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Norderney

Bärenjugend kapert Islandman Norderney

Saisonabschluß 2018

Dem Moderator von Radio Antenne war bei der Siegerehrung der Schüler- und Jugendwettbewerbe im Rahmen des Islandman recht schnell klar: am 1.TCO Die Bären führte dieses Wochenende kein Weg vorbei.

Bereits am Freitag wurde das Abschlußtraining der Bärenjugend auf Norderney von Hagelschauern begleitet. Auch der Blick auf die Brandung am Nordstrand ließ bei den Bärenkids eher gemischte Gefühle aufkommen. Der Wind der letzten Tage hatte für reichlich Wellengang und eine starke Strömung gesorgt. Der Samstagmorgen hatte dann zunächst trockenes, aber wechselhaftes Wetter bei lebhaftem Wind für die jugendlichen Starter des Islandman parat.
Die Dünung war jedoch unverändert stark. Schnell war klar - was beim Islandman in seiner neunjährigen Geschichte noch nicht vorgekommen war – das Schwimmen für die Schüler und Jugendlichen würde zu gefährlich sein und musste abgesagt werden. Das machte den Wettkampf aber nicht einfacher. Das Schwimmen in der Nordsee wurde durch einen Strandlauf ersetzt und damit der Triathlon zum Duathlon: Laufen durch feinsten Norderneyer Sandstrand – Rad an der windigen Promenade – ein abschließender schneller Lauf auf dem befestigten Teil des Nordstrands.

Während sich die ersten Gäste des Surfcafé ihren Aperol Spritz schmecken ließen kämpften sich  bereits die ersten jungen Bären durch den feinen Sand. Als erstes gingen die Starter der Schüler/innen an den Start. Über bummelig 250m Strandlauf, 2km Rad und 500m ließen die Bären bei den Schülerinnen aber absolut gar nichts anbrennen: drei Altersklassen, drei Siege. Als jüngste Starterin hüpfte Nina Budde bei den 8/9 jährigen Schülerinnen C als Siegerin ins Ziel. Bei den Schülerinnen B überzeugte Meret Hanke und sicherte sich unangefochten den ersten Platz. Friederike Runde verpasste in dieser Altersklasse mit Platz vier nur knapp das Podest. Ihrer kleinen Schwester tat es Kaija Budde gleich und überzeugte das über die Leistungen der jungen Bärinnen staunende Publikum ebenfalls mit Platz eins bei den Schülerinnen A über diese Distanz.

Im folgenden Wettbewerb über ca. 750m Strandlauf, 5km Rad und 2km Laufen durften neben den Schnupper-Triathleten die Jugendlichen A, B und auch Schüler/innen A an den Start. Das sage und schreibe gesamte Siegerpodest der Schülerinnen A fiel an den 1.TCO Die Bären. Spätestens hier wusste der Moderator mit welchem sportlichen Potenzial er es bei den jugendlichen Bären zu tun hatte. Sara Murdfield sicherte sich mit einer überzeugenden Leistung Platz 1. Esther Eichholz musste dem hohen Tempo auf dem Radsplit Tribut zollen und wurde zweite. Jule Brand, vor zwei Wochen noch Siegerin des Powerkid-Triathlon in Bad Zwischenahn, stieg diese Mal als dritte von links auf das Siegerpodest. Komplettiert wurde die herausragende Leistung der jungen Bärinnen von Melina Rode als 4., Lara Wohlers als siebte und Carla Hake auf Platz 9. In der gleichen Altersklasse startete Nico Rode auf Platz eins durch. Im parallel über die gleiche Strecke startenden Schnupper-Triathlon hatte dabei Kai Rode seinen Nachwuchs kontinuierlich vor sich im Blick. Platz drei der Schüler A sicherte sich Piet Kraski im Endspurt nur knappe drei Sekunden vor Collin Koss als vierter. Den Erfolg der Bärenjugend beim Islandman komplettierten Leia Sophie Murdfield als Siegerin der weiblichen Jugend B und Adrian Flamm-Eisenmann mit einem smarten Auftritt als erster der Jugendlichen B.

Arne Beckmann, Niklas Murdtfield und Jorge Klattenhoff, alle Jugend A, starteten bereits über die Sprintdistanz. Auch hier wurde statt eines Triathlons ein Duathlon absolviert (ca 1 km Strandlauf/20km Rad/5km Lauf) bei dem sich Arne durch eine starke Radleistung den 2. Platz vor Niklas, der auf den 3. Platz des Podestes kletterte, sichern konnte. Jorge wurde in dieser Altersklasse 7..
Nach der Siegerehrung ließ der Bärennachwuchs die insgesamt erfolgreiche Saison beim gemeinschaftlichen abendlichen Saisonabschluß-Grillen auf Norderney Revue passieren. Auch die in der Schülerserie Nord erfolgreichen Starter wurde geehrt.
In der Hoffnung, wieder in der Nordsee schwimmen zu dürfen, planen die Bärenjugendlichen auch für 2019 den Islandman zu entern.

     

 

Bären dominieren Islandman auf Norderney

Die Oldenburger Triathleten vom 1.TCO Die Bären zeigten auf Norderney ein weiteres Mal wie erstklassig sie über die Breite aufgestellt sind. Am Vortag bereits auf der Insel angereist, wurde sie bei der Abholung der Startunterlagen direkt mit kräftigem Wind und Hagelschauern begrüsst. Somit hofften alle Starter auf eine deutliche Besserung des Wetters für den
Renntag. Der Sonnenschein ließ sich im Lauf des Wettkampftages einige Male blicken, jedoch ließ der Wind nicht nach, sondern legte nochmal ordentlich zu. Der Veranstalter musste somit eine schwerwiegende Entscheidung treffen und den gesamten Wettkampf zu einem Duathlon (Laufen-Radfahren-Laufen) machen. An diesem Tag machten einfach der Wind und die damit
verbundenen hohen Wellen und starken Strömungen den Athleten einen Strich durch die Rechnung, sodass an ein Schwimmen im offenen Meer nicht zu denken war.

