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News

Valencia

Zweimal Bronze und einmal Gold bei der EM

Kai Sachtleber und Olaf Geserick erfolgreich in Valencia

Bei den Europameisterschaften der Altersklassen in Valencia, ausgetragen vom 25.09.2021 bis 26.09.2021, gingen aus Bärensicht Kai Sachtleber und Olaf Gestrick am Samstag über die Sprintdistanz (750m/20km/5km) und Kai auch noch am Sonntag über die Olympische Distanz (1,5km/40km/10km) an den Start.

Start und Wechselzone waren jeweils im Jachthafen von Valencia, wobei direkt im Hafen geschwommen wurde, die Radstrecke verlief direkt durch die Stadt und die Laufstrecke führte entlang der Hafenpromenade.

Wie gewohnt gab es einige Startgruppen aufgeteilt nach Altersklassen, jedoch wurde aufgrund der Pandemie einzeln im Abstand von 3 Sekunden gestartet. Insgesamt waren die Vorschriften noch recht streng, Start nur mit negativem Test möglich (egal ob geimpft oder nicht) und es musste bis unmittelbar vor dem Start eine Maske getragen werden, ebenso wie direkt nach dem Zieleinlauf wieder.

Am Samstag ging erst Kai um 8:25 Uhr und 5 Minuten später dann Olaf auf die Strecke. Nach einem Sprung aus ca. 1,80 m Höhe wurde im Hafen im 25 °C warmen Wasser eine Runde geschwommen. Raus ging es über eine Rampe in die Wechselzone. Hier war der Betonboden sehr rutschig. Rad gefahren wurden dann zwei flache „Runden", die eigentlich mehr sternförmig waren, jeweils mit 3 Wendepunkten pro Runde und diversen Kurven, also sehr technisch und mit vielen Antritten. Der Straßenbelag war nicht überall vorbildlich, es gab einige Schlaglöcher und es mussten auch Bahnschienen gequert werden, also war ständige Aufmerksamkeit gefragt.

Die Laufstrecke war als 2 Runden auf einer Wendepunktstrecke zu absolvieren. Das Laufen war super anstrengend, es war schönes Wetter, ca. 26 °C, aber weil es nachts vorher geregnet hatte, war die Luft eher wie in einer Waschküche.

Kai war in der Startgruppe mit allen Frauen älter als 50, wobei die AK 50 - 54 zuletzt ins Wasser durfte. Die AK hatten getrennte Schwimmkappenfarben, so dass man ungefähr wusste, wie viele Konkurrenten/innen vor einem waren. Kai ist vorne in der AK aus dem Wasser, mit der schnellsten Schwimmzeit, und dann zusammen mit einer Britin und der späteren Siegerin aufs Rad. Hier haben sich beide während des Rennens nicht aus den Augen verloren, wobei Kai aufgrund einer sehr starken Leistung zuerst in die Wechselzone kam, dort aber sofort von der Britin, einer sehr starken Läuferin, wieder überholt wurde. Kai wurde von einer weiteren laufstarken Britin, die über die Strecke zu fliegen schien, beim Laufen überholt und kam als Dritte der AK nach 1:09:32 in Ziel. Aufgrund des rollenden Starts war dennoch im Ziel nicht klar, ob es für einen Podiumsplatz gereicht hat oder nicht, erst die Ergebnisliste zeigte einen tollen 3. Platz.

Olaf war in der letzten Startgruppe mit den Männern zwischen 50 bis 59. Als starker Schwimmer musste er sich ebenfalls an vielen anderen Teilnehmern vorkämpfen, obwohl er ca. als 15. seiner Startgruppe gestartet ist und eigentlich entsprechend „Rückstand“ hatte. Es war während des Schwimmens nicht ersichtlich, wo man sich im Starterfeld befand. Die Radstrecke war sehr voll und Olaf musste schon beim Ausstieg aus dem Wasser um andere Starter herumlaufen. Er konnte alle bis auf einen Konkurrenten seiner AK einholen Auch Olaf musste sehr kämpfen beim Laufen und wurde von einem spanischen Konkurrenten überholt. Olaf wusste aber, dass er, wenn hier der Abstand nicht zu groß würde, trotzdem vor diesem platziert sein würde. Den späteren 2. hat Olaf überhaupt nicht gesehen, der Brite muss nach Olaf gestartet und auch nach ihm ins Ziel gekommen sein. 1:02:44 bedeuteten ebenfalls eine Bronzemedaille!

