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News

Buxtehude, Limmer, Bergedorf

Finn Hannawald gewinnt Swim and Run in Buxtehude

Esther Eichholz belegt den 3. Platz

Beim 2. Wettkampf der diesjährigen Schülerserie Nord erreichten die Nachwuchstriathleten des 1. TCO Die Bären am Samstag 11. 6. 2016 in Buxtehude zwei Plätze auf dem Podest und andere hervorragende Platzierungen. Beim sogenannten Swim and Run muss zuerst eine Schwimm- und anschließend eine Laufstrecke zurückgelegt werden.

Bei der Jugend A gewann Finn Hannawald in einem starken Schlussspurt vor der Konkurrenz und übernahm in der Gesamtwertung die Führung. Bei den Schülerinnen B landete Ester Eichholz auf dem 3. Platz. Insgesamt erzielten die 19 Triathleten ein gutes Ergebnis und konnten den 2. Platz in der Gesamtwertung behaupten.

Schüler B:  4. Nico Rode, 5. Colin Koss
Schülerinnen B:  3.Esther Eichholz, 7. Sara Murdfield, 13. Carla Hake
Schüler A: 6. Lenny Wefer, 8. Nikita Rosengauer, 13. Leonard Bloss, 14. Adrian Flamm-Eisenmann
Schülerinnen A:  4. Luisa Monert, 7. Emma Geiseler, 9. Leia Murdfield
Jugend B:  9. Niklas Murdfield, 10. Arne Beckmann, 15. Jorge Kattenhoff
Jugend A Männer:  1. Finn Hannawald, 8. Pascal von Nethen
Jugend A Frauen:  4. Liv Nottrodt, 6. Anna König

  

 

Hitzeschlacht in Hannover-Limmer

Vier Bären auf der Mitteldistanz unterwegs

Wie schon seit ein paar Jahren fand in Hannover-Limmer der Wasserstadttriathlon über verschiedene Distanzen statt. Vier Oldenburger Triathleten Eike Steinbrück, Mirko Schneider, Jens Nowak und Mathis Pottebaum stellten sich der Herausforderung Mitteldistanz: 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.

Das Schwimmen im Lindener Stichkanal war an diesem Tag noch das angenehmste, denn 30°C+ Außentemperatur ließ schon erahnen, dass es schweißtreibend werden würde. Die leicht wellige Radstrecke zeigte sich in einem hervorragendem Zustand und auch vor Wind, der gerade bei solch flachen Kursen das Fahren erschwert, blieben alle Triathleten verschont.
Zur Hitzeschlacht wurde es dann spätestens auf der Laufstrecke, die zwar teilweise durch ein schattiges Waldgebiet führt, aber gerade dort einen kühlendes Lüftchen vermissen ließ, so dass die Helfer an der Getränkeausgabe alle Hände voll zu tun hatten und die Fakten zeigen es auch: von 460 Startern stehen ca. 400 Finisher gegenüber.

Durch einen unvorsichtigen Zuschauer wurde die Zeitmessung irreparabel beschädigt, daher bitte ich die „Circa-Zeiten“ bzw. fehlenden Zeiten im folgenden Abschnitt zu entschuldigen  ;o)

Zum Wettkampf „unserer“ drei Jungs:
Fast zeitgleich stiegen Mathis (28 min.) und Mirko (29 min.) aus dem Wasser, gefolgt von Jens (31 min.) und Eike (34 min.). Wie sich später herausstellte waren alle vier mit dem gleichen Speed auf der Radstrecke unterwegs, da sich der Zeitabstand bis zur zweiten Wechselzone nur unwesentlich verändert hatte. Auf der Laufstrecke kam dann für alle, bis auf Jens, der große Hitzeeinbruch. Während Mirko nach 7 km wegen Atemproblemen aufgeben musste, Eike und Mathis sich mit diversen Trink- und Runterkühlpausen mehr schlecht als recht über die Strecke quälten, drehte Jens hier erst richtig auf. Eike berichtete später: „Jens ist auf der Laufstrecke nur so an mir „vorbeigeflogen“. Jens belegte am Ende einen hervorragenden 12. Platz in 4:31 h, Mathis wurde 71. in 4:52 h und Eike 116. 5:02 h.