Nachdem man zu Anfangs noch in einige geknickte Gesichter schaute, da viele Athleten aufgrund des besonderen Schwimmens im offenen Meer angereist waren, standen schließlich fast alle um die Mittagszeit an der Startlinie.
Die Laufstrecke führte die Athleten pro Runde á 5km zuerst mit starkem Gegenwind an der Promenade vom Eventgelände am Nordstrand weg, bevor abgebogen und der Rückweg durch den Ortskern und die Parkanlagen gelaufen wurde.
Die Radstrecke verlief ebenfalls zu Anfang an der Promenade entlang und dann auf eine Wendepunktstrecke am Leuchtturm vorbei und entlang der kompletten Insel.

Zuerst ging die olympische Distanz auf die Strecke. Hier galt es nun erst eine Runde á 5km zu laufen, anschließend zwei Runden von insgesamt 40km Rad zu fahren und abschließend weitere 10km zu laufen. Hier konnte sich Jesse Hinrichs direkt von Beginn an an die Spitze setzen und mit der schnellsten ersten Laufzeit mit Führung die Radstrecke in den Angriff nehmen.
Dort konnte er seinen Vorsprung nochmals noch weiter ausbauen und schlussendlich nach dem abschließenden 10km Lauf in 1:57 Stunden mit Tagesbestzeit in allen drei Abschnitten klar den Gesamtsieg holen.

In der Frauenkonkurrenz legte Kai Sachtleber mit der zweitbesten Radzeit des Tages den Grundstein für ein gutes Ergebnis. Zu Anfang noch auf Platz vier liegend, konnte sie auf dem Rad nach vorne fahren und mit einem guten zweiten Lauf den zweiten Gesamtplatz und den ersten Platz in der Altersklasse 45 mit einer Zeit von 2:20 Stunden holen. Ebenfalls mit Siegen in ihren Altersklassen kam Antje Praeger (AK 50) auf Gesamtplatz sieben und Anna König (AK Junioren) auf Gesamtplatz zehn.
Auf einem vierten Platz in der Altersklasse 55 kam Heiko Wittje ins Ziel.

Beim zweiten Start des Tages stand für die Athleten die Sprintdistanz an. Hier galt es zuerst einen kurzen Lauf direkt auf dem Strand von knapp 1,4km zu absolvieren, bevor es für 20km Radfahren auf die Wendepunktstrecke ging. Abschließend galt es 5km über die Promenade und durch den Ortskern zu laufen.

Auf dieser Distanz konnte sich Finn Hannawald direkt beim ersten Lauf von seiner Konkurrenz absetzen und ging als erster auf die Radstrecke. Hier schlossen allerdings zwei Athleten zu ihm auf, sodass die drei gleichzeitig auf die abschließenden 5km laufen gingen. Mit Tagesbestzeit in diesem Lauf konnte sich Finn schlussendlich den Gesamtsieg in 57 Minuten sichern.
Knapp dahinter sicherte sich Olaf Geserick mit einem vierten Gesamtplatz den Altersklassensieg in der AK 50.
Ebenfalls gute Resultate aufweisen, konnten Jean-Marico Speldrich mit Gesamtplatz neun und einem zweiten Platz in seiner Altersklasse (AK25), Jens Kankel (11. AK50) sowie Frank Wohlers (9. AK45) und Oliver Kraski (14. AK 45).
Bei den Frauen konnte hier Britta Hinrichs mit Gesamtplatz fünf und dem Sieg in der Altersklasse 50 das beste Tagesergebnis für die Bärinnen erzielen.
Ebenfalls mit einem Altersklassensieg bei den Junioren sicherte sich Pauline Lenartz den 16. Gesamtplatz.
Weiterhin mit sehr guten Ergebnissen rundeten Kirstin Eichholz (15. AK50), Melanie Otte (8. AK45) sowie Katrin Beckmann (12. AK45) das ausgezeichnete Ergebnis der Oldenburger Bären ab.

Zum Schluss gab es noch einen weiteren Sieg zu feiern. Über die Sprintdistanz gingen in einer Staffel Anna Brockmeier, Rieke Bonsack und Nantke Bonsack an den Start und konnten sich mit 1:07 Stunden den ersten Platz in der Frauen-Staffelkonkurrenz sichern.

Zusammenfassend war es trotz Absage des Schwimmens ein sehr gelungener Wettkampf, bei dem die Oldenburger Bären über fast alle Distanzen und Altersklassen das Wettkampfgeschehen dominieren konnten.

         

Viernheim, Bad Zwischenahn

 

<-- Bilder vom Bären-Triathlon 2018 jetzt online

 

DTU DM in Viernheim

Am vergangenen Sonntag fand im Süd-Hessischen Viernheim im Rahmen des 35. V-Card Triathlons die Deutsche Meisterschaft der Altersklassen über die Kurz Distanz statt.

Kai Sachtleber vertrat dort die Oldenburger Bären

Geschwommen wurde im Hemsbacher Wiesensee, der etwa 10 km vom Ziel im Waldstadion in Viernheim entfernt war. Dies bedeutete, dass es zwei Wechselzonen gab, eine direkt auf der Liegewiese des schönen Naturfreibads am Wiesensee und die zweite auf der Rasenfläche des Stadions.