Am Sonntag startete Kai auch über die Olympische Distanz. Es war wieder eine Runde, jetzt aber natürlich 1500 m, im Hafen zu schwimmen. Die Radstrecke war 3 Runden lang, jetzt mit 5 Wendepunkten pro Runde und einer Brücke, die ein paar Höhenmeter mitbrachte. Die Laufrunde war wieder eine Wendepunktstrecke, 3 mal zu laufen. Kai war wieder in der vorletzten Startgruppe und das Prozedere war wie am Vortag. Nachdem Kai ca. als 10. der AK an den Start gegangen war, hatte sie nach dem Schwimmen schon einen deutlichen Vorspung. Nach erneut sehr starker Leistung auf dem Rad - die Belastung vom Vortag war erstaunlicherweise kaum zu merken - ging Kai immer noch als erst auf die Laufstrecke. Zwei Konkurrentinnen kamen heran, eine Britin und eine Schweizerin. Die Schweizerin hat Kai dann auch auf dem letzten km überholt. Trotzdem ist Kai mit Vollgas bis ins Ziel weiter gerannt, denn die Platzierung war wegen des rollenden Starts ja nicht klar! Im Zielkanal nach dem Zieleinlauf dann wurden Kai und die Schweizerin von einem Kampfrichter angehalten, der auf einem Smartphone den Live Ticker der Ergebnisse verfolge. Die Schweizerin durfte dann plötzlich gehen und Kai wurde von einer Helferin für die Dopingkontrolle abgeholt. Erst die Helferin hat ihr dann mitgeteilt, dass sie gewonnen hatte, d. h. Europameisterin war!

Zielzeit war 2:20:26, nur 14 Sekunden vor der Schweizerin und einer Britin, die 31 Sekunden langsamer war.

Nach dee Dopingkontrolle ging es direkt zur Siegerehrung und da wurden die Medaillen mit einem großen Krug Sangria bzw. Bier für Olaf begossen.

   

Bokeloh, Seevetal, Halle/Saale

Triathlon Landesmeisterschaften Schüler/Jugend

Medaillen-Regen für die Bärenjugend

Nach langer Wettkampfpause stand für den Nachwuchs des 1.TCO erstmals wieder ein Wettkampf auf dem Programm. Im Rahmen des Triathlons in Bokeloh wurden die niedersächsischen Landesmeisterschaften der Schüler A (12/13 Jahre) sowie der Jugend B (14/15 Jahre) ausgetragen.

Die pandemiebedingten Rahmenbedingungen sorgten zwar für eine etwas sterile Atmosphäre, was der Freude über das Stattfinden des Wettkampfes keinen Abbruch tat. Die Veranstalter des TSV Bokeloh hatten ihre Veranstaltung hervorragend organisiert und wurden dafür mit zahlreichen Teilnehmern bei strahlendem Sonnenschein belohnt.

Auch wenn das Schwimmen, auf Grund über lange Zeit geschlossener Schwimmbäder, deutlich zu kurz gekommen war, hatte Trainer Jens Kankel die Schüler*innen und Jugendlichen bestens vorbereitet. Insgesamt gingen 11 junge Bären*innen über die Distanz von 400m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km Laufen an den Start.

Gestartet wurde das Schwimmen in Bokeloh in Abständen von 20 Sekunden. Der direkte Vergleich zwischen den Athleten*innen war damit nicht leicht zu verfolgen. Insgesamt sollte sich der auch während der Pandemie kontinuierliche Trainingseifer aber auszahlen.

Von 12 zu vergebenden Treppchen-Plätzen konnte der Bärennachwuchs allein 4 für sich verbuchen. Die Landesmeisterschaft der Schülerinnen A konnte Eva-Sophie Detmers in 37:56 Min. klar für sich entscheiden. In 40:57 Min. komplettierte Nina Budde das Podest als Dritte. Ihre Schwester Kaija Budde tat es ihr bei der älteren Jugend B gleich und erkämpfte sich ebenfalls Platz drei in einer Zeit von 38:37 Min.. Die Vize-Landesmeisterschaft Jugend B ging mit einer Zeit von 36:38 Min. an Esther Eichholz. Sie hatte sich am vorhergehenden Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Jena bereits Platz 14 in Ihrer Altersklasse erkämpfen können.