             

 

Auftaktrennen der Regionaliga Nord in Bergedorf

Die Voraussetzungen für die Damen und Herrenteams der Bären in der Regionaliga Nord könnten unterschiedlicher nicht sein. Während das Damenteam sich im Vergleich zu den Vorjahren personell kaum verändert hat und alle Leistungsträgerinnen weiterhin am Rennbetrieb teilnehmen, hat im Herrenteam ein großer Umbruch stattgefunden. Nahezu alle Leistungsträger aus den Vorjahren stehen der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung, da sie andere Schwerpunkte in ihrer Saisonplanung setzen.
Das Damenteam hat sich in diesem Jahr wieder eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld zum Ziel gesetzt, während es für die Herren darum geht, die Klasse zu halten.

Fast schon traditionell findet das Auftaktrennen zur Regionalliga Nord in Bergedorf vor den Toren Hamburgs statt. Bei Temperaturen von über 30 Grad und einer sehr angenehmen Wassertemperatur fand das Schwimmen ohne Neoprenanzug statt.

Für die Damen gingen Michaela Bozic, Antje Günthner und die extra aus Bayern angereiste Katja Hornung an den Start.
Michaela Bozic konnte sich beim Schwimmauftakt schnell in eine gute Position bringen und das Wasser nach sehr schneller Schwimmzeit mit der Spitzengruppe verlassen. Ihre beiden Teamkolleginnen folgten mit einigen Minuten Abstand und
hofften auf eine Aufholjagt in ihren stärkeren Disziplinen. Auf dem Rad formierte sich schnell eine sechs Athletinnen starke Spitzengruppe, in der Michaela Bozic gemeinsam mit der späteren Siegerin Christine Liebendörfer von den Triabolos aus
Hamburg für das Tempo sorgte. Katja Hornung fuhr im hinteren Feld eine der schnellsten Radzeiten des Tages und konnte somit große Teile ihres Schwimmrückstandes wettmachen. Auch Antje Günthner holte einige Positionen auf und setzte vor allem darauf, ihre abschließende Laufstärke auszuspielen. Die Laufstrecke stellte dann alle Teilnehmer vor eine größere Herausforderung. In der prallen Mittagssonne und stehender Hitze waren richtig schnelle Laufzeiten fast unmöglich. Michaela Bozic konnte ihre gute Ausgangsposition jedoch halten und verpasste als 11. die Top 10 denkbar knapp. Katja Hornung verteidigte ihre Position und belegte am Ende Platz 17, während Antje Günthner noch einige Konkurrentinnen
einholte und als 19. ins Ziel lief. In der Tageswertung stand für die Damen ein fünfter Platz zu Buche und der
Grundstein für das Saisonziel, ein Platz im gesicherten Mittelfeld, wurde gelegt.

Im Herrenrennen, das von Julian Fritzenschaft vom Tri Team Hamburg gewonnen wurde, hatte sich Lennart Fastenau nach seinem starken Auftritt beim Ironman 70,3 Mallorca eine Top 10 Platzierung zum Ziel gesetzt. Neben ihm traten in Paul Burow, Klemens Karweit, Christian Scheele und Julius Bornholdt vier Regionalliga-Debütanten an.
Leider entwickelte sich das Rennen nicht wie gewünscht, vor allem bei Lennart Fastenau lief alles schief. Beim Schwimmen wurde ihm von einem Kontrahenten der Zeitmesschip vom Knöchel gerissen, eine blutende Wunde war die Folge, im Zuge des Radfahrens flog ihm eine Wespe in den Helm und stach ihm auf den Kopf. Ein Aussteigen war für ihn jedoch keine Option, so dass er das Rennen enttäuscht als Erster der Bären auf Platz 61 ins Ziel brachte. Auch seine vier Teamkollegen bewältigten ihr Debütrennen, insbesondere Paul Burow deutete dabei an, dass er im Saisonverlauf noch eine wichtige Stütze werden kann. Er belegte am Ende Platz 71. Klemens Karweit und Christian Scheele platzierten sich auf den Rängen 78 und 79. Julius Bornholdt setzte die Hitze und Erschöpfung besonders zu, so dass er nahezu die gesamte Laufstrecke gehen musste und Platz 82 belegte. Leider bedeutete dieses Tagesergebnis in einer stark besetzen Liga nur den 18. Platz, so dass das Saisonziel nur lauten kann, den Abstieg zu verhindern. Die Chance zur Wiedergutmachung folgt bereits Ende Juni, mit einer Olympischen Distanz rund um das Schweriner Schloss.

