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News

Schwarme, Altwarmbüchen

Bären-Kids zeigen in Schwarme noch einmal ihre Stärke

Beim Familien-Triathlon am 20.08.17 in Schwarme waren die Bären mit einem großen Aufgebot präsent. Zu Beginn des sechsten Wettkampfes der Schülerserie Nord hatten zunächst die Erwachsenen Gelegenheit, ihre Fitness unter Beweis zu stellen. So gingen auch einige Oldenburger Eltern und Begleiter mit gutem Beispiel voran und erreichten beim Volkstriathlon (480m Schwimmen – 20km Rad fahren – 5km Laufen) gute Platzierungen.

Die Jugendlichen A mussten sich über die gleiche Strecke durchkämpfen. Am Ende belegte Finn Hannawald den dritten, Arne Beckmann den vierten, Niklas Murdfield den fünften und Pascal von Nethen den neunten Platz.

Bei den anschließenden Starts der 14- und 15-jährigen über die halbe Distanz erreichten Jannis Pieper und Jorge Klattenhoff die Plätze fünf und sechs bei den Jungen, während Leia Murdfield als achtes Mädchen ins Ziel kam.

Die Jahrgänge mit den meisten Teilnehmern fanden sich auch in Schwarme wieder bei den Schülern A und B. Besonders die Schüler A (12-13 Jahre) konnten wieder ihre Leistungsbreite zeigen und erreichten mit Leo Kretschmer (2.), Nikita Rosengauer (3.), Lenny Wefer (4.), Nico Rode (8.) und Adrian Flamma-Eisenmann (9.) eine Reihe von Top-Platzierungen.

Bei den gleichaltrigen Mädchen zeigte Luisa Monert als Dritte ebenfalls ihre Stärke; Lara Wohlers wurde in diesem Wettbewerb Neunte.

Auch bei den jüngeren Bären gibt es vielversprechende Talente. Tagessieger der Schüler B (10-11 Jahre) wurde Collin Koss, gefolgt von Jona Scheele auf dem vierten Rang. Bei den Mädchen schaffte es Sara Murdfield als Dritte auf das Treppchen, dicht gefolgt von Esther Eichholz auf dem 4. Platz. Melina Rode erreichte Platz 10 und Carla Hake erkämpfte sich den sechzehnten Rang.

Auch auf den 8- bis 9-jährigen Mädchen ruhen große Hoffnungen. Nachdem Meret Hanke in Wilhelmshaven den Duathlon gewinnen konnte, zeigte sie beim Triathlon in Schwarme mit dem zweiten Platz erneut ihre gute Form. Direkt hinter ihr konnte sich mit Friederike Runde ebenfalls eine Jungbärin auf dem Podium platzieren.
Bei vielen der Teilnehmer reichte die Kraft am Ende noch für die Beteiligung an einer Staffel, bei der von drei Startern jeder eine Disziplin übernahm. Auch hier wurden insbesondere bei den jüngsten Startern wieder sehr gute Ergebnisse eingefahren.

                                

 

Verbandsliga-Bärinnen gut in Fahrt

Der fünfte Altwarmbüchener Triathlon am 20.08.2017 war für die Verbandsliga-Frauen der Oldenburger Bären ein voller Erfolg. Beim vorletzten Wettkampf der niedersächsischen Verbandsliga konnte sich das in Minimalbesetzung angetretene Team über den ersten Platz freuen, nachdem sich die Athletinnen Nantke Bonsack (1:18:22), Anna Brockmeier (1:19:43) und Helen Eichholz (1:21:53) die Top-Platzierungen zwei, drei und acht erkämpft hatten. Eine deutliche längere Schwimmstrecke von 900 Metern anstelle von 750 Metern und viel Wind auf dem Rad machten den Bärinnen zu schaffen. Nichtsdestotrotz gaben alle drei ihr bestes und konnten sich erstmals deutlich von den Konkurrentinnen der ASC Tria-Ladies Göttingen absetzen. Während Bonsack und Eichholz mit hervorragenden Schwimmzeiten aus dem Wasser stiegen, konnte Brockmeier auf dem Rad und beim Lauf wieder einiges aufholen. Insgesamt können die Athletinnen mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein.

