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Challenge England, Hamburg-Berlin, Citylauf

 

Einmal Hamburg – Berlin einfache Fahrt, bitte

oder

Sechs Bundesländer an einem Tag

Wenn schon das Horoskop in der NWZ empfiehlt: „Betätigen Sie sich an diesem Wochenende mal wieder sportlich an der frischen Luft. Es wird Ihnen gut tun!“, was bleibt einem da denn anderes übrig! In weiser Voraussicht hatte ich mich allerdings bereits Wochen vorher bei Deutschlands vermutlich längstem Zeitfahren angemeldet. Ein Bericht in der Rennrad-Prawda „Tour“ hatte mich im letzten Jahr auf das Rennen Hamburg – Berlin, kurz HHB aufmerksam gemacht. 275 Kilometer im Oktober so schnell es eben geht. Auch für Langdistanz-Triathleten eine echte Herausforderung. Zumal der „Tour“-Bericht von einer Fahrt im Dauerregen und Gegenwind sprach.

Gegenwind ja, Regen nein – so präsentierte sich in diesem Jahr der Race-Day am 15. Oktober. Morgens um 4:30 Uhr ging´s mit dem Auto zum Start nach Hamburg-Altengamme. Dort sollte es ein gemeinsames Frühstück im „Alten Fährhaus“ geben. Bei nur 18 € Startgeld, was konnte das schon für ein Frühstück sein? Es entpuppte sich als Buffet mit allem Pipapo. Erstaunlich, was die Organisatoren vom Audax-Club auf die Beine gestellt hatten.

Nach einer mittelprächtigen Portion Rührei mit Schinken, einem Brötchen und ordentlich Kaffee war um 7:27 Uhr meine Startnummer dran. Im Minutenrythmus wurden wir auf die Reise in die Hauptstadt geschickt.

Bei bitterer Kälte aber einer traumhaft schönen Kulisse aus Sonnenaufgang, wabberndem Nebel über der Elbe und Raureif auf dem Gras am Elbdeich ging´s los. Die alles entscheidende Frage: In welchem Tempo geht man 275 Kilometer an? Einen 31er, vielleicht auch 32er-Schnitt vor Augen ging ich auf die Strecke. Nach etwa 20 Kilometern hatte ich zu zwei vor mir gestarteten Fahrern aufgeschlossen. Die beiden „hängten“ sich rein und wir blieben bis zum ersten und einzigen Kontrollpunkt nach 95 Kilometern in Dömitz zusammen. Nicht nur bis dahin eine wunderschöne Strecke mit überwiegend ausgezeichnetem Asphalt. Auch auf der anderen Seite in Meck-Pomm und Brandenburg: Super geteerte Strassen, wenn man von einigen Ortsdurchfahrten mit „Paris-Roubaix Charakter“ mal absieht. Apropo Orte: Lebt überhaupt noch irgendjemand in Brandenburg?

In wechselnder Besetzung fuhr meine Gruppe dem Ziel entgegen. Je länger der Törn dauerte umso lästiger wurde der Gegenwind und umso schweigsamer wurden die Mitfahrer. Glücklicherweise findet sich in solchen Gruppen immer jemand mit Streckenkenntnis. Eine der Regeln solcher so genannten Brevets lautet nämlich: Sucht euch eure Route gefälligst selbst. Nur keine Autobahnen oder Kraftfahrtstrassen. Auch Navis, die reichlich im Einsatz waren, helfen nur bedingt. Nicht selten lotste der Satellit seinen Piloten in die ostdeutsche Pampa.

Knapp 40 Kilometer vor den Toren der Hauptstadt, in Nauen, war die „Flasche leer“. Aber nur im wortwörtlichen Sinn. Die Bären-Pullen wurden mit Aldi-Cola aufgefüllt. Adieu, liebe Gruppe! Dann eben wieder allein und nach Karte. Glücklicherweise gelang kurz vor Spandau noch der Anschluss an eine größere Gruppe, die den Weg zum Ziel am Gatower See kannte. Sonst wäre ich im Berliner Vorortstrassengewirr aufgeschmissen gewesen.