Lissabon

Europameisterschaften in Lissabon

Am letzten Wochenende im Mai fanden in Lissabon die Europameisterschaften der Sprint- und Kurzdistanz im Triathlon statt. Aus Oldenburger Sicht waren Olaf Geserick und Kai Sachtleber mit dabei.

Bevor es am Freitag auf die Sprintdistanz ging, bot der Veranstalter am Donnerstagmorgen an, die Radstrecke zu besichtigen. Diese Möglichkeit ließen sich circa 1000 Teilnehmer nicht entgehen und so ging es vom Messegeländer der Expo 1998 mit einer Polizeieskorte voran, entlang einiger Bürokomplexe auf eine Autobahn ähnliche Schnellstraße, die kurzerhand von der Polizei hierfür gesperrt wurde. Die Strecke verlief parallel zum Fluß/Fjord Tajo zur einen Seite und Industrieanlagen und Container zur anderen Seite. Nach 8,5km bog dann die Schnellstraße rechtwinklig ab und führte immer steiler werdend bis zum Wendepunkt (einem Kreisel), um anschließend auf der Gegenfahrbahn zunächst steil bergab mit böigem Seitenwind wieder zurück zu führen.

     

Abends gab es dann noch die obligatorische Nationenparade, bevor in der MEO Arena zur Pastaparty eingeladen wurde.
Für Freitag prognostizierte der Wetterbericht Schauer und starken Wind, zum Glück blieben die Schauer allerdings aus. Ab 11:00h erfolgten die Starts der einzelnen Altersklassen. Kai startete dann um 11:35Uhr zusammen mit den Starterinnen der AK 35 und 40, Olaf durfte 10 Minuten später mit der AK40 in das Wasser des Tajo springen. Geschwommen wurde ein N in einem künstlich angelegtem Becken vor dem Ozeanarium, das aus dem Tajo mit Atlantikwasser gespeist wurde. Dank 19,5°C Wassertemperatur war der Neoprenanzug erlaubt und versprach zusammen mit dem Salzwasser schnelle Schwimmzeiten.

Kai konnte sich bis zur ersten Boje vor der Olympiasiegering von Sidney behaupten, bevor sie sie ziehen lassen mußte und als 2. das Wasser verließ, Olaf beendete die 750m Schwimmen nach 9:50 min als 4. der Startgruppe und 2. der AK. Nach dem Sprint über eine rutschige Rampe zum Fahrrad in die komplett überdachte Wechselzone, ging es dann über einen holprigen Rad-/Fußweg auf die Radstrecke. Dort angelangt blies ein starker Wind die Teilnehmer entlang des Tajo, bevor es die abschließende Steigung zum "Wendekreisel" hochging, bei der Olaf die Führung in seiner Startgruppe übernahm. Das anschließende Gefälle wurde dann zu einer Mutprobe, da der Wind nach einem kurzem geschützten Bereich, böig von der Seite wehte, so dass Olaf seine Führung direkt wieder verlor und von 2 Konkurrenten überholt wurde. Auf dem  Weg zurück wurde dann leider aus dem starken Rückenwind vom Anfang ein ebenso starker Gegenwind. Kai beendete das Radfahren auf Platz 4, Olaf erreichte als 2. zusammen mit dem späterem Europameister die Wechselzone. Aus der Wechselzone raus ging es dann am Startbereich vorbei und dann eine Rampe hinunter in die MEO Arena, dort einmal auf blauem Teppich durch die Halle und auf der anderen Seite über eine Rampe wieder hinaus und weiter entlang der Gastronomie der Messehallen des Expo Geländes um einen Wendepunkt und wieder zurück. Die Strecke war von den vorher gestarteten Teilnehmern recht voll, so daß ständig Überholmanöver durchgeführt oder hinter kleinen Gruppen kurz gewartet werden mußte. Nach 2 Runden fiel dann die Entscheidung. Kai mußte auf der Laufstrecke noch eine weitere Teilnehmerin passieren lassen und beendete das Rennen im Zielbogen in der MEO Arena auf Platz 5. Olaf lieferte sich in der ersten Runde noch einen Zweikampf mit dem späterem Europameister, mußte ihn allerdings dann ziehen lassen und wähnte sich dann im Ziel auf Platz 3. Die ersten Zwischenergebnisse zeigten dann allerdings einen bis dato nicht gesehenen Norweger auf Platz 1 und damit Platz 4 für Olaf. Im Lauf des Tages klärte allerdings die deutsche Teamleitung die Situation (der Norweger war nur eine Laufrunde gelaufen) und somit war Olaf Bronzemedaillengewinner der EM.

