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News

Tri Islands, Quer durchs Meer

1. Red Bull Tri Islands

Der etwas andere Triathlon: über drei Inseln

(Bericht von Kai)

Schon am  Samstag musste wir aufgrund der sehr umfangreichen Logistik unsere kompletten Sachen für den Wettkampf abgeben, und waren dafür am Fähranleger in Dagebüll. Es mussten nicht nur das Fahrrad und eine Trinkflasche abgegeben werden, sondern auch ein Bekleidungsbeutel zum Radfahren, einer zum Laufen und einer für nach dem Wettkampf mussten gepackt, beschriftet und in LKW geladen werden. Schon hier galt es gut zu überlegen, denn vergessene Sachen hinterher bringen ging ja nicht.

Das Wetter dann am Wettkampftag Sonntag war leider deutlich kühler als noch am Samstag, bewölkt und grau und sehr windig. Wir mussten uns pünktlich zur Abfahrt der Fähre um 9:40 Uhr wieder am Anleger in Dagebüll einfinden und sind dann gut 2 Stunden lang durch die Nordsee nach Amrum gefahren. Zum Glück blieb es trocken, denn auf dem Sonnendeck gab es für uns ein zweites Frühstück bestehend aus Heißgetränken, Brötchen und Müsliriegeln und die Wettkampfbesprechung wurde dort von Daniel Unger durchgeführt.

Endlich auf Amrum angekommen, wurden dann alle Teilnehmer mit zwei Bussen in die Nähe des Strandes transportiert. Hier konnten wir uns umziehen, dann wieder mal einen Bekleidungsbeutel abgeben, nochmal was trinken (und zum WC) und sind dann alle zusammen auf einem Schotterweg und am Sandstrand (ein Naturschutzgebiet, in das keine Fahrzeuge fahren durften und damit auch keine Zuschauer erlaubt waren) etwa 2 km zum Schwimmstart marschiert. Um 14 Uhr war dann endlich der Start, man musste etwa 100 m durch den Sand laufen und dann ins auflaufende Wasser der Nordsee abbiegen. Vor dem Start nochmal ein Riesenschreck für mich, der Nasensteg an meiner Schwimmbrille ist gebrochen, und ohne Brille  hätte ich die Strecke nicht bewältigen können (kann ja auch nicht ganz viel sehen ohne sie). Zum Glück habe ich sie provisorisch reparieren können und dann ging es los. Alle sind losgerannt wie verrückt und wir auch. Im flachen Wasser 18 °C warm, konnte man zuerst auch noch Laufen, aber als es bis zur Mitte des Oberschenkels reichte sind wir angefangen zu schwimmen, da schon mit Schnappatmung.  Wegen des trüben Wetters war das Ziel auf Föhr schon an Land schlecht zu erkennen und im Wasser wurde es nicht besser. Bojen durften nicht gesetzt werden, es gab also keine, aber die Strecke wurde links und rechts von diversen Boten gesichert. Allerdings war dieser Korridor recht breit und durch die Strömung wurde man ständig abgetrieben und das auch noch in verschiedene Richtungen! Eigentlich hätten wir 2,5 km schwimmen sollen, aber am Ende hatten viele 3,2 – 3,5 km auf ihrem GPS-Gerät.

Olaf schaffte es, als 7. nach 44:36 Minuten aus dem Wasser, ich als 7.  Frau nach 53:03 Minuten. Mehrfach hat man unterwegs durch die Strömung die Orientierung verloren und durch den Wellengang auch mal den einen oder anderen Hieb Salzwasser verschluckt. Das Haus des Gastes in Utersum, bei dem die Wechselzone sein sollte,  kam auch einfach nicht näher! Endlich in Ufernähe angekommen fanden wir uns zwischen einigen ankernden Booten wieder und mussten auch erstmal den Schwimmausstieg suchen (der wäre aber eigentlich deutlich weiter links gewesen)  Also musste man am Strand durch den weichen und tiefen Sand zur Wechselzone laufen, bestimmt ca. 300 m. Und es gab einige Hundert Zuschauer, die einen dicht gedrängten Korridor gebildet haben und jeden Athleten laufstark angefeuert haben, da konnte man sich natürlich keine Blöße geben und ist so schnell es ging durch den Sand gestapft.

In der Wechselzone musste man dann erstmal sein Rad finden, die Helfer haben einem zum Glück gut eingewiesen, aber dennoch ist es  sehr ungewohnt gewesen, überhaupt nicht zu wissen, wo das Rad ist.  Links neben den Rad lagen unsere Beutel, vorne der Radbeutel, hinten der Laufbeutel. Der Radbeutel wurde schnell ausgeschüttet, Helm auf, Startnummer um, Schuhe anziehen, Neo und andere Schwimmsachen in den gerade geleerten Beutel stopfen und dann raus aus der Wechselzone, Aufsteigen und Gas geben. Sofort wehte einem dann der heftige Gegenwind ins Gesicht, es wurde also nicht leichter. Es ging auf schmalen Wirtschaftswegen die aber gut asphaltiert waren, erst hinter dem Deich, dann vor dem Deich entlang und man musste nicht nur auf die Mitstreiter, sondern auch auf frei laufende Schafe achten (da gab es keinen Zaun, so wie bei uns üblich). Es mussten eine längere und eine kürzere Runde gefahren werden, die bis auf die Deichquerung total flach aber sehr windanfällig war. Olaf konnte etwas Zeit gut machen und fast den Besten Schwimmer, Jan Sibbersen einholen. Ich konnte zwei Frauen überholen und war dann in der Wechselzone 5. Frau.