          

Bärenjugend weiter auf Erfolgskurs

Beim 1. Buchholzer Moortriathlon & 3 Swim & Run in Seevetal  zeigte die Jugend vom 1. TCO die Bären, dass sie auch nach einer langen „Zwangspause“ gut in Form ist und ganz vorne mit dabei sein kann.

Gegen Mittag standen der  Start für Schüler und Jugend auf dem Programm. Als erstes ging der Jahrgang 2006/2007 - Jugend B - auf die Strecke. Sara Murdfield absolvierte die Triathlondistanz (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Laufen) und belegte am Ende einen hervorragenden 2. Platz mit nur 4 hundertstel sek.  Rückstand auf die Siegerin. Carla Hake erreichte im Wettbewerb Swim & Run (400m schwimmen, 2,5 km Laufen)  den 3. Platz.

Bei den Jungen Jugend B bewältigte Luca Prunk seinen 2. Triathlon mit Bravour und stand später auf dem Podium auf Platz 3.

Keine 5 Minuten später machten sich die Schüler A (Jahrgang 2008/2009) auf die Strecke (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Laufen). Bei einem Starterfeld von 13 Teilnehmerinnen kam Emily Konieczny als 4. aus dem 19 Grad kalten See und belegte am Ende eine guten 7. Platz im Mittelfeld.

Auch Jim Söhnle ging für die Schüler A motiviert an den Start. Auf der 10 km langen Radstrecke verlor er allerdings kurz den ?berblick und musste Extrameter zurücklegen. Somit sprang für ihn am Ende bei 12 Teilnehmern ein guter 7. Platz heraus.

Für die Schüler C (2012/2013) ging Oscar Engelbrecht auf die Strecke. Nach einer starken Schwimmzeit ging er als zweiter auf die 2,5 km lange Radstrecke und kam als erster danach in die Wechselzone. Diesen Platz ließ er sich nicht mehr bis zum Zielbogen nehmen und belegte einen grandiosen 1. Platz, und das beim 1. Triathlon-Wettkampf für ihn.

Zum allerersten Mal ging auch Paula Strothmann für die Bären bei den Schülerinnen C an den Start. Auf der Distanz - 100 m Schwimmen, 2,5 km Rad, 400 m Laufen - wurde sie von allen erfahrenen Bären an der Strecke laut unterstützt und belegte am Ende einen tollen 3. Platz.

Bei den Schülerinnen D (2014/2015), die kleinsten an diesem Tag, stellte sich Clara Engelbrecht selbstbewusst dieser Herausforderung. Sie absolvierte ihren allerersten Triathlon (50 m Schwimmen, 1 km Rad, 200 m Laufen) mit einem verdienten 2. Platz. 

Insgesamt war es nach sehr langer Zeit eine sehr gelungene Veranstaltung mit großartigen Ergebnissen und viel Teamgeist auf – und vor allem neben der Strecke.

Am 1. Buchholzer Moortriathlon & 3 Swim & Run in Seevetal  zeigte die Jugend vom 1. TCO die Bären, dass sie auch nach einer langen „Zwangspause“ gut in Form ist und ganz vorne mit dabei sein kann.

Gegen Mittag standen der  Start für Schüler und Jugend auf dem Programm. Als erstes ging der Jahrgang 2006/2007 - Jugend B - auf die Strecke. Sara Murdfield absolvierte die Triathlondistanz (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Laufen) und belegte am Ende einen hervorragenden 2. Platz mit nur 4 hundertstel sek.  Rückstand auf die Siegerin. Carla Hake erreichte im Wettbewerb Swim & Run (400m schwimmen, 2,5 km Laufen)  den 3. Platz.

Bei den Jungen Jugend B bewältigte Luca Prunk seinen 2. Triathlon mit Bravour und stand später auf dem Podium auf Platz 3.

Keine 5 Minuten später machten sich die Schüler A (Jahrgang 2008/2009) auf die Strecke (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Laufen).  Bei einem Starterfeld von 13 Teilnehmerinnen kam Emily Konieczny als 4. aus dem 19 Grad kalten See und belegte am Ende eine guten 7. Platz im Mittelfeld.

Auch Jim Söhnle ging für die Schüler A motiviert an den Start. Auf der 10 km langen Radstrecke verlor er allerdings kurz den ?berblick und musste Extrameter zurücklegen. Somit sprang für ihn am Ende bei 12 Teilnehmern ein guter 7. Platz heraus.

