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Wolfenbüttel, Kitzbühel, Bockhorn, 24h-MTB-Alfsee

Podiumsplätze für den Bärennachwuchs

Hinrichs souverän Landesmeister

Bei regnerischem aber warmen Wetter fanden am Sonntag die Landesmeisterschaften Triathlon der Jugend und Junioren im idyllischen Wolfenbüttel statt. Von den Oldenburger Bären waren Jesse Hinrichs, Finn Hannawald, Michel Arlinghaus, Helen Eichholz, Pauline Lennartz und Esther Eichholz am Start.

Gleich im ersten Rennen starteten Jesse Hinrichs und Finn Hannawald über 400 m Schwimmen, 22 km Radfahren und 5 km Laufen. Beide unterbrachen für den Start kurz ihr Trainingslager in Osterode wo Sie sich momentan mit dem Landeskader auf die Deutschen Meisterschaften Ende Juli vorbereiten. Doch trotz der harten Trainingseinheiten in den Tagen vorher, lief es bei beiden vom Start weg gut: Jesse lieferte in allen 3 Disziplinen ein gutes Rennen ab und holte sich in einer Zeit von 58:42 den Landesmeistertitel bei den Junioren. Finn konnte sich mit einer abschliessend guten Laufleistung den 3. Platz in der
Jugend A in einer Zeit von 1:02 sichern.

Auch Michel Arlinghaus, der in der in der Jugend B über 400m Schwimmen, , 9 km Radfahren und 2,5km Laufen an den Start ging lieferte,trotz Trainingslager, ein tolles Rennen ab und erreichte mit Platz 3 ebenfalls das Podium.

Beim Start der Damen, die die gleiche Distanz absolvierten, lief es gut für die Bärinnen: Helen Eichholz erreichte mit einer ausgeglichenen Leistung den 3. Platz in der Jugend A ( 1:13) Pauline Lennartz absolvierte ihren ersten Triathlon
überhaupt und überzeugte bei den Juniorinnen mit einer Zeit von 1:15 und dem 2. Platz.

Auch Michel Arlinghaus, der in der Jugend B über 400m Schwimmen, 9 km Radfahren und 2,5km Laufen an den Start ging lieferte, trotz Trainingslager, ein tolles Rennen ab und erreichte bei starker Konkurrenz ebenfalls Platz 3 !
Esther Eichholz startete als letztes in der AK Schüler B über 200 Schwimmen, 5 km Radfahren und 1 km Laufen und musste sich damit im stärksten Teilnehmerfeld behaupten. Aber auch das klappte mit einer schlussendlich tollen Laufleistung und Platz 3 !!

 

ETU Europameisterschaften OD Kitzbühel

Kai Sachtleber und Olaf Geserick starteten diesmal bei der DTU Altersklassen Nationalmannschaft in Kitzbühel, wo auch schon 2014 die ETU Europameisterschaften im Triathlon über die olympische Distanz stattfanden.

Bereits am Freitag vormittag eingetroffen wollten Kai und Olaf eigentlich die Radstrecke einmal abfahren, denn die hatte sich zu 2014 geändert und da es in Tirol doch recht bergig ist, war es besonders wichtig, die Strecke zu kennen. Leider hat es Bindfäden geregnet. Zu dieser Zeit und bei dem schlechten Wetter waren schon die Para-Athleten auf der Strecke aber zum Glück haben die beiden dann am frühen Nachmittag noch eine trockene Stunde erwischt, in der die ca. 14 km lange Runde abfahren wurde. Abends dann musste das Rad für den Wettkampf am Samstag (nur Kai) eingecheckt werden.

Am Samstag begannen dann die Rennen für die Altersklassenathleten bereits um 7:30 Uhr, zuerst alle Männer über 60, dann alle Frauen in mehreren Startgruppen. Kai musste um 7:40 an den Start. Es wurde eine Runde im Schwarzsee in Form eines großen L geschwommen. Das Wasser war recht warm, aber die Außentemperatur betrug nur 14 °C und es war wolkenverhangen (allerdings kaum windig), so dass entschieden wurde,  im Neo schwimmen zu lassen.  Gestartet wurde als Wasserstart, wobei sich alle Athleten mit einer Hand an einem Ponton festhalten mussten.

Beim Schwimmen hatte Kai etwas Probleme mit dem Frühstück, das nicht so recht im Magen bleiben wollte und die 1500 m waren insgesamt recht anstrengend, immer noch zurück zu führen auf den verletzungsbedingten Trainingsrückstand (die verdammte Schulter ist mittlerweile schon deutlich besser geworden, aber noch lange nicht in Ordnung). Trotzdem hat es noch für die 2. schnellste Zeit in der AK gereicht.