Wieder in der Wechselzone hieß es Rad abstellen, jetzt wusste man ja, wo alles war, den Laubeutel schnappen und ausschütten, Schuhe anziehen, die Radsachen zurück in den Beutel stopfen und in Richtig Ufersteg laufen.
Hier gab es etwas ganz Besonderes. Immer 12 Personen wurden in einem Schnellboot (Schlauchboot mit 250 PS) nach Sylt übergesetzt. D. h. es wäre richtig blöd gewesen, als 13. oder 25. anzukommen, denn dann musste man solange warten, bis das Boot voll war! Olaf schaffte es als gesamt 7. ins 1. Boot, ich war im dritten Boot  als 8. Person, zusammen mit einer anderen Frau, der bis dahin 4.

Die Überfahrt dauerte etwa 20 Minuten, die Nordsee war mittlerweile recht kabbelig und das Boot hüpfte förmlich über das Wasser, man musste sich richtig gut festhalten, also war wieder nichts mit Verschnaufen. Außerdem war es wirklich kalt, 18 °C, aber keine Sonne, der starke Wind und dann noch der Fahrwind. Brr. Einige Teilnehmer, darunter auch Olaf haben sich einen leeren blauen Müllsack übergestreift, aber ich hatte leider keinen.

Im Hafen in Hörnum auf Sylt angekommen, sind die ersten aus unseren Booten sofort an Land gesprungen und dadurch hatten wir beide das Pech, dass unsere Boote wieder etwas von der Hafenmauer abgetrieben sind. Die Fahrer mussten erst wieder heranfahren und dann konnten auch wir vom Boot springen und eine Metalltreppe hochlaufen. Und wieder diverse Zuschauer. Wieder sind alle los gerannt wie gestochen, wir aus meinem Boot natürlich auch und ich konnte die andere Frau abhängen. Ein kleines Stück lief man dann auf ebener Fläche, aber dann ging es auf einem Holzbohlenweg eine Düne hoch, wo es noch eine Sonderwertung („Bergwertung“) gab.  Dann ging es sofort auf einem Schotterweg wieder steil herunter und da erwischte mich ein Krampf hinten im Oberschenkel, der war so schlimm, dass ich fast gar nicht mehr auftreten konnte und ich dachte schon, ich müsste aufgeben.

Unten angekommen ging es weiter auf einem flachen Radweg und dann ging der Krampf endlich weg. Natürlich hatte mich die andere Damen in der Zeit lange wieder überholt. Ich musste also wieder aufschließen, konnte sie dann aber etwa bei km 4 wieder einholen und war dann wieder 4. Olaf lief derweil vor bis auf Platz 4 bei den Herren, konnte aber die Führenden nicht einholen. Auf dem letzten Stück der Strecke ging es wieder durch die Dünen, wo ich die bis dahin 3. Frau überholen konnte, d. h. jetzt war ich Dritte (!)  und dann durch den weichen Sand an den Strand, die letzten 3 von den 10,9 km am Strand entlang und auch hier wurde man ständig angefeuert, auch aus Caffees und Ferienwohnungen vom Balkon, zuletzt musste man dann durch ein kleines Waldstück und endlich war dann der Zielbogen in Sicht, die letzten 200 m allerdings wieder durch weichen Sand.

Das war wirklich hart, hat aber riesen Spaß gemacht. Olaf hat 3:05:56 Minuten benötigt und war dann 4., ihm fehlten nur 39 Sekunden zum 3. Platz, etwas ärgerlich. Ich war nach 3:28:52 Minuten im Ziel als 3. Frau.
Im Ziel bekamen die Teilnehmer nicht das gewohnte Zielbüffet aus Obst und Kuchen, sondern konnten Scampi, Salat und Gegrilltes bekommen und im Messebereich war auch der Hans-Grohe-Duschtruck, in dem man sich endlich das Salzwasser und den Sand, der sich überall abgesetzt hatte abspülen konnte.

Bei der Siegerehrung dann bekamen die Podiumsplatzieren neben den Preisen und einem Händedruck vom Weltmeister Daniel Unger (ich habe ein komplettes Triathlon-Outfit inkl. Schuhe von Zoot bekommen!) auch eine 1,5 l Flasche echter Champagner, von der erst etwas verspritzt, dann der Rest auf dem Heimweg, der erst mit dem Bus, dann mit dem Zug und wieder mit dem Bus zurück nach Dagebüll führt, ausgeleert wurde J. Um 22 Uhr konnten wir dort nach einem wirklich langen Tag alle unsere Sachen und die Räder wieder in Empfang nehmen.