Für die Schüler C (2012/2013) ging Oscar Engelbrecht auf die Strecke. Nach einer starken Schwimmzeit ging er als zweiter auf die 2,5 km lange Radstrecke und kam als erster danach in die Wechselzone. Diesen Platz ließ er sich nicht mehr bis zum Zielbogen nehmen und belegte einen grandiosen 1. Platz, und das beim 1. Triathlon-Wettkampf für ihn.

Zum allerersten Mal ging auch Paula Strothmann für die Bären bei den Schülerinnen C an den Start. Auf der Distanz - 100 m Schwimmen, 2,5 km Rad, 400 m Laufen - wurde sie von allen erfahrenen Bären an der Strecke laut unterstützt und belegte am Ende einen tollen 3. Platz.

Bei den Schülerinnen D (2014/2015), die kleinsten an diesem Tag, stellte sich Clara Engelbrecht selbstbewusst dieser Herausforderung. Sie absolvierte ihren allerersten Triathlon (50 m Schwimmen, 1 km Rad, 200 m Laufen) mit einem verdienten 2. Platz. 

Insgesamt war es nach sehr langer Zeit eine sehr gelungene Veranstaltung mit großartigen Ergebnissen und viel Teamgeist auf – und vor allem neben der Strecke.

 

Eva-Sophie Detmers Zweite bei den deutschen Meisterschaften

Parallel zu dem Wettkampf in Seevetal fanden die deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften im Duathlon in Halle/Saale statt. Nachdem Eva-Sophie Detmers am 12.09. die Niedersächsische Landesmeisterschaft im Triathlon in Bokeloh für sich entscheiden konnte, nutze die starke Läuferin und Radfahrerin die Möglichkeit, Erfahrungen auf Bundesebene im Duathlon (2km Laufen, 7km Rad, 1 km Laufen) zu sammeln.

Der jungen Athletin (Schüler A) gelang es, sich erfolgreich hinter einer Sportlerin aus Cottbus den klaren und verdienten zweiten Platz in ihrer Altersklasse in einer Zeit von 27:22 Minuten zu erkämpfen.

    

SwimRun 2021

Der 3. Oldenburger Drei-Seen-Swimrun ist Geschichte . . .

... 16 Grad Außen-, 20 Grad Wassertemperatur und Regen - Alle Helfer*innen und auch Teilnehmer*innen unseres „3. Drei-Seen-SwimRun“ hätten sich sicherlich schönere Bedingungen gewünscht, aber der Wettergott hatte es an diesem Wochenende nicht besonders gut mit uns gemeint. Klamme Klamotten und im besonderen nasse Füße blieben wohl keinem erspart. Immerhin stellten sich insgesamt 22 Teams den widrigen Umständen ... wir finden: trotz der kurzen Vorbereitungszeit und der entsprechend wenigen Werbung und der besonderen Lage ein ziemlich gutes Ergebnis.

Hiermit wollen wir hier allen nochmal unseren besonderen Dank aussprechen, die diesen Wettkampf zu einem besonderen Erlebnis werden ließen: 
- Die DLRG Ortsgruppe Oldenburg, die uns seit der ersten Minute immer hilfsbereit, konstruktiv und mit Herzblut unterstützt haben.
- Unsere Sponsoren, ohne die ein solcher Wettkampf nicht in die Tat umgesetzt werden könnte.
- Im besonderen unsere vielen Helferinnen und Helfer, die vor und hinter den Kulissen immer freundlich und zuvorkommend den reibungslosen Ablauf gesichert und auch für ein reichhaltiges Kuchenbuffet gesorgt haben - ihr ward spitze!
- und natürlich unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer  ;o)

Bilder unserer Veranstaltung findet Ihr auf https://www.sportfotograf-oldenburg.de

 

Walchsee

Kaiserwinkl-Walchsee Challenge

Endlich hat mal wieder ein Wettkampf - die Kaiserwinkl-Walchsee Challenge in Nordtirol hat tatsächlich stattgefunden – jippie!

Kai Sachtleber und Olaf Geserick haben die Chance genutzt und haben an den Europameisterschaften Aquathlon und Mitteldistanz Triathlon teilgenommen.

Rechtzeitig eine Woche vorher hat das RKI den Risikostatus für Tirol aufgehoben und so hatten die beiden keine Reise-/ Quarantänebestimmungen zu beachten, mit Ausnahme des Testens in Österreich alle 2 Tage und ohne negativen Test oder Impfzertifikat durfte man auch das Wettkampfgelände nicht betreten. Masken tragen ist ja mittlerweile normal geworden. Von den Briten, die ansonsten immer zu Meisterschaften mit einer großen und starken Mannschaft anreisen, war diesmal aber leider so gut wie keiner da. Nur einzelne Starter, die in der EU leben, konnten wegen der Quarantänebestimmungen für GB teilnehmen.