Nach dem in den vorigen drei Liga-Wettkämpfen die Bärinnen mit dem ersten (Hameln), zweiten (Limmer) und dritten Platz (Braunschweig) eine starke Saison geliefert haben, wird es jetzt zum Ende hin nochmal spannend, wenn es um den Aufstieg in die niedersächsische Landesliga geht. Dies entscheidet sich beim Saisonabschluss am 03.09.2017 in Bleckede, auf den sich das Team nun vorbereitet.

       

Wilhelmshaven

Bären-Kids trotzen dem Regen beim JuniorNordseeMan

Am 12.8.17 wurde mit dem Duathlon (Laufen – Rad fahren – Laufen) in Wilhelmshaven die 5. Station der Triathlon Schülerserie Nord absolviert. Offensichtlich hat der Wetter-Gott die Disziplin Schwimmen vermisst und mit reichlich Regen dafür gesorgt, dass doch noch alle Teilnehmer und Zuschauer ordentlich nass geworden sind.

Trotz der widrigen Umstände hat der Nachwuchs des 1. TCO „Die Bären“ wieder gute Leistungen gezeigt. So konnte Esther Eichholz das Rennen der Schülerinnen B gewinnen, gefolgt von Sara Murdfield (4.), Melina Rode (8.) und Carla Hake (15.). In der gleichen Altersstufe wurde Colin Koss bei den Jungen Dritter, während Jona Paul Scheele den fünften Platz erreichte.

Den Wettkampf der Schülerinnen C gewann Meret Hanke; kurz danach lief Friederike Runde als Vierte ins Ziel.

Sehr gut liefen auch die Wettkämpfe der Schüler und Schülerinnen A. Bei den Mädchen erreichten Luisa Monert und Lara Wohlers die Plätze zwei und drei. Bei den Jungen erreichte Nikita Rosengauer den dritten Platz. Ihm folgten Leo Kretschmer (4.), Nico Rode (6.), Lenny Wefer (8.) und Piet Kraski (10.) auf den weiteren Rängen. Bei der Wertung für die Schülerserie Nord erreichte diese Gruppe sogar vier der ersten fünf Plätze, da einige der sonstigen Teilnehmer aus anderen Regionen stammten.

Die älteren Jugendlichen mussten mit (1,5km Laufen -10km Rad fahren – 1,5 Laufen) die doppelten Distanzen bewältigen. Besonders gut gelang dies Finn Hannawald, der erneut erster seiner Gruppe wurde. Jannis Pieper und Pascal von Nethen folgten auf den Plätzen fünf und sieben. Bei den Mädchen schloss Leia Murdfield das Rennen auf dem fünften Platz ab.

                             

Den Wettkampf der Schülerinnen C gewann Meret Hanke; kurz danach lief Friederike Runde als Vierte ins Ziel.

Wingst, Stuhr

Bären-Kids beim „Berg“-Triathlon in der Wingst

Im Rahmen der Schülerserie Nord der Triathleten war am Sonntag, den 6.8.17, Bergfest. Von sieben Wettkämpfen fand der Vierte in der Wingst statt. Während es dabei auf der Schwimmstrecke für die Oldenburger Bären noch gewohnt flach zuging, bewegten sie sich bei den Steigungen auf der Fahrrad- und der Laufstrecke schon auf ungewohntem Gebiet.
Der Wingster Triathlon wurde wieder in zwei Etappen durchgeführt. Nachdem im Schwimmbad die Zeiten für die einzelnen Schwimmstrecken ermittelt waren, ging es etwa zwei Stunden später mit den entsprechenden Abständen auf die Fahrradstrecke und direkt danach durch die Wechselzone zur Laufstrecke. Trotz dieser ungewohnten Abläufe gab es mit drei zweiten Plätzen wieder gute Ergebnisse, der Top-Platz auf dem Treppchen konnte jedoch nicht erreicht werden.

Die Jüngsten waren auch die Erfolgreichsten. Esther Eichholz wurde Zweite der Schülerinnen B (200m Schwimmen – 5km Radfahren – 1km Laufen), gefolgt von Melina Rode auf Platz 7 und Carla Hake auf Rang 18. Bei den Jungen dieser Altersstufe wurde Collin Koss ebenfalls Zweiter.