Der See hatte eine sehr angenehme Wassertemperatur von 24,3 °C, so dass nicht mit Neoprenanzug geschwommen werden durfte. Vom Sandstrand aus musste nach einem Landstart eine halbe Runde durch den See zwischen einigen Bojen und dem Ufer entlang geschwommen werden. Nach einem kurzen Landgang nach ca. 1000 m ging es dann nochmals in die Mitte des Sees hinaus und dann erst ans Ufer zurück und auf in die Wechselzone. Gestartet wurde in drei Startgruppen mit jeweils ca. 200 – 300 Startern, beginnend um 9 Uhr mit der jüngeren Hälfte der Männer - bei noch recht frischen Außentemperaturen, aber die Sonne lachte zum Glück und versprach einen schönen Sommertag. Die zweite und dritte Startgruppe – die dritte mit allen Frauen und Staffeln – gingen dann im Abstand von jeweils 8 Minuten auf die Strecke.

Da die erste Boje relativ weit vom Start entfernt war, hielt sich die Hauerei zum Glück in Grenzen. Allerdings hatte Kai in der dritten Startgruppe ab ca. der Hälfte der Strecke bereits viele der „älteren Herren“ aus der vorherigen Startgruppe eingeholt, von denen einige auch im Bruststil unterwegs waren, d.h. man konnte nicht „in Ruhe“ schwimmen, sondern musste ständig schauen und ausweichen. Etwas schwierig war auch, dass aufgrund des Sonnenstands die Stelle für den Landgang vom See aus so gut wie gar nicht zu erkennen war.

Bei der Veranstaltung waren viele schnelle Leute am Start, die schnellsten Damen brauchten für die 1500 m nur 19:14 Minuten, die schnellsten Herren nur 17:09  (Kai glaubt aber, dass ca. 100 m fehlten, zumindest hat das ihr Gerät am Handgelenkt so aufgezeichnet)! Kaikam nach 22:29 Minuten als erste der Altersklasse 45 aus dem Wasser. Nach einem gelungenen und schnellen Wechsel ging es dann auf die anspruchsvolle, komplett für den Autoverkehr gesperrte Radstrecke.
Nur wenige km später ab dem Ort Laudenbach ging es nach einer 90° Linkskurze direkt einen zum Odenwald gehörenden Berg auf einem schmalen Sträßchen hinauf und an mehreren Stellen war die Steigung dabei wirklich brutal - mit 17% angegeben, so dass sämtliche Ritzel bemüht werden mussten. Circa. 400 Höhenmeter mussten erklommen werden, bis man „endlich“ oben war. Da war man froh über die noch kühlen Temperaturen. Viele Anwohner standen an der Strecke und feuerten die Radler an.

Kai konnte diverse andere Teilnehmer (meist Herren aus der vorherigen Startgruppe) überholen und anschließend ging es den Berg auf einer breiten und gut asphaltierten Straße wieder herunter. Mangels Übung im Bergabfahren musste sie aber einige Leute jedoch passieren lassen, die sich einfach schneller durch die Kurven getraut haben. Anschließend ging es gleich wieder einen kleinen Hügel hinauf bzw. wieder bergab. Schließlich landete man auf einer breiten Bundesstraße und es musste eine kleine Wendepunkstrecke bergauf und bergab mit dem Wendepunkt unten (dann wieder herauf) und schließlich durch den ca. 2700 m langen Saukopftunnel (in dem normalerweise Radfahren verboten ist) gefahren werden. Nach 25 km war der Rest der Strecke brettflach und man konnte fast durchgehend auf dem Liegelenker fahren und ordentlich Gas geben – fast wie zu Hause im Oldenburger Land. Ein weiterer Wendepunkt war dabei noch eingebaut.
Während des Radfahrens wurde Kai bereits jeweils bei den Abfahrten u.a. von zwei Damen aus ihrer Altersklasse überholt. Allerdings hatte man natürlich darüber überhaupt keinen Überblick, denn die Strecke war sehr voll und auch die Nummerierung war nicht nach Altersklassen geordnet.

Im Waldstadion angekommen musste man sein Rad seitlich an einen Holzklappstuhl anlehnen (hier hatte man ja morgens bereits auch schon die Laufschuhe platziert), statt es wie gewohnt an eine Stange zu hängen oder in einen Ständer zu stellen. Jeweils zwei Teilnehmer mussten sich einen Stuhl teilen. Das hat jedoch unerwartet gut gekappt und Kai hatte wieder einen sehr schnellen Wechsel.
Dann galt es die abschließenden 10 km zu laufen, erst eine ca. 2/3 Runde durch das Stadion auf der Laufbahn, hier einen Wendepunkt herum und wieder die 2/3 Runde zurück, heraus aus dem Stadion und dann auf asphaltierten Wegen in einem Wald eine Wendepunktstrecke hin und her. Insgesamt war dies 3 x zu Laufen, wobei Kai es schon in der ersten Runde geschafft hat, eine der Konkurrentinnen, die sie beim Radfahren überholt hatte, wieder „einzukassieren“, musste aber eine schnellere Läuferin ihrer Altersklasse passieren lassen. Auch beim Laufen konnte man natürlich nur anhand des „Gesichtsalters“ vermuten, wer denn die direkte Konkurrenz sein mochte. Schließlich konnte Kai nach 2:29:56 Std. durch den Zielbogen laufen und war damit Dritte ihrer Altersklasse.

Ebenfalls ging Jesse Hinrichs in Viernheim an den Start.

Er musste sich die Wochen vor dem Rennen mit einem Magen-Darm_virus rumschlagen, den er sich beim letzten Rennen der 1.Bundesliga in Tübingen eingefangen hatte. Dadurch fehlten ihm knapp 2 Wochen Training in Vorbereitung auf das Rennen und somit einige wichtige Einheiten.

Der Wettkampftag lief bei ihm trotz der Hoffnung, dass die Krankheit keine zu großen Einflüsse haben würde, nicht wie gewollt.

Schon beim Schwimmen hatte er Probleme das Tempo der Spitzengruppe, welches er normalerweise gut hätte mitgehen können, zu halten. Nach der ersten Boje war direkt eine Lücke da, sodass er den meisten Teil der Schwimmstrecke alleine zurücklegen musste.