Logistik und Organisation waren wirklich perfekt. Die Veranstaltung kann man echt empfehlen, ist aber sauhart und dauert einfach sehr lange und der Knock-Out-Modus ist sicherlich auch für viele nicht ohne (bei Ebbe, ab 16: 50 Uhr konnten die Schnellboote nicht mehr nach Sylt fahren, es hieß etwas 100 Teilnehmer hätten deshalb Laufstrecke und Ziel nicht mehr erreicht).

Rennbericht:
http://www.redbull.com/de/de/adventure/stories/1331741703091/red-bull-tri-islands-2015

Ergebnisse:
http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2015/triislands/

Videos (beim NDR-Video sind wir beide sogar kurz drauf)
http://win.gs/1TNWd7r
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Sport-Online,sportclub6824.html

(Bild: Red Bull Tri Island 2015© Lennart Ritscher)

 

Quer durchs Meer 2015

 

Optimale Bedingungen, super Organiation

(Mehr als 300 Schwimmerinnen und Schwimmer haben beim 4. Landstrecken- und Freiwasserschwimmen „Quer durchs Meer 2015“ am Samstag, 22. August, die drei Kilometer lange Strecke durch das Zwischenahner Meer bezwungen. Unter dem Motto „Jeder kann mitschwimmen, es kommt nicht auf die Schnelligkeit an!“ hatte dazu die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bad Zwischenahn eingeladen. Zahlreiche Bärinnen und Bären gingen auch diesmal wieder an den Start, einige nutzten die Veranstaltung als lockere Trainingseinheit andere gaben im vorderen Schwimmerfeld richtig Gas.

Mit 22°C Wassertemperatur, strahlend blauem Himmel und kaum Wind konnten die Bedingungen nicht besser sein.
Die Schwimmer starteten mit dem Startschuss durch den Schirmherrn Kurdirektor i.R. Peter Schulze gegen 9.30 Uhr in Dreibergen, um den drittgrößten Binnensee Niedersachsens zu durchqueren. Um die Veranstaltung herum wurden rund 140 ehrenamtliche Kräfte eingesetzt, über 20 DLRG-Motorrettungsboote aus allen Teilen Niedersachsens und Sicherungsboote, der am Zwischenahner Meer ansässigen Vereine und der Feuerwehr, sicherten den Streckenverlauf ab. Aufgrund des großen Andranges von Schwimmern und Gästen wurden von der Reederei Ekkenga zusätzlich beide Fahrgastschiffe, die „Bad Zwischenahn“ und die „Oldenburg“ eingesetzt.

Als erster Schwimmer konnte Carsten Niederberger in 39:47 min. das gegenüberliegende Ufer erreichen. „Durch die gute Sicht und dem spiegelglatten Wasser konnte ich meine Technik ausspielen“, sagte Carsten später. Kai Sachtleber überschwamm / überschritt als erste Frau in 47:47 min. die Ziellinie und auch alle anderen Bärinnen und Bären kamen erfolgreich am Schwimmausstieg des Bären-Tri's an Land.

  

NWZPlay, Radstrecke, Wilhelmshaven

 

Wettkampfvorbereitung „Quer durch's Meer“

Ein kleiner Bericht ist hier bei NWZPlay zu sehen

 

 

Radstrecke vom Bären-Tri

Wer schonmal vorab die Radstrecke vom Bären-Tri virtuell abfahren möchte, ist hier gut aufgehoben

Vielen Dank an Joshi für den „wilden Ritt“  ;o)

 

 

Nordseeman/Nordseewoman 2015

Hitzeschlacht am Südstrand

Bei extrem sommerlichen Temperaturen ging es am Samstag für die Landesliga-Mannschaften im Zuge der Nordseeman-Veranstaltung in den den letzten Wettkampf der Saison.
Im Wilhelmshavener Hafenbecken ging es auf eine 750m lange Wendepunktstrecke, nach einem kniffligen Schwimmausstieg, der über eine Treppe an der Hafenmole führte, ging es jetzt auf die 20km lange Radstrecke bevor es dann auf die 5km lange Laufstrecke ging, die größtenteils am Wihelmshavener Südstrand entlang führte.

Für die Bärinnen gingen krankheitsbedingt nur Lena Albers und Kerstin Stoll an den Start, also war es klar, dass es nur um Schadensbegrenzung ging. Kerstin Stoll lieferte mit dem 10. Gesamtplatz in 1:14:27 Std. und Lena Albers mit dem 18. Gesamtplatz in 1:16:29 Std. ein so gutes Ergebnis ab, dass trotz eines Streichergebnisses (3 müssen ins Ziel kommen) der 12. Platz im Mannschaftsergebnis heraussprang und so der angestrebte Platz im Mittelfeld (Platz 12 von 18 Mannschaften) der Liga gehalten werden konnte.