Anschließend wurden etwa 200 – 300  m zur Wechselzone und gelaufen und das Rad geschnappt. Dann ging es auf die Radrunde, die 3 mal zu fahren war. Es ging richtig schnell los, denn die Anfahrt durch das Örtchen Reith bis zum Astberg führte leicht bergab. Nach etwa 6 km kam dann der Anstieg auf den Astberg. Hier mussten pro Runde etwa 195 Höhenmeter bewältigt werden. Die Strecke führte etwas oben am Berg entlang und auf einer schnellen Abfahrt wieder runter und zurück zum Wendepunkt am Schwarzsee.

Die Runde war sehr anstrengend zu fahren, hat aber richtig Spaß gemacht. Von der tollen Aussicht – man schaut auf dem Hinweg zum Astberg auf den Wilden Kaiser – hatte man allerdings nicht viel. Leider – und eigentlich unglaublich – wurde Kai an jeder der 3 Abfahrten durch vorausfahrende andere Athleten ausgebremst, da die Straße relativ schmal war und der Asphalt nur mittig gut und sicher befahrbar. Mit der 5. schnellsten Radzeit kam Kai dann nach 42 km zurück in die Wechselzone (nicht schlecht für eine Flachländerin).

Gelaufen wurden dann 2 Runden x 5 km oberhalb und entlang des Schwarzsees auf asphaltierten und geschotterten Wegen, die es in sich hatten, ebenfalls eine Streckenänderung im Vergleich zu 2014. Es ging eigentlich die ganze Zeit bergauf und dann sofort wieder bergab, so dass man keinen Rhythmus finden konnte. Auch hier kamen so insgesamt 195  Höhenmeter pro Runde zu Stande. Kai später: „das war die härteste Laufstrecke die ich je gelaufen bin.“ Sie lag zu dieser Zeit auf Rang 3, wurde von einer Britin überholt, konnte aber eine andere Britin ein- und überholen, so dass am Ende, nach 2:33:34 die Bronzemedaille in der AK W45 hinter einer Deutschen, einer Britin und vor einer Italienerin herauskam. Kurz vor dem Ziel wurden allen Deutschen Starten von Michael Fischer von der DTU auch noch eine kleine Deutschlandflagge angereicht.
Während des Rennens hatte man kaum Überblick über die Platzierung, da in der Startgruppe auch die Damen F50 gestartet waren und auch die verschiedenfarbigen Startnummern haben nicht richtig weitergeholfen. Es war also noch einmal richtig spannend, bis die Ergebnisse online bzw. an einer Info-Tafel ausgehängt waren.
Nachmittags waren dann noch die Damenrennen der Junioren und Elite, abends dann die Siegerehrung für die Altersklassenathleten.

  

Olaf musste am Sonntag starten, ebenfalls um 7:40 Uhr. Nachts war es abgekühlt und die Temperatur nur 12 °C und so wurde natürlich auch im Neo geschwommen. Allerdings lachte die Sonne und es wehte ein frischer Wind. Die Konkurrenz in der Altersklasse von Olaf war in diesem Jahr superstark. Auch ehemalige Profiathleten z.B.  Volodymyr Polykarpenko (3facher Olympiateilnehmer) aus der Ukraine standen hier an der Startlinie. Olaf kam als Dritter mit einer guten Schwimmzeit aus dem Wasser und ging dann auf die drei Radrunden, wo er leider bereits einzelne Konkurrenten, u. a. auch den späteren Sieger aus Dänemark und den Zweitplatzierten Udo von Stevendaal  ziehen lassen musste.

Beim Laufen dann  war es mittlerweile richtig warm, etwa 22 °C. Olaf lief richtig stark in der ersten Runde und es sah so aus, als könnte er noch Platzierungen gut machen und zumindest einen anderen der deutschen Konkurrenten einholen, aber leider konnte er dann das Tempo und seine Platzierung in der 2. Runde nicht mehr halten, wurde von 2 Belgiern, einem Österreicher und einem Briten überholt. Am Abzweig von der Runde zum Ziel gab es dann ein „Missverständnis“ bezüglich der einzuschlagenden Richtung mit einem Athleten einer anderen Altersklasse aus Österreich, so dass Olaf leider auf den Asphalt gestürzt ist. Das war natürlich sehr schmerzhaft, aber zum Glück ihat er sich bis auf ein paar Abschürfungen nicht ernsthaft verletzt. Als 10. der Altersklasse mit einer Zeit von 2:11:18 konnte Olaf dann 100 m weiter ins Ziel einlaufen.
Nachmittags starteten dann die Männer der Junioren und Elite sowie das Mixed-Relay Team. Kai und Olaf sind allerdings mittags Richtung Heimat gefahren, denn am Montag „durfte“ wieder gearbeitet werden.