Auf der sehr profilierten Radstrecke war der Plan sich insbesondere am ersten Berg zurückzuhalten, was im Nachhinein wahrscheinlich ein Fehler war. Insbesondere in diesem Part und in der folgenden schnellen Abfahrt verlor er viel Zeit auf die Spitze, die im flachen Teilstück einfach nicht mehr aufzuholen war.

Die Zurückhaltung auf den bergigen Teilen der Radstrecke sollte eigentlich zu einer guten Laufleistung in Richtung der 35min auf die 10km führen. Das war an diesem Tag leider auch nicht der Fall. Neben relativ schlechten Beinen musste er sich nach einer von drei Runden auch noch mit Bauchkrämpfen und starken Schmerzen im unteren Rücken rumschlagen.
Es galt also einfach irgendwie das Rennen zu beenden.

Deutlich unter seinen Erwartungen was die Platzierung sowie die Zeit angeht, kam er schlussendlich als Gesamt 23ter und 7ter in der Altersklasse ins Ziel.

 

Saisonfinale der Triathlon Schülerserie Nord

Bärennachwuchs sichert sich Platz zwei in der Teamwertung

Das Finale der erstmals acht Wettkämpfe umfassenden Schülerserie Nord des Niederssächschischen Triathlonverbands fand letztes Wochenende im Rahmen des Bärentriathlons in Bad Zwischenahn statt.
Von Mitte Mai bis Ende August haben sich regelmäßig mehr als 60 Kinder und Jugendliche im Swim&Run, Duathlon und Triathlon gemessen.

In der Gesamtwertung sicherte sich mit Nina Budde die jüngste Starterin der Bären Platz eins bei den Schülerinnen C. Mit 6 Siegen bei 7 Starts kam diese Saison bei den Schülerinnen A niemand an Jule Brand vorbei. Diese Saison das erste Mal für die Bären startend sicherte sie sich souverän Platz eins. Ihr  konnte  Esther Eichholz auf Platz zwei in der Gesamtwertung folgen. Mit einer über die Saison über alle Disziplinen ausgeglichenen Leistung sicherte sich Nico Rohde Platz zwei in der Gesamtwertung der Schüler A. Bei den Jugendlichen B sorgte Lenny Wefer mit ebenfalls Platz zwei in der Gesamtwertung für eine Überrraschung.
Hatte der Bärennachwuchs vor Jahresfrist in der Vereinswertung noch die Nase vorn, so musste er sich diese Saison mit dem zweiten Platz begnügen.

Die Saisonentscheidung der Schülerserie fiel beim Triathlon der Bären. Die größte Herausforderung stellt insbesondere für die jüngsten Starter das Schwimmen im freien Gewässer des Zwischenahner Meeres dar. In einer der wenigen Regenpausen  und noch vor dem heraufziehenden Gewitter gingen sie bereits am Samstag beim swim and run an den Start. Bei den Schülerinnen C konnte sich Nina Budde den zweiten Platz bei den 8/9 Jährigen Schülerinnen C sichern. Bei den Schülerinnen B waren Meret Hanke auf Platz fünf und Friederike Runde auf Platz 9 erfolgreich.

Am Sonntag hatte Petrus dann ein Einsehen mit den Jugendlichen Startern. Bei Sonnenschein und kühlen Temperaturen ging der Bärennachwuchs im Rahmen des Powerkid-Triathlon an den Start. Über 400m Schwimmen, 14km Rad und 1km Laufen verpasste Nico Rode mit nur 7sek. Rückstand als 4. nur knapp einen Platz auf dem Podest. Ihm folgten bei den Schülern A Piet Kraski als 5. und Collin Koss als 9.. Bei den Schülerinnen A lieferten sich Jule Brand und Esther Eichholz einen spannenden Wettkampf. Konnte Jule als erste noch vom Schwimmen auf‘s Rad wechseln, ging Esther nach dem Rad als Führende auf die Laufstrecke musste die Führung während des Laufs wieder an Jule abgeben, die sich damit Platz eins bei den Schülerinnen A sicherte. Als starke Läuferin wurde Sara Murdfield in dieser Alterklasse 4.. Melina Rode 6., Lara Wohlers 8.und Carla Hake 12.  komplettierten den starken Auftritt des Bärennachwuchses in dieser Altersklasse.
Bei dem älteren B-Jugendlichen erreichte Leia Murdfield als Dritte einen Podest-Platz. Luisa Monert konnte das Rennen nach einem Sturz auf der Radstrecke nicht beenden. Lenny Wefer wurde als stärkster Bär dieser Altersklasse 5. , Adrian Eisenmann 8.
Die Starter der Jugend A mussten beim Sprint-Triathlon antreten. Finn Grotlüschen sicherte sich Platz 5,  Jannis Pieper - der genauso wie Jorge Klattenhoff (Platz 11) für die Bären auch in der Verbandsliga für die Bären startet - folgte auf Platz 6.

                   

Schwarme, Wilhelmshaven, Glasgow

Schnelle Bären-Kids in Schwarme

Beim vorletzten Triathlon der Schülerserie Nord am 19.08.2018 in Schwarme kamen die Nachwuchs Bären bei herrlichstem Sommerwetter noch einmal richtig in Schwung und sicherten zum Saisonschluss noch wichtige Punkte für die Einzel- und die Mannschaftswertung.

Die älteren Starter der Jugend A, Jannis Pieper und Jorge Klattenhoff, erreichten zu Beginn beim Schwimmen, Rad fahren und Laufen die Plätze Fünf und Sechs. Die erste Steigerung gab es bei den B-Jugendlichen, wo Lenny Wefer als Zweiter die erste Treppchen-Platzierung des Tages erreichte. Nikita Rosengauer wurde hier Neunter.