Der Samstag wurde dann zur Altstadtbesichtigung genutzt, bevor abends die Räder wieder eingecheckt werden mußten.
Am Sonntag wurde dann früh gestartet (Kai 7:50Uhr, Olaf 08:05Uhr), zum Glück war der Wind wieder auf ein normales Maß zurückgegangen. Für die 1500m Schwimmstrecke waren dann noch ein paar Bojen mehr gesetzt wurden, so daß ein enges M geschwommen werden mußte. Kai hatte es erneut mit der Olympiasiegerin zu tun und kam als 2. in die Wechselzone, Olaf erkämpfte sich vor der ersten Boje die Führung und kam als Erster nach 19:56min aus dem Wasser, dicht gefolgt vom frisch gebackenem Sprinteuropameister. Es mußte der Kurs der Sprintdistanz 2 mal gefahren werden, wobei Olaf permanent seinen Gegner im Nacken hatte. In der 2.Runde kamen dann noch 3 weitere Mitstreiter auf der Abfahrt vorbeigeschossen, so daß Olaf die Wechselzone als 5. erreichte. Kai ging als 6. auf die 10km Laufstrecke, die in 4 Runden zu laufen waren. War es am Freitag voll auf der Laufstrecke, dann war es diesmal überfüllt, da sich hier beinahe alle Starter wieder trafen. Kai konnte mit einer schnellen Laufzeit auf die Führenden Boden gutmachen, aber leider keine Konkurrentin mehr einholen und wurde 6. der Europameisterschaften. Olaf schnappte sich noch einen Mitbewerber und lief knapp hinter dem Dritten als Viertplatzierter durchs Ziel.

     

Hameln, Zeitfahren

Verbandsliga-Bären auf Platz eins

Der größte Hameln-Triathlon aller Zeiten – die 27. Auflage des Ausdauerdreikampfes erfüllte alle Hoffnungen und Träume beim Veranstalter ESV Hameln. „830 Meldungen, 744 Teilnehmer im Ziel – mehr geht einfach nicht. Aber trotz der Massen ist alles bestens gelaufen“, sagte Chef-Organisator Nils König.

Auch eine Delegation der Bären aus Oldenburg reiste in die Rattenfängerstadt um sich gemeinsam mit 24 weiteren Mannschaften aus Niedersachsen in der neu gegründeten Verbandsliga zu messen. Da es der erste Wettkampf der Verbandsliga Niedersachsen war, fielen die Prognosen für eine Teamplatzierung unter den Bären sehr unterschiedlich aus und reichten von Platz 3 bis Platz 8.