Der Wettkampf war wieder perfekt organisiert. Alle Altersklassenathleten hatten diesmal auch  dieselbe Wechselzone wie die Elite, d. h. alles komplett mit blauem Teppich ausgelegt und sehr kurze Wege vom Schwimmausstieg bzw. Radauf- und Abstieg und die Gastgeber waren superfreundlich und hilfsbereit.

 

Bären Jugendliche stürmen achtmal aufs Treppchen

Am 18.6.17 trafen sich die Triathleten der Schüler- und Jugendklassen aus dem Bereich Niedersachsen-Nord zu ihrem dritten Vergleichswettkampf in Bockhorn. Dabei haben die Bären-Kids ihren bisher erfolgreichsten Tag erleben dürfen. Bei strahlendem Sonnenschein gab es sehr gute Einzelergebnisse und einen großen Punkteschub für die Wertung der besten Vereinsmannschaft.
Entgegen der sonst üblichen Reihenfolge starteten die älteren Teilnehmer (Jugend A) beim Friesland-Triathlon zuerst. Finn Hannawald als Zweiter gefolgt von Arne Beckmann (3.), Pascal von Nethen (5.) und Ben Dierßen (6.) sorgten gleich für einen erfolgreichen Start. Die 14/15-jährigen der Jugend B zogen gleich mit Jannis Pieper und einem dritten Platz nach. Jorge Klattenhoff wurde Sechster vor Leonard Bloss auf dem siebten Rang. Bei den gleich alten Mädchen wurde Leia Murdfield ebenfalls Sechste.
Danach folgten dann die Schüler-Jahrgänge, bei denen die Schülerinnen und Schüler A mit drei Platzierungen auf dem Podest beim Schwimmen, Rad fahren und Laufen am Stärksten waren. Luisa Monert kam als zweites Mädchen ins Ziel. Bei den Jungen gab es einen harten Kampf, den Nico Rode siegreich beendete. Ihm folgten Lenny Wefer auf dem dritten, Nikita Rosengauer auf dem vierten, Leo Kretschmer auf dem sechsten, Adrian Flamma Eisenmann auf dem siebten und Piet Kraski auf dem zehnten Platz. Danach zeigten die jüngeren Talente der Schülerinnen und Schüler B, dass auch noch in Zukunft mit den Bären gerechnet werden kann. Esther Eichholz wurde dabei zweite Siegerin gefolgt von Sara Murdfield (5.), Melina Rode (10.) und Carla Hake (15.). Bei den Jungen landete Collin Koss als Dritter auf dem Treppchen, Jona Paul Scheele beendete den Wettbewerb als Neunter. Der Schlusspunkt für die Bären war an diesem Tag den 8/9-jährigen Mädchen vorbehalten. Meret Hanke setzte ihren guten Lauf fort und wurde in Bockhorn Zweite gefolgt von Friederike Runde auf dem vierten Rang.

     

Über die Volksdistanz (500m/20km/5km) schossen die Bärinnen den Vogel ab. Die Podiumsplätze und auch der vierte Platz wurden vereinsintern vergeben. Den obersten Treppchenplatz konnte sich Antje Günthner in 1:06:45 Std. sichern, nur ganz knapp vor Charlotte Friedrich (1:06:51 Std), die mit der besten Laufzeit glänzen konnte. Platz 3 sicherte sich Nantke Bonsack (1:07:55 Std.) vor Birte Brill (1:13:29 Std.)

Auch bei den Männern sprang mit dem dritten Platz von Jens Kankel (1:06:39 Std.) ein Bär auf Siegerpodest, Dirk Eichholz folgte ihm auf Platz 6 in 1:08:55 Std.

 

24-Stunden-MTB-Rennen am Alfsee

Nachdem wir im letzten Jahr am Nürnburgring, wohlgemerkt mit dem Rennrad, in atembraubender Kulisse unsere ersten 24h-Erfahrungen mit einem 8er-Team (Peter Jülfs, Tatjana Vossig, Ingo Johannes, Oliver Theilmann, Nicola Albrecht, Mirko Schneider, Patrik Schnetger und Carsten Niederberger) gesammelt haben und dabei noch ein unerwarteter zweiter Platz in der Altersklasse heraussprang, haben wir in diesem Jahr überlegt: geht es noch eine Stufe härter?