In der gleichen Altersgruppe beendeten Leia Murdfield und Luisa Monert den Wettkampf als Vierte und Fünfte.

Die besten Leistungen wurden dann wiederum von den Schülerinnen A erreicht. Einen Doppelsieg feierten hier Jule Brand und Esther Eichholz. Auch Sara Murdfield (4.), Melina Rode (7.) und Kaija Budde (9.) konnten sich gut platzieren.

Bei den Jungen dieser Altersklasse erreichte Nico Rode als Zweiter das Podium; Piet Kraski wurde Zehnter. Auch bei den jüngeren Jahrgängen waren die Bären mit ein paar schnellen Mädchen vertreten.

Das Rennen der Schülerinnen B führte Meret Hanke auf den fünften und Friederike Runde auf den 12. Platz.

Den Schlusspunkt der Einzelwettbewerbe setzte die Jüngste. Nina Budde beendete den Wettkampf als Zweite und erreichte damit die insgesamt fünfte Treppchen Platzierung des Tages.

Nach einer verdienten Pause konnten sich die Teilnehmer noch bei spannenden Staffelrennen präsentieren. Denn wenn sich die „Bärenkinder“ und die „Powerbären“ auf die Strecke machen und „Die drei Muskebären“ versuchen, die „Schnecken auf Speed“ einzuholen, wird eines schnell klar: „Qualität braucht keinen Namen“. Am Ende waren alle mit der Veranstaltung zufrieden und fiebern dem Saisonausklang des 1. TCO „Die Bären“ in Zwischenahn am nächsten Wochenende entgegen.

                   

 

Junge Bärinnen siegen in Wilhelmshaven

Im Rahmen des NordseeMan / NordseeWoman wurde ein Wettkampf der Triathlon-Schülerserie Nord durchgeführt. Die Teilnehmer blieben dabei allerdings bei dem angebotenen Duathlon (Laufen - Rad fahren – Laufen) auf dem Trockenen. Zum Ausgleich öffnete der Himmel seine Schleusen und beendete ausgerechnet während des Wettkampfes die lange Dürreperiode.

Überlegene Siegerin bei den Schülerinnen C wurde erneut Nina Budde. Nach überstandener Verletzung fand Esther Eichholz zu alter Form zurück und gewann ebenfalls in ihrer Altersgruppe (Schülerinnen A – 0,7km-5km-0,7km). Ihr folgten Sara Murdfield (3.), Kaija Budde (5.), Melina Rode (7.) und Lara Wohlers (8.)auf den Plätzen. Auch bei den Jungen war Nico Rode in dieser Altersgruppe erfolgreich und erreichte als Dritter das Podium.

Bei den Schülerinnen B, die die gleichen Distanzen zurücklegen mussten, wurde Meret Hanke Fünfte.
Hart umkämpft waren die Platzierungen in den Jugendklassen, wo mit 1,5km-10km-1,5km etwa die doppelten Entfernungen absolviert werden mussten. Die Mädchen der Jugend B, Leia Murdfield und Luisa Monert, beendeten ihre Rennen auf den Plätzen Vier und Sechs. Die Jungen dieser Altersgruppe, Lenny Wefer und Nikita Rosengauer, erreichten am Ende gegen starke Konkurrenz die Plätze Sechs und Acht. Die männliche Jugend A war bei den Bären-Kids durch Jannis Pieper vertreten, der den fünften Rang belegen konnte.

Da der Wettkampf auch für Starter aus anderen Bundesländern offen war, konnten für die Punktwertung der Schülerserie Nord zum Teil auch bessere Platzierungen erreicht werden als es die oben aufgeführte Gesamtwertung ausdrückt.

                     

 

Kai und Pauline International unterwegs

Im Rahmen der 2018 Glasgow European Championships fand auch die ETU Europameisterschaft im Triathlon statt. Für Altersklassen stand dieses Mal die Sprint- Distanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) auf dem Programm, während die Elite auf die Olympische Distanz ging.

Aus Oldenburg nahmen für die Deutsche Altersklassennationalmannschaft Kai Sachtleber und Pauline Lenarz teil.
Bereits am Donnerstag musste die Registrierung erledigt werden bevor dann am Freitagvormittag das Rad in der Wechselzone eingecheckt werden konnte. Anschließend veranstaltete die DTU ein Athletenbriefing, um wichtige Informationen und Besonderheiten, die zu beachten waren, den Athleten mit auf den Weg zu geben. Am Samstag ging es dann für die Triathletinnen und Triathleten an den Start.

Pauline musste bereits morgens um 7:30 Uhr an den Start gehen – bei noch frischen 7 °C! Das bedeutete auch, dass bis sie schon bis 6:45 die letzten Vorbereitungen in der Wechselzone erledigt haben musste. Im Vorstartbereich musste man sich außerdem schon 30 Minuten vor dem Start einfinden und hierher durfte nichts weiter mitgenommen werden (wie z. B. Schuhe oder eine Jacke), d. h. es wurde für die Athleten schon recht kalt. (Auch ist es ja bei ETU/ITU Meisterschaften verboten, etwas anderes zu tragen als den offiziellen Nationalmannschaftsanzug; es dürfen nur Armlinge oder Beinlinge, wenn diese ohne jeglichen Aufdruck sind, etwas unterhalb des Anzugs oder komplett durchsichtige Jacken übergezogen werden.)