Anders bei den Herren: hier gingen gleich neun Bären auf die Jagd nach guten Platzierungen. Thomas Stoll (24. Platz, 1:06:52 Std.), Mathias Ehrentraut (75. Platz, 1:10:45 Std.), Christian Fuchs (105. Platz, 1:12:44 Std.), Gerd Logemann (119. Platz, 1:13:28 Std.), Hans-Christian von Steuber (166. Platz, 1:17:50 Std.), Julian Gehrels (169 Platz, 1.18:09 Std.) und Heiko Wittje (Platz 180, 1:19:31 Std.) sicherten am Ende des Tages den 18. Gesamtplatz und konnten als Saisonabschluss den 24. Platz von 38 Ligamannschaften erreichen.
Schade für das Gesamtergebnis: Arend Baumgartner musste, gut platziert, mit Magenkrämpfen auf der Laufstrecke das Rennen beenden, Wolfgang Grotelüschen übersah beim Radfahren einen Wegweiser und kürzte ungewollt die Strecke ab.

Am Sonntag dann, die Temperaturen zogen noch einmal an, wurden die Mitteldistanzler auf ihre lange Reise geschickt. 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen standen auf dem Programm. Dieser Herausforderung stellten sich aus Bärensicht Eike Steinbrück, Andreas Schnur und Antje Günthner. Beim Start um 9.00 Uhr morgens noch eingermaßen erträglich, kletterte die Quecksilbersäule gegen Mittag aber unaufhörlich und brachte den Teilnehmern, grad auf der Laufstrecke, ein gewisses „Haiwaii-Feeling“. Eike musste, nach guter Schwimm- und Radleistung, diesen Temperaturen Tribut zollen, und musste nach 10 Kilometern mit akuten Kreislaufbeschwerden aussteigen. Nicht sehr viel besser erging es Andreas. Nach guter Schwimmzeit, gewohnt schneller Radzeit erwischte es ihn nach 15 Kilometern auf der Laufstrecke. Mit extremen Krämpfen in beiden Beinen konnte er sich aber noch in 5:50:58 Std. als 9ter in der AK55 ins Ziel retten. Am besten verkraftete Antje diese Temperaturen. Als 12te Frau aus dem Wasser kommend, auf dem Rad die Platzierung haltend, konnte sie sich auf der Laufstrecke immer weiter nach vorne arbeiten und finishte in 5:12:18 Std. als 8te Frau in der Gesamtplatzierung und 2te in der AK40.

           
Jesse Hinrichs, Jens Kankel, Rieke Bonsack und Linda Schädel gingen derweil auf der Volksdistanz (500m schwimmen, 20km radfahren, 5km laufen) an den Start. In 1:01:08 Sd. lief Jesse als Gesamtzweiter ins Ziel, während Jens 1:09:57 Std. als erster in der AK45 finishte. Rieke lieferte ein ausgeglichen gutes Rennen ab und wurde in 1:13:52 Std. Gesamtvierte und Zweite bei den Juniorinnen, Linda Schädel erreichte Platz 6 in der AK20 in 1:40:39 Std.

              

Die Mitglieder des 1. TCO „Die Bären“ haben sich kräftig für das Schwimmevent „Quer durchs Meer“ am 22. August vorbereitet.

Bremen, Güstrow, Wilhelmshaven

Kai Sachtleber und Carsten Niederberger gewinnen Citytriathlon Bremen

Am Sonntag, den 09.08. waren Kai, Talea, Olaf und Carsten beim Citytriathlon Bremen über die Olympische Distanz am Start. Bei schönstem  Wetter, fast schon zu heißen Temperaturen und auf einer schnellen und flachen Strecke konnte Kai bei den Damen die Gesamtwertung gewinnen. Carsten gewann bei den Männern. Olaf wurde dritter. Leider verhinderten ein zu langes Schwimmen und eine viel zu lange Wechselzone richtig schnelle Zeiten. Alles in allem war der Citytriathlon Bremen aber ein schönes, gut organisiertes Rennen vor toller Kulisse.


Kai gelang bei den Damen ein souveräner Start-Ziel-Sieg. Alles lief optimal, nur auf dem langen Weg durch die Wechselzone zog sie sich zwei dicke Blasen zu. Kai kam als vierte Person insgesamt (Männer und Frauen) mit einer Zeit von 23:16 Min. und knapp 4 Minuten Vorsprung auf die zweite Frau aus dem Wasser und konnte in der Wechselzone sogar noch einen Mann überholen. Damit ging sie als 3. Person insgesamt auf die Radstrecke, wurde dann aber natürlich wieder von einigen Männern überholt. Ihren Vorsprung auf die zweite Frau konnte sie mit einer Radzeit von 1:08:17 Std. sogar noch um ca. 1 Minute auf insgesamt 5 Minuten ausbauen.
 
Dann ging es für Kai auf die Laufstrecke, wo sie dann bei 30°C richtig kämpfen musste, denn die spätere Zweite, Sandra Ehlers (TW 35), eine sehr schnelle Läuferin aus Wehye hatte sie vor 14 Tagen in Stuhr kurz vor dem Ziel noch übersprintet. Auf der Wendepunktstrecke war die Konkurrenz aber sehr gut einzusehen, sodass sie sich nach der ersten Runde sicher war, dass eigentlich nichts mehr passieren konnte. Sandra Ehlers konnte den Vorsprung zwar auf 3 Minuten verkürzen, aber nicht mehr herankommen und so konnte sich Kai am Ende in einer Gesamtzeit von 2:20,05 Std. über den Gesamtsieg freuen. Der 9. Platz im Gesamtfeld zeigt zudem, wie stark die Leistung von Kai einzuordnen ist! Ebenfalls bei den Frauen am Start war Talea Babbel, die in einer Zeit von 2:50,59 den 17. Platz bei den Frauen und den 3. Platz in der TW40 belegte.
 