Es geht! . . . das 24h-MTB-Rennen am Alfsee.

Am 10. Juni pünktlich um 14:00 Uhr starteten Nicola, Olli, Tatjana und ich (Ingo) zusammen mit über 1.000 Teilnehmern in das Abenteuer. Zugelassen waren Einzelstarter, 2-er, 4-er, 6-er und 8-er Teams, wobei unsere Taktik daraus bestand 2 Runden (à 12,5km) zu fahren und dann zu wechseln damit genügend Zeit zum regenerieren bzw. eventuell zum Schlafen bleibt. Schlafen??? . . . schlafen kann man eigentlich während der gesamten Zeit nicht wirklich. Als gelegentliches Dösen könnte man das maximal bezeichnen. Zuviel passiert rundherum und grad in der Nacht ergibt sich eine einmalige Atmosphäre, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Zur Strecke: Der Rundkurs hat relativ wenige Höhenmeter, diese konzentrieren sich aber auf eklig fiese Deichanstiege. Selten habe ich so viele abgerissene Ketten gesehen, die von einem zu späten Schalten herrühren. Mitten in einem fetten Anstieg noch drei Gänge hochschalten, das hält selbst die beste Kette nicht aus. Anderseits gibt es in Rieste bei Osnabrück diese endlosen langen Passagen auf und neben den Deichanlagen, die so richtig interessant werden, wenn der Gegenwind zum Windschattenfahren einlädt. Gespickt mit etlichen kniffligen Waldpassagen, die im Laufe der Nacht durch die zahlreichen Durchfahrten natürlich nicht besser wurden und diverse Wurzeln, Steine und andere „Merkwürdigkeiten“ zu Tage brachte, machte die Starter aber eins besonders mürbe: qualvolle „Schüttelshaker“ Wiesenstücke. Selten war ich so dicht davor, mein MTB einfach in die Wiese zu schmeißen . . . man munkelt, dass so mancher Solofahrer nach dem Rennen den Zahnarzt aufsuchen musste, um verloren gegangene Plomben zu ersetzen. Zum Ausgleich entschädigt der See mit einem wunderbaren Blick auf das große Ganze, besonders in der Nacht, zumindest solange man noch zur Aufnahme von Eindrücken fähig ist. In unserem Fall war es sternenklar und es schien der Vollmond . . . sehr beeindruckend. Interessant ist auch die „Insektendisko“, die einem bei einsetzender Dunkelheit so manchen Abendsnack beschert.

Dadurch, dass sich einzeln gestarteten Kategorien durch Überrundungen miteinander vermischen, verliert man relativ schnell jegliche Übersicht über Platzierungen, das war uns aber auch von Anfang an relativ egal . . . „durchkommen und Spaß haben“ war unser Motto. Richtig überfüllt ist die lange Runde um den See eigentlich nie. Klar, man muss ab und zu auch mal Geduld beweisen wenn an kniffliger Stelle ein nicht so sicherer MTBiker versucht heil durch eine enge Waldabfahrt zu kommen, trotzdem überall gibt es Gelegenheiten, langsamere Fahrer zu überrunden, aber auch die Möglichkeit festzustellen, wie Breitensport zelebriert wird. Vom lethargischen Hobbyfahrer bis zum adrenalingeschwängerten Leistungssportler, hier ist alles vertreten, was den Mountainbikesport ausmacht. Insgesamt umrundeten wir 40 mal den Alfsee und konnten uns über einen vierten Platz in der „4er-Mixed-Wertung“ freuen, zumal die drei Teams vor uns mit drei Männern und nur einer Frau gestartet waren.

Laut dem Veranstalter betrug die insgesamt von allen Teilnehmern erradelte Strecke eine Entfernung, die fast zur 3fachen Weltumrundung gereicht hätte . . . erstaunlich!
Die Verpflegung und der Zeltplatz waren vom Feinsten und es stand ein Massagezelt und auch ein Radservice rund um die Uhr zur Verfügung.

Von meiner Seite aus ein absolut tolles Erlebnis von dem ich NICHT sagen würde: „Das mache ich nie wieder!“

       

Der 28. Bärentriathlon findet
am 25./26. August 2018 in
Bad Zwischenahn
statt


 
 
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