Kai startete erst um 11 Uhr und konnte sich schon über 15 °C Lufttemperatur und Sonnenschein freuen (es hat doch also doch auch mal was Gutes, älter zu werden). Die 750 m mussten im Strathclyde Loch (in dem auch die Rudermeisterschaften stattfanden – ca. 20 km außerhalb von Glasgow) als ein große Runde geschwommen werden, bei unerwartet relativ warmer Wassertemperatur von 18,4 °C (es wurde natürlich aber mit Neoprenanzug geschwommen). Kai konnte als 3. ihrer Startgruppe mit 111 Teilnehmerinnen aus  drei Altersklassen und auch ihrer Altersklasse hinter einer Britin (der späteren Siegerin der AK 45-49) und einer Ungarin dem Nass entsteigen und bereits in der Wechselzone die Ungarin überholen.
Dann ging es auf die überraschend anspruchsvolle, hügelige und komplett mit Gittern abgesperrte Radstrecke im Strathclyde Country Park, die einige knackige Anstiege und Abfahrten, scharfe Kurven und 2 Wendepunkte aufwies. Es wurde auf einer schmalen Straße und natürlich im Linksverkehr gefahren was einen der beiden Wendepunkte sehr schwierig zu fahren machte, da dieser sehr eng war und man es ja als Kontinental-Europäer eher nicht gewohnt ist, enge 180 ° Kurven rechts herum zu fahren.

Zum Glück gab es bereits die Möglichkeit, am Freitag die Strecke kurz abzufahren (hier hatten die Briten sehr strikt organisiert, dass jeder 2 Runden fahren durfte – nur in einem dafür vorgesehenen Zeitfenster) und es blieb während des Rennens trocken, denn sonst wäre insbesondere eine scharfe Linkskurve unmittelbar hinter einer Abfahrt sehr gefährlich gewesen. Die Strecke musste dreimal hin und her gefahren werden und Kai wurde hier bereits von einer weiteren Britin überholt, konnte aber längere Zeit an einer Teamkollegin, Nicole Best, einer Starterin in der AK 50, dran bleiben – Kai fuhr schneller bergauf, Nicole dafür besser die Kurven und bergab.

Abschließend wurden 5 km auf Spazierwegen durch den Strathclyde Country Park gelaufen. Zu Beginn führte die Strecke auf einem schön asphaltierten flachen Weg am Loch entlang, aber bereits nach ca. 800 m wurde die erste Steigung erreicht. Es mussten dann mehrere kleine Hügel erklommen und wieder heruntergelaufen werden, es gab scharfe Kurven und der Belag wechselte außerdem zu Schotter und stark beschädigtem Asphalt mit Rissen, Löcher und Wellen, so dass man auch sehr aufpassen musste, wo man hintrat.

Ca. 1 km vor dem Ziel wurde Kai von einer dritten Britin überholt, die einen kleinen Vorsprung herauslaufen konnte. Kai schaffte es, den Vorsprung nicht mehr größer werden zu lassen, konnte aber nicht mehr kontern und kam dann mit nur 12 Sekunden Abstand als 4. der AK ins Ziel (in 1:16:04 Std.).

Pauline wurde nach einem guten Wettkampf 20. in ihrer Altersklasse 16-19 in 1:23:38 Std.

Die Veranstaltung war sehr gut und bis ins Kleinste durchorganisiert, überall gab es sehr aufmerksame und freundliche einheimische (freiwillige) Helfer, die auch gern wenn Zeit war für ein Schwätzchen zu haben waren, um zu fragen, wo man herkommt, wie die Anreise war oder ähnliches. Die Briten sowohl im Wettkampf wie auch die Zuschauer waren sehr sportlich, natürlich haben sie viel die eigenen Athleten angefeuert, aber auch uns von weiter angereiste Teilnehmer.

  

Tartu (Estland), Wingst, Sassenberg

EM Kurzdistanz in Tartu, Estland

Kai Sachtleber hat am 21.07. an den 2018 Tartu ETU Triathlon European Championships teilgenommen. Da Olaf Geserick im Frühjahr, wo man sich hätte bereit anmelden müssen, noch Knieprobleme hatte, war er „nur“ als  persönlicher Betreuer dabei (für Kai aber sehr praktisch).

Am Donnerstag gab es abends bereits die Eröffnungsfeier. Etwas wirklich Besonderes war, dass einige der freiwilligen Helfer hier einen gemeinsamen Tanz aufgeführt haben. Anschließend gab es dann natürlich die üblichen Nudeln und die Siegehrung zu einem Freiwasserschwimmen, an dem Kai am frühen Abend auch teilgenommen hatte. Hier konnte schon mal die Schwimmstrecke vom Triathlon gründlich angeschaut werden. In der AK 40 – 49 hat Kai hier den ersten Platz geschafft, gesamt war insgesamt Dritte - ein guter Auftakt. Als Preis gab es Produkte des Sponsors, der Tartu-Mill, ein Paket Vollkorn Nudeln, eine Mischung für Porridge und eine Backmischung für Schokomuffins (schleck!) sowie einen Schlauchschal.
Am Freitag mussten dann bereits die Registrierung abgeschlossen und das Rad eingecheckt werden. Außerdem konnte die Radstrecke schon einmal abgefahren werden und Kai ist gerade noch vor einem Gewitter davon gekommen.

Samstag morgens  um 9:40 Uhr wurden dann die Triathletinnen und Triathleten auf die Reise geschickt.

Geschwommen wurde stromabwärts  im Fluss Emajõgi, der mitten durch die Innenstadt verläuft. Um die Strömung auszugleichen, war die Strecke statt der üblichen 1500 m auf 1750 m bemessen worden. Womit Kai nun eigentlich  bei einem Triathlon im „hohen Norden“gar nicht gerechnet hatte: es wurde ohne Neo geschwommen weil das Wasser wärmer als 23 °C war! Zu Beginn des Wettkampfs war es bedeckt, aber die Wettervorhersage sagte 20 °C voraus – jedoch kaum Wind.
Die Startgruppe umfasste alle Frauen von 40 bis 49 Jahren, wobei es diesmal allerdings keine nennenswerten Hauereien gab.
Am Ende des beidseitig durch Bojen markierten Schwimmkurses kam dann eine recht steile Rampe, die hochgelaufen werden musste. Kai war nach dem Schwimmen in 20:59 Minuten (neue Bestzeit auf 1750 m – grins) zweite in ihrer AK, hinter einer Britin.