Die Schüler A mussten mit 300m – 5km – 2km schon deutlich längere Distanzen absolvieren. In der starken Bären Gruppe behielt Nikita Rosengauer nach einer rasanten Fahrradfahrt als Gesamt-Zweiter die Nase vorn. Ihm folgten mit Nico Rode (4.), Leo Kretschmer (5.), Lenny Wefer (7.) und Piet Kraski (9.) weitere vielversprechende Talente.

Die ältesten Teilnehmer der Bären (Jg. 2002/2003) starteten an diesem Tag in Klasse der Jugendlichen B (400m – 10km – 2km) und füllten nicht nur das eigene Punktekonto, sondern sicherten weitere wichtige Punkte für die Mannschaftswertung. Jannis Pieper verpasste als Vierter knapp das Treppchen während Jorge Klattenhoff das Rennen als Siebter vor Leonard Bloss als Achtem beendete.

     

 

3. Platz für die Damen der Regionalliga-Nord

Beim 24. swb-Silbersee-Triathlon in Stuhr sorgten viele Bärinnen und Bären wieder für diverse Top-Einzelplatzierungen über die Sprint- und Olympische Distanz. Das Männerteam der Regionalliga-Nord freute sich über einen 16. Platz. Somit steigt die Formkurve der Herren weiter an. Aber auch die vier Damen der Regionalliga-Nord Nicole Kons, Antje Günther, Michaela Bozic und Elke Wessels legten sich für ihre Mannschaftswertung mächtig ins Zeug und konnten sich am Ende über einen fulminanten 3. Platz auf dem Siegerpodest freuen! Nur die Damen vom Kaifu-Tri-Team und den Triabolos Hamburg waren noch etwas schneller.

Nach 1,5 km Schwimmen im Silbersee, einer 40 km Radrunde und drei 3,3 km Laufrunden rund um den See kam Nicole Kons als 1. Bärin und 7. Frau im Gesamtfeld (2:24:24 Stunden) ins Ziel. Als 3. Frau aus dem Wasser und Vierte nach dem Radfahren musste sie nur zwei schnellere Läuferinnen ziehen lassen. Antje Günther folgte ihr als 11. Frau (2:26:16 Stunden). Mit einem schnellen Lauf-Split konnte sie wertvolle Platzierungen gut machen. Michaela Bozic musste beim abschließenden Lauf noch einmal beißen und kämpfte sich bravourös als 18. Frau (2:31:02 Stunden) ins Ziel. Komplettiert wurde das Team durch Elke Wessels, die als 22. Frau (2:33:05 Stunden) ebenfalls eine tolle Platzierung belegte. Es wurden aber nur die ersten drei Frauen pro Team gewertet. Bei der Siegerehrung konnten sich die erfolgreichen Bärinnen über einen reichhaltigen Präsentkorb freuen und gehen somit gestärkt in das letzte Mannschaftsrennen in Bad Zwischenahn.

  
Bericht und Fotos: Nicole Kons

 

Auch über die Sprintdistanz (0,5 km / 20 km / 5 km) brauchten sich die Bärinnen und Bären nicht zu verstecken.

Mit dem AK-Sieg und dem 2ten Gesamtplatz lieferte Paul Senger ein Spitzenergebnis ab. Bei den Damen konnten Charlotte Friedrich, Anna Brockmeier und Pauline Lenartz mit Treppchenplätzen überzeugen.

Alle Ergebnisse aus Stuhr findet ihr hier.

         

Bilder: Anna Brockmeier

Düsseldorf

Triathlon EM Sprint Distanz Düsseldorf

Am letzten Juniwochenende fanden in Düsseldorf die Europameisterschaften über die Sprintdistanz für die Elite und die Altersklassen statt.

Der Wettkampf fand im und um den Medienhafen sowie entlang des Rheins statt. Am Samstag ermittelte die Elite ihre neue Meister. Die DTU schickte eine junge Mannschaft an den Start, die aber sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren das Rennen offensiv mitgestaltete und mit 3 Top 10 Platzierungen bei den Herren sowie dem starken Europameistertitel bei den Damen durch Laura Lindemann Deutschland erfolgreich präsentierte.

Am Sonntag war dann Start für die 3 Vertreter der Bären Liv Nottrodt, Kai Sachtleber und Olaf Geserick.