500 m schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen musste die Mannschaft um Teamchef Mathias Ehrentraut zurücklegen. Dabei waren die erfrischenden 500 m im Hamelner Freibad noch der angenehmste Part des Ausdauerdreikampfes. Beim Radfahren ließ der starke Gegenwind, der besonders im Anstieg In Richtung Wendepunkt blies, die Sportsfreunde leiden und beim abschließenden Lauf mussten alle Teilnehmer mit der Hitze kämpfen.
Anscheinend kamen die Bären am besten mit den Bedingungen zurecht und waren dennoch überrascht als sie während der Siegerehrung auf den obersten Podiumsplatz gerufen wurden. Thomas Stoll belegte Platz 1 der Tageswertung, Mathis Pottebaum Platz 3, Paul Senger Platz 4 und Wolfgang Grotelüschen belegte Platz 8. Dies ergab in der Addition mit 16 Punkten die niedrigste Platzziffer aller Teams und bestätigte eine starke geschlossene Mannschaftsleistung. Das Ergebnis lässt hoffen, denn mit Mathias Ehrentraut auf Platz 21 und Dirk Eichholz auf Platz 52, sowie die beim ersten Einsatz noch zuhause gebliebenen Bären schlummern noch weitere Punktegaranten, welche im Laufe der Saison ihren sportlichen Beitrag zum Aufstieg in die Landesliga beitragen wollen.
Hervorzuheben ist die Leistung von Thomas, Mathis und Dirk, da sich diese aktuell auf Langdistanzen vorbereiten und den Wettkampf aus dem Training heraus bestritten.

Ligachef Mangelsen kommentierte die sehr gute Leistung: „Na Oldenburg, ihr werdet uns sicher nicht lange in der Verbandsliga erhalten bleiben“.

Die Mannschaftliche Leistung rundeten die Ergebnisse von Kai Sachtleber, 1. in Ihrer Altersklasse, und Esther Eichholz ab. Esther Eichholz konnte nach Ihrem guten Abschneiden am Vortag in Stade die Mädchenkonkurrenz bei den Schülerinnen B gewinnen. Nach einem starken Schwimmauftakt und einer guten Radleistung musste Helen Eichholz aufgrund von Magenproblemen den Wettkampf leider vorzeitig beenden. Die Auftaktleistungen lassen jedoch auf gute Ergebnisse in der noch jungen Saison hoffen.

              

 

Bessere Wetterbedingungen - neue Streckenrekorde

2. Zeitfahren des Jahres

Bei deutlich besseren Wetterbedingungen als beim ersten Zeitfahren fand am letzten Sonntag das 2. Zeitfahren der Bären statt. Auch diesmal galt es, die 22,5km der topfebenen Strecke des Hunddorfer Damms dreimal zu bewältigen, um dann den „Ipweger Berg“ zu erklimmen, die Jugendlichen hatten auf dem gleichen Kurs eine 15km-Strecke zu bewältigen.

Acht unerschrockene Bärinnen und Bären stellten sich dieser Herausfordung. Weniger Wind und etwas angenehmere Temperaturen als beim ersten Zeitfahren machten es einfacher die „alten“ Bestmarken zu knacken. Für die anschließende Siegerehrung hatte Jens wieder nützliche Sachen für jeden Teilnehmer besorgt.

Bei den Jugendlichen gewann überlegen (da einziger Starter) Jannis Pieper in 27:36 min. Bei den Frauen überquerte Antje Günthner (39:11 min.) vor Birte Brill (44:22 min.) und Anna König (44:34 min.) als erste mit neuem Streckenrekord die Ziellinie. Auch bei den Herren gab es eine neue Bestmarke: Paul Burow gewann in 34:32 min. vor Finn Hannawald (37:59 min.), Arne Beckmann (40:44 min.) und Andreas Kunkel (43:29 min.).

               

Stade

Bären-Jugend startet in neue Triathlon Saison

Am 21.05. nahmen bei idealen äußeren Bedingungen 17 Nachwuchsathleten des 1. TCO „Die Bären“ am Swim & Run in Stade teil. Dabei wurde je nach Altersklasse eine Schwimmstrecke zwischen 200m und 400m gefolgt von einem Lauf über 1000m bis 4000m absolviert. Gegen starke Konkurrenz aus anderen niedersächsischen und Bremer Vereinen mussten gute Platzierungen hart erarbeitet werden.


