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Faris, Stuhr, Thülsfelde

Bären feiern Jubiläum mit Hawaii-Sieger

Faris Al-Sultan kommt zum 25. Bären Triathlon

Der Bären-Triathlon feiert Silberjubiläum. Bereits zum 25. Mal richten wir am 29. und 30. August unseren traditionellen Wettkampf aus. Weil wir dieses besondere Ereignis nicht einfach so verstreichen lassen wollen, haben wir uns mit Unterstützung des Edewechter Unternehmens Bley prominenten Besuch an das Zwischenahner Meer eingeladen. Der 7-fache Ironman-Sieger, darunter auf Hawaii 2005, sowie Welt-und Europameister Faris Al-Sultan hat seine Teilnahme zugesagt.

Al-Sultan wird zum Auftakt am Sonnabend mit Triathlon-Kids aus dem Nordwesten trainieren und Tipps aus dem Trainingsalltag eines Ironman-Champions verraten. Während der  Nudelparty am Abend steht er in einer Talkrunde Rede und Antwort.

Der Sonntag gehört dann dem Sport. Faris Al-Sultan wird an einer Sprintstaffel teilnehmen. Dabei hat er sich mittlerweile festgelegt, dass er den Laufpart übernehmen wird.  Die beiden freien Staffelplätze wollen die Bären zu einem späteren Zeitpunkt verlosen.

Der Hawaii-Sieger freut sich auf den Bären-Triathlon: „Ich habe schon oft mit Oldenburger Bären in den Siegerlisten gestanden. Und das Wettkampfgelände am Zwischenahner Meer genießt bundesweit einen ausgezeichneten Ruf. Ich bin gespannt.“

Wer Faris Al-Sultan am letzten Wochenende im August live erleben und am 25. Bären-Triathlon teilnehmen möchte, kann sich jetzt bereits online anmelden.

Ein Interview mit der NWZ könnt Ihr bereits hier unter nwz-online lesen.

 

Groenhagen mit letztem Wettkampftest vor der WM erfolgreich

Mit einem Niedersachsen Titel absolvierte Achim Groenhagen seine WM Generalprobe

(Bericht und Bilder: Ralph Höfner)

Stuhr – Mit einem letzten Leistungstest beim Triathlon in Stur (Landkreis Diepholz bei Bremen), bewältigte Achim Groenhagen den letzten Wettkampf vor der Weltmeisterschaft in Zell am See (Österreich). Der LC Hansa Stuhr hat den Silbersee-Triathlon 2015 ausgerichtet, mit zum Programm gehörten auch die Niedersachsen Landesmeisterschaften über die olympische Distanz, mit 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer  Radfahren, 10 Kilometer Laufen. Es scheint, als hätten die Veranstalter um den Organisationsleiter Jan Neubauer vom LC Hansa einen besonderen Draht zum Wettergott. Noch am Vortag tobte sich das Sturmtief „Zeljko“ auch über Stuhr aus und stellte die Veranstalter vor große Herausforderungen. Über 200 Helfer widerstanden am Samstag dem Unwetter und schafften den widrigen Bedingungen zum Trotze, beste Voraussetzungen für eine rundum gelungene Veranstaltung. Laufstrecken wurden hergerichtet, die Wechselzonen präpariert, die Bühne im Zielbereich musste aufgebaut werden, kurzum eine Mammutaufgabe angesichts der Wetterverhältnisse. Bereits um neun Uhr ging es trotz Sonnenschein zu noch recht frischen Temperaturen los. Die Gruppe der Triathlon Athleten stürzte sich in den Silbersee. Mit einer für ihn guten Schwimmleistung konnte Achim Groenhagen wieder aus dem Wasser in die Wechselzone zu seinem Rad sprinten. Mit einer Zeit von 23:16 Minuten lag der Läufer der LG Harlingerland auf Platz 43 im Gesamtfeld nach dem Schwimmen. In der Wechselzone entledigte er sich zügig seines Neoprenanzuges und wechselte auf die Raddisziplin über. Auf seinem Rennrad fühlte sich der Emder wieder einmal sichtlich wohl und machte in seiner Paradedisziplin schnell Platz um Platz gut. Die strengen Regeln des Triathlons wurden auf der Strecke genau überwacht. „Windschatten fahren ist verboten“, erläuterte Holger Frings, der als Kampfrichter auf einem der zahlreichen Begleitmotorräder das Wettkampfgeschehen überwachte. „Bei Verdacht auf Windschatten wird dem Athleten die schwarze Karte gezeigt. Drei schwarze Karten bedeuten, der Sportler wird disqualifiziert“, erklärte er das Regelwerk. Allerdings hielten sich die Athletinnen und Athleten weitgehend daran, Disqualifikationen wurden nicht ausgesprochen. Der Emder Ironman von Hawaii fuhr genau nach den Angaben seines Trainers Ralf Lindschulten, der ihm eine bestimmt zu tretende Wattzahl vorgegeben hatte. So knallte er in der Raddistanz mit 56:40 Minuten auch gleich mal einen neuen Streckenrekord beim Silbersee-Triathlon in Stuhr auf den Asphalt. Für seinen Rad Streckenrekord wurde er anschließend vom Veranstalter gesondert geehrt. In der Raddisziplin zählt der Emder VW Angestellte mit zu den besten Radrennfahrern Deutschlands in der Triathlon Szene. Nach dem Radfahren mussten die Teilnehmer der Landestitelkämpfe eine zehn Kilometer lange Laufstrecke bewältigen. Viermal ging es um den Silbersee. Christian Hörper vom TCO „Die Bären“ Oldenburg, der noch im Frühjahr mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, war nach 34:44 Minuten Laufzeit als Erster vor seinem Vereinskollegen Achim Grönhagen (34:48 Minuten) und Sven Weber (TSV Bokeloh) im Ziel. Das junge Talent Hörper siegte nach einer Gesamtzeit von 1:54:45 Stunden und hat bereits einen Profivertrag. Vorjahressieger Philipp Fahrenholz aus Weyhe, der für Hannover 96 startete, landete auf dem fünften Platz. Sein Rückstand auf den Sieger betrug mehr als sechs Minuten. Groenhagen erlange nach einer Gesamtzeit von 1:57:51 Stunden in seiner Altersklasse M45 den Niedersachsen Meistertitel und den Vizetitel im Gesamtklassement. Der „Oldie“ Groenhagen war der einsame M45er im Top 10 Feld der 20 bis 30 Jährigen Mitstreiter. Der Triathlon in Stuhr galt für Groenhagen als letzter Leistungstest für die Triathlon 70.3 Weltmeisterschaft  in Zell am See am 30. August. Bei einem Ironman-70.3-Rennen werden 1,9 Kilometer geschwommen, 90 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt und als Abschlussdisziplin wird die Halbmarathon-Strecke (21,1 Kilometer) gelaufen. Aus der Gesamtdistanz von 113 Kilometer gleich 70,3 Meilen (1 Land-Meile sind ca. 1605 Meter) leitet sich der Name ab. Bei der Weltmeisterschaft in Österreich visiert Groenhagen eine Platzierung unter den ersten fünf an. „Eine Platzierung auf dem Podest, wäre natürlich eine absolute Krönung“, so Groenhagen. Nun wird er versuchen seine Leistung bis dahin mit leichtem Training zu konservieren und hofft, dass am Tag der WM sein Material hält und die momentane Fitness zum Erfolg führt.