Die Wassertemperatur hatte am Samstag im Wendehafen noch 25°C und damit war klar das ohne Neoprenanzug geschwommen werden mußte. Auf wundersame Weise maßen die Wettkampfrichter am Sonntagmorgen dann 23°C, was eigentlich immer noch zu einem Neoprenverbot führt. Aber dank leichtem Regen am Morgen und Rücksicht auf viele am Start befindliche Ironman(ner u.Frauen), die i.d.R. ohne Neopren untergehen (inoffizielle Version einiger Teilnehmer), wurde dann der Neoprenanzug doch zugelassen.

Als erstes durfte Liv um 08:05h mit den älteren 20 bis 25jährigen Frauen sich ins Wasser des Wendehafens begeben. Geschwommen wurde vom Bootsanleger des Yachthafens einmal um eine Fußgängerbrücke herum, um dann anschließend über eine lange steile Metalltreppe diese Fußgängerbrücke zu erklimmen. Liv konnte sich bei ihrem ersten internationalen Einsatz beim Schwimmen im Mittelfeld halten.

Nach dem Erklimmen der Fußgängerbrücke ging es dann über einen langen ca. 500m blauen Teppich, um dann das Rad zu schnappen und die ca. 400m lange Wechselzone zu durchqueren, so daß am Ende fast 1 km gelaufen werden mußte. Die Radstrecke ging dann nach einigen scharfen Kurven über den Rhein, um dann gleich an der nächsten Brücke wieder auf die alte Rheinseite zurückzukommen. Weiter ging es am Landgericht vorbei dem Rhein entlang zum Wendepunkt, bevor es dann dieselbe Strecke zurückging. Dank der 4 Brücken und starkem Wind wurde aus dem eigentlich einfachem Radkurs dann doch eine anspruchsvolle Strecke.

Liv konnte ihre Position beim Radfahren fahren und auch bei den abschließenden 5km Laufen halten und erreichte als 14. in der AK16 das Ziel.

Währenddessen startete Kai um 09:00h auf die 750m und durfte sich mit den Damen der AK40 herumschlagen. An einigen Stellen im Hafen war die Wassertemperatur dann doch noch über 25°C (Temperaturen über die man sich in den letzten Jahren häufig in den Oldenburger Freibädern gefreut hätte), so daß es im Neopren zu einem Hitzestau kam. Kai verließ das Wasser in der ersten Verfolgergruppe hinter der dominierenden Bettina Lange als 6te. Olaf startete 10 min später und erkämpfte sich den 2.Platz nach dem Schwimmen mit geringem Anstand zum Ersten, den er dann in der Wechselzone überholte und als Führender auf die Radstrecke ging.

Während Kai ein paar Konkurrentinnen überholte, um ihrerseits von schnelleren Radfahrerinnen überholt zu werden, lieferte Olaf sich ein Duell mit dem später drittplatzierten Holländer, um dann doch kurz vor der Wechselzone von den schnellsten Radfahrern der Veranstaltung natürlich aus derselben Altersklasse überholt zu werden. Beim Laufen rund um den Landtag und den Fernsehturm verteidigte Kai ihre Position, während Olaf knapp hinter dem Treppchen hinterherrannte. Kai wurde dann im Ziel von der deutschen Nationalmannschaft als 8. in Empfang genommen, Olaf lief als 5. ins Ziel.

Insgesamt handelte es sich um eine gute organsierte Veranstaltung, bei der allerdings das familiäre Flair fehlte und bei denen die Zuschauer der Sportstadt Düsseldorf leider fehlten. Kuriose Randnotiz: Nicht die Deutschen (201 Teilnehmer) stellten bei ihrer Heim-EM die teilnehmerstärkste Gruppe, sondern die Briten hatten mit 379 Teilnehmern fast doppelt so viele Starter.

  

Wolfenbüttel, Kitzbühel, Bockhorn, 24h-MTB-Alfsee

Podiumsplätze für den Bärennachwuchs

Hinrichs souverän Landesmeister

Bei regnerischem aber warmen Wetter fanden am Sonntag die Landesmeisterschaften Triathlon der Jugend und Junioren im idyllischen Wolfenbüttel statt. Von den Oldenburger Bären waren Jesse Hinrichs, Finn Hannawald, Michel Arlinghaus, Helen Eichholz, Pauline Lennartz und Esther Eichholz am Start.