Besonders erfolgreich und damit auf dem Treppchen waren Finn Hannawald bei der Jugend A (1999/2000) als Zweiter und Nico Rode bei den Schülern B (2005/2006) als Dritter. Mit dem unglücklichen vierten Platz mussten sich nach starker Leistung Esther Eichholz und Collin Koss (Schülerinnen/Schüler B) zufrieden geben. Ebenfalls noch gute Plätze erreichten Luisa Monert (Schülerinnen A) und Liv Nottrodt (Jugend A) als Fünfte sowie Lenny Wefer (Schüler A) als Sechster.


Weitere Platzierungen: Schülerinnen B: Sara Murdfield (8.); Schülerinnen A: Emma Geiseler (8.), Leia Sophie Murdfield (10.); Schüler A: Nikita Rosengauer (11.), Leo Kretschmer (13.), Leonhard Bloss (15.); Jugend B: Niklas Murdfield (12.), Arne Beckmann (13.), Jannis Pieper (14.), Jorge Klattenhoff (17.).
Alle Starterinnen und Starter errangen damit gleichzeitig wichtige Punkte für die Schülerserie Nord, bei der bis Anfang September in sieben Wettkämpfen die besten Triathleten und die erfolgreichste Mannschaft ermittelt werden.

Bremen, Gristede, Alsdorf

Laufen statt Saufen - das Himmelfahrtskommando ;o)

Sauftour mit Freunden oder ein paar schöne Stunden mit der Familie – die Tradition Vatertag kann man sehr unterschiedlich interpretieren.

Zehn Bärinnen und Bären traf sich mittlerweile schon traditionell, um zusammen am 14. Bremer Staffellauf rund um das Faulenquartier teilzunehmen. Eine Herren- und eine Frauenstaffel sowie zwei Mitradler trafen sich morgens um 7.00 Uhr!!! in Donnerschwee, um bei kühlen 4°C und frischem Gegenwind die Strecke Richtung Bremen unter die Räder zu nehmen. Nach 50km lockerem Einradeln ("locker" liegt dabei im Auge des Betrachters ;o)) wurden die Temperaturen bei strahlend blauem Himmel aber kontinuierlich wärmer und die Bremer Schlachte präsentierte sich in bestem Laufwetter. Pünktlich um 10.00 Uhr wurden die rund 100 Staffeln gemeinsam von Organisator Utz Bertschy auf die 4 x 4,2 km lange Laufstrecke entlang des Weserufers und der Schlachte geschickt.

Zwar nicht unter dem Namen „die Bären“ gemeldet, aber trotzdem erwähnenswert, gingen Tammo König und Andreas Kuhlen an den Start. Stimmt . . . das sind nur zwei!!! Sie gingen jeweils zweimal auf die Strecke und zwar in der Reihenfolge: Tammo - Andreas - Tammo - Andreas. Von Anfang an konnten selbst die starken Staffeln vom LC Hansa Stuhr und ATS Buntentor den beiden nicht folgen und sie liefen in 53:48 min. als erste Staffel über die Ziellinie.

Als „Seniorenstaffel“ gingen für die Bären Andreas Schnur, Peter Jülfs, Ingo Johannes und Oliver Theilmann an den Start. Die vier Triathleten, die sich aufgrund des fortgeschrittenen Lebensalters (der Altersschnitt liegt bei Ü50) „Die Bären - Silberrücken" betitelt hatten, lieferten ein beherztes Rennen ab und belegten nach einer Aufholjagd in 1:07,29 Std. einen beachtlichen 6. Platz von 19 Männerstaffeln.

Die Frauenstaffel mit Tatjana Vossig, Anne Peters, Kai Sachtleber und Nicola Albrecht setzten sich nach einem verhaltenen Start im vorderen Feld der Frauenstaffeln fest und belegten am Ende in 1:14,25 Std. hinter einer starken Staffel vom ATS Buntentor den 4. Platz von 11 Frauenstaffeln.

Eine 10-köpfige Radgruppe, angeführt von Jens Kankel, holte uns in Bremen ab und zusammen wurde mit ordentlich Rückenwind der Rückweg angetreten, natürlich nicht ohne einen kurzen Zwischenstopp bei Fischbrötchen und Bratwurst einzulegen.