Bei den Männern konnte sich Carsten ebenfalls mit einem Start-Ziel-Sieg durchsetzen und mit 2:30 Min. Vorsprung als erster durchs Ziel laufen. Olaf lief als dritter ebenfalls aufs Treppchen. Carsten kam nach 20:25 Min. mit ca. 1:15 Min. Vorsprung als erster vor Olaf (21:39 Min.) aus dem Wasser. Hinter Olaf waren weitere 2:00 Min. Platz zum Dritten. Carsten erwischte einen super Tag auf dem Rad und konnte mit einer starken Zeit von 58:17 Min. seinen Vorsprung auf fast 4:30 Min. ausbauen. Olaf hatte leider keinen ganz so guten Tag auf dem Rad, verlor mit einer Radzeit von 1:01,34 Std. fast 3:00 Min. auf den späteren Zweiten, Timo Kuhlmann aus Hannover, konnte aber immer noch als zweiter auf die Laufstrecke wechseln. Während Carsten den Sieg mit einer Laufzeit von 36:19 Min. nach Hause laufen konnte, kämpfte Olaf mit Timo Kuhlmann, der ihn in der zweiten Runde trotz der sehr starken 35:51 Min. auf die 10 KM von Olaf überholte. Am Ende gewann Carsten in 2:01,22 Std. vor Timo Kuhlmann aus Hannover. Olaf wurde in 2:05,12 Std. starker 3. und gewann damit seine Altersklasse.
 
Die Platzierungen in der Gesamtübersicht:
 
Olympische Distanz (1,5/40/10) Männer:
1. Carsten Niederberger equipeRED / 1. TCO "Die Bären"  TM35 1. 0:20:25    2:38 (T1)  0:58:17 3:41(T2)   0:36:19    2:01:22
3. Olaf Geserick  1.TCO die Bären  TM45 1. 0:21:39    2:35 (T1)  1:01:34  3:31(T2)   0:35:51    2:05:12
Olympische Distanz (1,5/40/10) Frauen:
 
1. Kai Sachtleber  1. TCO "Die Bären"  TW40 1. 0:23:16   2:47 (T1)  1:08:13     4:14 (T2)  0:41:33     2:20:05
17. Talea Babbel  1.TCO „Die Bären“   TW40 3. 0:35:01   3:52 (T1)  1:14:16     5:56 (T2)  0:51:53     2:50:59

  

 

Regionalliga Nord in Güstrow

Der dritte Wettkampf im Rahmen der Triathlon Regionalliga Nord fand am letzten Wochenende im Rahmen des 23. Eurawasser Fun-Triathlon rund um das Gelände am Inselsee in Güstrow, etwas südlich von Rostock, statt.
Rund 460 Athleten und Athletinnen bewältigten entweder die Olympische oder die Sprint Distanz. Hinzu kam noch ein Swim & Run für die Kleinsten.

Für die Mannschaften des 1. TCO Die Bären gingen für die Damen Michaela Bozic, Britta Hinrichs, Antje Präger und Tatjana Vossig an den Start. Die Herren waren stark ersatzgeschwächt mit Lennart Fastenau, Mirko Schneider, Oliver Theilmann (reaktiviert) und dem noch der Juniorenklasse angehörenden Hendrik Walter angetreten.

Bei erst nicht so tollen Wetteraussichten - es waren Gewitter angesagt und tatsächlich ging kurz vor Start auch noch ein Schauer nieder - fiel der Startschuss zur ersten Disziplin um kurz nach 10.00 Uhr. Zu schwimmen waren im mit 22,5° C (also ohne Neoprenanzug) doch recht warmen Inselsee 2 Runden à 750 m mit einem Landgang.
Anzumerken ist, dass der See recht flach ist, so dass man ziemlich lange laufen muss, um endlich schwimmen zu können und zudem noch einen recht schlickigen Untergrund aufweist. Hendrik kam in der ersten Gruppe als hervorragender fünfter aus dem Wasser. Lennart hatte leider mit einigen Problemen zu kämpfen, so dass er diesmal seine gewohnte vordere Platzierung nicht wiederholen konnte. Oliver und Mirko kamen im Mittelfeld aus dem Wasser.
Die Damen hielten sich aus allem Trubel raus und kamen mit Britta als fünfte, Michaela als zehnte, Antje als dreizehnte und Tatjana als sechzehnte aus dem Wasser.