Um 16:50 Uhr rollten wir gemeinsam auf den Hof des örtlichen Ruderclubs. Auf dem Tacho standen 290 statt der angegebenen 275 Kilometer. Ein paar Umleitungen und der ein oder andere Extrakilometer, wenn Uneinigkeit über der richtigen Weg bestand haben wohl dafür gesorgt. Reine Fahrzeit (ohne Pausen) 8:50 Stunden. Und, wie gesagt, sechs Bundesländer am Stück: Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und schließlich Berlin.

Das also ist das Zeitfahren HHB: Zur Nachahmung dringend empfohlen!

Hier noch ein Link zu Helmuts-Fahrrad-Seiten mit einigen Berichten und Bildern.

 

Fundsache aus dem WorldWideWeb:

German Andreas Schnur was a powerhouse in the Men’s 50-54 age category with a dominating 22.2 M.P.H. average bike speed and an 11:08:05 finish time for 333rd place overall. Schnur’s performance confirms the German domination of the bike in the same manner as a Hellriegel or Stadler.
NOVEMBER 23RD, 2010




German Andreas Schnur was a powerhouse in the Men’s 50-54 age category with a dominating 22.2 M.P.H. average bike speed and an 11:08:05 finish time for 333rd place overall. Schnur’s performance confirms the German domination of the bike in the same manner as a Hellriegel or Stadler.

Hier der Original-Link

 




Steven Jungeiges finisht als Jüngster Teilnehmer beim Challenge England

Mitte September hat unser Bär Steven beim 1. Challenge Henley-on-Thames bei London in England seine erste Langdistanz erfolgreich bewältigt. „Ich war mit 24 jüngster Teilnehmer,“ so Steven nach dem Rennen.

Um 6:30 Uhr wurden die Teilnehmerinnen auf die Strecke geschickt. Bei 15°C Wassertemperatur galt es die 3,8km zu schwimmen. Nicht gerade der Warmbadetag unter den Langdistanzrennen. Nach 01:05:41 Stunden konnte Steven endlich das Wasser verlassen und sich bereit zum Radfahren machen. Die Außentemperatur lag mit 5°C ebenfalls außerhalb des Wohlfühlbereichs. Auf den 180 Radkilometern waren immerhin 2000 Höhenmeter zu absolvieren. Und das Ganze mit Linksverkehr und sehr grobem Asphalt . Zur Radstrecke hatte Steven nur einen Satz übrig: „die Radstrecke war saumäßig, 3 Runden a 60 km inklusive Regen“. Dazu kamen für ihn noch zwei Defekte aufm Rad mit Schlauchreifenwechsel und Flaschenhalter montieren. Nicht gerade Dinge, die einem beim dem Wetter und der Streckenlänge Spaß bereiten, aber mit einer Splitzeit von 6:15:14 Stunden, noch eine gute Zeit. Die abschließenden 42,2 km lange Laufstrecke führte entlang der Thaemse, aufgeteilt in 4x10km mit 2 Stichen je Runde. Eine Zeit von 4:00:41 Stunden blieb am Ende für den abschließenden Marathon stehen. Für Steven war es nicht nur die erste Langdistanz, sondern auch sein erster Marathon. Vorher war das längste Rennen der Sieg beim Halbmarathon in Oldenburg 2011.

Nach 11:21,36 Stunden erreichte Steven Jungeiges in seiner Altersklasse der 20-24Jährigen den 3.Platz. In der Gesamtwertung bedeutete dies Platz 112. Für die Wasser- und Lufttemperatur eine beachtliche Leistung.

„Cooles Event - Landschaftlich lohnenswert - schwere Strecke - super Organisiert. Hab quasi alles was ich auf ner Langdistanz mal erleben muss gleich bei meiner ersten erlebt. War das Beste was ich bislang so an Wettkämpfen gemacht hab“, so Stevens Resümee nach seiner Rückkehr aus England.