  

 

Mailauf in Gristede

Schon traditionell findet am 1. Mai in Gristede der Volkslauf über verschiedene Distanzen statt. Auch schon traditionell ist, dass einige Bären und Bärinnen die "paar" Kilometer nach Gristede hinradeln - sozusagen als Warm up.
Der Wettergott war gnädig und schickte nur einen kühlen Wind durch das Ammerland. Jens hatte sich eine schöne Strecke ausgesucht und in Gristede angekommen zeigte der Tacho immerhin schon gut 50km. Dabei waren auch wieder einige "Nichtläufer", einfach nur um mitzufahren. Die Rückfahrt wurde dann unterschiedlich geregelt. Einige nutzen das Wetter und fuhren noch einen Umweg zurück, einige fuhren direkt nach Hause. War ja schon anstrengend genug dieser Bike&Run.

Ordentlich „warmgeradelt“ gingen beim Schülerlauf über 1,5 Kilometer Nico Rode, Sara Murdfield, Melina Rode, Esther Eichholz und Carla Hake an den Start. Nico und Sara konnten sich dabei jeweils den ersten Platz erlaufen und auch die anderen kleinen Bärinnen und Bären landeten im vorderen Drittel des Läuferfeldes.

Auf die 5km-Strecke wagten sich Finn Hannawald, Niklas Murdfield, Jorge Klattenhoff, Arne Beckmann, Vincent Paul, Mila Grön, Nikita Rosengauer, Geeske Stelljes, Andreas Gaertner, Jannis Pieper, Kai Rode, Anna König, Lenny Wefer, Leia Murdfield und Günter Witte. Schnellster Bär auf der 5km-Runde war Finn der 19:21 min. (2. Platz MJ) für die windige Strecke brauchte und mit 20:04 min. konnte sich Niklas in der AK MKU16 den ersten Platz sichern. Auch Leia konnte sich über den 2ten Platz in der WKU14 freuen und auch Vincent belegte in der MHK den dritten Platz.

Über 10km konnte sich Olaf Geserick in 36:07 min. als Gesamtvierter den ersten Platz in der AK M45 sichern, als Gesamtfünfter kam Oliver Theilmann in 36:57 min. über die Ziellinie und gewann die M35. Erik Hogen knackte in 39:58 min. die 40-Minuten-Grenze und Heiko Wittje in 49:55 min. die 50-Minuten.

Auch unsere beiden „Bärinnen“ Sabina Kruska und Kai Sachtleber mischten über 10km bei den Frauen kräftig mit. Sabina erlief sich als Gesamtdritte in 43:25 min. den ersten Platz in der AK W50 und auch Kai konnte in 44:12 min. den obersten Treppchenplatz in der W45 erklimmen.

 

Jesse Hinrichs Deutscher Meister im Duathlon

Die Deutschen Meisterschaften im Duathlon fanden dieses Jahr im nordrhein-westfälischen Alsdorf statt. Zum ersten Mal standen auch Athleten aus der Jugendabteilung des 1. TCO Die Bären bei einer Duathlon-DM am Start. Jesse Hinrichs und Joshua Köntje waren schon am Samstag Mittag angereist, um die Rad- sowie Laufstrecke zu testen und sich einzuprägen.
Am Sonntagmorgen um 10 Uhr stand Jesse im Rennen der Junioren als erster der beiden Bären bei 7 Grad und leichtem Nieselregen an der Startlinie. Für ihn standen zuerst 5km Laufen, danach 20km Radfahren und wieder 2,5 km Laufen auf dem Programm. Da bei allen Jugend- und Juniorenrennen das Windschattenfahren erlaubt ist, war eine Entscheidung auf der zweiten Laufstrecke zu erwarten.

