vorn liegen, wurde er kurz vor Ende des Schwimmens von dem Niederländer Machiel Ittmann überholt, hat jedoch sehr gut gewechselt und kam als erster seiner AK (50 – 54) aus der Wechselzone. Leider musste er sich beim Radfahren von zwei deutschen (Udo Van Steevendahl – bekannt als extrem starker Radfahrer und Oliver Degenhardt) und dem Niederländer Machiel Ittmann überholen lassen. Mit der trotz der Hitze (Sonne und 32 °C) schnellsten Laufzeit seiner AK konnte er etwas Boden gut machen, aber leider seinen Rückstand nicht mehr aufholen. Er kam dann 2:06:05 Std. als respaektabler Vierter ins Ziel.

Die deutsche Mannschaft hat mit dem insgesamt sehr starken Auftritt dann auch den Medaillenspiegel gewonnen.
Ergebnisse unter https://results.sporthive.com/events/6540226377010863872/races/452664 oder https://www.triathlon.org/results/result/2019_weert_etu_triathlon_european_championships/338598
Sowie auch mehr Infos hier: https://www.dtu-info.de/news/2019/starkes-ergebnis-der-altersklassen-nationalmannschaft.html

Stade, Hamburg

Bären Nachwuchs sechs Mal auf dem Treppchen

Beim ersten Wettkampf der Triathlon Schüler Serie Nord am 25.05.19 in Stade konnten die Nachwuchssportler des 1. TCO „Die Bären“ gleich ihre besondere Klasse unter Beweis stellen. Neben einem ersten, einem zweiten und vier dritten Plätzen konnten durch gute Platzierungen viele Punkte für die Mannschaftswertung geholt werden.

Die Veranstaltung wurde als Swim&Run ausgetragen und verlangte den Teilnehmern wegen niedriger Temperaturen einiges ab.

Als jüngste Oldenburger Starterinnen erreichten Meret Hanke, Friederike Runde und Nina Budde über 200m Schwimmen und 1000m Laufen die Plätze drei, vier und fünf.

In der größten Gruppe (Schülerinnen A: 300m / 2000m) zeigte die Sportlerin des Jahres Jule Brand gleich wieder ihre besondere Stärke und gewann diese Strecke deutlich. Ihr folgten Esther Eichholz auf Platz drei sowie fünf weitere Oldenburger Teilnehmerinnen. (5. Sara Murdfield , 9. Melina Rode, 13. Kaija Budde, 14. Carla Hake, 15. Leeni Helmers). der gleichen Altersgruppe erreichte Collin Koss bei den Jungen den 6. Platz.
Bei den B-Jugendlichen (14 -15 Jahre) mussten 400m im Wasser und 3000m an Land bewältigt werden. Dabei konnten sich Lara Wohlers als Dritte, Nico Rode als Zweiter vor Lenny Wefer als Drittem und Piet Kraski als Achtem weit vorne platzieren.

Die Klasse der A-Jugendlichen (400m / 3000m) beendete Leia Murdfield auf dem 5. Rang.
Zum Abschluss wurde noch eine Staffel in der offenen Klasse angeboten. Die „Muskeltiere“ Collin, Piet, Nico und Lenny verfehlten bei 10 Teams mit zum Teil vielen älteren Startern nur knapp das Podest und wurden Vierte.

                             

 

Junge Bärinnen erfolgreich beim Stadtparktriathlon in Hamburg

Beim diesjährigen St. Pauli Triathlon am 26.05.19 in Hamburg gingen vier junge Triathletinnen an den Start. Auf Grund der niedrigen Wassertemperatur des Naturbades wurde kurzer Hand das Schwimmen gestrichen und ein Bike + Run veranstaltet.

Für die jungen Sportlerinnen war das aber kein Hindernis, ihre Leistungen abzurufen. Die schöne Wettkampfstrecke rund um den Stadtpark in Hamburg lag den jungen Bärinnen sehr.Die jüngste im Quartett, Nina Budde (2009), sicherte sich bei den Schülerinnen B (4 km Rad, 1 km Laufen) mit einer Zeit von 18:24 Minuten souverän den 1. Platz auf dem Podium.  Stolz nahm sie ihren 1. Pokal der Saison entgegen.
In der Altersklasse 2006/2007 lies Esther Eichholz ihre Konkurrenz weit hinter sich. Nach 29:12 Minuten (8 km Rad/2,5 km Laufen) beendete sie den Wettkampf mit einem verdienten  1. Platz. Kaija Budde verpasste nur um 5 Sekunden den Sprung aufs Treppchen und lief nach 32:29 Minuten durch den Zielbogen. Eine gute Minute später beendete Carla Hake (33:39 Minuten) ihr Rennen und  belegte Platz 5.

Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass man nächstes Jahr wieder  beim Stadtparktriathlon dabei sein möchte. Hoffentlich dann mit der Schwimmstrecke durch das Naturbad.

Der 29. Bärentriathlon findet
am 24./25. August 2019 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
 
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