Gleich im ersten Rennen starteten Jesse Hinrichs und Finn Hannawald über 400 m Schwimmen, 22 km Radfahren und 5 km Laufen. Beide unterbrachen für den Start kurz ihr Trainingslager in Osterode wo Sie sich momentan mit dem Landeskader auf die Deutschen Meisterschaften Ende Juli vorbereiten. Doch trotz der harten Trainingseinheiten in den Tagen vorher, lief es bei beiden vom Start weg gut: Jesse lieferte in allen 3 Disziplinen ein gutes Rennen ab und holte sich in einer Zeit von 58:42 den Landesmeistertitel bei den Junioren. Finn konnte sich mit einer abschliessend guten Laufleistung den 3. Platz in der
Jugend A in einer Zeit von 1:02 sichern.

Auch Michel Arlinghaus, der in der in der Jugend B über 400m Schwimmen, , 9 km Radfahren und 2,5km Laufen an den Start ging lieferte,trotz Trainingslager, ein tolles Rennen ab und erreichte mit Platz 3 ebenfalls das Podium.

Beim Start der Damen, die die gleiche Distanz absolvierten, lief es gut für die Bärinnen: Helen Eichholz erreichte mit einer ausgeglichenen Leistung den 3. Platz in der Jugend A ( 1:13) Pauline Lennartz absolvierte ihren ersten Triathlon
überhaupt und überzeugte bei den Juniorinnen mit einer Zeit von 1:15 und dem 2. Platz.

Auch Michel Arlinghaus, der in der Jugend B über 400m Schwimmen, 9 km Radfahren und 2,5km Laufen an den Start ging lieferte, trotz Trainingslager, ein tolles Rennen ab und erreichte bei starker Konkurrenz ebenfalls Platz 3 !
Esther Eichholz startete als letztes in der AK Schüler B über 200 Schwimmen, 5 km Radfahren und 1 km Laufen und musste sich damit im stärksten Teilnehmerfeld behaupten. Aber auch das klappte mit einer schlussendlich tollen Laufleistung und Platz 3 !!

 

ETU Europameisterschaften OD Kitzbühel

Kai Sachtleber und Olaf Geserick starteten diesmal bei der DTU Altersklassen Nationalmannschaft in Kitzbühel, wo auch schon 2014 die ETU Europameisterschaften im Triathlon über die olympische Distanz stattfanden.

Bereits am Freitag vormittag eingetroffen wollten Kai und Olaf eigentlich die Radstrecke einmal abfahren, denn die hatte sich zu 2014 geändert und da es in Tirol doch recht bergig ist, war es besonders wichtig, die Strecke zu kennen. Leider hat es Bindfäden geregnet. Zu dieser Zeit und bei dem schlechten Wetter waren schon die Para-Athleten auf der Strecke aber zum Glück haben die beiden dann am frühen Nachmittag noch eine trockene Stunde erwischt, in der die ca. 14 km lange Runde abfahren wurde. Abends dann musste das Rad für den Wettkampf am Samstag (nur Kai) eingecheckt werden.

Am Samstag begannen dann die Rennen für die Altersklassenathleten bereits um 7:30 Uhr, zuerst alle Männer über 60, dann alle Frauen in mehreren Startgruppen. Kai musste um 7:40 an den Start. Es wurde eine Runde im Schwarzsee in Form eines großen L geschwommen. Das Wasser war recht warm, aber die Außentemperatur betrug nur 14 °C und es war wolkenverhangen (allerdings kaum windig), so dass entschieden wurde,  im Neo schwimmen zu lassen.  Gestartet wurde als Wasserstart, wobei sich alle Athleten mit einer Hand an einem Ponton festhalten mussten.

Beim Schwimmen hatte Kai etwas Probleme mit dem Frühstück, das nicht so recht im Magen bleiben wollte und die 1500 m waren insgesamt recht anstrengend, immer noch zurück zu führen auf den verletzungsbedingten Trainingsrückstand (die verdammte Schulter ist mittlerweile schon deutlich besser geworden, aber noch lange nicht in Ordnung). Trotzdem hat es noch für die 2. schnellste Zeit in der AK gereicht.

Anschließend wurden etwa 200 – 300  m zur Wechselzone und gelaufen und das Rad geschnappt. Dann ging es auf die Radrunde, die 3 mal zu fahren war. Es ging richtig schnell los, denn die Anfahrt durch das Örtchen Reith bis zum Astberg führte leicht bergab. Nach etwa 6 km kam dann der Anstieg auf den Astberg. Hier mussten pro Runde etwa 195 Höhenmeter bewältigt werden. Die Strecke führte etwas oben am Berg entlang und auf einer schnellen Abfahrt wieder runter und zurück zum Wendepunkt am Schwarzsee.