Die Radstrecke ist für Oldenburger Verhältnisse schon als bergig zu bezeichnen. Es geht ständig auf und ab. Auf einigen Streckenabschnitten ist der Straßenbelag zudem ein richtiges „Flickwerk“, was die Sportler auf ihren Rennmaschinen ordentlich durchrüttelte.
Auf den letzten 5 Kilometern erwies sich die Wettervorhersage doch noch insoweit als richtig, als dass es kräftig anfing zu regnen, was die Athleten zu erhöhter Vorsicht ob des rutschigen Straßenbelags zwang. Zu fahren war eine 40 km lange Strecke mit einem Wendepunkt. Hier hielten bzw. verbesserten Britta und Tatjana ihre Platzierungen mit guten Leistungen, Antje und Michaela verloren einige Plätze.
Bei den Herren konnte Hendrik seine sehr gute Ausgangslage nach dem Schwimmen wegen Trainingsrückstand leider nicht halten. Dafür gab Lennart auf dem Rad alles und fuhr sich mit der sechstbesten Radzeit nach vorne. Olli und Mirko hielten in etwa ihre Platzierungen nach dem Radfahren.

Die Laufstrecke (etwas kürzer als 10 km) führte auf teils festem Walduntergrund, teils auf schottrigem Untergrund sehr idyllisch entlang an einem kleinen Bachlauf und war als Wendepunktkurs zweimal zu belaufen. Da der Weg sehr schmal war, war es nicht ganz einfach hier zu laufen. Vor allem die Überholvorgänge mussten vorher gut überlegt werden.
Hier liefen Britta und Michaela solide Zeiten und kamen schließlich als 9. (Britta in 2: 24:16 h) und 17. (Michaela in 2:29:00 h) ins Ziel. Antje kämpfte mit Kreislaufproblemen und ihrer Verletzung am Fuß, so dass sie noch einige Plätze verlor und als 24. In 2:35:35 h ins Ziel kam. Auch Tatjana hatte ob des teilweise unwegsamen Untergrunds mit einer alten Achillessehenverletzung und des damit einhergehenden doch hohen Trainingsrückstands im Laufen zu kämpfen und erreichte das Ziel schließlich als 28. in 2:38:39 h das Ziel.
Lennart spielte auch hier seine Stärke aus und kam mit der sechstbesten Laufzeit in 2:04:26 h als guter 11. Ins Ziel. Hendrik lief eine für ihn gute Zeit und wurde 46. In 2:12:50 h. Olli und Mirko liefen ein gutes Rennen und beendeten den Wettkampf als 52. (Olli in 2:14:17) und 59. (Mirko in 2:16:05 h).

Diese Einzelplatzierungen ergaben dass für die Mannschaftswertung folgende Ergebnisse:
- Damen:      6. mit 50 Wertungspunkten
- Herren:    11. mit 168 Wertungspunkten

Anzumerken ist noch, dass die Damenmannschaft mit 43,5 Jahren den deutlich höchsten Altersdurchschnitt aufwies.

Das letzte Rennen der Saison in der Regionalliga Nord findet dann bei unserem Heim-Triathlon in Bad Zwischenahn am 29. und 30. August als Jagdrennen statt. Am Samstag gibt es einen Swim & Run, und am Sonntag folgt dann ein Sprint, bei dem die Mannschaften in den Abständen starten, die sich aus dem Wettkampf am Vortag ergeben haben.
Hier wollen beide Teams noch einmal in Bestbesetzung an den Start gehen und ordentlich Gas geben!

 

Überlegener Duathlon Sieg für Joshua Köntje

Im Rahmen der Nordseeman/Nordseewoman Triathlon Wettbewerbe rund um das „Pumpwerk“ in Wilhelmshaven nahmen die Kids des 1. TCO Die Bären am sechsten Wettkampf der Schülerserie Nord teil. Dieses Rennen wurde als Duathlon ausgetragen, bei dem erst eine Laufstrecke absolviert werden muss, bevor es auf das Rennrad geht. Sofort im Anschluss daran wird dann ein zweites Mal gelaufen.
In der Altersstufe Jugend B (1,5km Laufen – 10km Rad fahren – 1,5km Laufen) gelang Joshua Köntje ein überlegener Start-Ziel Sieg, Niklas Murdfield wurde 10., Pascal von Nethen 11. während Anna König bei den Mädchen den 2. Platz belegte.
Auch bei den jüngeren Startern konnten einige gute Ergebnisse erzielt werden. Emma Geiseler erreichte den 3., Lenny Wefer den 4. und Nikita Rosengauer den 5. Platz der Schüler B (1,5 – 5 – 1,5).
Bei den 8/9-jährigen Startern (0,4 – 2,5 – 0,4) behaupteten Sara Murdfield den 3. und Collin Koss den 4. Rang für sich.
Am 29./30. August findet die Schülerserie Nord beim Triathlon des 1. TCO Die Bären in Bad Zwischenahn seinen Abschluss.

Faris, Stuhr, Thülsfelde

Bären feiern Jubiläum mit Hawaii-Sieger

Faris Al-Sultan kommt zum 25. Bären Triathlon

Der Bären-Triathlon feiert Silberjubiläum. Bereits zum 25. Mal richten wir am 29. und 30. August unseren traditionellen Wettkampf aus. Weil wir dieses besondere Ereignis nicht einfach so verstreichen lassen wollen, haben wir uns mit Unterstützung des Edewechter Unternehmens Bley prominenten Besuch an das Zwischenahner Meer eingeladen. Der 7-fache Ironman-Sieger, darunter auf Hawaii 2005, sowie Welt-und Europameister Faris Al-Sultan hat seine Teilnahme zugesagt.