Am Donnerstag 24.06. am späten Nachmittag startete der Aquathlon mit 1 km Schwimmen und 5,1 km Laufen. Hier war eigentlich ein Gewitter vorausgesagt und beide haben gebangt, ob das erste Meisterschafts-Rennen seit 2 Jahren nun etwa wegen des Wetters ausfallen muss. Vor dem Start zogen dann über dem Walchsee auch dunkle Wolken auf und es begann zu regnen, aber Blitz und Donner gab es glücklicherweise nicht. Das Wasser war 22,4 °C warm und so sind beide ohne Neo geschwommen (gut so!). Gestartet wurde als rollender Start alle 3 Sekunden eine Einzelperson und bis unmittelbar vor dem Start musste die Maske aufbehalten werden und konnte erst am Seeufer in einen Müllereimer geworfen werden. Vom Ufer aus ist man über eine kurze Rampe ins Wasser gelaufen, anschließend musste ein Viereckskurs, um 2 Bojen und dann zurück zum Ufer geschwommen werden. Durch den rollenden Start, geordnet nach Startnummer und somit auch Altersklassen, musste man die ganze Zeit andere Sportler, die weniger schnell schwammen überholen und so konnte der direkte Weg nicht ganz gehalten werden. Olaf ist zuerst gestartet und auch ziemlich weit nach rechts abgedriftet und so hatten beide später statt 1000 m etwa 60 m mehr auf der GPS-Aufzeichnung. Kai wurde schon ca. 50 m nach dem Start von der späteren Siegerin in ihrer AK überholt, versuchte dran zu bleiben, musste sie dann aber doch ziehen lassen. Der Schwimmausstieg war ebenfalls über eine kurze Rampe. Es ging komplett über einen ausgelegten Teppich in die Wechselzone zum Schuhe anziehen. Olaf musste sich aufgrund von Rückenproblemen dabei leider hinsetzen und hat Zeit verloren. Gelaufen wurde dann auf Wanderwegen und kleinen Straßen rund um den Walchsee, meist flach, aber mit zwei kleinen Hügeln und auch einer kurzen aber steilen Rampe, eine Art Deich hinauf und wieder runter. Olaf ist 5. In der AK 50-45 geworden nach 0:36:56, Kai hat den zweiten Platz in der AK ergattert (neue AK, jetzt auch 50-54) in 0:40:28. Mit den Schwimmzeiten kann man nicht zufrieden sein – aber kein Wunder nach der Zwangspause im Winter, obwohl beide relativ viel im See (mit Winterneo) geschwommenn sind.

Am Sontag fand die Mitteldistanz statt. Es war wirklich schön, mal wieder eine volle Wechselzone zu sehen! Da diese direkt neben der Dorfkirche war, gab es Lautsprecherdurchsagen erst nach Ende des Gottesdienstes, den die Gemeine extra für den Wettkampf vorverlegt hatte und der Pfarrer sprach auch noch einen Segen für alle Sportler vor den ersten Starts. Gestartet wurde ebenfalls rollend, was ein bisschen Schade ist, denn es fehlt die Aufregung vor den Starts, bei denen von den Veranstaltern durch Musik und Durchsagen immer richtig spannend gemacht wurden – aber man darf nicht meckern: alle sind ja froh, überhaupt wieder Wettkämpfe zu haben! Und es gibt auch beim Schwimmstart kein Handgemenge. Diesmal wurde für die Altersklassen mit Neo geschwommen, obwohl es eigentlich viel zu warm war. Olaf hat recht spät bemerkt, dass die Männer schon gestartet waren und ist so erst kurz vor den ersten Frauen ins Wasser. Kai ist relativ früh gestartet, musste aber dennoch wieder viele (Männer) überholen und hatte am Ende wieder ca. 50 m zu viel geschwommen. Die Strecke war erneut ein Viereck, bis fast rüber auf die andere Seite des Sees. Olaf hatte wieder einen extremen Rechtsdrall und ein paar Boote haben ihn begleitet. Die Radstrecke war sehr technisch und anspruchsvoll (beide waren sie in der Woche vorher 3 x abgefahren, aber in dieser kurzen Zeit lernen alte Flachländer nicht mehr, schnell bergab zu fahren). 84 km und 1000 Höhenmeter. Die Anstiege waren nicht besonders steil und so gut zu bewältigen, aber es gab zwei Abfahren mit 12 % Gefälle und eine davon auch mit Serpentinen. Kai war nach dem Schwimmen noch erste in ihrer AK (wusste sie aber natürlich nicht) und Olaf Zweiter. Beim Radfahren dann wurden beide ein bisschen nach hinten durchgereicht. Es war super Wetter, sonnig und wurde dann im Laufe des Vormittags 26 °C warm, mit leichtem Wind. Leider gab es einige Unfälle, ich habe 4 mal Sirenen gehört und auch eine von Kai's stärksten deutschen Konkurrentinnen ist nach einem Sturz ausgeschieden. Viele Anwohner und auch Touristen haben die Athleten angefeuert.