Die Runde war sehr anstrengend zu fahren, hat aber richtig Spaß gemacht. Von der tollen Aussicht – man schaut auf dem Hinweg zum Astberg auf den Wilden Kaiser – hatte man allerdings nicht viel. Leider – und eigentlich unglaublich – wurde Kai an jeder der 3 Abfahrten durch vorausfahrende andere Athleten ausgebremst, da die Straße relativ schmal war und der Asphalt nur mittig gut und sicher befahrbar. Mit der 5. schnellsten Radzeit kam Kai dann nach 42 km zurück in die Wechselzone (nicht schlecht für eine Flachländerin).

Gelaufen wurden dann 2 Runden x 5 km oberhalb und entlang des Schwarzsees auf asphaltierten und geschotterten Wegen, die es in sich hatten, ebenfalls eine Streckenänderung im Vergleich zu 2014. Es ging eigentlich die ganze Zeit bergauf und dann sofort wieder bergab, so dass man keinen Rhythmus finden konnte. Auch hier kamen so insgesamt 195  Höhenmeter pro Runde zu Stande. Kai später: „das war die härteste Laufstrecke die ich je gelaufen bin.“ Sie lag zu dieser Zeit auf Rang 3, wurde von einer Britin überholt, konnte aber eine andere Britin ein- und überholen, so dass am Ende, nach 2:33:34 die Bronzemedaille in der AK W45 hinter einer Deutschen, einer Britin und vor einer Italienerin herauskam. Kurz vor dem Ziel wurden allen Deutschen Starten von Michael Fischer von der DTU auch noch eine kleine Deutschlandflagge angereicht.
Während des Rennens hatte man kaum Überblick über die Platzierung, da in der Startgruppe auch die Damen F50 gestartet waren und auch die verschiedenfarbigen Startnummern haben nicht richtig weitergeholfen. Es war also noch einmal richtig spannend, bis die Ergebnisse online bzw. an einer Info-Tafel ausgehängt waren.
Nachmittags waren dann noch die Damenrennen der Junioren und Elite, abends dann die Siegerehrung für die Altersklassenathleten.

  

Olaf musste am Sonntag starten, ebenfalls um 7:40 Uhr. Nachts war es abgekühlt und die Temperatur nur 12 °C und so wurde natürlich auch im Neo geschwommen. Allerdings lachte die Sonne und es wehte ein frischer Wind. Die Konkurrenz in der Altersklasse von Olaf war in diesem Jahr superstark. Auch ehemalige Profiathleten z.B.  Volodymyr Polykarpenko (3facher Olympiateilnehmer) aus der Ukraine standen hier an der Startlinie. Olaf kam als Dritter mit einer guten Schwimmzeit aus dem Wasser und ging dann auf die drei Radrunden, wo er leider bereits einzelne Konkurrenten, u. a. auch den späteren Sieger aus Dänemark und den Zweitplatzierten Udo von Stevendaal  ziehen lassen musste.

Beim Laufen dann  war es mittlerweile richtig warm, etwa 22 °C. Olaf lief richtig stark in der ersten Runde und es sah so aus, als könnte er noch Platzierungen gut machen und zumindest einen anderen der deutschen Konkurrenten einholen, aber leider konnte er dann das Tempo und seine Platzierung in der 2. Runde nicht mehr halten, wurde von 2 Belgiern, einem Österreicher und einem Briten überholt. Am Abzweig von der Runde zum Ziel gab es dann ein „Missverständnis“ bezüglich der einzuschlagenden Richtung mit einem Athleten einer anderen Altersklasse aus Österreich, so dass Olaf leider auf den Asphalt gestürzt ist. Das war natürlich sehr schmerzhaft, aber zum Glück ihat er sich bis auf ein paar Abschürfungen nicht ernsthaft verletzt. Als 10. der Altersklasse mit einer Zeit von 2:11:18 konnte Olaf dann 100 m weiter ins Ziel einlaufen.
Nachmittags starteten dann die Männer der Junioren und Elite sowie das Mixed-Relay Team. Kai und Olaf sind allerdings mittags Richtung Heimat gefahren, denn am Montag „durfte“ wieder gearbeitet werden.