Es musste dann ein relativ langer Weg zur Wechselzone gelaufen werden, die sich auf einer Straße mitten im Zentrum von Tartu, der zweitgrößten Stadt Estlands befand und ebenfalls gefühlt endlos lang war.

Die Radstrecke führe dann erst einmal auf einer neu asphaltierten Straße aus der Stadt heraus mit einem Wendepunkt nach ca. 9 km. Dann gab es eine kleine Runde durch die Innenstadt mit kurzem aber knackigen Anstieg (9% Steigung) und entsprechender zusätzlich kurviger Abfahrt und einem weiteren Wendepunkt vor der Wechselzone.
Das Ganze war 2 x zu fahren, bevor es zurück in die Wechselzone ging. Kai wurde leider von einer Britin und einer Estin überholt – trotz Vollgas und einem Schnitt von mehr als 35 km.

Auf einer langen Wendepunktstrecke entlang des Flusses wurden dann die abschließenden 10 km gelaufen und es kam dann auch die Sonne heraus und Temperaturen wurden dann auch wieder knallheiß mit 26 °C. Kai wurde von einer weiteren Britin überholt und war dann im Ziel fünfte in ihrer AK (45 – 69), wieder „nur“ mit einer Finisher-Medaille, jedoch mit einer durchweg guten Leistung auf allen Teilstrecken und diesmal auch ohne vergeigten Wechsel!

  

 

Bären-Kids holen Doppel-Sieg in der Wingst

Der Triathlon in der Wingst am 05.08.18 wurde nicht wie gewohnt in einem Zug, sondern auf Grund der dezentral gelegenen Sportstätten geteilt durchgeführt. Da das Schwimmbad sich an anderer Stelle befindet, wurde der Wettbewerb nach dem Schwimmen unterbrochen und mit den erworbenen Zeitdifferenzen später im Stadion fortgesetzt.

Die teilnehmende Gruppe der Oldenburger Bären stand dabei einmal mehr im Zeichen von Mädchen Power. Dauer-Siegerin Jule Brand gewann erneut vor Esther Eichholz in der weiblichen Schülerklasse A. Dabei mussten 300m geschwommen, 5km Rad gefahren und 2km gelaufen werden. Ihnen folgten Kaija Budde, Lara Wohlers und Carla Hake auf den Plätzen fünf, sechs und acht. Als jüngste Bärin zeigte Nina Budde großes Talent und hatte nach 100m-2,5km-0,6km alle anderen Mädchen der Jahrgänge 2010/11 hinter sich gelassen. Auch in der Altersgruppe der 8/9-jährigen (200m-5km-1km) war mit Friederike Runde eine Oldenburgerin am Start und belegte Rang acht.

Leider hatten nur zwei Jungen den Weg in die Wingst auf sich genommen. Collin Koss startete ebenfalls in der Schülerklasse A und wurde Siebter. Die längsten Strecken (400m- 10km-2km) musste an diesem Tag Lenny Wefer bei den Jugendlichen B absolvieren. Er konnte den Wettbewerb schließlich als Sechster beenden.

In der Wingst wurde der fünfte von acht Vergleichen im Rahmen der Schülerserie Nord durchgeführt. Bereits am nächsten Wochenende geht es mit einem Duathlon (Laufen-Rad fahren-Laufen) im Rahmen des Junior-NordseeMan in Wilhelmshaven in die vorentscheidende Phase.

                   

 

Nicole Kons und Vincent Paul erfolgreich beim Sassenberger Triathlon

Bei sommerlichen Höchsttemperaturen fand der diesjährige Sassenberger Triathlon am Feldmarksee statt. Über 1.000 Triathleten hatten sich auf den Weg gemacht, um an einem der diversen Wettkämpfe teilzunehmen. Angeboten wurden eine Volks- und Olympische Distanz, ein Grand Prix sowie eine Mitteldistanz. Nicole Kons von den Oldenburger Bären entschied sich für den Grand Prix (1,7 km Schwimmen, 67 km Radfahren und 15 km Laufen).

Das Schwimmen erfolgte mit einem Landgang im Sassenberger Feldmarksee. Es wurde ohne Neoprenanzug geschwommen, da die Wassertemperatur morgens bereits 25 Grad betrug. Die Radstrecke führte dreimal über einen 22 km flachen und schnellen Rundkurs und beim abschließenden Lauf musste dreimal der Feldmarksee umrundet werden. Dabei kamen die Triathleten auch an einem Campingplatz vorbei. Die Camper hatten ihre Freude und feuerten die Athleten frenetisch bei Grillwurst und Schlagermusik an. Ebenso wurden an diversen Fankurven Rasensprenger aufgestellt, was für eine willkommene Abkühlung sorgte.

Nicole absolvierte das Schwimmen in sehr guten 30:59 Minuten und kam als dritte Frau aus dem Wasser. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die Radstrecke. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35,8 km/h beendet Nicole das Radfahren nach 1:57:06 Stunden immer noch auf Platz drei liegend. Der abschließende Lauf, insbesondere die letzten fünf Kilometer waren dann sehr kräftezehrend, so dass Nicole hier von einigen schnelleren Läuferinnen überholt wurde. Nach 3:53:05 Stunden kam sie als neunte Frau dennoch mehr als zufrieden ins Ziel und freute sich zugleich über den ersten Platz in ihrer Altersklasse W40.