Weitere Berichte aus Stuhr auf nzw-online:

Bericht 1

Bericht 2

 

  

 

„Bärentreff“ an der Thülsfelder Talsperre

Jesse gewinnt den Volkstriathlon

Sieben Altersklassensiege

Der Wettergott war diesmal ein Triathlon-Fan. Ideale Bedingungen herrschten rund um das Wettkampfgelände an der Thülsfelder Talsperre. Schon zum 19. Mal lud das Orga-Team des Triathlons am vergangenen Wochenende zu ihrem Dreikampf ein und viele Teilnehmer aus ganz Norddeutschland folgten der Einladung, unter ihnen auch wieder einige „Bärinnen und Bären“.

Eine Sprintdistanz über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer laufen sowie eine Olympische Distanz über 1 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen wurden vom Veranstalter angeboten. Die Talsperre bot mit 19° Wassertemperatur den Athleten einen angenehmen Einstieg ins Rennen und zahlreiche Zuschauer sowie eine gute Stimmung sorgte für eine angenehme Atmosphäre im Zielbereich.

Mit einem Start-Ziel-Sieg konnte sich Jesse Hinrichs mit der besten Schwimmzeit den Gesamtsieg und den Altersklassensieg in der Jugend A über die kurze Distanz sichern und unterbot in 59:21 Minuten die magische Stundengrenze. Mathias Ehrentraut finishte als Gesamtzehnter und wurde Dritter in der AK35. Britta Hinrichs (1. Platz AK45) musste sich nur der starken Maren Rösner aus Schwarme geschlagen geben und belegte den Zweiten Platz bei den Frauen in 1:07,59 Stunden. Ihr folgte Rieke Bonsack als Dritte Frau in der Gesamtplatzierung und erste bei den Juniorinnen in (Achtung, Schnapszahl ;o)) 1:11,11 Stunden. Auch Heiko Wittje (9. Platz AK50, 1:14,49 Stunden) und Tatjana Vossig (3. Platz AK45, 1:15,29 Stunden) meisterten die Strecke erfolgreich, sowie Günter Witte (1. Platz AK 80, 1:49,07 Stunden), der als ältester Teilnehmer beim Zieldurchlauf wieder besonders angefeuert wurde.

Auf der Olympischen Distanz war Ingo Johannes mit dem sechsten Gesamtplatz schnellster „Bär“. Als sechster aus dem Wasser kommend, musste er zwar zwei Konkurrenten auf der Radstrecke ziehen lassen, die er aber auf der Laufstrecke wieder „einsammeln“ konnte. In 2:06,24 Stunden sicherte er sich den Altersklassensieg in der AK45, genauso wie Paul Burow (2:10,28 Stunden) in der AK20 und Peter Jülfs (2:18,51 Stunden) in der AK60. Mit einem ausgeglichenem Wettkampf konnten Gerd Logemann in 2:14,27 Stunden (20. Platz Gesamt, 6. Platz AK40), Volker Meyer-Heemsoth in 2:17,19 Stunden (27. Platz Gesamt, 3. Platz AK50) und Heike Löffler in 2:38,09 Stunden (9. Platz Gesamt, 4. Platz AK25) überzeugen.

                             

Vielen Dank an Insa und Jutta für die tollen Bilder

Der 28. Bärentriathlon findet
am 25./26. August 2018 in
Bad Zwischenahn
statt


 
 
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