Der Wettkampf war wieder perfekt organisiert. Alle Altersklassenathleten hatten diesmal auch  dieselbe Wechselzone wie die Elite, d. h. alles komplett mit blauem Teppich ausgelegt und sehr kurze Wege vom Schwimmausstieg bzw. Radauf- und Abstieg und die Gastgeber waren superfreundlich und hilfsbereit.

 

Bären Jugendliche stürmen achtmal aufs Treppchen

Am 18.6.17 trafen sich die Triathleten der Schüler- und Jugendklassen aus dem Bereich Niedersachsen-Nord zu ihrem dritten Vergleichswettkampf in Bockhorn. Dabei haben die Bären-Kids ihren bisher erfolgreichsten Tag erleben dürfen. Bei strahlendem Sonnenschein gab es sehr gute Einzelergebnisse und einen großen Punkteschub für die Wertung der besten Vereinsmannschaft.
Entgegen der sonst üblichen Reihenfolge starteten die älteren Teilnehmer (Jugend A) beim Friesland-Triathlon zuerst. Finn Hannawald als Zweiter gefolgt von Arne Beckmann (3.), Pascal von Nethen (5.) und Ben Dierßen (6.) sorgten gleich für einen erfolgreichen Start. Die 14/15-jährigen der Jugend B zogen gleich mit Jannis Pieper und einem dritten Platz nach. Jorge Klattenhoff wurde Sechster vor Leonard Bloss auf dem siebten Rang. Bei den gleich alten Mädchen wurde Leia Murdfield ebenfalls Sechste.
Danach folgten dann die Schüler-Jahrgänge, bei denen die Schülerinnen und Schüler A mit drei Platzierungen auf dem Podest beim Schwimmen, Rad fahren und Laufen am Stärksten waren. Luisa Monert kam als zweites Mädchen ins Ziel. Bei den Jungen gab es einen harten Kampf, den Nico Rode siegreich beendete. Ihm folgten Lenny Wefer auf dem dritten, Nikita Rosengauer auf dem vierten, Leo Kretschmer auf dem sechsten, Adrian Flamma Eisenmann auf dem siebten und Piet Kraski auf dem zehnten Platz. Danach zeigten die jüngeren Talente der Schülerinnen und Schüler B, dass auch noch in Zukunft mit den Bären gerechnet werden kann. Esther Eichholz wurde dabei zweite Siegerin gefolgt von Sara Murdfield (5.), Melina Rode (10.) und Carla Hake (15.). Bei den Jungen landete Collin Koss als Dritter auf dem Treppchen, Jona Paul Scheele beendete den Wettbewerb als Neunter. Der Schlusspunkt für die Bären war an diesem Tag den 8/9-jährigen Mädchen vorbehalten. Meret Hanke setzte ihren guten Lauf fort und wurde in Bockhorn Zweite gefolgt von Friederike Runde auf dem vierten Rang.

     

Über die Volksdistanz (500m/20km/5km) schossen die Bärinnen den Vogel ab. Die Podiumsplätze und auch der vierte Platz wurden vereinsintern vergeben. Den obersten Treppchenplatz konnte sich Antje Günthner in 1:06:45 Std. sichern, nur ganz knapp vor Charlotte Friedrich (1:06:51 Std), die mit der besten Laufzeit glänzen konnte. Platz 3 sicherte sich Nantke Bonsack (1:07:55 Std.) vor Birte Brill (1:13:29 Std.)

Auch bei den Männern sprang mit dem dritten Platz von Jens Kankel (1:06:39 Std.) ein Bär auf Siegerpodest, Dirk Eichholz folgte ihm auf Platz 6 in 1:08:55 Std.

 

24-Stunden-MTB-Rennen am Alfsee

Nachdem wir im letzten Jahr am Nürnburgring, wohlgemerkt mit dem Rennrad, in atembraubender Kulisse unsere ersten 24h-Erfahrungen mit einem 8er-Team (Peter Jülfs, Tatjana Vossig, Ingo Johannes, Oliver Theilmann, Nicola Albrecht, Mirko Schneider, Patrik Schnetger und Carsten Niederberger) gesammelt haben und dabei noch ein unerwarteter zweiter Platz in der Altersklasse heraussprang, haben wir in diesem Jahr überlegt: geht es noch eine Stufe härter?