Da nach dem Start erst verhalten gelaufen wurde, konnte sich Jesse Hinrichs ohne große Mühe in der Spitzengruppe einordnen und dort mit für das Tempo sorgen. Dieses wurde während der 2 zu laufenden Runden immer mehr angezogen, sodass Hinrichs zusammen mit vier anderen Athleten in die erste Wechselzone lief. Mit einem schnellen Wechsel ging er als zweiter auf die Radstrecke und hatte bereits einen kleinen Vorsprung auf die restlichen drei Athleten. Nach zwei Kilometern schloss er zu dem Führenden auf und setzte sich nach weiteren zwei Kilometern, obwohl das Windschattenfahren erlaubt war, auch von diesem ab, sodass er alleine an der Spitze fuhr. Auf den drei zu fahrenden Radrunden baute er seine Führung Runde für Runde immer weiter aus und kam schlussendlich mit knappen 50 Sekunden Vorsprung auf seine nächsten beiden Verfolger in die zweite Wechselzone. Auf den nun noch zulaufenden 2,5 Kilometern konnte Hinrichs seinen Vorsprung um weitere sieben Sekunden ausbauen, sodass er als neuer Deutscher Meister der Juniorenklasse ins Ziel lief und nun neben dem Landesmeistertitel im Duathlon auch den Deutschen Meistertitel in diesem Jahr inne hat.
Neben dem Titel des Deutschen Meisters in der Einzelkategorie konnte er sich auch noch über den Deutschen Meistertitel in der Mannschaft freuen, den er mit zwei weiteren Athleten des Triathlonverbandes Niedersachsen errang.

  

Um 11 Uhr stand Joshua Köntje am Start des Rennens der Jugend A. Es standen 2,5km Laufen, danach 20km Radfahren und zum Schluss 1,5km Laufen an.
Mit über 30 Athleten in dieser Altersklasse galt es sich beim ersten Lauf möglichst weit vorne zu positionieren, um in eine der ersten Radgruppen zu kommen. Obwohl es durch die vielen Starter sehr eng auf der Strecke zu ging, gelang es Köntje durch einen guten Lauf als sechster in die Wechselzone zu laufen und durch einen schnellen Wechsel mit zwei Konkurrenten die zweite Radgruppe zu bilden. Er machte sich mit seiner Radgruppe auf die Verfolgung der vier in Führung liegenden Athleten, jedoch fühlte sich Köntje an diesem Tag auf dem Rad nicht sonderlich gut und konnte seine Radstärke nicht ganz ausspielen. Er hielt seine Radgruppe, konnte aber nicht zu den Führenden aufschließen, sodass er in gleicher Position, wie er auf das Rad gestiegen war auch wieder vom Rad abstieg. Da die vier Führenden leider schon zu weit enteilt waren, kämpfte Joshua auf den folgenden 1,5 Laufkilometern nun mit seinen beiden Konkurrenten, mit denen er vorher noch auf dem Rad zusammengearbeitet hatte, um eine mögliche Top Fünf Platzierung. Köntje gab alles, konnte sich allerdings nicht von seinen beiden Mitstreitern lösen. Im Zielsprint musste er leider einen der beiden Athleten ziehen lassen und verpasste somit die Top Fünf Platzierung als sechster um Haaresbreite. Für ihn war es jedoch bei den seinen ersten Deutschen Meisterschaften im Duathlon, nach errungenem Landesmeistertitel im April, ein hervorragendes Ergebnis. Mit zwei weiteren Athleten aus Niedersachsen konnte er sich ebenso über die Vize-Deutsche Meistertitel mit der Mannschaft freuen.

Als nächsten Wettkampf steht für Jesse ein Bundesligawettkampf in Darmstadt an, wo er mit seinem zweiten Team TUS Grieheim versuchen wird, sich möglichst weit vorne zu platzieren, aber auch alleine eine vordere Platzierung anstrebt.
Für Joshua steht als nächster großer Wettkampf der Deutschlandcup in Bocholt auf dem Programm, wo er seine Platzierung aus dem ersten Deutschlandcup in Forst deutlich verbessern möchte.

Beide konzentrieren sich allerdings hauptsächlich auf die Deutschen Meisterschaften im Triathlon im Juli in Nürnberg, wo sie ihr bestmögliches zeigen wollen. Bis dahin steht neben einem Trainingslager mit dem Landeskader Niedersachsen Ende Juni viel Training im Schwimmen und Radfahren sowie im Laufen an.

Der 28. Bärentriathlon findet
am 25./26. August 2018 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
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Trainingswetter