Al-Sultan wird zum Auftakt am Sonnabend mit Triathlon-Kids aus dem Nordwesten trainieren und Tipps aus dem Trainingsalltag eines Ironman-Champions verraten. Während der  Nudelparty am Abend steht er in einer Talkrunde Rede und Antwort.

Der Sonntag gehört dann dem Sport. Faris Al-Sultan wird an einer Sprintstaffel teilnehmen. Dabei hat er sich mittlerweile festgelegt, dass er den Laufpart übernehmen wird.  Die beiden freien Staffelplätze wollen die Bären zu einem späteren Zeitpunkt verlosen.

Der Hawaii-Sieger freut sich auf den Bären-Triathlon: „Ich habe schon oft mit Oldenburger Bären in den Siegerlisten gestanden. Und das Wettkampfgelände am Zwischenahner Meer genießt bundesweit einen ausgezeichneten Ruf. Ich bin gespannt.“

Wer Faris Al-Sultan am letzten Wochenende im August live erleben und am 25. Bären-Triathlon teilnehmen möchte, kann sich jetzt bereits online anmelden.

Ein Interview mit der NWZ könnt Ihr bereits hier unter nwz-online lesen.

 

Groenhagen mit letztem Wettkampftest vor der WM erfolgreich

Mit einem Niedersachsen Titel absolvierte Achim Groenhagen seine WM Generalprobe

(Bericht und Bilder: Ralph Höfner)

Stuhr – Mit einem letzten Leistungstest beim Triathlon in Stur (Landkreis Diepholz bei Bremen), bewältigte Achim Groenhagen den letzten Wettkampf vor der Weltmeisterschaft in Zell am See (Österreich). Der LC Hansa Stuhr hat den Silbersee-Triathlon 2015 ausgerichtet, mit zum Programm gehörten auch die Niedersachsen Landesmeisterschaften über die olympische Distanz, mit 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer  Radfahren, 10 Kilometer Laufen. Es scheint, als hätten die Veranstalter um den Organisationsleiter Jan Neubauer vom LC Hansa einen besonderen Draht zum Wettergott. Noch am Vortag tobte sich das Sturmtief „Zeljko“ auch über Stuhr aus und stellte die Veranstalter vor große Herausforderungen. Über 200 Helfer widerstanden am Samstag dem Unwetter und schafften den widrigen Bedingungen zum Trotze, beste Voraussetzungen für eine rundum gelungene Veranstaltung. Laufstrecken wurden hergerichtet, die Wechselzonen präpariert, die Bühne im Zielbereich musste aufgebaut werden, kurzum eine Mammutaufgabe angesichts der Wetterverhältnisse. Bereits um neun Uhr ging es trotz Sonnenschein zu noch recht frischen Temperaturen los. Die Gruppe der Triathlon Athleten stürzte sich in den Silbersee. Mit einer für ihn guten Schwimmleistung konnte Achim Groenhagen wieder aus dem Wasser in die Wechselzone zu seinem Rad sprinten. Mit einer Zeit von 23:16 Minuten lag der Läufer der LG Harlingerland auf Platz 43 im Gesamtfeld nach dem Schwimmen. In der Wechselzone entledigte er sich zügig seines Neoprenanzuges und wechselte auf die Raddisziplin über. Auf seinem Rennrad fühlte sich der Emder wieder einmal sichtlich wohl und machte in seiner Paradedisziplin schnell Platz um Platz gut. Die strengen Regeln des Triathlons wurden auf der Strecke genau überwacht. „Windschatten fahren ist verboten“, erläuterte Holger Frings, der als Kampfrichter auf einem der zahlreichen Begleitmotorräder das Wettkampfgeschehen überwachte. „Bei Verdacht auf Windschatten wird dem Athleten die schwarze Karte gezeigt. Drei schwarze Karten bedeuten, der Sportler wird disqualifiziert“, erklärte er das Regelwerk. Allerdings hielten sich die Athletinnen und Athleten weitgehend daran, Disqualifikationen wurden nicht ausgesprochen. Der Emder Ironman von Hawaii fuhr genau nach den Angaben seines Trainers Ralf Lindschulten, der ihm eine bestimmt zu tretende Wattzahl vorgegeben hatte. So knallte er in der Raddistanz mit 56:40 Minuten auch gleich mal einen neuen Streckenrekord beim Silbersee-Triathlon in Stuhr auf den Asphalt. Für seinen Rad Streckenrekord wurde er anschließend vom Veranstalter gesondert geehrt. In der Raddisziplin zählt der Emder VW Angestellte mit zu den besten Radrennfahrern Deutschlands in der Triathlon Szene. Nach dem Radfahren mussten die Teilnehmer der Landestitelkämpfe eine zehn Kilometer lange Laufstrecke bewältigen. Viermal ging es um den Silbersee. Christian Hörper vom TCO „Die Bären“ Oldenburg, der noch im Frühjahr mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, war nach 34:44 Minuten Laufzeit als Erster vor seinem Vereinskollegen Achim Grönhagen (34:48 Minuten) und Sven Weber (TSV Bokeloh) im Ziel. Das junge Talent Hörper siegte nach einer Gesamtzeit von 1:54:45 Stunden und hat bereits einen Profivertrag. Vorjahressieger Philipp Fahrenholz aus Weyhe, der für Hannover 96 startete, landete auf dem fünften Platz. Sein Rückstand auf den Sieger betrug mehr als sechs Minuten. Groenhagen erlange nach einer Gesamtzeit von 1:57:51 Stunden in seiner Altersklasse M45 den Niedersachsen Meistertitel und den Vizetitel im Gesamtklassement. Der „Oldie“ Groenhagen war der einsame M45er im Top 10 Feld der 20 bis 30 Jährigen Mitstreiter. Der Triathlon in Stuhr galt für Groenhagen als letzter Leistungstest für die Triathlon 70.3 Weltmeisterschaft  in Zell am See am 30. August. Bei einem Ironman-70.3-Rennen werden 1,9 Kilometer geschwommen, 90 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt und als Abschlussdisziplin wird die Halbmarathon-Strecke (21,1 Kilometer) gelaufen. Aus der Gesamtdistanz von 113 Kilometer gleich 70,3 Meilen (1 Land-Meile sind ca. 1605 Meter) leitet sich der Name ab. Bei der Weltmeisterschaft in Österreich visiert Groenhagen eine Platzierung unter den ersten fünf an. „Eine Platzierung auf dem Podest, wäre natürlich eine absolute Krönung“, so Groenhagen. Nun wird er versuchen seine Leistung bis dahin mit leichtem Training zu konservieren und hofft, dass am Tag der WM sein Material hält und die momentane Fitness zum Erfolg führt.