Vincent Paul nahm indes am 20. Internationalen Militär Triathlon Cup über die Olympische Distanz teil. Er hatte 1,5 km Schwimmen, 44 km Radfahren und 10 km Laufen zu absolvieren. Nach einer guten Schwimmleistung in 23:17 Minuten folgten zwei Radrunden für ihn. Hier benötigte er 1:11:18 Stunden. Die abschließenden zwei Laufrunden rund um den Feldmarksee meisterte er in 44:27 Minuten. Mit seiner Endzeit von 2:22:45 Stunden belegte er einen respektablen achten Platz in einem starken internationalen Feld und wurde zudem Zweiter in seiner Altersklasse M 30.

  

Bericht und Fotos: Nicole Kons

Aquathlon-WM in Fyn (DK)

Kai Sachtleber Vierte bei der Aquathlon-WM auf Fyn, Dänemark

Vom 05. bis 14.07. fanden auf der Insel Fyn in Dänemark die MULTISPORT WORLD CHAMPIONSHIPS statt, wobei der Wettkampf des Aquathlon am 12.07. stattfand.

Schon am Vortag bis 12 Uhr musste man sich im Wettkampf-Zentrum in Odense registrieren bzw. die Startunterlagen abholen. Anschließend gab es dann noch die Möglichkeit, mit einem Bus (vom Veranstalter organisiert) nach Middelfart zum Jachthafen zu fahren, wo die Wettkampfstrecke besichtigt und beschwommen werden konnte, sowie dann später auch das Briefing in der Aula eines nahen gelegenen Gymnasiums durchgeführt wurde.

Nach der Ankunft der sechs Reisebusse hat sich ein Großteil aller Leute erst einmal ins hiesige Café begeben, um etwas zu Essen zu ergattern. Mit diesem ungewohnten Ansturm hungriger Sportler war das Personal natürlich total überfordert, zumal die Anschläge und Speisekarte natürlich auch nur in Dänisch vorhanden waren (zum Glück konnte Kai durch ihre bereits mehr als 7-Jährige Tätigkeit in einer dänischen Firma ein bisschen Dänisch lesen und verstehen).

Bei strahlendem Wetter musste dann tatsächlich zum Schwimmen doch ein Neo angezogen werden, denn die Ostsee hatte nur etwa  18 °C und soll an der kältesten Stelle der Wettkampfstrecke sogar nur 16 °C gehabt haben.

Die 1 km lange Schwimmstrecke führte vom Strand entlang einer Mole des Jachthafens und einem großen Bogen in den Jachthafen hinein, wo dann der Schwimmausstieg angelegt war.
Die Ostsee war leider voller Quallen und nicht nur von der harmlosen Sorte, sondern es gab auch Feuerquallen mit langen Nesselzellen. Nach der kurzen Schwimmrunde hat Kai gemerkt, dass sie an Händen, Füßen und im Gesicht auch welche abbekommen hatte  – der Neo war in diesem Falle sehr nützlich. Zum Glück hat Kai aber schon am nächsten Morgen nichts mehr davon gemerkt.

Abends zurück in Odensee gab es eine sehr schöne Eröffnungsfeier (eigentlich schon die zweite der Veranstaltung): Eine Parade der Nationen aller Teilnehmer durch die gut besuchte Innenstadt und schließlich eine Pasta-Party. Hier gab es nicht die oft übliche Portion weich gekochter Nudeln mit zwei Soßen zum Aussuchen, sondern die Feier fand in einer großen Halle statt, in der diverse kleine Stände mit „Street Food“ ansässig waren, wo man sich mit seinem Gutschein ein Gericht aussuchen konnte.

Am 12.07. fand dann mittags der Wettkampf in Middelfart statt,  bei super Wetter (29 °C) und kaum Wind. Das Wasser spiegelglatt und sehr einladend, war jedoch leider noch immer voll Quallen. Man sagt, dass ein Italienischer Teilnehmer vor Angst angeblich dann nicht gestartet sein soll.

Freiwillige Helfer des Veranstalters standen wegen der Quallen im Vorstartbereich bereit und schmierten alle Athleten, die es wollten im Gesicht, an Hals und an den Händen mit Vaseline ein. Dies sollte helfen, damit sich die Nesselzellen der Quallen nicht an der Haut festsetzen konnten (und tatsächlich hatte Kai nach dem Wettkampf keine neuen „verbrannten“ Stellen).

Nach dem Start – in der Startgruppe waren alle Frauen von 40 bis 49 Jahren – wurde Kai beidseitig ordentlich in die Zange genommen und hatte mit ihren Mitstarterinnen etwas zu kämpfen und kam als 4. in ihrer AK nach (zu langsamen) 15:02 min. aus dem Wasser – natürlich wusste Kai das zu dem Zeitpunkt nicht. Zu dieser Zeit war die spätere Siegerin (die gut bekannte Bettina Lange) schon mehr als 2 Minuten vor ihr.
In der Wechselzone hatte Kai dann erst Probleme den Neo auszubekommen und dann in die Schuhe reinzukommen – so wurde sie dann von der späteren Drittplatzierten, einer Britin, sofort in der Wechselzone überholt.

Die 5 km Laufstrecke ging als Wendepunktstrecke direkt durch den Ort. Auf der Runde mit anschließender Geraden als stand die Luft regelrecht. Kai überholte noch eine Amerikanerin und die Britin vor ihr konnte war zwar die ganze Zeit zu sehen, aber der Abstand wollte sich einfach nicht verringern. Schließlich kam Kai dann nach 38:16 min. als Vierte der AK ins Ziel.

Natürlich hätte sie gern eine Medaille, zusätzlich zur Finisher-Medaille, gewonnen – zumal der Wechsel nicht optimal verlief – aber mit einem 4. Platz bei einer Weltmeisterschaft war Kai dennoch sehr zufrieden.

Der 29. Bärentriathlon findet
am 31.August /  01.September 2019 in
Bad Zwischenahn
statt

 

 
 
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Trainingswetter