Es geht! . . . das 24h-MTB-Rennen am Alfsee.

Am 10. Juni pünktlich um 14:00 Uhr starteten Nicola, Olli, Tatjana und ich (Ingo) zusammen mit über 1.000 Teilnehmern in das Abenteuer. Zugelassen waren Einzelstarter, 2-er, 4-er, 6-er und 8-er Teams, wobei unsere Taktik daraus bestand 2 Runden (à 12,5km) zu fahren und dann zu wechseln damit genügend Zeit zum regenerieren bzw. eventuell zum Schlafen bleibt. Schlafen??? . . . schlafen kann man eigentlich während der gesamten Zeit nicht wirklich. Als gelegentliches Dösen könnte man das maximal bezeichnen. Zuviel passiert rundherum und grad in der Nacht ergibt sich eine einmalige Atmosphäre, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Zur Strecke: Der Rundkurs hat relativ wenige Höhenmeter, diese konzentrieren sich aber auf eklig fiese Deichanstiege. Selten habe ich so viele abgerissene Ketten gesehen, die von einem zu späten Schalten herrühren. Mitten in einem fetten Anstieg noch drei Gänge hochschalten, das hält selbst die beste Kette nicht aus. Anderseits gibt es in Rieste bei Osnabrück diese endlosen langen Passagen auf und neben den Deichanlagen, die so richtig interessant werden, wenn der Gegenwind zum Windschattenfahren einlädt. Gespickt mit etlichen kniffligen Waldpassagen, die im Laufe der Nacht durch die zahlreichen Durchfahrten natürlich nicht besser wurden und diverse Wurzeln, Steine und andere „Merkwürdigkeiten“ zu Tage brachte, machte die Starter aber eins besonders mürbe: qualvolle „Schüttelshaker“ Wiesenstücke. Selten war ich so dicht davor, mein MTB einfach in die Wiese zu schmeißen . . . man munkelt, dass so mancher Solofahrer nach dem Rennen den Zahnarzt aufsuchen musste, um verloren gegangene Plomben zu ersetzen. Zum Ausgleich entschädigt der See mit einem wunderbaren Blick auf das große Ganze, besonders in der Nacht, zumindest solange man noch zur Aufnahme von Eindrücken fähig ist. In unserem Fall war es sternenklar und es schien der Vollmond . . . sehr beeindruckend. Interessant ist auch die „Insektendisko“, die einem bei einsetzender Dunkelheit so manchen Abendsnack beschert.

Dadurch, dass sich einzeln gestarteten Kategorien durch Überrundungen miteinander vermischen, verliert man relativ schnell jegliche Übersicht über Platzierungen, das war uns aber auch von Anfang an relativ egal . . . „durchkommen und Spaß haben“ war unser Motto. Richtig überfüllt ist die lange Runde um den See eigentlich nie. Klar, man muss ab und zu auch mal Geduld beweisen wenn an kniffliger Stelle ein nicht so sicherer MTBiker versucht heil durch eine enge Waldabfahrt zu kommen, trotzdem überall gibt es Gelegenheiten, langsamere Fahrer zu überrunden, aber auch die Möglichkeit festzustellen, wie Breitensport zelebriert wird. Vom lethargischen Hobbyfahrer bis zum adrenalingeschwängerten Leistungssportler, hier ist alles vertreten, was den Mountainbikesport ausmacht. Insgesamt umrundeten wir 40 mal den Alfsee und konnten uns über einen vierten Platz in der „4er-Mixed-Wertung“ freuen, zumal die drei Teams vor uns mit drei Männern und nur einer Frau gestartet waren.

Laut dem Veranstalter betrug die insgesamt von allen Teilnehmern erradelte Strecke eine Entfernung, die fast zur 3fachen Weltumrundung gereicht hätte . . . erstaunlich!
Die Verpflegung und der Zeltplatz waren vom Feinsten und es stand ein Massagezelt und auch ein Radservice rund um die Uhr zur Verfügung.

Von meiner Seite aus ein absolut tolles Erlebnis von dem ich NICHT sagen würde: „Das mache ich nie wieder!“

       

Der 28. Bärentriathlon findet
am 25./26. August 2018 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 
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