Zurück in der Wechselzone haben die Beine schon ordentlich gebrannt und es war dann richtig warm, auf den 4 Laufrunden um den See (20,5 km) kein Schatten, aber 3 Labestationen (wie es in Österreich heißt) pro Runde. Kai hat soviel Wasser getrunken und über den Kopf geschüttet, wie sie kriegen konnte. Der Halbmarathon lief eigentlich für Kai recht gut, war aber auch super anstrengend. Es gab auch dort wieder relativ viele Zuschauer, die alle ordentlich angefeuert haben. Am anderen Ufer des Sees stand eine Gruppe junger Männer mit lustigen Hüten und Perücken, die richtig Radau gemacht haben, „Bring den Adler nach Hause, Sachtleber“ – darüber musste Kai richtig lachen, obwohl es gerade auch bergauf ging. Am Ende war Kai Vierte in der AK – die drei Damen vor ihr, eine andere deutsche und zwei Schweizerinnen, hatten sie schon beim Radfahren einkassiert und sind auch besser gelaufen in einer sehr guten 4:56:43 (0:29:40 / 2:40:44 / 1:42:09)

Olaf hatte richtig Probleme beim Laufen und hätte beinahe aufgegeben. Nach einer Toilettenpause am Anfang der 3. Laufrunde in einem Café hat er dann aber die Kurve gekriegt und das Rennen doch noch beendet. Er hatte ja im Winter und Frühjahr noch viele Probleme mit Knie und Rücken und es fehlte einfach das ausreichende Training. Am Ende ist Olaf 13. In der AK geworden nach 4:42:49 (0:28:12 / 2:29:39 /1:40:29)

   

2. Zeitfahren Beilken-Cup, TeamCross

2 x gegen,  1x mit dem  Wind.

Das zweite Zeitfahren des Beilken-Cups am 11.07.2020 war somit kein leichtes Rennen.
Trotzdem konnte Jesse einen neuen Streckerekord aufstellen und Anne setze ihre Siegesserie mit einer sehr guten Zeit fort.
Insgesamt wagten sich 35 Starter auf die Strecke.

Danke an alle Helfer, besonders an Markus, der immer wieder die Kreuzung sichert.
Danke an Wucki, der mit seinem Sohn Tammo bei die Strassen pflegte.
Danke an Heike im Besenwagen und natürlich an Jens für die Orga

 

Sommer TeamCross

Tolle Beteiligung und beste Bedingungen hatten die StarterInnen beim Sommer Team-Cross am 15.07.
28 Teams starteten zum „Intervall-Trainingsrennen“ im Stadtwald. Die Regeln sind bei diesem Wettbewerb eigentlich recht einfach: Eine(r) fährt MTB oder Crosser, der/die andere läuft . . . und das immer abwechselnd. Also Intervalltraining pur.

Bei den Damen siegten Charlotte und Anna! Den 2. Platz holten sich Lykka und Sabina vor Leia und Hannah.
Beim Männerrennen gab es ein  hochkarätiges Duell zwischen den Teams Finn/Lars und Tammo/Ulf, welches leider durch einen technischen Defekt vorzeitig entschieden wurde. So siegten Finn und Lars vor Tammo und Ulf. Den 3. Platz holten sich Matthias und Tobias.

Nächste Termine dann 26. Juli Triathlon Tripple am Tweelbäker See und 09. August Bergzeitfahren in Loy !

         

 Der 30. Bärentriathlon
ist für das Wochenende
27./28. August 2022
geplant

 
 
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