Bombenwetter und Spitzenplatzierungen beim Oldenburger Citylauf



Strahlend blauer Himmel empfing die LäuferInnen beim diesjährigen Oldenburger Citylauf. Die anfänglichen 6°C ließ die StarterInnen an der Startlinie noch etwas bibbern, zumal der Start sich um eine Viertelstunde verschob, aber erstmal auf der Laufstrecke bot sich allen TeilnehmerInnen herrlichstes Laufwetter. Dieses Wetter lockte auch zahlreiche Zuschauer in die Stadt, die sich aber hauptsächlich an der 10km-Laufstrecke tummelten und die Athleten anfeuerten.

Beim 10-km-Lauf bahnte sich ein spannendes Duell an, als Tammo König und Thomas Otting aus Emsbüren sich gegenseitig drei Runden um die Oldenburger Wälle jagten. Der spätere Sieger Andreas Kuhlen (LG Braunschweig) war schon recht früh enteilt, so dass die beiden "nur" noch um den zweiten Platz kämpften. "Als ich das Tempo vor der Zielgerade anziehen wollte, krampfte sich mein Magen zusammen und ich musste ihn ziehen lassen", so Tammo nach dem Lauf. Trotzdem belegte er einen hervorragenden 3ten Gesamtplatz in einer Zeit von 33:02 min., welches den 1ten Platz in der AK M30 bedeutete. Nicht sehr viel später überquerte auch schon Oliver Theilmann in 34:36 min. (2ter M30) und errang den 7ten Gesamtplatz. Den beiden folgten Kai Denker (36:29 min., 13ter MH), Timm Gärtner (36:42 min., 14ter MH), Andreas Radke (41:18 min., 12ter M40), Frank Hinrichs (42:02 min., 10ter M50), Niklas Lehrke (42:07 min., 3ter M19), Jens Kankel (45:28 min., 24ter M45) und Günter Witte (58:45 min., 4ter M75).
Auch die Bärinnen zeigten wieder temporeichen Sport, so wurde Sabina Kruska erste in der AK W45 (42:31 min.), Antje Praeger zweite AK W40 (44:51 min.), Britta Hinrichs 4te W40 (45:51 min.) und Marina Wallasch 25te W45 (57:30 min.).

Auch sehr zufrieden mit seiner Zeit (und wohl auch mit der Platzierung) zeigte sich Hans-Jürgen Bandelt (1:24,57 h, 1ter M60) der fast im Windschatten von Renato Dirks (1:24,21 h, 2ter M45) den Halbmarathon finishte. Schnellster Bär war dort Jens Nowak (1:19,53 h, 4ter M40) und den Dreien folgten noch Ole Grund (1:34,31 h, 19ter M45), Lars Schleinhege (1:37,22 h, 13ter M30) und Cathrin Nottrodt (2:12,09 h, 36te W40).

Als einziger Teilnehmer aus "Bärensicht" ging Ralf Röske an den Start der Marathonstrecke und finishte in 3:33,43 h (14ter M45).

Viele der jüngeren Bären (aber auch deren Eltern) tobten sich auf der 5-km-Strecke aus und erreichten dort beachtliche Platzierungen. Jakob Austermann (18:26 min., 2ter M15) und Hendrik Walter (19:00 min., 3ter M15) liefen sogar noch persönliche Bestzeiten. Weitere Bären waren Jesse Hinrichs (19:57 min., 2ter M13), Jasper Austermann (21:18 min., 4ter M13), Lale Nottrodt (21:32 min., 3te W13), Jan Dirk Austermann (23:43 min., 66ter MH), Rieke Bonsack (25:00 min., 6te W15), Tomke Köhler (25:01 min., 6ter W11), Lukas Monert (26:13 min., 16ter M11), Stefan Dierking (26:13 min., 107ter MH), Sandra Dierking (26:20 min., 19te WH) und Luka Ehlers (28:15 min., 29ter M13).

 Der 30. Bärentriathlon
ist für das Wochenende
21./22. August 2021
geplant
Genehmigungssiegel 09 20 01 03631
 
 
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