Weitere Berichte aus Stuhr auf nzw-online:

Bericht 1

Bericht 2

 

  

 

„Bärentreff“ an der Thülsfelder Talsperre

Jesse gewinnt den Volkstriathlon

Sieben Altersklassensiege

Der Wettergott war diesmal ein Triathlon-Fan. Ideale Bedingungen herrschten rund um das Wettkampfgelände an der Thülsfelder Talsperre. Schon zum 19. Mal lud das Orga-Team des Triathlons am vergangenen Wochenende zu ihrem Dreikampf ein und viele Teilnehmer aus ganz Norddeutschland folgten der Einladung, unter ihnen auch wieder einige „Bärinnen und Bären“.

Eine Sprintdistanz über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer laufen sowie eine Olympische Distanz über 1 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen wurden vom Veranstalter angeboten. Die Talsperre bot mit 19° Wassertemperatur den Athleten einen angenehmen Einstieg ins Rennen und zahlreiche Zuschauer sowie eine gute Stimmung sorgte für eine angenehme Atmosphäre im Zielbereich.

Mit einem Start-Ziel-Sieg konnte sich Jesse Hinrichs mit der besten Schwimmzeit den Gesamtsieg und den Altersklassensieg in der Jugend A über die kurze Distanz sichern und unterbot in 59:21 Minuten die magische Stundengrenze. Mathias Ehrentraut finishte als Gesamtzehnter und wurde Dritter in der AK35. Britta Hinrichs (1. Platz AK45) musste sich nur der starken Maren Rösner aus Schwarme geschlagen geben und belegte den Zweiten Platz bei den Frauen in 1:07,59 Stunden. Ihr folgte Rieke Bonsack als Dritte Frau in der Gesamtplatzierung und erste bei den Juniorinnen in (Achtung, Schnapszahl ;o)) 1:11,11 Stunden. Auch Heiko Wittje (9. Platz AK50, 1:14,49 Stunden) und Tatjana Vossig (3. Platz AK45, 1:15,29 Stunden) meisterten die Strecke erfolgreich, sowie Günter Witte (1. Platz AK 80, 1:49,07 Stunden), der als ältester Teilnehmer beim Zieldurchlauf wieder besonders angefeuert wurde.

Auf der Olympischen Distanz war Ingo Johannes mit dem sechsten Gesamtplatz schnellster „Bär“. Als sechster aus dem Wasser kommend, musste er zwar zwei Konkurrenten auf der Radstrecke ziehen lassen, die er aber auf der Laufstrecke wieder „einsammeln“ konnte. In 2:06,24 Stunden sicherte er sich den Altersklassensieg in der AK45, genauso wie Paul Burow (2:10,28 Stunden) in der AK20 und Peter Jülfs (2:18,51 Stunden) in der AK60. Mit einem ausgeglichenem Wettkampf konnten Gerd Logemann in 2:14,27 Stunden (20. Platz Gesamt, 6. Platz AK40), Volker Meyer-Heemsoth in 2:17,19 Stunden (27. Platz Gesamt, 3. Platz AK50) und Heike Löffler in 2:38,09 Stunden (9. Platz Gesamt, 4. Platz AK25) überzeugen.

                             

Vielen Dank an Insa und Jutta für die tollen Bilder

Der 28. Bärentriathlon findet
am 25./26. August 2018 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
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